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Kategorie: Unterwegs

Ein Müllhäuflein

Noch mal fix eine schnelle Abendwäsche und zack, stehe ich in den Hinterlassenschaften eines Kollegenschweins. Der nächste Mülleimer steht übrigens keine fünfzig Meter entfernt. Das sind etwas mehr als zweieinhalb Lkw-Längen.

Müll auf einem Parkplatz
Es ist nur Müll

Und nein, den fremden Müll räume ich nicht weg. Schon deshalb, weil ich es abstoßend finde. Mir ekelt es schon vor fremden Haaren in Duschräumen auf Raststätten, da fasse ich das sicher nicht an. Nicht mal mit Handschuhen.

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Unter Polizeischutz

Ich hab den Überblick verloren, seit wann die Bundespolizei am Übergang zwischen Österreich und Deutschland bei Kiefersfelden und auch anderswo wieder Grenzkontrollen durchführt. Denn irgendwie ist das mittlerweile zu einer Art Gewohnheit geworden.
Sollten die irgendwann nicht mehr hier stehen, würden die mir fast fehlen.

Auch weil ich, wenn ich wie heute hier nächtige, meine Ruhepause quasi unter Polizeischutz verbringe. Keine dreißig Meter entfernt kontrollieren die ab und an ein Auto und noch seltener einen Reisebus. Also wenn denn mal einer kommt.

die Bundespolizei kontrolliert am Übergang Kiefersfelden
Die Bundespolizei wartet

Also diese Nacht keine Gedanken um Dieselklau, verschwundene Rücklichtschalen oder eine zerschnittene Plane. Ich wäre sogar so mutig, mit offenen Fenster zu pennen. Hat doch auch was.

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Unterwegs…

…im Elbtunnel bei Hamburg:

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Auch hier, wie bei dem Video von vor zwei Wochen, weiß ich nicht mehr, wann das genau aufgenommen wurde. Die Qualität eher unterirdisch, dass Format noch 4:3, also altertümlich klassisch. Oder wie man es sonst ausdrücken will.
Kann also durchaus schon mehr als siebzehn, achtzehn Jahre alt sein.

Update: Mit dem Alter des Videos lag ich voll daneben. Denn auf Twitter diesen Hinweis bekommen:

Angesichts des Opel Agila B gegen Ende nicht vor April 2008.

Danke an Schlabonski
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Unterwegs…

an der Struppeiche zwischen Eisenach und Mühlhausen:

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Heute Mittag eine alte externe Festplatte durchwühlt und in einem der zahllosen Ordner noch einige dieser „Mitfahr“-Videos gefunden. Nix besonderes, aber warum soll ich die nicht verbloggen?
Von wann diese Fahrt ist, keine Ahnung. Habe ich leider nicht beschriftet. Muss aber bestimmt zehn, zwölf Jahre her sein.

Die Strecke selbst führt über die sogenannte „Struppeiche“, dem höchsten Punkt der Landesstraße 1016 zwischen Eisenach und Mühlhausen. An dieser Stelle diente früher eine struppige Eiche als Orientierungspunkt. Der alte Baum fiel wahrscheinlich einem Blitzschlag zum Opfer. Der Begriff „Struppeiche“ blieb allerdings bis heute erhalten.

Im Jahr 2000 wurde an gleicher Stelle eine neue Eiche gepflanzt. Das Schild steht wenige Meter abseits der Straße.

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Hilft ja nix

Öldruck passt, nur die Batteriespannung ist etwas im grauen Bereich. Aber das wird schon. Am Ende des Tages sind die Stromspeicher wieder so motiviert, wie ich es hoffentlich sein werde.
Denn nach einer Woche Urlaub ist die Begeisterung auf Arbeit schon etwas im Keller.

Batterie lädt
Die Spannung steigt
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Selbst Schuld Du Pole

Tja, mein toller Kollege aus Polen. Wenn Du schon im Überholverbot überholen willst, dann mach das richtig. Also etwas schneller sein wie ich, zügig vorbeifahren und mit einigermaßen Abstand vor mir wieder nach rechts fahren. Also eigentlich ziemlich einfach.

Während Deines Überholvorganges aber zu merken, oh, ich komme ja kaum vorbei und oh oh, die Polizei fährt ja plötzlich hinter mir, tja, dass ist dumm. Und noch dümmer ist es, statt abzubremsen, um sich wieder hinter mir einzuordnen, einfach nach rechts zu ziehen, um mich zum abbremsen zu zwingen. Denn das funktioniert nicht.

Obwohl. Doch, es hat funktioniert. Denn ich habe abgebremst. Allerdings so stark, dass selbst der blindeste Gesetzeshüter erkennen musste, hmm, dass geht wirklich nicht mit rechten Dingen zu. Da müssen wir doch jetzt mal einigen Sachen auf den Grund gehen. Haben die auch gemacht:

lkw kontrolle in österreich nach missglückten überholvorgang

Ich habe mich nur kurz mit einem der beiden Beamten unterhalten. Der sagte mir, die hätten alles auf Video und das wäre aussagekräftig genug. Reichte mir, bin dann weiter gefahren. Deshalb weiß ich auch nicht, wie viel der Pole am Ende zahlen durfte.
Die Strafen in Österreich bewegen sich irgendwo im Mittelfeld. Pech also für ihn, dass er noch nicht in Deutschland war, Glück dagegen, dass er diese Aktion nicht mehr in Italien durchgezogen hat.

Aber wie auch immer. Kein Mitgefühl für den. Im Gegenteil. Ich finde es gut, dass endlich mal einer quasi auf frischer Tat ertappt wurde. Denn solche Aktionen, also sich vorbei zu quälen, dann merken, ui, dass wird irgendwie nix, ziehe ich doch einfach nach rechts, der andere wird schon abbremsen, kommen in letzter Zeit immer häufiger vor.

Von daher, soll er zahlen. Am besten so viel, dass es ihm richtig weh tut. Vielleicht merkt der es sich für die nächsten vier Wochen. Danach dürfte der Erziehungseffekt und die Einsicht das dumme Handlungen an den Geldbeutel gehen könnten, eh wieder vorbei sein.

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Aber klar doch

Zugegeben. Früh um kurz nach vier, gerade mal vor fünf Minuten aus der Koje gekrabbelt, die Augen noch halb geschlossen, weder Wasser im Gesicht, noch Zahnbürste in der Hand, bin ich zu nix zu gebrauchen.
Wenn aber der Slowene neben mir hilflos, aber nett, nach Starthilfe fragt, kann darf ich nicht nein sagen. Vielleicht brauche auch ich irgendwann und irgendwo mal wieder Hilfe. Und dann bin ich auch froh über jedes „na klar„.

Starthilfe am Lkw. Jeden Tag eine gute Tat.
Beginne jeden Tag mit einer guten Tag

Die Aktion dauerte nicht einmal zwei Minuten. Der Kollege war glücklich und mein Tag begann mit einer guten Tat. Also alles gut, auch zu dieser frühen Stunde.

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