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Kategorie: Ärgerliches

Man fährt deutsch

Ich fahre gemütlich über die italienische A4 bei Padova, laufe auf einen Rumänen auf, schalte den Blinker ein.
Der erste Pkw wechselt von der mittlere auf die linke Spur, der zweite ebenfalls. Ein dritter fährt stur weiter.

Ich muss bremsen, das Auto neben mir wird auch langsamer. Als ich hinunter schaue, sehe ich auf dem Beifahrersitz eine Frau, die mit einem Handy herum fuchtelt.
Damit will sie mir wohl klar machen, dass ich gerade gefilmt wurde.

Nun könnte ich Euch fragen, aus welchen Ländern die drei Fahrzeuge kamen. Aber das dürfte wohl schon klar sein.
Die ersten beiden waren Italiener. Die linke Spur war frei, die zogen ohne Probleme rüber. Der dritte war ein Deutscher. Da wird selbst im Urlaub Stress gemacht und fremde Autobahnen werden okkupiert. Will ich nicht verstehen.

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Der erste Ausdruck

Zwischen Augsburg und München gibt es nicht allzu viele Parkplätze und die wenigen vorhandenen sind relativ früh belegt.
Vaterstetten an der A 99 hat man zwar ausgebaut, aber nach sieben Uhr am Abend geht da auch nix mehr. Zumal da auch noch an der Tankstelle gebaut wird und dadurch auch noch Plätze wegfallen.

So musste ich bis zum Irschenberg durch fahren. Dumm nur, dass ich deshalb meine Fahrzeit um elf Minuten überzogen habe.
Aber der Ausdruck aus dem Tachograph wird es bei einer Kontrolle schon richten. Das ist úbrigens der erste in diesem Jahr. Glaub ich zumindest.

Ausdruck digitaler Tachograph

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Trübe Aussichten

Am Zollamt in Weil am Rhein steht ein großes braunes Gebäude, in dessen oberen Stockwerken viele Speditionen und Agenturen Büros betreiben, in denen Zolldeklaranten sitzen. In eines dieser Büros durfte ich gestern, um eine Sendung Stühle, die für die Schweiz bestimmt waren, zu verzollen.

Um kurz nach vier gestern Nachmittag gebe ich meine Papiere bei der für mich zuständigen Zolldeklarantin ab. Nach einer Stunde fällt es der Frau auf, dass sie dieses Mal überhaupt nicht für mich zuständig ist und schickt mich in ein anderes Büro, ein Stockwerk höher.

Der Mann dort hat natürlich keine Lust mehr und schickt mich wieder weg. Früh um sieben wäre wieder einer für mich da.

Genau um diese Zeit stand ich auf der Matte. Ich sollte die Papiere auf den Holztresen legen und auf dem Korridor warten. Er würde mich dann rufen.
Das die Abfertigung aber drei Stunden dauern würde, hat der Deklarant nicht gesagt.

Irgendwie sind die in diesem Gebäude alle bräsig. Vielleicht liegt das an den Fenstern, die sich nicht öffnen lassen. Fehlender Luftaustausch lässt Menschen komisch werden.

Tja. Blöd nur, dass ich durch die achtzehn Stunden Zwangspause meine Stühle erst am Nachmittag entladen lassen konnte. Die zwei restlichen Entladestellen bei Turin und Cuneo schaffe ich deshalb erst morgen.
Laden darf ich natürlich auch noch. Das wird dann Freitag werden. Was sich dann Wochenende nennt, wird wieder einmal spät und extrem kurz.

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Gleichgültigkeit

Eben auf Facebook gelesen:

Aus aktuellem Anlass nochmal der Hinweis, dass Unternehmer Ihre Verlader schulen/unterweisen müssen. Denn als Beteiligte am Transport ist der Verlader rechtlich für die Versäumnisse, die bei der Lasi passieren haftbar zu machen. Das gilt für Sachschäden ( §823 BGB ), für Personenschäden ( § 222 -229 StGB ) sowie für Bussgelder der Ordnungsbehörde ( § 22 & 23 StVO ). Denn als Beauftragte Person nach § 9 OwiG ist der Verlader verantwortlich für sein tun. Der Unternehmer ist nach § 130 OwiG für die Kontrolle des Verladers verantwortlich, denn als beauftragende Person, ist er dem Verlader weisungsbefugt. Und wer Personal führt, trägt auch für das Personal die Verantwortung.

Eben dieser Absatz da oben scheint für viele Verlader noch immer nicht verständlich zu sein. Denn letzte Woche sollte ich einen vorgeladenen Auflieger übernehmen, dessen Ladung in Teilen so aussah:

Ladungssicherung Lkw

LaSi Lkw

Der Sattel wurde logischerweise umgeladen. Denn so fahre ich nicht weg. Auch wenn es wieder Diskussionen mit dem Lagerpersonal gab. Von wegen keine Zeit und so.
In dem Fass befanden sich zwar nur Eisenspäne. Selbst ein Schichtleiter war der Meinung, da würde nichts passieren. Es wäre ja keine Flüssigkeit darin. Intelligente Antwort.

Das kuriose ist, die machen regelmäßig Schulungen. Auch zum Thema Ladungssicherung. Da frage ich mich, warum die daran teilnehmen. Weil es kostenlose Schnittchen und Kaffee gibt?

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Guten Morgen

Die Leute in der Firma, bei der ich entladen muss, fangen erst um halb neun an. Zeit zum ausschlafen also.

Aber denkste. Seit kurz nach sieben werkeln drei Grünflächenmitarbeiter mit ihren Arbeitsgeräten herum und zerstören die morgendliche Ruhe.

rasenpflege

Besonders der mit dem Laubbläser. Das Ding macht so einen Lärm. Unglaublich.

Laubbläser

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Scania Service wunderbar

Der Hinweis „Batterie wechseln“ leuchtete schon vor drei oder vier Wochen im Display des Obu-Mautkasten. Zwischendurch war der Lkw zur Inspektion in einer Scania-Werkstatt.
Dort sollte die mit gewechselt werden. Dem Werkstattmeister habe ich das gesagt. Da erinnere ich mich genau dran.

Heute früh, nach vier Tagen Standzeit, kam als erstes diese Meldung:

Obu Mautgerät

Jetzt warte ich bis zum TÜV, der ist im Mai oder Juni fällig und wird in der gleichen Werkstatt gemacht. Da steh ich daneben und kann zuschauen, wie die Batterie ausgetauscht wird.

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Frohe Ostern…

gewünscht in Stadt und Land. Und mal wieder ein kleiner Tipp von mir an diejenigen, die auf den Weg in ihren verdienten Kurzurlaub sind. Nehmt Euch mal fünf Minuten Zeit und macht mal Pause auf einem Rasthof.
Dort seht Ihr wieder zig Fahrer aus Osteuropa, die dort in ihren Lkw warten und hausieren, bis Sie weiter fahren dürfen. Das ist eine Parallelwelt mit teilweise schlimmen Zuständen.

Im folgenden Video werden solche Zustände gezeigt. Da arbeiten Fahrer für einen Minilohn und werden nach gefahrenen Kilometer bezahlt. Allein das ist schon lange nicht mehr zulässig.
Wie die Kontrollpraxis in Deutschland aussieht, hat Christian in seinem Blog beschrieben. Er beobachtete, wie osteuropäische Fahrer mit einem Shuttlebus auf einen Parkplatz gefahren werden, um Kollegen abzulösen.
Das ist mittlerweile gängige Praxis. Dabei wird oft gegen Lenk- und Ruhezeiten, sowie gegen Kabotageregelungen verstoßen. So gilt die Anfahrt zum Lkw als Arbeitszeit, müßte also nachgetragen werden. Nur wird das von den Fahrern oftmals nicht gemacht.

Wie das Bundesamt für Güterverkehr auf Hinweise dazu reagiert, hat Christian in seinem Blog beschrieben. Das ist für solch eine Behörde eigentlich ein Armutszeugnis.

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Weitere Informationen

YouTube-Originallink >>>

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Kaffee mit Goldstaub

Oho, dachte ich. Drei Euro vierzig für einen kleinen Becher Kaffee, ist ja schon ein wenig happig. Zumal da wirklich nicht viel drin ist. Zwei, drei mal angesetzt und schon ist er alle.

Kaffee mag ich nicht sonderlich, deshalb macht mir dieser Preis auch nichts aus. Aber Kollegen von mir trinken den schon regelmäßig.
Aber ich denke, für diesen Betrag würden die sich auch keinen kaufen. Hoffe ich zumindest.

Ein Espresso kostete übrigens 2.50. In Italien verlangt man dafür achtzig Cent .Oder mal einen Euro. Und dort wird er frisch aufgebrüht.

kaffepreis unverschämt

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