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Kategorie: Lkw

Createur de Malheur

Das Magazin für die Transportbranche „Kfz-Anzeiger“ würdigt in einem kurzen Artikel das Sondermodell „Premium Truck Racing“ von Renault. Darin heißt es, dass dieses Fahrzeug vor allem auf seine Stärken setzt: Ein sportliches Styling, 460 PS und ein automatisches Getriebe.
Dann natürlich Alufelgen, lackierte Außenspiegel und ein schwarzer Kühlergrill. Erwähnen sollte man natürlich auch das rote Lederlenkrad.

Ich habe noch keinen Premium gefahren. Aber drin gesessen habe ich schon. Mein Eindruck war, dass Ding ist eng. Schweine eng. Oder anders ausgedrückt: Für den Fernverkehr ist so ein Teil eher nicht zu gebrauchen. Da hilft auch kein rotes Lenkrad.

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Ein rundes Laster

Die EU-Kommission hat neue Normen für Lkw-Führerhäuser und Anhänger vorgeschlagen, mit denen sie die Umwelt schonen und die Zahl der Verkehrstoten senken will. Dem Vorschlag nach dürften Führerhäuser künftig eine abgerundete Form haben und am Ende der Hänger würden „aerodynamische Luftleiteinrichtungen“ zugelassen, teilte die Kommission mit.

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Tempo 80 für schwere Lkw auf Landstraßen

Der Prüfkonzern Dekra setzt sich dafür ein, dass schwere Lastwagen auf gut ausgebauten Landstraßen künftig Tempo 80 statt bisher Tempo 60 fahren dürfen. Der Vorstoß finde Unterstützung bei Verkehrsexperten der Koalition, berichtet die Zeitung „Sonntag Aktuell“. Dekra bringt demnach für seine Anregung eine Änderung der Straßenverkehrsordnung ins Gespräch mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit auf Landstraßen zu erhöhen.

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Schilderfrage

Eine ganz normale Landesstrasse, irgendwo in der Thüringer Provinz. Vor einer Linkskurve weist ein Schild darauf hin, dass ein kennzeichnungspflichtiges Kraftfahrzeug mit gefährlichen Gütern diese nur mit 60 km/h befahren darf. Soweit alles klar.
Trotzdem verstehe ich den Sinn dieses Verkehrszeichens nicht. Wie schnell darf dann ich mit einem Lkw, der kein Gefahrgut geladen hat, diese Kurve befahren? Mit siebzig? Oder sogar achtzig? Vielleicht liegt es auch in meinem Ermessen? Oder habe ich irgendetwas übersehen?

Schild

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Gestern hat es gepasst

Hier seht Ihr einen Teil eines Ausdruckes des digitalen Fahrtenschreibers mit den Daten von gestern. Die Zahl in der Mitte mit dem krummen „x“ dahinter, ist meine Fahrzeit. Zehn Stunden darf ich fahren, auf 9.59 h kam ich. Hat also alles wunderbar gepasst:

digitaler Fahrtenschreiber Ausdruck

Normalerweise verschenkt man Zeit, oftmals nicht gerade wenig. Bei genau 4.29 h eine geeignete Parkmöglichkeit zu finden, ist in der Regel halt nicht machbar. Also bleibt man bereits nach spätestens 4.15 h stehen. Macht man das zwei mal am Tag, sind es am Ende mehr als dreißig Minuten die an der erlaubten Fahrzeit fehlen. Bis zum Ende der Woche summiert sich das auf mehrere Stunden. Das ist blöd, denn diese Zeit fehlt. Nur leider nicht zu ändern.

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Mal wieder Thema LaSi

Ich habe schon länger nichts mehr über Ladungssicherung in Italien gepostet. Es wird also mal wieder Zeit.

Ladungssicherung in Italien

Auch hier ist der Fahrer sicher der Meinung: „Die Paletten sind so schwer, da kann nichts rutschen. Außerdem geht es auf der Autobahn eh nur gerade aus“. Aber Spaß beiseite. Es beeindruckt mich immer wieder aufs neue, mit wie viel leichtsinnigen Mut einige Ihre Ware transportieren.

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Unterschiede

Komme ich in ein deutsches Stahlwerk, ist in der Regel erst einmal warten angesagt. Das beginnt beim Werkschutz, setzt sich beim Versand fort und anschließend steht man auf einem Parkplatz und wartet auf die Order, zum oder zu den entsprechenden Ladestellen fahren zu dürfen.
Dann aber ist Hektik angesagt. Stahlwerker sind harte Männer, da muss alles auf Anhieb passen. Am besten ist es, wenn man die Seite und das Dach des Aufliegers gleichzeitig öffnet und nebenbei Antirutschmatten auf dem Sattel verteilt. Nacheinander geht da nichts, dafür ist plötzlich keine Zeit. Ich habe schon erlebt, wie ein junger Kollege fast in Tränen ausbrach, weil er die Anweisungen eines Verladers nicht sofort verstand und dieser ihn regelrecht zur Sau machte. Kein Scherz.

Das es auch anders geht, habe ich letzten Donnerstag in Italien erlebt. Anmeldung und Wiegen waren innerhalb von zehn Minuten erledigt – und das trotz anfänglicher Missverständnisse wegen der Sprache. Tja, auch das gibt es noch. Bis ich begriffen hatte, wo sich die vier Ladestellen im Werk verteilten, waren einige Erklärungen nötig. Von Ungeduld des Versandmitarbeiters war aber nichts zu merken.

Ähnlich lief es während der Beladung ab. Ich wurde ordentlich eingewiesen und die Männer warteten in Ruhe ab, bis ich meine Ladungssicherungsmaterialien verlegt und befestigt hatte. Stress oder Hektik waren dort ein Fremdwort.

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