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TruckOnline.de Posts

Alle schimpfen auf den Winterdienst. Warum eigentlich? Der macht doch garnix!

Im Sagenbuch des Preußischen Staates von Johann Georg Theodor Grässe findet man u.a. folgende Geschichte:

Einst soll die Stadt Mühlhausen schwer von dem Hessenvolke bedrängt und belagert worden sein. Schon waren die meisten Vertheidiger der Stadt gefangen, todt oder verwundet und der nächste Sturm mußte die Belagerer in den Besitz derselben bringen.
Da gab die Noth den Mühlhäusern einen klugen Gedanken ein. Im Dunkel der Nacht wurden die Mauern der Stadt mit hölzernen Pfählen oder Pflöcken bewehrt und die Pflöcke gleich lebendigen Söldnern geschmückt und gerüstet. Aber zwischen diesen hölzernen Soldaten bewegten sich hin und wieder lebendige Krieger und drohten spottend hinab in das Lager der Feinde.

Als nun bei anbrechendem Morgen die staunenden Hessen die neuen Rüstungen und die zahlreichen Streiter und Vertheidiger der Mauern gewahrten, da verzweifelten sie an ihrem Siege und zogen kleinmüthig von dannen. Davon sollen sie den Namen der dummen oder blinden Hessen bekommen haben.

Tja, so hat man sich früher seinen Angreifern gewehrt. Heute geht man andere Wege, um eine Invasion aus Richtung Westen zu verhindern.
Nachdem der Versuch mit einem Stacheldrahtzaun letztlich am Wiederstand der eigenen Bevölkerung gescheitert ist, fährt man jetzt ganz harte Geschütze auf: Man weigert sich, die Strassen zu räumen…

B 249 in Thüringen:

B 249 in Thüringen

B 249 in Hessen (10 Kilometer weiter):

B249 in Hessen

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Ich bin relevant, irgendwie

Manchmal überkommt es mich und ich google nach unsinnigen Begriffen. So habe ich einfach mal meinen Vornamen eingegeben und war überrascht, dass ich unter diesem Suchbegriff mit diesem Blog momentan Platz 19 belege – immerhin zwischen „maik.de“ und „maik.ru“.
Das ist Euch egal? Na ja, mir eigentlich auch – ich wollte es halt nur mal erwähnt haben…

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The Day After Tomorrow

Gelesen bei Focus Online:

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe riet den Bürgern am Freitag, sich mit Lebensmitteln einzudecken. Jede unnötige Autofahrt solle vermieden werden, solange Tief „Daisy“ für Schlechtwetter sorgt. Zudem sollten ausreichend Trinkwasser, ein Medikamentenvorrat und Kerzen im Haus sein, sagte der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz, Christoph Unger, in Bonn. Gut wäre auch ein batteriebetriebenes Radio. Im Fall eines Stromausfalls, der laut Unger „immer“ möglich ist, wären ja andere Kommunikationsmittel wie Fernsehen oder Computer nicht einsatzfähig. Auch Mobiltelefone ließen sich dann nicht mehr aufladen. Autofahrer sollten warmen Tee und Decken einpacken.

Weitere Schlagzeilen:

Schneesturm „Daisy“ sorgt für sibirische Verhältnisse (SpOn – 09.01.2010)
Deutschland ächzt unter „Daisy“ (rp – online 09.01.2010)
Bibber-Republik Deutschland (Bild – 10. 01. 2010)
Warnung vor Schneesturm: Bürger sollen sich eindecken (Hamburger Abendblatt – ‎08.01.2010)
Ganz Deutschland ist eingeschneit (Zeit Online – 10. 01. 2010)
„DAISY“ SCHLÄGT ZU (Neue Presse – 10. 01. 2010)

Da besorge ich mir am Freitag extra neue Batterien, um den erneuten Untergang Deutschlands zu filmen und was passiert? Nichts! Dabei wurde mir doch versprochen, das ganz Deutschland meterhoch im Schnee versinken wird.
Aber nun? Keine zusammenbrechenden Hallendächer, nicht mal meterhoch wachsende Schneebarrieren.
Klar, Daisy kam und brachte etwas mit, was sonst im Januar so nicht zu erwarten ist: Schnee. Einige Flocken schwebten zur Erde, das Autofahren ging auch nicht so gut und man mußte sich etwas wärmer anziehen.

Was bleibt, ist die Erinnerung an mediale Panikmache. Vor einigen Wochen wurde die Schweinegrippe zur menschlichen Apokalypse ernannt, nun also das Sturmtief Daisy.
Passiert ist nichts. Aber vielleicht im Herbst, wenn die Monsunsaison beginnt und sich der eine oder andere Tornado nach Deutschland verirrt.
Wir werden es rechtzeitig durch die Medien erfahren.

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Puh, kalte Hände

Meine Faulheit, rechtzeitig für genügend Frostschutz in der Scheibenwaschanlage zu sorgen, rächt sich spätestens bei Temperaturen jenseits der Null Grad. Zwar hilft die naturnahe Variante, aber kalte Hände sind auch nicht so mein Ding:

Scheibe reinigen

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Schlaue Dialoge

Es ist wirklich unglaublich, wie schnell sich heutzutage die Menschen nahekommen. Zumindest, wenn sie mit ihren Autos unterwegs sind.

Ernst Ferstl (österreichischer Lehrer und Autor)

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Was für ein intelligenter Bolzen

Gestern antwortete Hajo auf diesen Artikel mit folgender Feststellung:

nein Maik, ich verstehe Dich vollkommen: Alle Trucker sind Intelligenzbolzen

Tja Hajo, wenn man Artikel wie diesen liest, kann man schon ins Grübeln kommen. Dieser Unfall ist unglaublich, keine Frage.
Aber: Ich und die überwiegende Mehrzahl aller Lkw – Fahrer machen Ihren Job anständig. Trotzdem sind wir immer öfter die „Ärsche der Nation“. In keinem anderen Land ist der Beruf den ich mache, so negativ behaftet wie in Deutschland.

Das alles ändert aber nichts daran, dass das Verhalten dieses Fahrers erschreckend dumm war. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben…

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Mein Lkw ist doof

Die Karre wollte heute früh nicht anspringen – dabei waren es gerade mal vier Grad Minus. Großartige Stromfresser hatte ich die Nacht über auch nicht an gehabt, von der Standheizung mal abgesehen. Aber selbst die verbraucht – wenn sie einmal am laufen ist – nur relativ wenig Strom.
Nach kurzer Suche fand ich aber einen hilfsbereiten Kollegen, der mir etwas von seinem Saft abgab.

Nun ja, gegen drei Uhr morgen früh will ich weiterfahren. Hoffe ich mal, dass die Kiste dann anspringt.
Denn um diese Zeit über den Rasthof zu latschen um erneut einen Kollegen zu finden, der mir Starthilfe geben könnte – nee, dazu habe ich wirklich keinen Bock.

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Es gibt tatsächlich Leute, die diesen Joke lustig finden

Ein LKW – Fahrer fährt mit seinem LKW eine schmale Bergstrasse rückwärts hoch. Hält Ihn ein Polizist an und fragt:” Warum fahren sie rückwärts die Bergstrasse rauf?
LKW Fahrer: ”Mein Chef hat gesagt, dass Dorf wo ich hin muß, dass wäre so klein, da kann ich nicht drehen.”
Der Polizist zeigt Verständniss und läßt ihn weiterfahren.

Eine Stunde später kommt der LKW die Strasse wieder runter – rückwärts.
Da hält Ihn der Polizist wieder an und fragt: ”Wieso kommen Sie jetzt wieder rückwärts runter?
Darauf der LKW Fahrer: ”Mein Chef hat mich verarscht, ich konnte doch drehen!

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