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Kategorie: Lkw

Harnstoff Problem

Seit letzten Freitag erscheint die Warnung „Motorstörung“ im Display. Das auslesen bei Scania ergab was mit Emissionsstörung. Also etwas mit der AdBlue-Abgasreinigung.
Allzu arg ist es aber nicht. Der Tank leert sich wie immer und der Motor zieht auch normal.

Wird kein Harnstoff zugeführt, geht die Leistung sofort auf 60% zurück. Das ist diesmal nicht der Fall.
Ich soll am Donnerstag die Werkstatt kontaktieren und um einen Termin bitten. Werde ich so mal machen.

Motorstörung

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Och nee

Letzte Woche war nicht so ganz meine Woche. Falls jemand fragt, wie es passiert ist – ich werde nicht drauf antworten. Und nein, dass Ding lag nicht auf der Seite. Ganz so arg war es nun auch nicht.
Trotzdem ist diese Chose ärgerlich. Mein Chef hat den Schaden am Nachmittag mal kurz überschlagen. Das teuerste wird die neue Plane mit mehreren hundert Euro. Dazu kommt eine neue Beleuchtungseinheit und ein paar Schönheitsreparaturen.

Passiert ist es in Italien, nördlich von Mailand. Für die Polizisten, die den Unfall aufnahmen, war das Routine. Für mich nicht. Nett waren die aber. Normal zahlt man als Unfallverursacher gleich mal 120 Euro. Bei mir begnügten die sich mit 28.70 Euro. Das kostet das eigentliche Vergehen, welches ich begangen hatte und letztlich zum Schaden führte.

Ich hake es als Lehrgeld ab. Ja, selbst nach fast einem viertel Jahrhundert im Lkw ist man vor Missgeschicken nicht gefeit. Wie auch. Wenn gewisse Fahrmanöver tausendmal gut gehen und sich eine schleichende Routine einstellt.
Meist merkt man das nicht mal. Oder eben erst dann, wenn wie hier die Plane in Fetzen herunter hängt.

Auflieger kaputt

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Mach hinne. Es pressiert.

Wenn mich ein Disponent schon Montagmittag anruft, um mir zu sagen, dass Kunde Nummer drei unbedingt noch Dienstag entladen werden muss, kann es nur dringend sein.
Zumindest so eilig, dass ich nach 9.40h Fahrzeit und zwanzig Minuten vor Feierabend in der Firma noch entlade. Ständiges Fahren am Begrenzer natürlich inbegriffen.

Das die Kisten dort eh bis morgen rumstehen und ich auf einem dreckigen Tankstellenvorplatz an einer Superstrada nördlich von Mailand die Nacht verbringe, ist geschenkt. Toiletten und Duschen gibt es logischerweise auch nicht. Die Tanke ist seit Stunden geschlossen.

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Pissen tue ich also hintern Lkw. Vielleicht werde ich dabei sogar von der Überwachungskamera der Tankstelle gefilmt. Deutsche Männlichkeit in einem italienischen Privatporno. Voll die Härte.

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Zuwachs

Ihr erinnert Euch an meinen Kollegen, der mir vor drei Wochen beim sichern meiner Ladung geholfen hat? Ja gut, eigentlich hat er ja fast alles allein gemacht. Aber egal. Zur Belohnung darf er sich über eine neue Zugmaschine freuen.

Ok., ich habe etwas übertrieben. Denn ganz so ist es nun auch nicht. Er hätte eh ein neues Arbeitsgerät bekommen. In Babyblau. Wie alles neue, was jetzt noch kommt.

New Truck

Schönes Teil. Hat nur einen kleinen Fehler. Die Kühlerklappe ist viel zu hell. Richtige Scanias haben einen schwarzen Grill. So. Soviel dazu.

Aber damit nicht genug. In zwei neue Volvos hat mein Arbeitgeber auch investiert. Ebenfalls in Babyblau. Wie bereits erwähnt.

New Volvo Truck

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Wenn Druck fehlt

Auf den Weg von oder nach Italien tanke ich nach Möglichkeit in Österreich. Nicht etwa, weil ich dem deutschen Staat keine Steuereinnahmen gönne, sondern weil der Diesel etwas preiswerter ist. Und bei vielen hundert Liter machen sich einige Cent Unterschied durchaus bemerkbar. Denn was für meinen Arbeitgeber gut ist, kann für mich nicht schlecht sein.
Aber genug geschleimt.

Worauf ich eigentlich hinaus will: An der Station in Kufstein, die ich zu meiner Stammtanke ausgewählt habe, gibt es eine Prüfstation. Beim langsamen durchfahren kann man auf einer Anzeige den Reifendruck und das Gesamtgewicht ablesen. Gut, letzteres funktioniert nicht immer. Aber das mit dem Reifendruck finde ich eine tolle Sache.
Grün bedeutet, dass alles gut ist. Leuchtet aber irgendwo was rot, wird es Zeit für die Luftpumpe.

Luftdruck prüfen

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Kühlproblem

Irgendwie verstehe ich den Sinn der Kühlbox im Scania nicht. Wird über einen Zeitraum von 24 Stunden der Motor nicht gestartet, schaltet die sich automatisch aus. Das ist blöd, denn so muss ich jeden Freitag die Box komplett leer räumen.
Ein Unterspannungsschutz würde die Batterien bestimmt genauso schonen.

Kuehlbox

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Keine Überraschung

Es ist keine große Überraschung, dass sich bereits zahlreiche Lastwagen im Besitz von Speditionen befinden, die der Euro-6 Norm entsprechen. Schließlich ist die Abgasnorm bereits seit 2014 verpflichtend. Dies bedeutet wiederum, dass bereits viele Spediteure Erfahrungen gesammelt haben. Die Fuhrparks etlicher Betriebe umfassen daher eine gewisse Anzahl entsprechender Fahrzeuge.

Mittlerweile zeigen sich die Spediteure aufgeschlossen. Auch die anfängliche Zurückhaltung vieler Speditionen gegen die Modelle mit Erfüllung der Euro-6 Norm gehört der Vergangenheit an. Hierfür zeigen sich gleich mehrere Gründe verantwortlich, insbesondere die Tatsache, dass der erhoffte Finanzvorteil bei der LKW-Maut nun existiert.

Natürlich sind die Mehrkosten nicht zu unterschätzen, belaufen sie sich doch auf einen größeren vierstelligen Betrag. In diesem Zusammenhang ist auf den Kraftstoffverbrauch zu verweisen. Die Euro-6 Norm versprach gegenüber der Euro-5 Norm keine allzu große Ersparnis. Die Vorteile liegen vielmehr bei der Abgasbehandlung. Zunehmend mehr Ingenieure sind sich darüber einig, dass die Motoren nicht mehr viel sparsamer werden können. Künftige Verbesserungen beim Kraftstoffverbrauch werden eher auf Einsparungen beim Fahrzeuggewicht sowie Verbesserungen bei der Aerodynamik zurückzuführen sein.

Anfangs waren Spediteure auch verunsichert, weil womöglich in absehbarer Zeit die Euro-7 Norm folgen könnte. Ob es tatsächlich dazu kommt, bleibt jedoch abzuwarten. Gerade weil sich im Bereich der Motoren viel getan hat und weitere Verbesserungen nur noch bedingt zu erzielen sind, könnte es noch eine ganze Weile dauern, bis die nächste Norm kommt.

Für Euro6-Lkw spricht außerdem die Tatsache, dass es Vorteile bei der Besteuerung gibt. Immer mehr Transportunternehmen erneuern ihre Lkw-Flotten und stellen auf schadstoffarme Fahrzeuge um. Investitionen, die sich schon mittelfristig amortisieren: Denn mit emissionsarmen Nutzfahrzeugen lassen sich die Betriebskosten – etwa bei der Lkw-Maut – erheblich senken und zugleich steigende gesetzliche Anforderungen erfüllen.

Immerhin sind die Vorteile bei der Abgasbehandlung nicht zu übersehen. Gegenüber Fahrzeugen mit Euro-5 Standard verspricht Euro-6 eine Verringerung des Ausstoßes an Stickoxiden von bis zu 80 Prozent. Zumal auch die Anzahl an ausgestoßenen Rußpartikeln um bis zu zwei Drittel zurückgeht.

Daimler Lkw

Mittlerweile ist auch am Gebrauchtmarkt eine größere Anzahl an Zugmaschinen erhältlich, die den Euro-6 Standard erfüllen. Ein Blick in ein Portal für gebrauchte Zugmaschinen, wie z.B. unter anderem das von Mobile.de, gibt schnell Aufschluss über die Verfügbarkeit von gebrauchten Trucks, die der Euro-6 Norm entsprechen. Derzeit ist das Angebot an entsprechenden Lastwagen noch sehr überschaubar, doch da wird sich noch viel tun. So haben dann auch Unternehmen, die bei ihren Nutzfahrzeugen vorzugsweise auf gebrauchte Maschinen setzen, ebenfalls die Möglichkeit, Vorzüge der Euro-6 Norm auszukosten.

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Hach, was bin ich beliebt

Manchmal muss ich morgens nach dem aufwachen kurz überlegen, wo ich eigentlich stehe. Das schiebe ich immer auf mein Alter. Mit 46 kann das schon mal passieren.

Das mir aber ein Kollege freiwillig beim beladen und sichern hilft und dabei auch noch die Hauptarbeit übernimmt, kann nicht an meinem Alter liegen.
Nee, sondern nur an meiner Beliebtheit in der Firma. Was auch sonst.

Ladung sichern

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