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TruckOnline.de Posts

Ruhe und Besinnlichkeit

So. Sauber und rein geht es ins neue Jahr. Somit wäre meine letzte berufliche Tätigkeit für dieses Jahr auch erledigt. Euch, meinen Lesern, wünsche ich einige ruhige und vor allem friedliche Tage.

Lkw waschen

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Die letzte Nacht in 2016

Feierabend. Zwar auf einem Rumpelparkplatz direkt an der A3, aber das stört mich heute nicht weiter. Denn morgen gehts nach hause.

Nachts an der A3

Davor muß ich am Vormittag noch eine Baumarktanlieferung irgendwo im Westerwald hinter mich bringen und die Karre endlich mal waschen. Durch den dauernden Nebel ist vor allem die Plane so schmierig. Ich mag die gar nicht mehr anfassen.
Na ja, dann geruht Euch gut.

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Parken nur rückwärts

Einen Parkplatz, auf dem rückwärts eingeparkt werden muss, habe ich in Deutschland auch noch nicht gesehen. Zumindest nicht an Autobahnen.

Abends oder nachts ist es sicher schon blöd, hier einzuparken. Besonders auf der Seite, wo ich stehe. Über den rechten Spiegel sieht man weniger und der Winkel verzehrt sich etwas.

Parkplatz A 5

Kann aber auch sein, dass der Platz irgendwann weiter ausgebaut wird und sich das hier eh wieder ändert.

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Abgelenkte Sklaven und kaputte Brücken

Zwei durchaus gute Berichte und eine interessante Diskussionsrunde im öffentlich-rechtlichen TV in dieser Woche. Ich hab ja schon am Montag kurz darauf hingewiesen. Der Beitrag von plusminus zeigt die Realität, unter der viele osteuropäische Fahrer leiden.
Viele Wochen unterwegs, getrennt von Familie und Freunden. Soziale Kontakte brechen ein und finden kaum noch statt.

Miese Bezahlung, ein Leben in der Fahrerkabine und verdreckte Raststätten: So sieht der Alltag von Fernfahrern heute oft aus. Immer mehr deutsche Speditionen melden ihre Flotten in Osteuropa an, um Kosten weiter zu senken.

In Frankreich und Belgien wird bereits kontrolliert, ob die Wochenruhezeit wirklich ausserhalb des Fahrerhauses verbracht wird. Dadurch will man versuchen, die im Beitrag gezeigten Auswüchse einigermaßen wirksam einzudämmen. Auch in Deutschland ist solch ein Gesetz in Vorbereitung.
Das der Herr Schmidt vom BGL diese geplante Regelung als „Placebo“ bezeichnet, sollte einem nicht wirklich wundern. Denn die bringt einen Teil seiner Mitglieder in arge Bedrängnis.

Einen Abend zuvor berichtete das NDR Fernsehen über Lkw-Fahrer, die sich durch diverse Dinge ablenken lassen und dabei eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen.
Gleich mal zu Anfang: Kein Fahrer guckt drei, vier Stunden konzentriert nach vorne. Das geht gar nicht. Auch ich esse und trinke zwischendurch, spiele am Radio herum, schaue im Display auf diverse Anzeigen.

Was ich aber noch nie gemacht habe, ist während der Fahrt einen Film zu schauen. Geht bei mir auch nicht, da ich im jetzigen Lkw keine Mittelablage eingebaut habe. Oder ein Buch oder die Zeitung zu lesen. Auf solche Ideen käme ich gar nicht.

Was mich aber an diesen Beitrag stört, ist folgende Aussage:

Dabei hat eine Erhebung des Landes Niedersachsen ergeben: Bei 56 Prozent der tödlichen Unfälle sind LKW die Verursacher, häufig weil sie ein Stauende übersehen und auf andere Fahrzeuge auffahren.

Dabei entsteht der Eindruck, Lkw würden grundsätzlich 56 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle verursachen. Das ist nicht richtig. Diese 56 Prozent beziehen sich auf Unfälle mit Lkw Beteiligung.

Dann gab es noch diese Diskussionsrunde im WDR: Kaputte Brücken, marode Straßen, Dauerstau – Was muss sich ändern?

Dazu eine kleine Berichtigung: In der Ankündigung vom Montag behauptete ich, dass als Gäste der Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck und Thomas Kutschaty, Justizminister NRW, anwesend sind. Das stand so in der eMail, die mir die Redaktion von „Ihre Meinung“ geschickt hat und ich habe es einfach ohne nachzudenken übernommen. Markus war da aufmerksamer. Danke.
Das stimmte so nicht. Als Experten anwesend waren Oliver Wittke, ehemaliger Verkehrsminister von NRW und Jürgen Resch, Chef der dt. Umwelthilfe.

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Das sind die spannendsten Jobs für Kraftfahrer in 2017

Sie sind Kraftfahrer und suchen Sie nach einer neuen beruflichen Herausforderung für das Jahr 2017? Dann ist dieser Beitrag für Sie genau richtig. Im Folgenden erfahren Sie, welche beruflichen Aussichten für Kraftfahrer im neuen Jahr bestehen, um beruflich durchzustarten. Lesen Sie daher jetzt unbedingt weiter, wenn Sie sich im neuen Jahr beruflich weiterentwickeln möchten und einen neuen Job finden möchten, der perfekt auf Sie zugeschnitten ist. Die Chancen für Ihren neuen Job stehen sehr hoch – greifen Sie also zu!

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Zwei TV-Tipps

Zwei TV-Tipps für den Mittwochabend

Zuerst wird um 20.15h im WDR live das Thema „Kaputte Brücken, marode Straßen, Dauerstau – was muss sich ändern?“ diskutiert.

Gäste sind der Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck und Thomas Kutschaty, Justizminister NRW.
Wer Lust verspürt und etwas Zeit hat, kann mitzudiskutieren. Dazu reicht eine formlose Mail an ihremeinung@wdr.de mit einer kurzen „Bewerbung“ (Name/Alter/ „Haltung“ zu dem Thema).

Weitere Infos zur Sendung gibt es unter wdr.de/fernsehen/ihre-meinung

Anschließend geht es um 21.45 im ARD-Magazin PlusMinus um das Nomadenleben auf deutschen Autobahnen:

Die modernen Sklaven der Autobahn.
Rumänische LKW-Fahrer, die teilweise monatelang in ihren LKW leben, erzählen den Plusminus-Autoren Christoph Lütgert und Carola Beyer von ihren Nöten: Viele von ihnen vermissen ihre Familien, sehen ihre Kinder nicht aufwachsen und ihre Ehen gehen kaputt. Die osteuropäischen Speditionen übernehmen auch in Deutschland immer mehr Aufträge – und große Logistik-Unternehmen verdienen daran.

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Nachtarbeit

Jetzt, um kurz vor zehn Uhr abends, hantieren zwei Polen herum und versuchen mit ziemlichen Getöse Paletten zu zerkleinern, damit diese in ihre Transporter passen.
Ich gebe denen noch fünf Minuten, dann ist Ruhe angesagt. Und zwar Nachtruhe.

War natürlich Spass. Hab denen Werkzeug gebracht, damit die es etwas leichter haben.
Während einer kurzen Unterhaltung in brüchigen deutsch erzählte mir einer von beiden, dass er morgen vormittag irgendwo bei Paris abladen soll. Wie lange er schon unterwegs ist, wollte ich nicht fragen. Seine Antwort hätte mich bestimmt nur verunsichert.

Paletten zertrümmern

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