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Schlagwort: Lkw

Anmeldung und Kauf von Lkw – mit den praktischen Tipps lässt sich viel Geld sparen

Der Markt für gebrauchte Brummis hat in den letzten Jahren erheblich an Fahrt aufgenommen. Vor allem im Fokus der Begierde sind dabei leichtere Fahrzeuge der Gewichtsklasse bis 3,5 Tonnen. Der Markt für Lkw und Kleintransporter ist so groß wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise auf dem Lkw-Markt noch einmal deutlich gesunken. …

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Und ich nenne das Teil nicht Dafne

Letzte Woche habe ich es ja schon mal leicht umschrieben. Da waren es aber noch Bilder in einer Zeitschrift. Seit heute ist es aber real.

neuer daf

Nach über zwanzig Jahren Scania darf ich ab sofort DAF fahren. Der erste Eindruck? Die Bedienung ist ein wenig umständlicher wie im Scania. Dafür wird mein Rücken geschont. Der Holländer poltert nicht so über Fugen und Querrinnen und die Koje sieht auch wertiger aus. Aber gut, letzteres ist keine Kunst. Denn wer die Liege im Scania kennt, wird wissen was ich meine.

Fahren werde ich ihn erst mal eine Woche. Denn danach geht es für drei Wochen in meinen wohlverdienten Urlaub. Aber für einen ersten Eindruck wird es reichen.

new daf

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Was für ein Zufall

Da habe ich doch eine alte Truckerzeitschrift in einem Staufach des Lkw gefunden.

Exklusiv-Test. XF Neu gegen Alt

Na so ein Zufall. Ob das wohl was zu bedeuten hat?

Trucker Zeitschrift DaF test

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AdBlue – Fehler

Gestern vormittag leuchtete die Fehlermeldung auf, nach einer Stunde verschwand sie wieder. Dann am Nachmittag das gleiche Spiel. Heute war den Tag über alles in Ordnung, erst kurz vor Feierabend kam die ABlue Störung wieder. Aber auch nur kurz.

Aber egal. Morgen fahre ich in eine Scania-Werkstatt. Die sollen den Fehler auslesen und auch gleich beheben. Denn ich hab keine Lust darauf, dass der Lkw demnächst nur noch im Notprogramm läuft. Natürlich dann, wenn ich wenig Zeit habe.

Adblue Störung

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Blogleser Olli hat einige Anmerkungen. Vielen Dank für Deinen Bericht:

Moin, ich weiß das ihr teilweise auch extrem unter Zeitdruck steht. Eventuell erreiche ich über dich durch nen Gastbeitrag mehr Trucker!

Ich fahre mit nen Sprinter beruflich zwischen Mainz und Bonn jede Nacht hin und her.
Da begegne ich vielen Trucks, ich mach auch gerne Platz, wenn Ihr auffahrt und geb kurz Lichthupe das die Auffahrt frei ist. Wir sind ja Partner, auch wenn ich 36,5t weniger wiege .

Aber müssen immer mehr Trucks 5m hinter ner Baustelle die Bahn durch überholen blockieren, wenn 2 km weiter die Piste dreispurig wird? Auch ist das echt ärgerlich, wenn kurz nach dem Dreispurigen Bereich LKW Überholverbot herscht und man ( ich hab auf die Uhr geschaut ) statt mit 120 mit 86 kmh 8 Minuten hinter euch her rollen darf. Besonders genial find ich diejenigen, die beim Schwertransport mit dem mobilen Verbotsschhild für LKW trotzdem versuchen zu überholen und stecken bleiben und die anderen Verkehrsteilnehmer dadurch zwingen, teilweise mit 70 vor sich hin zu rollen. Das bringt mich immer wieder dazu, dass ich zu spät zum Entladen komme – in der Paketbranche sind die Zeitpläne teilweise sehr eng.

Ich weiß, dass ich ohne eure Lieferungen arbeitslos wäre, da ich keine Ware hätte, die ich von Depot zu Depot bringen kann. Aber mit etwas mehr Rücksicht und einhalten der Verkehrsregeln kommen wir alle schneller und sicherer ans Ziel.

Allzeit gute Fahrt und immer ne Handbreit Asphalt unter den Rädern…

Olli

Hallo Olli,

joa. Es sind oft die kleinen Dinge, die einem das (Arbeits-) Leben schwer machen. Aber das soll nicht ironisch klingen, also lass mich mal anders beginnen.

In der Regel fahre ich auf Autobahnen höchstens mit 85 km/h durch die Gegend. Mit dieser Geschwindigkeit komme ich auch an mein Ziel, zuvor „schwimme“ ich im Verkehr mit. Laufe ich trotzdem auf einen Lkw auf, der noch langsamer fährt, habe ich noch etwas Reserve nach oben. Den kann ich also relativ zügig überholen. Also wenn es erlaubt ist. Überholverbote ignoriere ich nicht, da ich sowohl auf die Geldstrafe, wie auch auf den Punkt in Flensburg, gerne verzichte.

Was mir da z.B. auf der A 3 zwischen Erlangen und Würzburg auffällt, ist folgendes: Zweispurige Autobahn, bis auf einen Abschnitt von sechs, sieben Kilometer kein Überholverbot. Einer fährt mit 85, 86 vorne weg, acht, neun, zehn andere bleiben dahinter. Es bildet sich also eine Kolonne, in der aber jeder Fahrer Abstand hält.
Jetzt kommt jedoch einer, dem die gefahrene Geschwindigkeit zu langsam ist. Der beginnt, dass Feld von hinten aufzurollen. Dumm nur, dass der auch nur zwei, drei Kilometer die Stunde schneller fährt. Also wird jede Lücke zwischen zwei anderen Lkw genutzt, um wieder auf die rechte Spur zu fahren. Der gerade überholte muss bremsen, danach auch der Hintermann und dessen Hintermann. So zieht sich das immer weiter nach hinten. Aus dem gemütlichen, entspannten Fahren wird für alle auf der rechten Spur ein ständiges Bremsen und Gasgeben – und das nur, weil einige zu ungeduldig sind. Aber dass war nur ein kleines Beispiel, was ich so manchmal sehe.

Im Straßenverkehr gibt es Regeln, die einzuhalten sind. Manchmal fällt das durchaus schwer. Klar, auch mir. Aber die bestehen, um das Fahren von A nach B etwas sicherer zu machen. Viele gefährliche Situationen entstehen einfach nur aus kleinen Fehlern, die manchen aber die Gesundheit oder gar das Leben kosten können. Sich diesen Konsequenzen klar zu werden, lässt einem schon zum Nachdenken bringen.
Wie heißt es in bestimmten Kreisen? Kleine Sünden bestraft der Herr sofort? Mag sein. Aber ich bin der Meinung, dass auch kleine, gute Taten sofort belohnt werden. Nämlich durch uns selbst. Weil wir es einem anderen etwas leichter machen und etwas Licht in das Dunkel der Egozentrik bringen.

Aber ich komme leicht vom Thema ab. Machen wir uns es ein bissel leichter, die Heftigkeit des Lebens trifft uns ohnehin und häufig ohne jede Vorwarnung ziemlich gnadenlos.

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Martin hat einen Videotipp. Danke Dir:

Kennst Du schon diese Möglichkeit?

Unterführung zu niedrig: Dieser Lkw-Fahrer findet eine kreative Lösung

Viele Grüße

Martin

Hallo Martin,

dass Video habe ich letzte Woche schon mal gesehen. Ich dachte erst, es wäre in Polen oder irgendwo in Osteuropa entstanden. Aber nix da, ist hier in Deutschland. Auf jeden Fall ist der Fahrer kreativ. Macht er bestimmt nicht zum ersten mal. Erinnert mich auch ein wenig an Ralpf. Der fuhr oder fährt ja auch solche Container durch die Gegend.

Nur eine kleine Unklarheit wäre da noch: Wo ist eigentlich der Anhänger geblieben?

Abrollkipper ohne Anhänger

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Der Güterverkehr von morgen – digital und autonom?

Digitalisierung und Automatisierung – die Trends, die die Logistik und somit auch den Straßengüterverkehr prägen und revolutionieren werden. Der Straßengüterverkehr ist in Deutschland ein Muss. Gleichzeitig sieht sich der Sektor mit allerlei Herausforderungen konfrontiert: Ein Viertel der LKW auf deutschen Straßen fährt leer. Dies bedeutet enorme Einnahmeverluste – während die Menge der zu liefernden Waren dank des E-Commerce- Booms zunimmt. Hinzu kommen Umweltverschmutzung und Sicherheitsfragen.

Volvo aus Slowenien

Gleichzeitig boomt die Digitaltechnik weltweit und viele traditionelle Branchen haben sich in diese Richtung entwickelt. Die Logistik hinkt derzeit noch ein deutlich hinterher. Was wäre, wenn Algorithmen und Daten eine Lösung für die oben genannten Herausforderungen bieten könnten?

Digitale Spedition: Erfolg ohne Zwischenhändler

Speditionsfirmen nutzen in der Regel eine Maklerfirma, um den Warentransport mit den Spediteuren zu arrangieren. Digitale Plattformen machen es möglich, auf diese Unternehmen zu verzichten, die eine Provision um die 25% verlangen. Ein Beispiel ist das in Berlin gegründete Start-Up Frachtraum, eine digitale Spedition für die Organisation von Teil- und Komplettladungenn. bedient sowohl den Verlader mit einer zuverlässigen Auftragsabwicklung als auch den Frachtführer als Quelle für Aufträge. Aber auch das als Taxi-App gestartete Start-Up UBER bietet mit UberFreight einen ähnlichen Service an.

Diese Plattformen bieten Transparenz und Flexibilität und bietet mehr Möglichkeiten für den Transport von KMUs. Die neuen Dienste stehen jetzt auf Augenhöhe mit den größeren Unternehmen, da Start Ups wie Frachtraum nicht nur ganze LKWs, sondern auch Kubikmeter Ladefläche zur Verfügung stellen.

Autonome LKW: Geister-Fahrer der Zukunft

Überall wird an der Technik für autonome Fahrzeuge gearbeitet. Ob Tesla im Silicon Valley oder Bosch in Deutschland. Im Jahr 2016 erwarb UBER den unabhängigen LKW-Hersteller Otto. Ist daran zu denken, dass der nächste Schritt darin besteht, die Fahrer loszuwerden?

Autonome Fahrzeuge sparen Kosten (die menschlichen Kosten), sind effizienter, senken Emissionen und sicherer. Allerdings bleibt anzumerken, dass die vollständige Automatisierung des LKW Güterverkehrs noch immer quasi Science Fiction. Ohne Fahrer geht es vorerst nicht – schon allein aus präventiven Gründen!

2012 gab es in Deutschland rund 540.000 Berufskraftfahrer. Kommt der selbstfahrende LKW, stehen also viele Arbeitsplätze auf dem Spiel. Ganz zu schweigen von denen, die indirekt von diesem Sektor profitieren. Jedoch gibt es gerade eher einen Mangel an LKW-Fahrern. Die Branche zieht keine Menschen mehr an. Autonome LKWs könnten diesen Mangel also einerseits mindern, wovon die Branche profitieren würde, andererseits könnten mehr als 2 Millionen Fahrerjobs in den USA und Europa überflüssig werden – wie untersuchte Szenarien ergaben. Der LKW-Fahrer macht mehr als nur den LKW fahren: Handling, Inventar, Chargenprüfung, Bestellungen usw. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass der Mensch in der Wertschöpfungskette bleibt.

Laut Andy Stern, dem ehemaligen Präsidenten der US-amerikanischen Service Employees International Union, ist eine ähnliche Situation wie bei den Taxifahrern zu erwarten, die gegen UBERs Einstieg protestieren. Wir haben noch nie dagewesene Demonstrationen mit der Occupy Wall Street und Anti-Kriegsbewegungen gesehen, aber am Ende des Tages ändert sich die Welt und Taxifahrer arbeiten schließlich für Uber.

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Werbung: Die Maut wird ausgeweitet

Tja. Im Juli ist es soweit. Dann wird die Lkw-Maut in Deutschland auf alle Bundesstraßen ausgeweitet. Damit umfasst das mautpflichtige Streckennetz dann ungefähr 52 000 Kilometer. Aber nicht nur das. Auch rund 30 000 Unternehmen werden dann erstmals von der Maut betroffen sein. Denn die betrifft nicht nur Firmen aus dem Transport- und Logistikbereich, sondern auch viele andere Branchen, die regional unterwegs sind.

Lkw Maut ab 1. Juli 2016

Bereits seit Anfang des Jahres werden die derzeit rund 1,1 Millionen OBUs auf die zentrale Mauterhebung schrittweise umgestellt. Die Software wird dabei über Mobilfunk aktualisiert. Lkw müssen dafür also nicht in eine Werkstatt. Wurde diese Umstellung durchgeführt, erkennt man das an einer neuen Anzeige auf dem Gerät. Das bisher übliche akustische Signal bei Durchfahrt eines Streckenabschnittes sowie die Anzeige des Mautbetrages entfallen. Also nicht wundern, wenn es nicht mehr piept.
Die Umstellung soll im 2. Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein.

Registrierung bei Toll Collect

Wenn in einem Lkw noch keine OBU eingebaut ist, registriert sich das Unternehmen zunächst bei Toll Collect. Das funktioniert über das Toll Collect Kunden-Portal. Ist das passiert, können u.a. die Fahrzeuge selber an- und abgemeldet werden, Adresse und weitere Daten geändert oder eine neue Zahlungsweise beantragt werden. Die Zugangsdaten für das Kunden-Portal erhalten Neukunden direkt bei der Online-Anmeldung.

Nach der Registrierung können zertifizierte Werkstätten die On-Bord Unit einbauen. Diese Servicepartner findet man auf der Toll Collect-Homepage. Das Gerät selbst ist kostenlos, nur die Kosten für den Einbau muss das Unternehmen selbst tragen.

Mautgeraet Toll Collect

Fotograf Berthold Litjes
Anzeige auf Deutsch nach Umstellung auf zentrale Mauterhebung ab Ende Oktober 2017

Auch bei der manuellen Einbuchung gibt es Änderungen. So soll das System flexibler werden. Im Mittelpunkt steht zukünftig die Online-Einbuchung. Die bisherigen Mautstellen-Terminals sollen lediglich ergänzen, so das deren Anzahl verringert werden kann.
Auch nicht registrierte Kunden können künftig online einbuchen. Dazu kann jedes internetfähige Endgerät verwendet werden. Ausserdem soll ab Frühjahr 2018 eine App die Einbuchung über Smartphone und Tablet erleichtern.

Welche Zahlungsmittel

Laut Toll Collect ist die Einbuchung in Deutsch, Englisch, Polnisch und Französisch möglich. Desweiteren führt der Mautbetreiber zusätzlich zu den anderen Zahlungsmitteln wie Kreditkarte oder Tankkarte, als Zahlungsart die paysafecard ein. Diese ist sowohl online, als auch in Kiosken und Postämtern erhältlich.

Weitere Infos zu diesem Thema sind auf der Website von Toll Collect nachzulesen oder in der hier als Download verfügbaren Broschüre.

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