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TruckOnline.de Posts

Der Preis ist heiß

Da der Wertcoupon über 5 Euro, den man als Gegenleistung für die bezahlten Parkgebühren am Autohof Thiersheim an der A93 südlich von Hof bekommt, nur 24 Stunden gültig ist, holte ich mir dafür heute früh zwei simple belegte Brütchen, sowie eine 0.5 Liter Flasche Cola.
Als ich dafür rund 7 Euro zahlen sollte, mußte ich erstmal schlucken. Aber wofür gibt es Internet – also rasch eine eMail an den Betreiber dieses Autohofes geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

sämtliche gutgemeinten Ansätze in Ihrem Autohof (kostenlose Bereitstellung von Duschtüchern u.s.w.) werden ad absurdum geführt, wenn ich für ein simples belegtes Brötchen fast drei Euro zahlen muß.

Irgendwie schade…

Mit freundlichen Grüßen!

Es dauerte gar nicht so lange und eine Antwort trudelte ein:

Sehr geehrter Herr Erdmann

schade dass wir Ihre Erwartungen nicht erfüllen konnten, was mir leid tut, ich aber so einfach auch nicht
nachvollziehen kann, welche Erfahrungen Sie in anderen Betrieben machen.

Ich lege größten Wert auf eine Kunden und Serviceorientierte Ausrichtung meines Geschäftgebarens,
die aber auch eine wirtschaftlich positives Ergebnis abwerfen sollte, ich glaube doch das ist normal.

Danke aber für Ihre Meinung.

schöne Grüße vom Autohof Thiersheim

Tja lieber Autohof Thiersheim,

ich verlange oder erwarte ja nicht, dass Sie wegen mir ein wirtschaftlich negatives Ergebnis erwirtschaften sollen. Nur ein wenig mehr Fingerspitzengefühl kann man doch erwarten.
Diese Geschichte mit den Duschtüchern, die Sie gegen 10 Euro Kaution kostenlos verleihen, ist zwar ganz lustig, aber mal ganz ehrlich: Wieviel nutzen eigentlich diesen Service?

Ja gut, ich hätte mir keines Ihrer Brötchen kaufen brauchen und mich stattdessen im Tankstellenshop mit Schokoriegeln eindecken können. Das ging aber auch nicht, da dieser Wertbon dort nicht akzeptiert wurde. So blieb mir halt nichts anderes übrig, als zwei (in meinen Augen) überteuerte Brötchen zu kaufen.

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Irgendwie beschämend

Während ich mich in einem „SaniFair – Klo“ etwas frisch mache, sehe ich im Spiegel wie die Toilettenaufsicht einen steckengelassenen Piss-Voucher* nimmt und diesen einsteckt. Als ich mich unbewußt umdrehe, dreht der Mann seinen Kopf verschämt zur Seite.

Kurze Zeit später fängt er an, dass Becken neben mir zu säubern und beginnt in gebrochenen deutsch zu erzählen: „Ich hier verdienen 3.30 Euro die Stunde, jeden Tag hier von früh um sechs bis abend um acht. Dann ich schlafen in alten Wohnwagen hinter Tankstelle. Nach zwei Wochen ich 3 Tage heimfahren zu Familie nach Tschechien.
Menschen hier viele unfreundlich. Ist kaputt irgendwas schimpfen mit mir, auch wenn ich nichts dafür kann. Ich wollen immer helfen, aber viele nicht helfen lassen, sondern nur schimpfen. Pause nur zweimal halbe Stunde jeden Tag und das auch nicht immer. Wenn viel los, dann keine Pause. Ich achten immer auf Toilette, aber auf mich achten keiner!

Tja, danach war ich ein wenig beschämt…

*Wertbon

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Blogleser Florian schickte mir folgenden Scherz:

Stehen zwei Zahnstocher an der Ampel. Kommt ein Igel vorbei. Sagt der eine Zahnstocher: „Hey, es fahren ja noch Busse!“

Haha 🙂

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Eines besseren belehrt

Montagfrüh, 8.12 Uhr: „Guten Morgen, Bundesamt für Güterverkehr, wir führen eine Kontrolle durch…

Ich hätte nie gedacht, dass die um diese Zeit schon rumlungern Kontrollen durchführen…

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Hach ja, ich träume bereits von…

Es hat einen simplen Grund, wenn ab Mittwoch in diesem Blog Bilder von Südseeschönheiten und Luxusyachten auftauchen: Dann bin ich nämlich derjenige, der den höchsten Lottojackpot aller Zeiten in Europa geknackt hat…

Quelle: focus.de

Der italienische Jackpot steigt auf europäische Rekordhöhe. Bei der Ziehung am kommenden Dienstag schwillt er auf 127,5 Millionen Euro an, die höchste Summe in der Lotto – Geschichte Europas.

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Dienstwagen

Das neben Ulla Schmidt auch andere Politiker Ihren Dienstwagen privat nutzen, geht aus einer Anfrage des Grünen-Politikers Alexander Bonde hervor. Er wollte es genau wissen und startete eine kleine Anfrage an die Regierung: „Welche Mitglieder der Bundesregierung haben in den letzten 1,5 Jahren im Urlaub einen Dienstwagen in Anspruch genommen und wo fand dieser Urlaub statt?
In der Beantwortung dieser Anfrage wurden folgende Politiker genannt:

Bundesminister Olaf Scholz, SPD: Auf seiner Website hat er sich dazu ausführlich geäußert.

Horst Seehofer, CSU, ist als Bundesminister zwischen seinem Wohnort Ingolstadt und seinem Ferienhaus im Nahe gelegenen Schamhaupten hin und wieder zurück gefahren.

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, SPD, Entwicklungshilfeministerin Heidi Wieczorek-Zeul, SPD und Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, CSU, haben den Dienstwagen für Fahrten zum Flughafen genutzt, nicht jedoch im Urlaub selbst.

Bei Sigmar Gabriel wies ein Sprecher des Bundesumweltministeriums die Darstellung zurück, er habe seinen Wagen während eines Urlaubs genutzt.
Gabriel habe sich in den vergangenen eineinhalb Jahren vielmehr zweimal aus dem Dienst an den Urlaubsort in Deutschland bringen und von dort zum Dienst abholen lassen.

Bei Verkehrsminister Tiefensee sieht es laut einer eMail vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, so aus:

Lassen Sie mich vorab den Sachverhalt erläutern: Es gibt zwei
Abrechnungsmöglichkeiten, Dienst-Pkw und -Fahrer privat und dienstlich
zu nutzen:

1. Die Regelung, ein Fahrtenbuch zu führen.
2. Die Regelung, den Bruttolistenpreis entsprechend der
Dienstwagen-Regel zu versteuern (Fachbegriff: pauschale
Nutzungswertermittlung), diese Form ist übrigens auch in der Wirtschaft
üblich.

Minister Tiefensee hat sich für die 2. Regelung entschieden nämlich die
Versteuerung des Bruttolistenpreises nach der Dienstwagen-Regel
(pauschale Nutzungswertermittlung). Hiermit sind alle Fahrten unabhängig
von ihrem Zweck steuerlich abgedeckt. Die Inanspruchnahme eines Fahrers
ist durch die Versteuerung eines erhöhten Nutzungswertes ebenfalls
abgedeckt.

Damit kann der Minister den Dienstwagen unabhängig vom Zweck der Fahrt
nutzen.
Ja, der Minister hat seinen Dienstwagen privat im Urlaub genutzt.
Übrigens, der Minister fährt bei Auslandsurlauben den Dienstwagen
selbst.

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