Grad gelesen: Jeder 6. Lkw-Fahrer macht in fünf Arbeitsjahren Erfahrungen mit Verbrechen. Gut das ich nur nach Italien fahre. Da schützt mich die Mafia.
2 KommentareKategorie: Ärgerliches
Das erste Ziel einer Invasion der „Brigade Ost“? Städte im Westen in ein Verkehrschaos zu stürzen:
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Die Nahles (oder Andrea, wie sie von Genossen genannt wird) hat den Mindestlohn beim Transit ausgesetzt. Also ausländische Lkw-Fahrer sollten bei Transitfahren durch Deutschland den Mindestlohn von 8.50 Euro erhalten.
Westeuropäischen Spediteuren war das egal. Der Mindestlohn westlich von Deutschland liegt meist eh etwas höher. Nur in den neuen EU – Ländern war man damit nicht so ganz einverstanden.
Wohl auch, weil die Vorgaben für Kontrollen und Dokumentationspflichten nur schwer durchführbar waren. Aber der Hauptgrund werden natürlich die höheren Lohnkosten für osteuropäische Spediteure sein. Oder halt auch für westeuropäische Transporteure, die im Osten oder Südosten Niederlassungen haben.
Und das geht natürlich gar nicht. Wie bitte schön kann man denn dann noch Dumpingfahrten durchführen.
Also ich finde, wer in Deutschland arbeitet, hat ein Recht darauf, den hiesigen Mindestlohn zu bekommen. Auch wenn er nur beruflich durch dieses Land fährt. Wir reden hier schließlich von 8.50 Euro. Nicht mehr.
Diese Lastwagen aus dem Osten, die auf unseren Straßen unterwegs sind, machen es den deutschen Spediteuren schwer. Die fahren zu Dumpingpreisen, nutzen dadurch ihre Angestellten aus. Ein großer Teil von denen operiert hauptsächlich in Westeuropa. Viele Lkw kommen so gut wie nie in ihr Zulassungsland.
Die Fahrer werden alle paar Wochen ausgewechselt und mit Bussen oder Pkw nach Hause oder zu ihrem neuen Einsatzgebiet transportiert. Die sind quasi selber Ware.
Der Nahles geht es bei dieser Aussetzung des Mindestlohns um gute Nachbarschaft zu den Polen. Da kann ich nur drüber lachen. Was passiert denn mit den hiesigen Transporteuren? Die dürfen ruhig in die Pleite gehen?
Damit das nicht passiert, sollten Europaweit gleiche Regelungen in Bezug auf Löhne, Steuern etc. gelten. Schon deshalb, um EU-weit annähernd gleiche Vorraussetzungen zu schaffen. Aber das wird nicht passieren. Denn deutsche Unternehmen und erst recht deutsche Fahrer sind der Politik egal. Hier offenbart sich eine unerträgliche Arroganz.
Die Nahles sollte sich mal an einem Sonntagnachmittag auf eine Autobahnraststätte begeben. Da findet sie die derzeitigen Opfer ihrer guten Nachbarschaft. Polnische, baltische, rumänische oder ungarische Fahrer, die dort oftmals ihre illegale Wochenendruhezeit verbringen, um anschließend ebenso illegale Kabotage aufzunehmen.
Bei einem Topf selbstgekochter Erbsensuppe kann die sich mit den Fahrern unterhalten. Die Erlebnisse, wie sich diese Leute von einigen hundert Euro im Monat unterwegs ernähren, sind sicher interessant.
Von welchem? Dem TÜV Südlicher Karpatenraum? Aber zum eigentlichen Thema.
Mir ist es in letzter Zeit mehrmals aufgefallen, dass die Duschräume auf Autobahnraststätten abends nach neunzehn Uhr nicht mehr gereinigt werden. Und zwar deshalb, weil keine Toilettenaufsicht mehr da ist.
Den vollen Preis bezahlen darf ich trotzdem. Ich lege also drei Euro hin und bekomme einen schmutzigen, nassen, muffigen Raum geboten, die Wände mit fremden Körperhaaren verziert, dass Waschbecken mit Überresten von Zahncreme und anderen Hautpflegemitteln besprenkelt. Es ist eklig.
Ihr da von SaniFair. Für mich ist das eine Sauerei. Vor drei Wochen gab es in der Dusche einer Raststätte bei Landau in der Pfalz nicht mal Klopapier. Das durfte ich mir in der normalen Toilette besorgen. Kostete mir natürlich weitere siebzig Cent Toilettenmaut.
Heute an der Raststätte Siegerland das gleiche Spiel. Drei Euro gezahlt und einen dreckigen Duschraum bekommen. Keine Ahnung, wie viele sich da drin vor mir reinigten, ohne das mal durch gewischt wurde.
Da nutzen auch keine Badelatschen. Man steht in der keimigen, abgestandenen Brühe. Irgendwann bildet sich Leben auf meinen Füßen, trotz Hygiene. Fällt einem irgendwas runter, entsorgt man es besser gleich.
Nee, dass geht nicht. Ich zahle gerne einen angemessenen Betrag. Nur will ich dafür auch eine gewisse Gegenleistung erhalten. Im Fall von SaniFair wäre das ein zumindest oberflächlich gereinigter Sanitairraum. Mehr kann man eh nicht erwarten.
5 KommentareEs kommt schon vor, dass Pkw – Fahrer an einer Engstelle nur widerwillig Platz machen. Aber er hier ist schon ein besonders sturer Zeitgenosse. Vielleicht hatte der aber auch nur einen schlechten Tag.
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PS. Danke an den Facebookianer Dennis Nothdurft für die Erlaubnis, dass Video hier teilen zu dürfen.
17 KommentareIn einer Stunde erst klingelt mein Wecker. Wach bin ich trotzdem.
Schuld daran ist der Fahrer eines Autotransporters neben mir, der den Motor „seiner“ Karre seit einer halben Stunde im Stand laufen lässt.
Eben war ich bei dem. Das einzige was er sagte, war „Luft, Luft“. Dabei saß er auf dem Beifahrersitz und machte Frühstück.
Immerhin war für fünf Minuten der Lkw leise. Jetzt rappelt die Kiste aber wieder.
Sonntagnachmittag. Ich liege auf der Couch, klicke so durchs Internet, lese Texte, schaue Videos. Nebenbei läuft der Fernseher. Zu mehr reicht es am letzten Urlaubstag nicht.
Und dann muss ich mich doch aufrappeln, um eine eMail zu schreiben. Empfänger war ein „Shopbetreiber“, der eines meiner Videos auf seinem YouTube-Kanal gestellt hat. Immerhin hat der sich die Arbeit gemacht, den Vorspann mit meiner Webadresse zu entfernen. Bravo.

Dabei sind doch diese Kurzfilme nur Stückwerk. Ich lasse während der Fahrt die Kamera laufen, setze später eine kurze Beschreibung davor und fertig. Und selbst solche Videos werden geklaut.
Unglaublich. Aber echt. Eigentlich müßte jetzt hier ein lachender Smilie stehen. Aber das lasse ich mal.
Blöd nur, dass das Urheberecht manche Leute nicht mal annähernd interessiert. Das beginnt ja schon auf Facebook. Die Jagd nach Klicks und Besucher geht halt vor. Das ist schon irgendwo armselig.
Meine Mail an diesem Shopbetreiber war nett. Wirklich. Aber ich kann mir denken, was passiert. Ich bekomme eine dumm freche Antwort. Wäre übrigens nicht das erste mal. Vielleicht sollte man wirklich mal nen Anwalt einschalten. Denn erst wenn es ans finanzielle geht, tut es weh. Erst recht, wenn man für eines meiner Videos zahlen muß (Achtung: lachender Smilie).
Aber mal Spaß beiseite: Hätte der mich gefragt, wäre das ja kein Problem gewesen. Ein „Huhu, darf ich dieses Video bei mir veröffentlichen„, hätte gereicht. Meine Antwort wäre wohl ein „Huhu. Ja.“ geworden. Also alles ganz einfach.
Nur einfach klauen ist Gülle. Finde ich jedenfalls.
Seit gestern leuchtet von Zeit zu Zeit die Warnung „Motorstörung“ im Display auf. Die Leistung lässt aber nicht nach. Immerhin. Na ja, nächste Woche kommt die Zugmaschine eh in die Werkstatt. Die erste große Inspektion ist fällig.
Da können die neben dieser Fehlermeldung noch andere Dinge mit erledigen. Die Sitzkühlung macht komische Geräusche, ebenso die Fahrerhausaufhängung.
Ach so. Auch die Standheizung zu reklamieren, darf ich nicht vergessen. Nach einiger Zeit ertönt ein lautes Piepsen und das Teil schaltet sich ab. Dann muss ich einige Minuten warten. Stelle ich die dann wieder an, läuft das Ding wieder. Bis es irgendwann wieder piepst.
Habe ich noch etwas vergessen? Nee, glaub nicht. Aber das reicht ja auch.
Ach übrigens. Wenn die Reparaturkosten und die ständigen Werkstattbesuche zu viel werden, kann auch der Gedanke aufkommen, das Fahrzeug zu verkaufen.
Heutzutage gibt es zahlreiche Online-Plattformen, die den Verkauf eines Fahrzeugs schnell und unkompliziert gestalten.
Webseiten wie wirkaufendeinauto.de und fairautoverkaufen.de bieten die Möglichkeit, das Fahrzeug zunächst kostenlos bewerten zu lassen und den Verkauf direkt über die Plattform abzuwickeln.

Update vom 19. 02. 2015: Ach nee? Kenne ich diese Meldung nicht schon?

Jep. Vor ungefähr acht Wochen leuchtete diese Warnung schon mal. Bei der kurz darauf folgenden Inspektion wurde der Fehler behoben. Was es genau war, erzählte mir zwar mein Chef. Nur habe ich es vergessen.
Nun muss der Hobel demnächst wieder in die Werkstatt. Und das bei nicht mal gefahrenen hunderttausend Kilometern. Das läuft zwar noch über Garantie, trotzdem ist es ärgerlich. Erst mal brauche ich etwas Zeit dafür und dann darf ich wieder alles fest verstauen, da die Hütte gekippt werden muss. Ich kann mir wirklich schöneres vorstellen.
Update vom 15. 08. 2016:
Seit letzten Freitag erscheint die Warnung „Motorstörung“ im Display. Das auslesen bei Scania ergab was mit Emissionsstörung. Also etwas mit der AdBlue-Abgasreinigung.
Allzu arg ist es aber nicht. Der Tank leert sich wie immer und der Motor zieht auch normal.
Wird kein Harnstoff zugeführt, geht die Leistung sofort auf 60% zurück. Das ist diesmal nicht der Fall.
Ich soll am Donnerstag die Werkstatt kontaktieren und um einen Termin bitten. Werde ich so mal machen.
