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Kategorie: Unterwegs

Eigentlich nix neues

Das nenne ich Timing. Noch keine zwei Kilometer auf der Autobahn und schon fünf Kilometer Stau. Sonntagabend um 23.30 Uhr wohlgemerkt.
Na ja, ab 2015 soll dieses Ärgernis der Vergangenheit angehören – zumindest träumt man in Hessen davon >>>

Stau auf der A4 Erfurt - Frankfurt

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Sommer, Sonne, Fahrverbot

In drei Wochen ist es wieder soweit – dann werde ich auch Samstags von den Autobahnen verbannt. Auf den Seiten des Bundesamtes für Güterverkehr klingt das so:

Das Ferienreisefahrverbot ist in Deutschland in der Ferienreiseverordnung geregelt. Hiernach dürfen Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen sowie Anhänger hinter Lastkraftwagen vom 01. Juli bis zum 31. August an Samstagen in der Zeit von 7 bis 20 Uhr auf einigen Autobahnen und Bundesstraßen nicht verkehren.

Eine pdf-Datei mit einer genauen Übersicht über die vom Fahrverbot betroffenen Strecken kann man hier downloaden >>>

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Gute Nacht, manchmal für immer

In Sachen Parken bin auch ich ziemlich schmerzfrei. So habe ich kein Problem damit, auch mal abseits regulärer Flächen zu stehen.
Die folgende Position jedoch, wäre auch mir ein wenig zu – nun ja – ungemütlich.

PARKEN IN ITALIEN

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Joa, manchmal bin ich gehässig

So gefallen mir Tweets wie diese:

Tweet

Oder anders ausgedrückt: Wer zu blöd zum Autofahren ist, sollte es mit einem Fahrrad versuchen. Aber vermutlich wird derjenige dann von einem nach rechts abbiegenden Lkw überrollt…

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Da wo der Fortschritt zuhause ist

In Bayern ticken die Uhren ja bekanntermaßen etwas anders. So gibt es dort noch Gegenden, in denen man Parkuhren nutzt, um seinen Tagesablauf zu planen.
Da diese Zeiteinteilung nach Meinung dortiger Politiker erhebliche Vorteile bringt, geht man dazu über, dieses Vorgehen auszubauen. So wird bei Kontrollen nicht mehr der digitale Tachograph ausgelesen, sondern es reicht, eben solch eine Parkuhr vorzuweisen:

Parkscheibenpflicht auf Rasthof bei Muenchen

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Ich glaube, dass betrifft mich

Gerade in einem Newsletter gelesen:

In Tirol besteht am Mittwoch, dem 2. Juni 2010, von 9.00 bis 24.00 Uhr ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen. Grund: Der 2. Juni ist in Italien Nationalfeiertag.
Betroffen vom Fahrverbot sind alle in Richtung Italien fahrenden Lkw. Nach Angaben der Verkehrspolizei Rosenheim schließt gleich nach dem Feiertag das Nachtfahrverbot und das Feiertagsfahrverbot (Fronleichnam) an.

Betroffene Lkw dürfen somit nur am Donnerstag von 22.00 bis 23.00 Uhr und ab Freitag, dem 4. Juni 2010, 5.00 Uhr wieder nach Tirol fahren.

Was noch dazu kommt: Bereits am Dienstag gilt in Italien von 16.00 Uhr – 22.00 Uhr ein Lkw – Fahrverbot. Dann darf ich wieder bis früh um 6.00 Uhr fahren. Und dann?
Tja, wieder Fahrverbot bis 22.00 Uhr. Ist ja schlieslich Feiertag. Oh pardon – Nationalfeiertag.

Bin ich dann am Donnerstag beladen, darf ich bis Sterzing fahren. Dann ist wieder Ende im Gelände. Warum? Weil in Ösiland und in Süddeutschland Feiertag ist und somit auch dort Fahrverbot für mich und den Rest der Lkw – Fahrer angesagt ist – zumindest für den größten Teil.

Ich hätte da einen kleinen, niedlichen Vorschlag: Warum verlegt man nicht die Feiertage, die so einsam mitten in der Woche liegen, auf einen Montag? So ein verlängertes Wochenende ist doch viel schöner, als zwei Tage arbeiten, einen Tag frei und dann nochmal zwei Tage arbeiten.
Natürlich denke ich dabei auch an mich. Einen freien Tag daheim zu verbringen, ist doch wesentlich angenehmer, als auf einem Rasthof rumzulungern. Aber mich fragt ja keiner…

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Momente, die mich irritieren. Aber auch beeindrucken. Irgendwie.

Boah. Wenn ich schon Fragen wie diese höre: „Ist die Dusche denn arg schmutzig?“ Dann bekomme ich Hautauschlag an meinen intimsten Stellen.
Aber von Anfang an: Ich verbringe meinen Abend auf einem Autohof, irgendwo zwischen Nürnberg und Erfurt. Na gut, Autohof ist ein wenig übertrieben – Tankstelle mit Imbissecke passt besser. Der Parkplatz ist jedoch gebührenpflichtig. Also doch irgendwie ein Autohof. Aber ich komme vom Thema ab…

Ich begebe mich also in die Tankstelle und frage zurückhaltend: „N’abend. Gibt es hier auch eine Dusche?
Aber klar doch„, bekomme ich zur Antwort. „Macht 2.50 Euro und ein Pfand!“ Ich zahle den gewünschten Betrag, hinterlasse noch einen zehn Euro – Schein als Sicherheit und schlendere freudigen Schrittes in Richtung der Duschkabinen.
Für die Statistiker unter Euch: Die mir zugewiesene nannte sich Dusche 2.

Ich öffne also die Tür zur Dusche 2, ein stickiger Geruch schwappte mir entgegen. Nun ja, kann passieren. Da lässt man die Tür einige Minuten offen und schon gleicht sich das Klima im Duschraum der Aussenwelt an.
Was aber nicht passieren kann oder darf, dass mir im Dusch- und Waschbecken die Haare verschiedener Körperteile des Vorbenutzers entgegengrinsen und der Boden nicht feucht, sondern noch nass ist. Also voll nass. Oder absolut nass. Darauf reagiere ich leicht allergisch.

Die bereits oben erwähnte Frage der Tankstellenbedienung beantwortete ich mit einem freundlichen „Ja. Die Dusche ist arg schmutzig„!
Was aber dann passierte, überraschte mich etwas. Normalerweise wird anschließend auf das Reinigungspersonal geschimpft, welches natürlich schon Feierabend hat und überhaupt – alles würde an den Tankstellenbediensteten hängenbleiben und es wäre überhaupt nicht deren Aufgabe, auch noch den Sanitairbereich zu putzen.
Nicht so aber hier und heute. Mit Wischmop und Reinigungsmittel bewaffnet zog die Kassiererin los und reinigte die Dusche und alles drum herum.
Als ich dann noch eine Entschuldigung vernahm, war ich vollends irritiert, wirklich!

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Habt Ihr schon gegessen?

Ja? Gut! Dann kann ich ja mal eine etwas – nun ja – unappetliche Frage stellen: Wie benutzt man eigentlich öffentliche Toiletten, bei denen diese sogenannte Klobrille fehlt?
Einfach draufsetzen geht nicht, dass ist obereklig. Selbst das abdecken mit fünf Schichten Toilettenpapier bringt keine wirkliche Lösung.
Sich in halber Höhe darüber zu hocken, ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch gefährlich. Nach zwei Minuten wird der eigene Körper von Krämpfen gequält, die das Verlassen dieser Örtlichkeit noch länger hinauszögern.

Tja, da fällt mir selber keine Lösung ein. Ausser die, solche Kabinen zu meiden – was jedoch im Süden Europas nicht so einfach ist.

PS. Das Foto zeigt eine gereinigte Toilette. Normalerweise sehen diese Dinger schmutziger aus.

toilette in italien

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