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TruckOnline.de Posts

Quersubventionierung

Nochmal zum Thema Einkaufen. Es gibt Tage, da muß eine Tankstelle genügen. Das ist zwar blöd, lässt sich aber nicht immer verhindern. So wie gestern, östlich von Neustrelitz.
Umso überraschter war ich aber, dass ich für zwei Flaschen Cola, eine Bockwurst und fünf normale Brötchen nur knapp fünf Euro bezahlen musste.

Eine Premiere gab es dort auch: Zum ersten Mal berechnete man mir das Auffüllen meines Wasserkanisters. Pro Liter waren fünf Cent fällig.

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Fuhr der LKW zu schnell in der Kurve?

Wie wenig muß man als Kommentatorin zu sagen haben, um ein Video mit solch einen Nonsens zu besprechen?

Wirklich lustig wird es aber am Ende des Videos: Während sich der Pkw – Fahrer sein kaputtes Auto anschaut, versucht der Lkw – Lenker verzweifelt sein Gefährt zu verlassen.

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Schlaue Dialoge

Die Erfindung eines Gottlieb Daimler wird für die Entwicklung des Verkehrsgeschehens wohl ohne große Bedeutung bleiben

Großer Brockhaus, 1896

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Andreas macht mich auf folgendes Vorkommnis aufmerksam. Vielen Dank dafür:

Hallo Maik, habe heute einen Artikel und nette Kommentare dazu in der
Nassauischen Neuen Presse gefunden. Er handelt vom Versuch der Gemeinde
Lindenholzhausen bei Limburg, das Parken von LKW vor einem Supermarkt zu
verhindert. Vielleicht interessiert es Dich und Deine Leser.

https://www.fnp.de/nnp/region/lokales/limburg-lahn/

Schöne Grüße
Andreas

Tja. Ich kenne die Situation dort nicht und weder durch das Foto, noch durch den Artikel wird man schlauer.

Unterwegs einkaufen muß ich auch und gerade mit einem Lkw ist das oft nur schwer möglich. So nutze ich Bushaltestellen oder ähnliche Haltebuchten. So wie im oberen Fall. Nach spätestens zehn Minuten fahre ich eh weiter.
Auf wenig befahrenen Strassen halte ich auch mal am Rand. Da fungiert der Lkw quasi als verkehrsberuhigte Zone (-kleiner Scherz). Bisher hatte ich damit noch keine Probleme.
Selbst Anwohner haben i.d.R. dafür Verständnis.

Gerade deshalb ist es unverständlich, warum im geschilderten Fall mit der Brechstange gearbeitet wird. Jetzt stehen dort Leitpfosten, in wenigen Wochen werden es Steine oder Felsbrocken sein. Anstatt nach einer für alle Seiten geeigneten Lösung zu suchen, wird auf stur geschaltet. Das Ergebnis sieht man in den Kommentaren.

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Herdentrieb

Um sechs Uhr öffnete die Warenannahme des Lebensmitteldiscounters, für dem meine Apfelschorle bestimmt war. Eigentlich reicht es, sich eine halbe Stunde vorher vom Wecker aus dem Schlaf klingeln zu lassen. Bleibt also genügend Zeit um sich aus der Koje zu quälen und zum Frischmachen am Kanister. Dachte ich zumindest.

Andere Fahrer sahen das aber anders. Eine dichte Traube von mehr als zehn Männern drängelte sich bereits um den Schalter. Wie mir später einer erzählte, wohl schon seit kurz nach fünf. Einer machte den Anfang und andere trotteten hinterher.

Ich gab meine Papiere als vierzehnter oder fünfzehnter ab und bekam trotzdem gleich eine Rampe zugewiesen. Es geht also auch gemütlicher.

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Alles wie gehabt

Apfelschorle durfte ich gestern laden. Einundsechsig Paletten. Wo verrate ich natürlich nicht. Auch wenn ich den Namen gerne erwähnen würde. Und den Auftraggeber gleich dazu. Aber ich bin ja vernünftig und habe mich wieder beruhigt. Zumindest etwas.

Also. Am frühen Nachmittag bekam ich von meinem Disponenten die Order, für einen Lebensmitteldiscounter Mineralwasser zu laden. Komplett versteht sich. Ich erhielt die Ladenummer und den Hinweis, dass die Anlieferung erst am Mittwoch erfolgen kann.
Da mein Wohnort quasi „auf der Strecke“ liegt, wurde mir der Vorschlag unterbreitet, nach Hause zu fahren. Wunderbar. Zwei Nächte im eigenen Bett, dazu mitten in der Woche, wann habe ich das schon. Freudig erregt stimmte ich zu.

Gegen halb drei Uhr nachmittags war ich bei dem Getränkehersteller. Der Parkplatz voll mit Lkw. Bei vierzig hörte ich auf mit zählen. Noch war ich aber guter Hoffnung.
Die ultimative Anmeldung samt Belehrung ausgefüllt und mich anschließend vor dem einzigen Schalter der Warenannahme angestellt. Dort erhielt ich kurze Zeit später den Hinweis, dass, sobald ich an der Reihe wäre, man mich anrufen würde.

Wann, wagte ich nicht zu fragen.

Es wurde um drei, halb vier, um vier. Neue Lkw kamen, alte Lkw fuhren, Schließlich waren auch die neuen Lkw zu alten geworden. Nur ich stand. Und nix passierte.
Kurz nach fünf schlenderte ich nochmal zur Warenannahme. Es würde noch eine Stunde dauern, bekam ich zur Antwort. Wortlos ging ich wieder von dannen. Und es wurde um sechs. Nur mein Handy schwieg.

Mit etwas Überwindung spazierte ich wieder nach vorn. Der üblichen Frage folgte die gleiche Antwort: Warten! „Wieso, weshalb, warum„, sprudelte es nun aus mir heraus. Nun schon etwas lauter. „Alle werden beladen, nur ich nicht“.

Zeitfenster. Die haben alle ein Zeitfenster„, erwiderte der Mann hinter dem Schalter. „Wenn Deine Firma oder deren Auftraggeber Dich hier nicht anmelden, mußt Du halt warten„!

Ihr werdet doch wohl in der Lage sein, auch einen nicht angemeldeten Lkw mal zwischen durch zu laden„, warf ich ein. „Ja, frühs zwischen drei und vier Uhr„, bekam ich zur Antwort. Und ging wieder.

Gegen sieben klingelte das Telefon. Ich war richtig erschrocken. Nach einer kurzen Info durfte ich das Werk befahren und eine weitere Stunde später die Lieferscheine abholen. Achso: Natürlich mußte ich den Auflieger selber beladen. Aber das nur mal so nebenbei.

Jetzt stehe ich auf einem Rasthof und quäle mich gleich in die Koje. Also alles wie gehabt.

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Ein Sparschwein im Auto

Statt Pkw-Maut gibt es in Holland eine Belohnung, wenn man die Autobahnen nicht benutzt: Wer außerhalb der Hauptverkehrszeit fährt, bekommt jedes Mal Geld geschenkt. So will die Regierung in den Niederlanden die Autobahnen entlasten – und es funktioniert sogar.

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