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Kategorie: Ladung

Eins zu wenig

Der Kunde bei Cuneo wollte seine Plastikrohre auch heute früh nicht. War ja klar, ist ja noch nicht Freitag. Also wurde ich zu einer Spedition nach Turin beordert.
Der gute Staplerfahrer hatte seine liebe Not mit den Rohren. Und für mich galt, Abstand rettet Leben.

Entladung eines Lkw

Nach knapp anderthalb Stunden war die Ladung unten. Nur fehlte ein Paket. Sieben sollten es sein, sechs waren es aber nur.
Ich hatte vorher schon zwei Kunden. Jetzt überlege ich seit Stunden, ob irgendwo eines zu viel abgeladen wurde. Aber das kann eigentlich nicht sein. Der erste bekam ein Paket, der zweite drei. Und soweit kann ich noch zählen. Auch wenn es bei einem ziemlich hektisch ablief.

Vielleicht steht es auch noch beim Absender. Denn mitgezählt beim laden habe ich auch nicht so richtig. Da war ich mit gurten beschäftigt.
Na ja, dass Paket wird sich schon auffinden. Trotzdem kacke.

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Zu früh

Was ein Theater. Kunde bestellt zwölf Meter langen Kunststoffrohre. Die aber erst für Freitag. Da aber heute Dienstag ist, weigert der sich, die abzuladen. Wohl ein Fehler vom Absender.

Jetzt steh ich seit dem frühen Nachmittag in der Wallachei zwischen Asti und Cuneo und harre der Dinge, die irgendwann kommen.

Das irgendwann ist morgen. Wenn sich am Vormittag auch nix tut, soll ich zu einer Spedition nach Turin und dort abladen. Na die werden sich freuen.
Aber mir egal. Ich bleibe anständig und führe die mir übertragenen Aufgaben brav aus.

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Optimist

Was habe ich am Dienstag geschrieben? Alles wird gut? Super, war auch so. Ich sollte immer so optimistisch sein. Mittwochvormittag war der Auflieger leer, am späten Nachmittag schon wieder beladen. Die Fahrzeit reichte sogar noch bis zum Brenner.

Heute habe ich zwar meine zweite Zehnerfahrzeit für diese Woche angerissen, aber das juckt mich nicht. Morgen ist eh nur Nahverkehr angesagt, da heißt es am Nachmittag „aus die Maus„. Und dann ab ins Wochenende.

Fahrzeit

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Planung bringt nix

Fast zwei Stunden gebraucht, um über den Brenner zu kommen und nun ist meine gut durchdachte Planung im Eimer. Denn eigentlich wollte ich noch vor Mittag zwei Kunden schaffen. Am Nachmittag noch drei und der Auflieger wäre leer gewesen.

Schnee am Brenner

Aber nix da. Ein bissel Schnee und Eis und alles steht. Jetzt warte ich über Mittag beim ersten Kunden in Bozen. Deren Pause ist natürlich ausgedehnt, von zwölf bis zwei. Aber alles wird gut. Wir haben ja erst Dienstag.

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Knapp aber pünktlich

Wenn ich zehn Minuten vor Feierabend in einer Firma eintreffe und 26 Gitterboxen abladen lassen möchte, erwarte ich eigentlich nur ein Wort. Nämlich „Domani„. Aber manchmal werde ich doch noch überrascht. Der Staplerfahrer sagte mir, wo ich mich mit dem Lkw hinstellen sollte und ob ich einen Hubwagen bräuchte.
Damit war ich natürlich einverstanden. Die Boxen waren nicht schwer und von hinten entladen ging schneller, als von der Seite.

Zwanzig Minuten später war die Ware unten und die Frachtbriefe unterschrieben. Wunderbar. So habe ich morgen nur noch drei Kunden und bin, wenn alles normal läuft, gegen Mittag leer. So gefällt mir das – und meiner Disponentin noch mehr.

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Festland unter den Rädern

So. Der Kontinent hat mich wieder. Diese zweieinhalb Tage in England waren schon cool.
Auch wenn der Verkehr krass ist. Auf der M25 um London rum, war ich heute früh um kurz nach fünf. Da lief es zwar noch flüssig, aber der Verkehr war da schon heftig. Auch auf der M1. Die führt von London Richtung Norden. Trotz drei bis vier Spuren in jede Richtung ging da streckenweise kaum noch was. Aber von Hektik oder Nervosität der Autofahrer, war da kaum was zu merken.

Im Gegenteil. Kaum hatte ich mal den Blinker gesetzt, gab mir einer die Gelegenheit, die Spur zu wechseln. Drängeln habe ich da drüben kaum erlebt. Auch die Leute, mit denen ich zu tun hatte. Alle nett und freundlich.
Funktioniert auch. Unglaublich.

Linksverkehr

Jetzt stehe ich auf einem Rasthof bei Brüssel. Morgen früh gegen drei geht es weiter. Wird nochmal ein langer Tag. Erst in der Nähe von Giessen entladen und dann bekomme ich im hessischen Hinterland Ware für Italien. Die Routine ist wieder da.

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Über den Fernpass

So, Feierabend. Heute kurz vor Modena.

Parkplatz bei Modena

Ich muss ja diese Woche vorsichtig sein. Als Deutscher mit einem schwedischen Lkw in Italien…

Aber Spass beiseite. Heute vormittag bin ich seit langen mal wieder über den Fernpass gefahren. Hat gut gepasst. Diese Strecke ist ja immer traumhaft, aber momentan besonders. Hinter Kempten lichtete sich der Nebel, die Landschaft schon tief verschneit. Dazu der blaue Himmel. War toll. Und ganz wichtig, ich hatte Zeit. Dann noch wenig Verkehr, also alles richtig gemacht.

Meine erste Abladestelle war bei einem Stahlhandel vor Innsbruck. Die bekamen einige Trapezbleche. Ging fix. Nach nicht mal einer halben Stunde war ich da wieder weg.
Morgen früh geht es noch nach Bologna, Dämmplatten entladen. Dürfte hoffentlich auch kein Problem sein. Danach soll ich Messegut für einen Empfänger im Ruhrgebiet laden. So ist zumindest der jetzige Stand. Aber das kann sich ja alles noch ändern.

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Auf zum nächsten Kunden

So. Erste Abladestelle zum Freitag wäre geschafft. Die haben zwar erst kurz vor neun angefangen, nach einer Stunde war das Zeug aber unten. Das laden in Italien hat über drei Stunden gedauert.

Stahl Ladung auf Auflieger

Jetzt fix zur zweiten Firma und dann mal schauen, was noch anliegt.
Aso. Für die Ladungssicherungsprofis. Die Gurte habe ich schon entfernt und drei Teile wurden schon abgeladen. Also alles gut.

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