Irgendwo in Italien:

Blogleser Jörg schreibt:
Hallo.
Ich habe den Job an den Nagel gehangen. Ich habe es satt, als Bank für die BHG und Polizei dazu sein. Wer was sucht, findet immer etwas und wenn es noch so lapidar ist.
Ich habe es auch satt, permanent durch die neuste Technik überwacht zu werden. Das ist Sklaventum, Disponenten die keine Ahnung haben von der Realität. Bezahlung wird auch immer weniger. Bei Be- und Entladestellen behandelt zu werden, wie der letzte Dreck. Auf der Piste sieht man kaum noch deutsche Trucks. Nein danke, ich möchte noch meine Rente erleben.Ich wünsch euch allen immer eine Handbreit zwischen den Stosstangen und eine gute Gesundheit
Tja Jörg, ich werde durch einen digitalen Fahrtenschreiber überwacht, ein Fabrikarbeiter durch seine „Stempeluhr“ oder direkt durch seinen Vorgesetzten. So ist es halt.
Klar jeden Abend zuhause zu sein, dass hat schon was – auch ich könnte mir das vorstellen. Sehr gut sogar. Aber das geht halt nicht, nur wußte ich das vorher.
In jedem Beruf gibt es Vor- und Nachteile. Nur, ob mich irgendein „lapidarer“ Job (wie Du es so schön ausdrückst) auf die Dauer „befriedigen“ würde, bezweifel ich doch stark.
Trotzdem danke ich Dir und wünsche Dir alles gute 😉
4 Kommentare7.00 Uhr morgens, an irgendeinem Werktag. Der Berufsverkehr quält sich zähflüßig über drei Spuren, kurze Zeit später steht alles.
Alles? Nein, nicht in Rotterdam – da ist die rechte Spur für Busse und Lkw reserviert:
Vor einigen Monaten war ich der festen Meinung, mich nie bei Facebook zu registrieren. Warum? Ich wollte mir keine Zeit nehmen, „Freundschaften“ online zu pflegen.
Tja, dann habe ich mir gedacht: „Schau ich halt mal rein. Ich kann mein Profil ja wieder löschen!“ Und was soll ich sagen? Ich habe es nicht gelöscht und innerhalb einer relativ kurzen Zeit gut 100 „Freunde“ gesammelt. Darunter auch einige aus meiner Schulzeit.
Aber eines ist klar: Ich werde nie blöd an meine Pinnwand schreiben und allen verraten, was ich gerade treibe. Und ob ich irgendwas gut finde oder eben nicht, werde ich auch nicht anklicken. Na ja, zumindest nicht dauernd…
2 Kommentare…aufgewacht mit dem Gefühl, ein relativ frühes Wochenende zu haben. Doch die Realität sieht anders aus: Bereits an der ersten Ladestelle warte ich bereits seit zwei Stunden – weil die Lieferscheine nicht fertig sind.
Manchmal könnte ich kotzen…
Am 14. April um 9.00 Uhr verkündet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig das Urteil über den Weiterbau der Autobahn A 44 von Kassel Richtung Thüringen. Die Umweltschutzorganisation BUND hatte gegen die Baugenehmigung geklagt, weil durch die Autobahn ein Schutzgebiet mit seiner Fledermauspopulation beeinträchtigt werde.
In der Zwischenzeit streiten Gegner und Befürworter dieses Projekts mit beeindruckenden Fakten im Internet >>>
Nicht weniger ruhig geht es einige Kilometer südwestlich zur Sache: Dort soll mit ersten vorbereitenden Arbeiten für den Weiterbau der Autobahn 49 Kassel – Giessen noch in diesem Jahr begonnen werden.
Dieser Meinung ist zumindest der hessische Verkehrsminister Dieter Posch (FDP).
Das „Die Grünen“ in der Region anderer Meinung sind, wundert eigentlich nicht >>>
Auf neue Instruktionen zu warten und dabei vor einem Bäcker mit angeschlossenen Bistrocafe zu stehen, ist für mich nicht so einfach. Immerhin muß ich dem Drang nach leckeren Kuchen oder frischen Brötchen widerstehen. Das ist pure Quälerei.
Mich woanders hinstellen geht auch nicht – hier ist der einzige Platz, an dem ich nur halbwegs störe.
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