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Kategorie: Internes

Erfurt, Sardinien und Caffè Americano

Warum Diskussionen in sozialen Medien (hier Twitter) meist sinnlos sind.

warum diskussionen in sozialen medien unnütz sind
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In Italien fällt es mir immer wieder auf. Da sitzen in den Dörfern Männer vor Bars und genießen den Tag. Es sind immer Männer, die da sitzen, Frauen nie. Ältere Männer. Zumindest habe ich nie eine Frau gesehen. Und auch keine jüngeren Männer. Vielleicht treffen sich die Frauen bei sich zu Hause. Also nicht in der Öffentlichkeit. Ich weiß es nicht. Muss bei Gelegenheit mal meinen alten Freund Mario fragen. Der lebt seit fast einem vierteljahrhundert auf Sardinien. Kennt sich also mit den Gepflogenheiten da unten schon ziemlich gut aus. Obwohl Sardinien ja nicht so ganz wie Italien ist. Aber anderes Thema.

Der Kaffee, der in diesen Bars serviert wird, ist schmackhaft. Also nicht wie diese anonyme Brühe aus deutschen Kaffeevollautomaten. Für die auch noch drei Euro siebzig verlangt wird. Deshalb belasse ich es hierzulande meist bei Tee. Gut, der ist auch hoffnungslos überteuert. Aber wieder ein anderes Thema.

In Italien trinke ich ja meist Caffè Americano. Typisch Deutsch halt. Denn laut Überlieferung wurde der Americano nach dem zweiten Weltkrieg durch amerikanische Soldaten in Italien eingeführt. Denen war der geläufige Espresso der Italiener zu kräftig. Sie verlangten ein Glas heißes Wasser zu ihrem Espresso, um ihn zu verdünnen. So entstand der Begriff Caffè Americano. Also so, wie er heute noch geläufig ist. Und auch noch oft serviert wird, wenn man einen Americano bestellt.

Aber zurück zu dem, was ich eigentlich schreiben wollte. Ich sitze in einer Bar auf Sardinien und trinke einen Caffè. Also keinen Espresso. Sondern einen Americano. Und beobachte dabei diese alten Männer. Keiner von denen sprach ein Wort. Die ganze Zeit. Zehn Minuten oder so. Das sah so wahnsinnig bewusst aus. Keine Ahnung, wie ich es anders beschreiben soll. Jeder ruhte in sich. Keine Aufregung, keine Hektik. Nichts von alledem. Sondern nur schweigen.

Wirklich beeindruckend. Warum kann ich das nicht?
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Gute Frage.
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Vor zwei Jahren lies das Straßenverkehrsbauamt Nordthüringen die Ampeln auf der Hauptverkehrsroute durch meine Heimatstadt auf die sogenannte „grüne Welle“ umstellen. Die Kosten? Rund 150 000 Euro. Echt viel Geld.
Nur funktioniert es bis heute nicht. So fahre ich an einer Kreuzung los und die Ampel an der nächsten Einmündung springt auf rot. Schon ist es mit meiner inneren Ruhe vorbei. Da kann ich mich noch so anstrengen. Mich nervt so etwas. Ist halt so.

Viele der alten Männer auf Sardinien dürfen bestimmt auch noch Auto fahren. Nur ist deren Vorteil, dass es in den dortigen Dörfern kaum Ampeln gibt. Wenn dann Kreisverkehre. Und die wurden nicht von deutschen Verkehrsexperten geplant. Klar das die Männer in sich ruhen (können).
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Meine kleine Theorie.
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Seattle, Tel Aviv, Doha, New York oder Erfurt?

airport frankfurt departure erfurt central

Abflug Flughafen Frankfurt

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Ein offener Brief von Camion Pro: „Jan Bergrath war nie Mitarbeiter des ETM-Verlags oder des FERNFAHRER“
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Eine Podiumsdiskussion auf der IAA in Hannover, ein Journalist schreibt darüber. Nicht besonders nett, muss er auch nicht. Es ist ein Blogbeitrag. Also seine persönliche Meinung. So wie ich es hier auch mache. Gut, nicht jedem gefällt dieser Artikel. Verstehe ich.
Einer, der sich und seinen Verein durch diesen Blogbeitrag unfair behandelt fühlt, schreibt daraufhin einen offenen Brief an den Verlag, für den dieser Journalist hauptsächlich schreibt. Der widerum droht Camion Pro, dem Verein des unfair Behandelten, nun mit gerichtlichen Schritten. Das lässt Camion Pro, der Verein, natürlich nicht auf sich sitzen und holt zum nächsten Gegenschlag aus. Fortsetzung folgt.
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Da fällt mir grad was ein. Könnte man aus diesen Stoff keine Daily Soap machen? So nach dem Motto „Büro Cowboys reloaded„?
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old cagliari

Gasse in Cagliari

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Ein neues Buch bestellt: Behind the Wall: DEPECHE MODE-Fankultur in der DDR.

Beim örtlichen Buchhändler. Mit Selbstabholung. Warum ich das erwähne? Keine Ahnung. Aber ich freue mich drauf.

Der Autor, Sascha Lange, liest daraus am Dienstagabend in Erfurt. Wäre vielleicht interessant.
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Also doch Erfurt.
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Na ja, mal schaun.
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Plötzlich im Urlaubsmodus

Gut, ich machs kurz: Eine Woche Urlaub.

Was? Ihr wollt wissen, wieso? Na gut…

…also. Am Mittwoch ist in Italien Ferragosto. Das kommt übrigens aus dem lateinischen und bedeutet Feriae Augusti. Auf deutsch Festtag des Augustus. So wird der Feiertag bezeichnet, der auf den 15. August fällt. Ausserdem gilt der als der heißeste Tag des Jahres und kennzeichnet auch den „Wendepunkt des Sommers“.

Aber auch die Tage davor und danach kann man fast wie eine staatlich verordnete Ferienzeit be­trach­ten. Fast das ge­sam­te wirtschaftliche Leben kommt zum Stillstand, in den Behörden wird Urlaub angeor­dnet und viele Unternehmen machen Werksferien. In den letzten Jahren hat sich das ganze zwar etwas gelockert, trotzdem lohnt es sich nicht unbedingt, diese Woche nach Italien zu fahren.

Selbst einer meiner Stammspediteure bei Verona lässt die Tore geschlossen. Und ehe ich wie ein Depp da oder anderswo vor verschlossenen Türen stehe, lässt mich mein Chef lieber eine Woche daheim. Das ist doch mal sozial. Und ich werde nie wieder erwähnen, die Transportbranche wäre ein Moloch. Zumindest nicht in den folgenden sechs Tagen…

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Mobbing bis zum Schluß

Da isser, mein neuer Kulturbeutel. Übrigens das gleiche Modell, wie der abhandengekommene. Passt.
Achso. Wer es wagen sollte, auch das Teil zu klauen, den werde ich bis ans Ende meines Lebens mobben. Aber sowas von.

Kulturbeutel mit Inhalt

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Ein Deutrans Lkw

Ich bin ja eigentlich ein kleiner Geizhals. Aber heute habe ich mal 21 Euro investiert. Das musste einfach sein.

Model Truck Deutrans

Nur warum kleben die das Preisschild mitten auf die Verpackung? Man ey.

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Haushaltstag

Morgen habe ich einen Tag frei. Natürlich nicht nur so, es ist eher eine Art Haushaltstag. Denn meine jährlichen Arztvorsorgeuntersuchungen stehen an. Der erste Termin ist um neun beim Dermatologen. Zwei Stunden später ist der Hausarzt dran. Nach der Mittagspause wird es richtig ernst. Erst zum Zahnarzt und eine Stunde später zum Augenarzt.

Alle Termine an einem Tag zu bekommen und dann noch so, dass sich keiner überschneidet, ist auch so eine kleine Kunst. Ach ja, dann muss es auch noch ein Montag sein. Andere Wochentage wären nicht so ideal. Denn mal eben fix nach Hause, geht halt in der Woche nicht.
Hat aber wieder geklappt. Natürlich nur mit entsprechender Vorlaufzeit. Aber das passt schon.

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Na denn.

Auf die nächsten zehn Jahre dieses Blogs. Statt vieler Worte gibt es zum Jubiläum eine Büchse Malzbier. Das passt.

Büchse mit Getränk

Alles weitere habe ich bereits vor fünf Jahren geschrieben. Daran hat sich nix geändert.
Was ich aber noch mal erwähnen möchte. Ich bin dankbar für jeden Leser, der gerne hier liest. Danke für die ersten zehn Jahre und auch für die nächsten…

…keine Ahnung. Vielleicht wird es ja nochmal ein Jahrzehnt. An mir soll es nicht liegen.

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Ich bin ein Gewinner

Da mache ich einmal bei einem Gewinnspiel auf Facebook mit und gewinne prompt ein Buch. Dabei habe ich doch nur das gleiche geantwortet, wie viele andere vor mir. Nämlich XF 105. Nun ja, es kann manchmal so einfach sein.

Gewinnbenachrichtigung

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