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Schlagwort: Italien

Mangiare

Vier vor zwölf war ich im Lager einer Firma im Gewerbegebiet von Bozen. Zurück zum Lkw, Türen vom Auflieger öffnen, an die Rampe fahren, vier Paletten abladen, zwei Unterschriften geben lassen und es wäre eine Minute nach zwölf gewesen.

Aber wohl eine Minute zu viel. Denn die Lagerleute machen erst zwei Stunden Mittag. Solange steh ich auf der Straße, Autos und Fahrräder fahren im zickzack um mich rum.
Was noch blöder ist: Meinen nächsten Kunden schaffe ich nun heute auch nicht mehr. Der ist zu weit weg. Schon ziehen sich auch meine restlichen Ablade- und Ladestellen weiter nach hinten. Eventuell wäre ich morgen hier unten in Italien schon fertig geworden, jetzt wird es wohl erst Donnerstag. So wird aus zwei Stunden ein ganzer Tag.

Nun ja, jetzt lässt es sich eh nicht mehr ändern.

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Halbwegs Richtung Süden

Es gab Zeiten, da bin ich jede Woche in den Süden von Italien gefahren. Doch die sind lange her. Mittlerweile überquere ich kaum noch den Po. Turin, Mailand, Brescia, Verona und rüber bis nach Treviso oder Udine sind jetzt meine Ziele.

Und ganz ehrlich? Ich bin da gar nicht mal so enttäuscht drüber. Meine Arbeitswoche beginnt Montag und endet Freitag. Nur ab und an kommt es mal vor, dass ich Samstags nach Hause komme. Aber das ist dann halt so. Ich sehe trotzdem ein Ende.

Weiter als Bologna

Diese Woche aber darf ich mal bis Rimini fahren. RiMiNi. Das ist noch unterhalb von Bologna. Wow. Zwar eine unspektakuläre Strecke, aber ich freue mich drauf. Da bekomme ich mal wieder ein wenig das Gefühl von Ferne. Habe ich zwar nicht unbedingt vermisst, aber ist manchmal doch ganz schön.

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Meine Zahnärztin freut sich

Noch ein kleiner Nachtrag zum Staubeitrag vom Mittwoch: Die beiden folgenden Tage war ich in Italien. Es ging vom Brenner über Brescia und Mailand nach Turin. Von dort zurück über Varese nach Como und heimwärts durch die Schweiz.
Nur Stau gab es keinen. Also in Italien. In der Schweiz sah es am Freitagnachmittag wieder anders aus. Vor dem Gotthardtunnel wurde dosiert und bei Basel war Berufsverkehr. Dazu kam noch ein Auffahrunfall mit zwei Pkw.

Aber in Italien lief es. Selbst um Mailand und vor Turin. Obwohl das Verkehrsaufkommen ähnlich hoch ist, wie hier in Deutschland. Vielleicht liegt das auch an den fehlenden Baustellen. Was repariert werden mußte, wurde von März bis Juni gemacht. Also vor der Hauptreisezeit. Kurzfristige Schäden werden nachts ausgebessert. Also dann, wenn weniger Verkehr ist. Aber das ist nur ein Gedanke, der mir so gekommen ist.

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Geblitztdingens

Zwanzig Kilometer pro Stunde zu schnell kostet in Italien ab 170 Euro. Nachts ist es noch etwas teurer. Da hatte ich ja noch Glück, dass ich nur acht km/h zu schnell war. Und am Tag geblitzt wurde. So leerte sich mein Konto nur um 92.94 Euro.

Aber mal ernsthaft. Natürlich ärgert mich das. Logisch, ist eine Menge Kohle für mich. Nun ja, war ja meine Schuld. Langsamer kommt man auch ans Ziel.

In Italien geblitzt

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Neu und voll

Endlich fertig für heute. War ein langer Tag. Und dann zum Ende noch die Sucherei nach einem freien Parkplatz.
Das ist in Italien mittlerweile fast schlimmer als in Deutschland.

An der Brennerautobahn wurde bei Rovereto ein großer neuer Platz gebaut. Ich habe keine Ahnung, wie viele Lkw da drauf passen. Vielleicht zweihundert? Aber auch der war gegen acht heute Abend schon völlig überfüllt. Wo haben die vorher alle geparkt?

Parkplatz bei Rovereto

Na ja, egal. Jetzt stehe ich vor der Mautstation bei Trento. Ist zwar nicht ganz legal, aber es wird akzeptiert. Passt also.

Mautstation Trento

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