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TruckOnline.de Posts

Seltsames bei Shell

Normalerweise fahre ich mit meinem Pkw an eine Tankstelle, schaue kurz und tanke die Karre voll. Nicht so bei Shell: Da braucht man neben Zeit auch noch Abitur. Mindestens.
Ich habe beides nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich dort vor lauter „V“ und „Power“ und „Racing“ die Übersicht verliere.

Warum das ganze? Ist stinknormales Superbenzin plötzlich eine bessere Brühe, nur weil es „FuelSave Super95“ heißt? Hmm. Ich glaube ja eher, man will mit diesen bunten und fremdartigen Bezeichnungen die Menschen verunsichern. Oder animieren. Animieren dazu, das teurere Produkt zu kaufen.

Shell Tankstelle

Nun ja. Bei jeder „No Name Tankstelle“ am Strassenrand bekomme ich ohne groß nachzudenken Sprit, dessen Bezeichnung ich verstehe – selbst mit einem ganz normalen POS – Abschluß.
Was soll ich also noch bei Shell?

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Na ja

Wenn ich einen Auflieger übernehmen soll und der ist so wie auf dem ersten Bild geladen, werde ich leicht grantig. Vor den oberen Paletten hatten unsere Lageristen zwar noch ein Spanbrett gespannt – jedoch grübel ich noch immer über den Sinn dieser Sicherung nach.

Auflieger falsch geladen

Besonders kurios ist, dass der Auflieger nicht einmal komplett beladen war. Es waren noch fast drei Lademeter frei. Die oberen Paletten konnten also ohne Probleme ebenerdig gestellt werden.

Auflieger falsch beladen

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Bist Du wahnsinnig?

Ich weiss nicht, wo Du wohnst und was Du vorhast. Aber man kann doch keine Kisten auf dieses Blog stellen. Es ist leicht und zerbrechlich. Ausserdem ist es allgemein bekannt, dass Webblogs nicht gestapelt werden dürfen.
Dazu kommt der Wert: Es ist nahezu unbezahlbar. Meine Beiträge kosten schon ein Vermögen, von den Kommentaren ganz zu schweigen.

Also: Finger weg…

schweres Los

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Fundstücke Teil XLI

Bei Wikipedia heißt es:

Eine Umleitung ist eine Maßnahme der Verkehrslenkung zur Ermöglichung oder zur Herstellung der Leichtigkeit des Verkehrs. Wenn ein vorhandener Verkehrsweg nicht den erwarteten oder tatsächlichen Verkehr aufnehmen kann, ist eine Umleitung einzurichten. Eine Ableitung hingegen wird bei Verkehrswegen eingerichtet, die gesperrt sind; hier findet keine weitere Verkehrslenkung statt.

Also ist das hier wohl eine Ableitung, denn es findet keine weitere Verkehrslenkung statt. Man lernt nie aus…

Umleitung? Ableitung?

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Ich bin da

46 Paletten sollten es sein und 46 Paletten sind es geworden. Jetzt, 850 Kilometer weiter nördlich, sehe ich, dass alles heil geblieben ist.
Ich bin zwar etwas zu spät angekommen – aber nun ja: Es gibt schlimmeres.

Paletten im Auflieger

Morgen habe ich drei Abladestellen, irgendwo in Mittelhessen. Genau, dass ist dieser Landstrich, in dem ich am Montag begonnen habe.
Eigentlich müßte ich spätestens Mittag fertig sein. Eigentlich…

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Schlaue Dialoge

Es dauert eine halbe Stunde, sämtliche Kinder ins Auto zu verfrachten, sie anzuschnallen und sicherzustellen, dass alle etwas zu knabbern haben.

Brad Pitt (Schauspieler)

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Wir haben einen Aufschwung! Nur kommt der nicht überall an!

Bodo Ramelow, seines Zeichens Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, war letzte Woche auf einer Tour durch Erfurt. Eingeladen dazu hatte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU). Zwischenziele waren verschiedene Betriebe der Provinzhauptstadt.

Angesprochen wurde auf dieser Reise auch das Lohnniveau in diesem Freistaat. So liest man bei Herrn Ramelow u.a. folgendes:

…dass Billiglohn keine Strategie mehr sein kann, die der hiesigen Wirtschaft weiterhilft.

Das klingt toll. Dann kann ich mir ja in naher Zukunft einen Arbeitgeber suchen, der in meinem Heimatort angesiedelt ist – und nicht 250 Kilometer entfernt.
Aber ich bleibe in der Realität: Ein Bekannter von mir fährt für eine Spedition, mit Sitz in einem Ort im thüringischen Eichsfeld. Sein Bruttoverdienst liegt bei 1 800 Euro. Netto sind das bei Steuerklasse 1 rund 1 220 Euro. Dazu kommen Spesen, die aber nicht mit zum regulären Lohn zählen.

1 220 Euro monatlich in der Lohntüte. Und das bei einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 240 – 260 Stunden im Monat. Da braucht man wirklich eine Menge Enthusiasmus. Oder was näher liegt: Man denkt besser nicht darüber nach.

In der „Thüringer Allgemeinen“ konnte man vor einigen Tagen ein Interview mit dem Präsidenten des Thüringer Arbeitgeberverbandes, Wolfgang Zahn, bewundern. Voller Stolz berichtete er auf die Frage, wie es der Thüringer Wirtschaft geht, folgendes:

Es brummt. Vor allem die Autobranche, Zulieferer, Kunststoffhersteller und jetzt auch der Maschinenbau laufen nach der Krise wieder auf vollen Touren.

Natürlich kam in diesem Interview auch das Thema Billiglohn und Leiharbeit zur Sprache. Als Antwort kamen Sätze wie „Da wird vieles übertrieben„, oder „Die im Arbeitgeberverband organisierten Firmen zahlen alle Tariflöhne, was ein grundsolides Auskommen bedeutet.“
Wie viel Prozent der Thüringer Unternehmen tatsächlich den offiziellen Tarif zahlen, kann oder will aber auch der Chef eines Wirtschaftsverbandes nicht sagen. Bei dieser Frage verliert er sich in diffusen Schätzungen.

In der Kunststoffindustrie brummt es also. Komisch, dass ein Arbeitnehmer davon nichts merkt. Ausser vielleicht durch eine erhöhte Arbeitsbelastung.
Ein weiterer Bekannter von mir arbeitet bei einem Zulieferer der Automobilindustrie. Dort, in Eisenach, werden diverse Kunstoffteile hergestellt. Selbst in der zurückliegenden Wirtschaftskrise gab es keine Entlassungen und auch keine Kurzarbeit. Trotzdem ist eine Lohnerhöhung für die dortigen Mitarbeiter Utopie.
Selbst der erwähnte Bekannte verdient als Vorarbeiter im 2 – Schichtsystem gerade einmal 1 400 Euro. Brutto natürlich. Wenn der Sätze hört, in denen es heißt, er hätte ein „grundsolides Auskommen“, wird er still. Ob vor Scham, seiner Familie kein grundsolides Auskommen bieten zu können oder einfach nur, weil Ihm die Worte fehlen, weiss ich nicht.

Aber ein wenig Hoffnung bleibt. Immerhin forderte der heutige stellvertretende Ministerpräsident, Christoph Matschie, im letzten Wahlkampf folgendes:

Eine SPD-Landesregierung mit Christoph Matschie an der Spitze wird für höhere Löhne in Thüringen kämpfen

Für ganz nach oben hat es für Matschie bekanntermaßen nicht gereicht. Als Ausrede kann das aber nicht gelten. Ansonsten ist er bald wieder in der Opposition – und der Ministerpräsident heißt Ramelow. Der ist bekanntlich für einen Mindestlohn.

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