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Kategorie: Ärgerliches

Drücken bis es kracht

Für einen Kunden in Mittelhessen lade ich in Italien Gitterboxen und die will der 1zu1 getauscht haben. Also nehme ich leere GiBos mit darunter und bringe volle mit hoch.
Die leeren Boxen werden Freitagnacht oder Samstagvormittag bei uns am Lager geladen.

Also alles ganz easy. Zumal ich beim laden nicht dabei sein muss. Was soll auch schon passieren?
Zwei übereinander, zwei nebeneinander, bis die geforderte Menge auf dem Auflieger steht. Montagmorgen schau ich kurz drauf, hänge zwei Spannbretter dahinter und fahre zur nächsten Ladestelle. Besser geht es nicht.

Eigentlich. Es sei denn, man erwischt einen Lagermenschen, der versucht, diese Dinger längs drauf zu würgen. Sprich drei Stück nebeneinander.
Selbst wenn einer das zum ersten mal macht, dürfte er bereits nach der ersten Reihe merken, dass da irgendwas mit der Breite nicht passen kann. Weil die nun mal etwas breiter sind, als normale Paletten.

Aber manche sind so im Rausch, da wird gedrückt und geschoben, bis sich die Alubretter biegen. Wenn es an der Runge trotz zigfachen davor krachen nicht passt, werden Lücken gelassen.
Kaputte Querbretter und zerwürgte Rungen? Ladungssicherung? Bei der nächsten Ladestelle reicht der Platz nicht? Juckt doch einen Lageristen nicht. Hauptsache das Zeug ist irgendwie drauf.

Gitterboxen auf Auflieger

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Die Launen der Natur

Och je. Die Autobahn hoch zum Gotthard ist wegen einer Schlammlawine für unbestimmte Zeit gesperrt. Und da ich die Nacht schon bei Erstfeld, also quasi unterhalb vom Gotthard verbrachte, habe ich nun zwei Möglichkeiten.

Entweder stehen bleiben und die Sperrung abwarten oder zurück, um über Zürich, Chur und dem San Bernadino Richtung Italien zu fahren. Wäre natürlich ein arger Umweg und die Mautkosten würden sich auch fast verdoppeln.
Aber wohl trotzdem besser, als eventuell bis morgen sinnlos herum zu stehen.

Also, Entscheidung ist gefallen. Ausserdem ist fahren eh meist besser als stehen.

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Och nee

Halb drei bei München losgefahren, nur um drei Stunden später bei Würzburg in einer Vollsperrung zu stehen. Ach Leute, manchmal ist es zum erbrechen.

Stau bei Würzburg

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Eins zu wenig

Der Kunde bei Cuneo wollte seine Plastikrohre auch heute früh nicht. War ja klar, ist ja noch nicht Freitag. Also wurde ich zu einer Spedition nach Turin beordert.
Der gute Staplerfahrer hatte seine liebe Not mit den Rohren. Und für mich galt, Abstand rettet Leben.

Entladung eines Lkw

Nach knapp anderthalb Stunden war die Ladung unten. Nur fehlte ein Paket. Sieben sollten es sein, sechs waren es aber nur.
Ich hatte vorher schon zwei Kunden. Jetzt überlege ich seit Stunden, ob irgendwo eines zu viel abgeladen wurde. Aber das kann eigentlich nicht sein. Der erste bekam ein Paket, der zweite drei. Und soweit kann ich noch zählen. Auch wenn es bei einem ziemlich hektisch ablief.

Vielleicht steht es auch noch beim Absender. Denn mitgezählt beim laden habe ich auch nicht so richtig. Da war ich mit gurten beschäftigt.
Na ja, dass Paket wird sich schon auffinden. Trotzdem kacke.

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Zu früh

Was ein Theater. Kunde bestellt zwölf Meter langen Kunststoffrohre. Die aber erst für Freitag. Da aber heute Dienstag ist, weigert der sich, die abzuladen. Wohl ein Fehler vom Absender.

Jetzt steh ich seit dem frühen Nachmittag in der Wallachei zwischen Asti und Cuneo und harre der Dinge, die irgendwann kommen.

Das irgendwann ist morgen. Wenn sich am Vormittag auch nix tut, soll ich zu einer Spedition nach Turin und dort abladen. Na die werden sich freuen.
Aber mir egal. Ich bleibe anständig und führe die mir übertragenen Aufgaben brav aus.

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Generator lädt nicht

Motor gestartet, erste Fehlermeldung: Generator lädt nicht. Das ist doch zum Mäuse melken.
Also geht die erste Fahrt für dieses Jahr in die Werkstatt. Die ist zwar nur drei Kilometer entfernt, trotzdem kacke.

Generator lädt nicht

Ach ja. Das gleiche Problem hatte ich vor fünf Jahren schon mal. Irgendwie können die Kisten zwei Wochen Standzeit nicht ab.

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Wo gehobelt wird…

Wenn unser betriebsinterner Rangierer loslegt, sollte man besser Abstand halten. Ansonsten geht es einem, wie der Stoßstange meines Lkw.

Der Kollege wollte eine Wechselbrücke an eine Rampe stellen, schaut nach links, lenkt nach rechts und schon knirscht es. Da hat er sich in seiner Hektik ein wenig verschätzt. Aber wo gehobelt wird…

Ärgerlich auch für ihn. Denn er musste unseren Chef anrufen und den Schaden beichten. Sieht zwar unschön aus, hätte aber schlimmer und teurer ausgehen können. Nämlich dann, wenn er den Scheinwerfer erwischt hätte.

Stoßstange kaputt

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Tut mir leid

Erste Handlung des Tages? Einen Kollegen wecken, der mich zugestellt hat. Ich mache so etwas ungern. Aber wer sich so hinstellt, muss damit rechnen, früh um viertel drei wach geklopft zu werden.

Lkw zugeparkt

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