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Kategorie: Firmen

Zu früh gekommen

Seit kurz nach neun stehe ich in einem Gewerbegebiet unweit von Koblenz. Eigentlich wollte ich um diese Zeit abladen, nur wußte ich nichts von einem Zeitfenster. Dieses wurde für meine Ladung auf 14.30 Uhr gelegt.
Den Tag verbringe ich also bisher – vorsichtig ausgedrückt – äusserst ruhig.

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…und der nächste wackelt

Die Firma Menath-Transporte, eines der größten Transport- und Logistikunternehmen der Region, hat Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.

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Danke an Blogleser Martin K. für den Hinweis.

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Morgenmuffel

Vor drei Wochen.

Mittwoch Morgen, halb acht. Ich stehe auf dem Parkplatz einer Firma etwas ausserhalb eines kleinen Dorfes, irgendwo zwischen Mailand und Turin. Entladen habe ich bereits am Nachmittag vorher.
Da sich die Fahrt zur der mir bereits mitgeteilten Ladestelle nicht mehr lohnte, blieb ich dort stehen. Es waren eh nur knapp dreißig Kilometer bis dahin.

Eigentlich wollte ich gegen sieben losfahren. Aber ich habe herrlich geschlafen und es war dermaßen ruhig in der Nacht. Also nutzt man manchmal die kleinen Freiheiten, die einem der Fernverkehr noch gibt – und sei es auch nur, eine halbe Stunde länger liegen bleiben zu können. Zumal es keiner mitbekommt. Die Firma ist schließlich weit weg.
Nicht so an diesem Morgen. Noch während ich die Vorhänge aufzog, erblickte ich einen Lkw mit einer wohlbekannten Farbgebung. Ein Kollege stand neben mir.

Tranig und noch etwas angeschlagen begrüßte ich ihn mit einem „Scheiße, ich hab verpennt!“ Gut, dass war ein wenig geflunkert. Aber wer gibt schon freiwillig zu, aus Bequemlichkeit nicht aus der Koje gekommen zu sein. Ausserdem war es eine Notlüge und die sind nicht nur zu dieser frühen Stunde durchaus mal erlaubt.
Unser kurzes Gespräch drehte sich um allgemeine Themen. Also wo kommst Du her und wo mußt Du hin. Nichts besonderes also. Aber genau richtig für mich. Kurz nach dem aufstehen ist Denken schwierig. Meist erzähle ich dann irgendeinen Müll.

Immerhin kannte mein Arbeitskamerad die Firma, in der ich laden mußte: „Kein Problem, ist leicht zu finden. Und ich glaube, dass Zeug was Du da bekommst, brauchste nicht mal gurten!“ Dann war es auch schon kurz vor acht und wir verabschiedeten uns.

Das Ankommen war wirklich einfach. Eine halbe Stunde später fuhr ich auf das Betriebsgelände. Nur das mit dem nicht sichern müssen, passte nicht so richtig. In einer großen Halle lagen viele Ballen mit synthetischen Fasern. Achtunddreißig davon sollte ich bekommen.
Nach knapp zwei Stunden war alles verladen und verzurrt. Also keine aufreibende Sache.

Achso, eines noch. Der erwähnte Kollege liest hier mit. Wenn Ihr Ihn mal treffen solltet, seit bitte nett zu Ihm. Er ist es nämlich auch.

Ladung

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Nord-Süd meldet Insolvenz an

Die Nord-Süd-Spedition ist wirtschaftlich ins Schleudern geraten.

Die Nord-Süd-Spedition zählt zu den Branchenführern in Deutschland. Mit 563 Mitarbeitern erwirtschaftete die Unternehmensgruppe im Jahr 2011 einen Umsatz von 62,1 Millionen Euro.

Neben dem Hauptsitz in Rheda-Wiedenbrück gibt es sechs weitere Standorte in Deutschland sowie jeweils einen in Tschechien und der Slowakei. Die ausländischen Gesellschaften sollen von der Insolvenz nicht betroffen sein.

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NordSued Spedition

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Streit mit Scania

Saab muss sich von seinem roten Greif trennen. Der Grund: Der Lkw-Bauer Scania, früher Partner von Saab, hat das gleiche Logo. Weil Saab jetzt einer asiatischen Investorengruppe gehört, will Scania sich distanzieren.

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Scania diese SAABoteure. Aber im ernst: Einen richtigen Saab wird es wohl eh nicht mehr geben. Von daher kann ich Scania schon verstehen.

Ganz ohne Nostalgie geht es aber trotzdem nicht – und sei es auch nur auf einem Kennzeichenhalter:

Kennzeichenhalter

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Umtausch ist in Deutschland Volkssport

Zalando ist ein verschwiegenes Unternehmen. Seit 2008 halten die drei Samwer – Brüder aus Köln die Mehrheit an Zalando. Seit Jahren sind Sie dafür bekannt, Onlineshops wie Alando oder StudiVZ schnell groß zu machen…

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ÖBB auf Kollisionskurs mit Spedition Gartner

Der Friede zwischen der ÖBB-Gütersparte Rail Cargo Austria (RCA) und der Gartner KG in Lambach in Oberösterreich währte nicht ein Jahr. Vorige Woche zog die Staatsbahn im Streit um Überladungen von ÖBB-Zügen überraschend die Notbremse und stoppte die Zusammenarbeit am Donnerstagabend fristlos…

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Ach Mensch

Die meisten Firmeneinfahrten in Italien sind mit elektrischen Toren gesichert. Man hält davor, meldet sich über eine Gegensprechanlage an und wartet bis die Pforte geöffnet wird. Dann fährt man los.

Muß man kurz halten sorgt eine Lichtschranke für Sicherheit, dass sich dieses nicht wieder schließt. Wenn diese aber zwischen dem Unterfahrschutz des Aufliegers quasi „durchleuchtet“ und das Tor sich selbst bei einem Widerstand nicht wieder öffnet, ist das blöd.
So passiert am letzten Donnerstag. Während des Entladens mußte ich mehrmals vor und wieder zurück fahren. Das Schließen des Tores bemerkte ich nicht und so passierte das:

Tor macht Plane putt

Ärgerlich, klar. Aber ist halt passiert.

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