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TruckOnline.de Posts

Harnstoff Problem

Seit letzten Freitag erscheint die Warnung „Motorstörung“ im Display. Das auslesen bei Scania ergab was mit Emissionsstörung. Also etwas mit der AdBlue-Abgasreinigung.
Allzu arg ist es aber nicht. Der Tank leert sich wie immer und der Motor zieht auch normal.

Wird kein Harnstoff zugeführt, geht die Leistung sofort auf 60% zurück. Das ist diesmal nicht der Fall.
Ich soll am Donnerstag die Werkstatt kontaktieren und um einen Termin bitten. Werde ich so mal machen.

Motorstörung

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Ich muss mal Eure eMails abarbeiten. Dazu erstmal ein „sorry“, dass es manchmal etwas länger dauert, bis ich antworte. Aber ich lese alle Nachrichten. Nur komme ich nicht immer dazu, diese zeitnah zu beantworten. Das tut mir ehrlich leid. Aber ich gelobe Besserung…

Vor sechs Wochen schrieb ich über den Vorschlag der “NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion”, einen bundeseinheitlichen Fahrerqualifikationsausweis und ein zentrales Bundesregister einführen. Dazu hat mir Blogleser Jens seine Meinung geschickt:

Danke Maik, du hast es auf den Punkt gebracht. Diese Veranstaltungen haben nichts mit „Qualifizierung“ zu tun. Die Meisten von uns sind schon in der „zweiten Runde“ und die Themen und Inhalte haben sich, bei meinem Anbieter, nicht im geringsten verändert. Das Modul „Fahrerimage“ z.B. ist in meinen Augen eine reine Farce. Wäre wenigstens ein erste Hilfe Modul dabei, würde ich eine Sinnhaftigkeit erkennen. Ich finde es gut unseren Beruf aufzuwerten, aber nicht auf diesem Niveau.
Gruß Jens

Bin ich absolut dabei. Es ist eine „pro Forma“ Veranstaltung, die den Teilnehmern kaum etwas neues vermittelt. Schade eigentlich. Das mit dem „Erste Hilfe Modul“ ist ein guter Vorschlag.

Stammleser Al machte gestern eine interessante Beobachtung:

Hallo Maik!

Gestern (Samstag) war ich auf der A4 Richtung Erfurt unterwegs. Gegen 13.30 fuhr ich zwischen Gera Ronneburg und Gera Leumnitz an drei säuberlich in Reihe fahrenden blauen Scania Zugmaschinen vorbei. Alle brandneu. Auf der linken Seite der Kabinen konnte ich den weißen Schriftzug „IMPERIAL“ erkennen.

Wart Ihr das?

Beste Grüße und ein schönes Wochenende!
Al

Hallo Al,

nein, dass waren keine neuen Zugmaschinen der Firma, für die ich fahre. Und wenn, würde ich es nicht verraten. Denn anonym ist alles. Zumindest hier. Die wenigen, die es wissen, sind zum stillschweigen verdonnert. Für alle Zeit 🙂

Servus,

wollte dich nur mal auf eine sehr intressante Quarks und Co Folge aufmerksam machen wo es um die Deutsche Bahn geht. Ist jetzt ja zwar nicht ganz so dein Thema, aber in gewissem Sinne dann ja doch weil die Bahn ja auch Güter fährt bzw eine eigene Logistikfirma hat. und als ich gerade deinen Artikel über die E- Lkws gelesen habe musste ich da dran denken. wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/deutsche-bahn-uebersicht-100.html Es geht nämlich auch über DB Schenker bzw über die Politik der DB immer mehr Güter über die Strasse statt über die Schiene zu transportieren. Als Beispiel ein neues Super Logistikzentrum bei Augsburg welches keinerlei Schienenanbindung bekommt.

Gruß aus Frankreich
muetze

Vielen Dank für Deinen Tipp. Den Beitrag werde ich mir nächste Woche anschauen. Nur erstmal kurz was dazu: Ich habe den Eindruck, dass kaum ein neugebautes Logistikzentrum einen Bahnanschluss hat. Das würde die Kosten in die Höhe treiben, was viele Firmen vermeiden.
Am Dienstag lade ich in einem älteren Großlager in der Nähe von Innsbruck ab. Dort wird auch noch per Bahn be- und entladen. Ich mache mal ein Foto davon.

Rene hat eine Frage zu Reparaturkosten:

Habe einen Atego 1322L bei dem die rechten Bremsbeläge den Geist aufgebenhat. Neben den Kosten für den erhöhten Aufwand an der Schadenstelle habe ich € 2500,00 bezahlt. Der rechte Belag neben der Scheibe wurden nicht erneuert. Nun war auf einer kurzen Fahrt die rechte Bremse heiß gelaufen. Ich führte dies auf Mangelhafte Reparatur zurück. Nun holte Mercedes Ulm den LKW ab meinte da sind noch weiter Reparaturen notwendig, Was ich bezweifle. Daneben wurde nun auch die linke Bremsscheibe und Belag erneuert. Kosten wieder € 2160,00 also insgesamt € 4500,00 für zwei Bremsen, wobei Bremsättel nicht erneuert wurden. Das ist Mercedes. Abzocken. Nach Information verschiedener LKW Werkstätten beträgt so eine Reparatur ca. € 1.100,00 für beide Bremsen. Wie ist die Erfahrung von Profis??

Hallo Rene,

puh. Ich habe keine Ahnung, was so eine Reparatur kostet. Vielleicht liest ja hier ein Fuhrpark- oder Werkstattmeister mit, der da Auskunft geben kann. Ich bin da der falsche Ansprechpartner.

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Jani fragt, ob er die Berufskraftfahrer-Qualifikation auch in Holland durchführen darf:

Meine Frage : kann ich den 95 auch in Holland machen, wenn – Ja – wird er mir dann auch in Deutschland eingetragen ?.

Gruß
Jani

Tja, gute Frage. Ich denke mal, die für Dich zuständige Führerscheinbehörde kann Dir da eine ausführliche und auch richtige Antwort geben. Also wende Dich am besten dahin.

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Rechte Sehschwäche

Ein hinter mir fahrender Kollege teilte mir ùber Funk mit, dass an meinem Auflieger beide Bremsleuchten defekt wären. Da ich eh in der Nähe unserer firmeneigenen Werkstatt war, fuhr ich einen kleinen Umweg, um das reparieren zu lassen.

Dort stellte sich heraus, dass in der linken Beleuchtungseinheit die Platine an einer Stelle durchgebrannt war. Auf der anderen Seite war alles in Ordnung.
Keine Ahnung, was der da gesehen hat. Oder eher nicht gesehen hat.

Platine

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Alles auf Elektro?

Coole Trucks, wie man sie aus Hollywoodfilmen kennt, fahren hierzulande selten auf der Autobahn. Trotzdem haben die Lkw in Deutschland immer mehr zu bieten. Und ich finde, das müssen sie auch. Wir wissen alle, dass der Güterverkehr vor großen Herausforderungen steht. Jedes Jahr müssen mehr Menschen mit Waren und Lebensmitteln beliefert werden. Zudem steigen die Zulieferungen im Handel und der Industrie weiter an.
Da ist es klar, dass die Hersteller Abgasen und Schadstoffen gegenüber sensibel werden und versuchen, moderne Trucks zu entwickeln, die möglichst wenig Schadstoffe abgeben.

Elektro-Lkw erobern bald die Straßen

Nun sollen bald ganze Flotten von Elektro-Lkw, wie von Audi oder Daimler-Crysler, auf den Markt kommen, die futuristisch aussehen und bereits als Prototyp existieren. Und über autonome Trucks will ich erst gar nicht wieder reden. Auch Nikola Motor, den wir alle kennen, plant einen Elektro-Truck. Der soll an die 2.000 PS stark sein, ein Drehmoment von 5.000 Newtonmetern haben und mit einem 6×6 Antrieb ausgestattet sein. Imposant sieht er jedenfalls aus, der Super-Truck Nikola One.
Damit könnten sich schwere Lasten lässig transportieren lassen. Angeblich soll es der neue Elektro-Lkw von 0 auf 100 km/h in 30 Sekunden schaffen und eine Reichweite von bis zu 2.000 Kilometern haben. Ich habe gelesen, dass der Truck von Nikola hinter dem Fahrerhaus eine Gasturbine hat, mit der er Strom erzeugt. Der Energiebedarf lässt sich so ungefähr mit einem Benzinverbrauch von 15 Litern pro 100 Kilometern vergleichen. Mein Truck verbraucht da mehr als das doppelte!

(Wie gesagt, der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Es hat ja auch was Gutes, wenn ich ehrlich bin. Außerdem werden die Trucks immer umweltfreundlicher. Die neuen Lkw-Motoren scheiden nur noch wenige Schadstoffe aus. Darüber hinaus ist der Fahrkomfort heute viel besser als noch vor zehn Jahren. Von so einem Euro6 Motor hat mein erster Truck, ein Daimler 1933, nur träumen können.

Kommen wir aber zum eigentlichen Thema, dem Verkaufspreis: Nicola will für diesen elektronischen Truck  rund 330.000 Euro haben. Das ist meiner Meinung nach zu viel Geld. Damit stehe ich nicht alleine und das weiß auch das amerikanische Unternehmen. Es lockt die Kunden deshalb mit einem speziellen Angebot an. Die ersten 5.000 Kunden, die den Truck im Voraus reservieren und eine Anzahlung leisten, erhalten Kraftstoff für 1,6 Million Kilometer geschenkt. Unglaublich, ich frage mich, ob diese Werbestrategie aufgeht.

Die Konkurrenz schläft nicht

Aber jetzt wird es Elektro: Jetzt will Tesla nämlich auch Elektro-Trucks bauen. Der Chef Elon Musk ist ein Visionär. Das hat er mit seinen Elektro-Autos schon gezeigt. Sein Plan, in das Geschäft der elektronischen Lkws einzusteigen, ist gar nicht blöd. Bisher sind zwar nur wenige Details bekannt, man weiß aber, dass die große Enthüllung 2017 stattfindet.
Ich habe gelesen, dass das Unternehmen den Lkw-Antrieb per Solaranlage mit integrierter Batterie für eine umweltfreundliche Stromversorgung plant. Doch Umweltfreundlichkeit schön und gut, am Ende zählt ja auch die Leistung. Schließlich ist den Autokäufern auch egal, wie umweltfreundlich ihr Wagen ist. Bei vielen spielt bei der Kaufentscheidung etwas ganz anderes eine Rolle, wie eine Studie herausgefunden hat. Ich nehme mich da nicht aus. Zwar ist Umweltfreundlichkeit wichtig, doch entscheidend für ein neues Auto sind für mich das Fahrverhalten, die Spritkosten, die Qualität des Wagens und die Sicherheit. Und natürlich ist der Preis ein wichtiger Faktor. Wer will schon viel Geld für den Unterhalt seines Fahrzeugs ausgeben? Und Umfragen bestätigen das auch, denn jeder Fünfte sieht sein Auto als reines Mittel zum Zweck an.

Zukunft der Trucker?

Und wir Trucker? Wie sieht es bei uns aus? Werden wir am Ende zu Elektrotrucks genötigt oder können wir es uns aussuchen? Ich bin jedenfalls froh, noch weiter meinen Scania fahren zu dürfen. Auch, wenn die Kühlbox manchmal Probleme bereitet. Ihr erinnert euch, diese schaltet sich ab, wenn ich nicht nach 24 Stunden den Motor starte. Aber warten wir ab, was sich in Zukunft ändern wird.

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Die Zeit läuft ab

Wie merkt ein Lkw-Fahrer, dass er älter wird? Seine Fahrerkarte läuft demnächst ab.

Bis zum 4. Oktober habe ich aber noch Zeit. Just ab diesen Tag habe ich eh drei Wochen Urlaub. Passt also. Da kann ich die neue beantragen.

Fahrerkarte

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Och nee

Letzte Woche war nicht so ganz meine Woche. Falls jemand fragt, wie es passiert ist – ich werde nicht drauf antworten. Und nein, dass Ding lag nicht auf der Seite. Ganz so arg war es nun auch nicht.
Trotzdem ist diese Chose ärgerlich. Mein Chef hat den Schaden am Nachmittag mal kurz überschlagen. Das teuerste wird die neue Plane mit mehreren hundert Euro. Dazu kommt eine neue Beleuchtungseinheit und ein paar Schönheitsreparaturen.

Passiert ist es in Italien, nördlich von Mailand. Für die Polizisten, die den Unfall aufnahmen, war das Routine. Für mich nicht. Nett waren die aber. Normal zahlt man als Unfallverursacher gleich mal 120 Euro. Bei mir begnügten die sich mit 28.70 Euro. Das kostet das eigentliche Vergehen, welches ich begangen hatte und letztlich zum Schaden führte.

Ich hake es als Lehrgeld ab. Ja, selbst nach fast einem viertel Jahrhundert im Lkw ist man vor Missgeschicken nicht gefeit. Wie auch. Wenn gewisse Fahrmanöver tausendmal gut gehen und sich eine schleichende Routine einstellt.
Meist merkt man das nicht mal. Oder eben erst dann, wenn wie hier die Plane in Fetzen herunter hängt.

Auflieger kaputt

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