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Schlagwort: Firmen

Ich wurde belauscht

In einer Firma im Siegerland sollte ich drei Kisten laden. Zwei waren fertig, die dritte wurde gerade gepackt. Dauerte also noch ein bissel. Sag ich zum Staplerfahrer: „Habt Ihr hier irgendwo ein paar Schrottpaletten? Da kann ich schon mal zwei, drei holen, für nachher zum sichern„.
Sagt der: „Schau mal da um die Ecke. Da steht ein Container mit Holzabfall. Dort kannst Du dir welche holen.

Dann geh ich dahinter, schau mir die alten Paletten an und schwatze so mit mir selbst. „Ah ja, die Palette geht, joa, die nehm ich mit. Ach, die ist Schrott. Aber die da, die passt.“
Plötzlich kam eine Frau von der Seite hervor, keine Ahnung, was die da gemacht hat. Vielleicht geraucht. Ich hab die vorher nicht gesehen.

Sie guckt mich an: „Sprechen Sie mit den Paletten?“ Ich antworte, ein wenig überrascht: „Klar, Holz lebt. Braucht auch Unterhaltung. Soziale Kontakte sind wichtig.“ Dann hat sie gelacht.
Ob die den Spruch lustig fand oder sich über mich mokiert hat, weiß ich nicht. Ist aber eigentlich auch egal, denn ein bissel peinlich war es mir eh.

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Kenworth stellt die Produktion mehrerer Modelle aufgrund von „Emissionsvorschriften und Komponentenbeschränkungen“ ein

Der Lkw-Hersteller Kenworth kündigte Pläne an, mehrere Modelle im nächsten Jahr aus dem Programm zu nehmen.

Am 19. März gab Kenworth seine Entscheidung bekannt, die Produktion älterer Lkw der Klasse 8 mit 1,9-Meter-Kabine im Jahr 2026 einzustellen. Dazu gehören Kenworths W900 (Modelle W900L und W900B), T800W (mit breiter Haube) und C500.…

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Mehr als eine nette Geste

Noch ein kleiner Nachtrag zur Tour mit der leichten Überladung von vor anderthalb Wochen. Mein Disponent rief nach der Kontrolle den Empfänger der Ware an, erzählte dem von der Überprüfung.
Die war ärgerlich, klar. Vielleicht sollte ich doch ein bissel drauf achten, etwas weniger Diesel in den Tanks zu haben. Dann passt das auch wieder mit dem Gewicht.

Und der Kunde konnte da ja nun gar nix dafür. Trotzdem entschuldigte sich der Vorarbeiter, als ich am nächsten Vormittag dort ankam. Sogar einen kompletten Steckschlüsselsatz gab es.
Ich wollte den nicht, überhaupt nicht. Aber gegen Vorarbeiter bin ich machtlos.

ein werkzeufkasten steht vor einem lkw
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JB Hunt muss 4,2 Millionen US-Dollar an Fahrerbewerber zahlen

Das Speditionsunternehmen JB Hunt hat sich bereit erklärt, bestimmten Bewerbern mehrere Millionen Dollar zu zahlen, um eine Sammelklage aus dem US-Bundesstaat Washington beizulegen.

JB Hunt hat sich laut Gerichtsdokumenten, die am 12. Juli 2024 in King County, Washington, eingereicht wurden, bereit erklärt, 4.261.250 US-Dollar zu zahlen, um eine Sammelklage (Haley v. JB Hunt Transport, Inc.) beizulegen, an der etwa 2.200 Personen beteiligt waren.

In der Klage wurde JB Hunt vorgeworfen, gegen den Equal Pay and Opportunities Act des Staates Washington verstoßen zu haben, indem in Stellenausschreibungen Lohn- und Gehaltsspannen nicht richtig angegeben wurden.

Das Gesetz zur Lohngleichheit und Chancengleichheit trat im Januar 2023 in Kraft und verpflichtet Arbeitgeber, die im Bundesstaat Washington geschäftlich tätig sind (<<< pdf-Datei), in Stellenausschreibungen eine Lohnskala oder Gehaltsspanne anzugeben.

Nach Angaben des Ministeriums für Arbeit und Industrie des US-Bundesstaates Washington müssen Stellenausschreibungen eine Gehaltsspanne vom niedrigsten bis zum höchsten Gehalt enthalten, das der Arbeitgeber vor der Ausschreibung der Stelle festgelegt hat, beispielsweise 60.000 bis 80.000 US-Dollar pro Jahr.
Sie dürfen keine offenen Formulierungen enthalten, wie etwa „60.000 US-Dollar pro Jahr und mehr“ (ohne Obergrenze der Spanne) oder „bis zu 29,00 US-Dollar pro Stunde“ (ohne Untergrenze der Skala).

Nach dem Gesetz über gleiche Bezahlung und Chancengleichheit können Arbeitnehmer klagen, wenn der Arbeitgeber in Stellenanzeigen keine angemessenen Angaben zum Gehalt macht.

Die Klage umfasst Personen, die sich zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 19. März 2024 um eine Stelle bei JB Hunt in Washington beworben haben.

Eine endgültige Anhörung zur Genehmigung ist für den 1. November 2024 geplant.


J. B. Hunt ist eine US-amerikanisches Transportfirma aus Arkansas. Mit einer großen Flotte unternehmenseigener Sattelzüge bietet das Unternehmen hauptsächlich Logistikdienstleistungen an. Neben den USA ist es auch in Mexiko und Kanada tätig.

Die Firma wurde 1961 von Johnnie Bryan Hunt gegründet und ging 1983 an die Börse. J. B. Hunt belegte auf der Fortune 500-Liste der umsatzstärksten US-amerikanischen Unternehmen 2018 den Platz 354.

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Ein Rampenquiz

Manchmal steh ich da, wie ein Ochs vorm Rampentor.

An welche Rampe soll ich fahren?
An Rampe eins!

Zwei Rampen ohne Beschriftung

Hmm, welche Öffnung ist nun Rampe eins? Hab mich mal für das rechte Tor entschieden. War aber das falsche. Aber sowieso egal. Also außer das der Hubwagenbediener fünf sieben Meter weiter fahren musste.

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Alte Kollegen vergisst man nicht

Eine Begebenheit, die schon einige Wochen her ist.
Die Firma in der ich entladen musste, war mal ein Kunde, zu dem ich früher öfter fuhr. Und dann war das eben so, dass man irgendwann die halbe Belegschaft kannte.

Es war auf jeden Fall ein ziemlich freudiges Wiedersehen mit den Leuten, die noch immer dort arbeiten. Aber natürlich hat sich in den Jahren wo ich nicht da war, so manches geändert.
Die Dame im Büro der Anmeldung schaute mich schon fragend an. Ich sagte: „Hallo, Sie kennen mich bestimmt nicht mehr?“Sie kommen mir bekannt vor, aber nee, nicht wirklich„, antwortete sie. „Na ja. Ich war früher öfter hier.“

Dann wurden ihre Augen größer und „Na klar. Hallo, wie geht’s Ihnen?“ Wurde anschließend ein nettes Gespräch.

Danach nehme ich meine Papiere und bin wie früher einmal quer durch die Werkhalle gelaufen. Sah da aber nur fremde Leute und einige schauten mich auch ziemlich komisch an.
Da dachte ich schon, oy, irgendwas stimmt hier nicht.

Aber dann sah ich doch noch ein bekanntes Gesicht und wir begrüßten uns. In etwa wie „Mensch, dass man Dich mal wieder sieht. Wie geht es Dir?“ „Ah, ganz gut. Kann nicht klagen. Fährst Du noch immer für die Bude von früher?“ Und so halt.

Innerhalb kurzer Zeit waren dann doch noch einige von den Leuten, die damals schon in der Firma waren, um uns versammelt und wir haben uns ganz nett unterhalten.
Dabei hat sich aber herausgestellt, dass die Fahrer mittlerweile nichts mehr in der Produktion zu suchen haben. Also wie es überall ist. Da hätte ich gar nicht durch laufen dürfen. Sondern um die Halle herum und dann auch nur an der Laderampe aufhalten.

Das hat an dem Tag aber keine Rolle gespielt, weil wegen freudiges Wiedersehen und so.
War auch ganz schön, mal wieder alte Bekannte zu sehen und eben auch zu realisieren, dass die sich auch gefreut haben, mich mal wieder gesehen zu haben.

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Premium parken

Ein toller Premiumparkplatz heute Nacht. Genau am Tor zum Wareneingang, die Einfahrt komplett von mir blockiert, dazu gefühlte acht Prozent Gefälle.

Dabei habe ich am Nachmittag noch mit einem Mitarbeiter aus dem Lager telefoniert und auch gefragt, ob da Platz zum übernachten ist.
Seine Antwort? Klar, überhaupt kein Problem. Da stehst Du gut.

Na ja, dass werde ich morgen früh merken. Denn hinter dem Tor ist ein Mitarbeiterparkplatz. Mal sehen, wenn die ersten ungeduldig hupen und ich voller Hektik Platz machen muss.

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