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Kategorie: Unterwegs

Unterwegs…

an der Struppeiche zwischen Eisenach und Mühlhausen:

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Heute Mittag eine alte externe Festplatte durchwühlt und in einem der zahllosen Ordner noch einige dieser „Mitfahr“-Videos gefunden. Nix besonderes, aber warum soll ich die nicht verbloggen?
Von wann diese Fahrt ist, keine Ahnung. Habe ich leider nicht beschriftet. Muss aber bestimmt zehn, zwölf Jahre her sein.

Die Strecke selbst führt über die sogenannte „Struppeiche“, dem höchsten Punkt der Landesstraße 1016 zwischen Eisenach und Mühlhausen. An dieser Stelle diente früher eine struppige Eiche als Orientierungspunkt. Der alte Baum fiel wahrscheinlich einem Blitzschlag zum Opfer. Der Begriff „Struppeiche“ blieb allerdings bis heute erhalten.

Im Jahr 2000 wurde an gleicher Stelle eine neue Eiche gepflanzt. Das Schild steht wenige Meter abseits der Straße.

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Hilft ja nix

Öldruck passt, nur die Batteriespannung ist etwas im grauen Bereich. Aber das wird schon. Am Ende des Tages sind die Stromspeicher wieder so motiviert, wie ich es hoffentlich sein werde.
Denn nach einer Woche Urlaub ist die Begeisterung auf Arbeit schon etwas im Keller.

Batterie lädt
Die Spannung steigt
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Selbst Schuld Du Pole

Tja, mein toller Kollege aus Polen. Wenn Du schon im Überholverbot überholen willst, dann mach das richtig. Also etwas schneller sein wie ich, zügig vorbeifahren und mit einigermaßen Abstand vor mir wieder nach rechts fahren. Also eigentlich ziemlich einfach.

Während Deines Überholvorganges aber zu merken, oh, ich komme ja kaum vorbei und oh oh, die Polizei fährt ja plötzlich hinter mir, tja, dass ist dumm. Und noch dümmer ist es, statt abzubremsen, um sich wieder hinter mir einzuordnen, einfach nach rechts zu ziehen, um mich zum abbremsen zu zwingen. Denn das funktioniert nicht.

Obwohl. Doch, es hat funktioniert. Denn ich habe abgebremst. Allerdings so stark, dass selbst der blindeste Gesetzeshüter erkennen musste, hmm, dass geht wirklich nicht mit rechten Dingen zu. Da müssen wir doch jetzt mal einigen Sachen auf den Grund gehen. Haben die auch gemacht:

lkw kontrolle in österreich nach missglückten überholvorgang

Ich habe mich nur kurz mit einem der beiden Beamten unterhalten. Der sagte mir, die hätten alles auf Video und das wäre aussagekräftig genug. Reichte mir, bin dann weiter gefahren. Deshalb weiß ich auch nicht, wie viel der Pole am Ende zahlen durfte.
Die Strafen in Österreich bewegen sich irgendwo im Mittelfeld. Pech also für ihn, dass er noch nicht in Deutschland war, Glück dagegen, dass er diese Aktion nicht mehr in Italien durchgezogen hat.

Aber wie auch immer. Kein Mitgefühl für den. Im Gegenteil. Ich finde es gut, dass endlich mal einer quasi auf frischer Tat ertappt wurde. Denn solche Aktionen, also sich vorbei zu quälen, dann merken, ui, dass wird irgendwie nix, ziehe ich doch einfach nach rechts, der andere wird schon abbremsen, kommen in letzter Zeit immer häufiger vor.

Von daher, soll er zahlen. Am besten so viel, dass es ihm richtig weh tut. Vielleicht merkt der es sich für die nächsten vier Wochen. Danach dürfte der Erziehungseffekt und die Einsicht das dumme Handlungen an den Geldbeutel gehen könnten, eh wieder vorbei sein.

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Aber klar doch

Zugegeben. Früh um kurz nach vier, gerade mal vor fünf Minuten aus der Koje gekrabbelt, die Augen noch halb geschlossen, weder Wasser im Gesicht, noch Zahnbürste in der Hand, bin ich zu nix zu gebrauchen.
Wenn aber der Slowene neben mir hilflos, aber nett, nach Starthilfe fragt, kann darf ich nicht nein sagen. Vielleicht brauche auch ich irgendwann und irgendwo mal wieder Hilfe. Und dann bin ich auch froh über jedes „na klar„.

Starthilfe am Lkw. Jeden Tag eine gute Tat.
Beginne jeden Tag mit einer guten Tag

Die Aktion dauerte nicht einmal zwei Minuten. Der Kollege war glücklich und mein Tag begann mit einer guten Tat. Also alles gut, auch zu dieser frühen Stunde.

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Good old 90’s

Schöne Doku über das Mit- und Gegeneinander auf deutschen Autobahnen. Auch wenn der Film schon dreißig Jahre alt ist. Aber allein schon die Autos, einfach nur geil. Und der Typ gleich am Anfang, in seiner gelben Jogginghose, Vokuhilafrisur, Schnauzer und Pilotenbrille. Lehnt lässig am Polizeiwagen, zieht an seiner Kippe und erwartet lächelnd seine Strafe. Der Typ ist irgendwie Kult.

Was mir noch auffällt, ist die Offenheit der Leute und wie freundlich oder von mir aus auch nett die mit den Reportern umgehen. Heute irgendwie undenkbar, da läge die Kamera mehr als einmal im Dreck.

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Und der nächste Test

So. Test Nummer fünf in den letzten drei Wochen. Dieses mal in Italien für 40 Euro. Irgendwie wird es jedes Mal unangenehmer.

Das Stäbchen bis fast zum Anschlag in der Nase zu spüren und dann dieses rum rühren, ist nicht meins. Aber nicht nur das testen selbst, auch noch zwei, drei Stunden später hab ich das Empfinden, als ob die Nase immer „laufen“ würde. Schon ein komisches Gefühl.

Na ja, immerhin wieder „negativ“, am Ende zählt nur das. Mit einem anderen Ergebniss habe ich aber eh nicht gerechnet.

Antigen Schnelltest covid 19
Zum fünften Mal negativ
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In diesem Jahr, gerade einmal zehn Wochen alt, kamen schon vierzehn Fahrer an einem Stauende ums Leben. Erst gestern gab es auf der A 2 bei Burg zwei tödliche Unfälle.

Wolfgang Dorn, der selbst viele Jahre als Lkw-Fahrer unterwegs war, macht sich darüber seine eigenen klugen Gedanken. Vielen Dank dafür:

Früher hat man von einem schwarzen Tag gesprochen…

Es kracht heute wieder an allen Ecken und Kanten und keiner der Verantwortlichen will es wissen.
Muss es erst wieder zu einem solchen Unfall, wie am 07.07.1987 in Herborn kommen?
Gut – die Ursache war damals eine andere und ist mit den heutigen Unfallursachen nicht zu vergleichen.

Aber ich will auch nichts vergleichen. Nur ist es in meinen Augen nur noch eine Fragen der Zeit, bis es wieder zu einer solchen Katastrophe wie 87 kommt. Seinerzeit war es eine Verkettung mehrerer Gründe die zu der Katastrophe führten.
Heute wird der Unfallauslöser wohl eher in menschlichem Versagen zu suchen sein.

Die Ursachen für diese, immer häufiger auftretenden Unfälle liegen aber m. E. woanders.
Ein total überlastetes Straßennetz, zumindest auf den Hauptverkehrsadern, dazu viel zu wenig Parkmöglichkeiten, ein, durch jahrelange Vernachlässigung, marodes Straßennetz mit zu vielen Baustellen sind nur einige der Gründe für diese Unfälle.
Klar – werden jetzt viele einwerfen, der Fahrer sitzt am Lenkrad und er trägt die Verantwortung für sein handeln.

Das ist vollkommen richtig, aber man muss auch sehen, was für Leute sitzen am Lenkrad und warum ist das so.
Das gesamte Transportwesen befindet sich in einem selbst zu verantwortendem Dilemma – einerseits hat man sich mit Haut und Haaren an die Industrie, bzw. die Discounter und Lebensmittelketten verkauft und andererseits findet man keine Fahrer mehr.

Die Preise fallen immer tiefer in den Keller, das Frachtaufkommen wird immer größer und die Fahrer bleiben, im wahrsten Sinne des Wortes, auf der Strecke.
Und weil es noch immer nicht reicht – kommt auch noch Corona mit all seinen „Annehmlichkeiten“ oben drauf.

Will man von den Unfallzahlen runter, muss man als allererstes mal dafür sorgen, dass das Verkehrsaufkommen massiv reduziert wird. Dann muss dringend die Qualität der Fahrer verbessert werden. Es kann nicht sein, dass jedes dahergelaufene Männlein oder Weiblein eine Fahrerlaubnis erhält.
Ebenso sind kontinuierliche Kontrollen dringend erforderlich und eine konsequente Strafverfolgung.

Der alte Mann

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