Interessant wird das Video zwischen 4.40 und 5.50. Zwei Meinungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Zum einen ein Spediteur aus Braunschweig, der eigentlich nur schwafelt.
Auf der anderen Seite ein Anwalt aus der Nähe von Weimar, der es mit wenigen Sätzen auf den Punkt bringt: Kaum ein Lkw – Fahrer arbeitet freiwillig länger. Dazu ohne Lohnausgleich und mit der Gefahr, mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.
Kategorie: World Wide Web
Martin schickte mir folgende Mail:
Hi,
als Leser deines Blogs habe ich hier gleich an dich gedacht:
www.heise.de/newsticker/meldung/Gratis-Internet
Mit freundlichen Gruß
Martin
Danke für den Hinweis. Der einzige Rastplatz der für mich in Frage kommt, wäre Weer – Süd an der A 12. Die anderen Autobahnen in Österreich befahre ich eher selten. Bei Gelegenheit werde ich das Angebot mal testen.
PS. Schön das jemand an mich denkt 🙂
Und noch eine nette eMail:
Matthias schreibt:
Hallo Maik,
anbei ein Link zum Thema „Durchfahrtshöhe missachten“:
www.badische-zeitung.de/freiburg/lkwfahrer
Auf der einen Seite ist es schon traurig, welch schlechten Ruf LKW-Fahrer haben, aber andererseits ist es noch trauriger, dass es Fahrer gibt, die durch ihr dämliches Verhalten dazu beitragen, dass sich der Ruf noch weiter verschlechtert, als es eh schon ist…
Gruß aus Freiburg
Matthias
Wer „A“ sagt, muß auch „B“ sagen. Dazu kam der Fahrer vor dem zweiten Crash von der anderen Seite. Da ist die Sichtweise auf die Brücke vielleicht etwas anders. Und überhaupt: Es ist schon eine Frechheit, die Strasse nach dem ersten Unfall nicht um einige Zentimeter abzusenken. Da kann ja der Lkw – Lenker nichts für.
Aber mal ernsthaft. Keiner kann in fremde Köpfe schauen. Zuviel Gedanken sollte man sich aber darüber auch nicht machen. Sonst steigt man an jeder roten Ampel aus und wartet, bis zwei oder drei Autos hinter einem stehen, die als Puffer für einen zu spät bremsenden Verkehrsteilnehmer dienen.
Mal eine kleine Geschichte vom Freitag. Die passt nicht ganz zum Thema, zeigt aber gut, welche Probleme man mit einem Lkw in Innenstädten bekommen kann: Ich bekam die Order, einige Paletten bei einer Spedition in Bruneck zu entladen. Den Namen der Firma kannte ich, deren Laster sehe ich in speziell in Südtirol öfter.
Natürlich fuhr ich mit Navi, einfacher geht es nicht. Blöd nur, dass dieses Gerät mich mitten in der Stadt in eine kleine Sackgasse manövrieren wollte. Ich zog es aber vor, dort nicht hinein zu fahren.
Was folgte, war eine komplette Runde um den Ort. Im Endeffekt stand ich aber wieder an der selben Stelle. Auch diesmal fuhr ich weiter und bog eine Strasse später ab. Das war natürlich falsch. Tja, nun finde mal eine geeignete Stelle zum drehen. Nicht ganz so einfach. Vor allem wenn man nicht weiss, was einem hinter der nächsten Kurve erwartet. Also nutzt man die erst beste Stelle, auch wenn es länger dauert.
Frust baut sich dabei nicht nur bei denen auf, die man behindert, sondern auch bei einem selbst. Ich denke, dass ist durchaus verständlich.
Die gesuchte Firma war tatsächlich am Ende der bereits erwähnten Sackgasse. Für mich war das vorher undenkbar.
8 KommentareStammleser Hajo aus dem schönen Frankfurt am Main lenkt meinen Blick auf folgendes Video:
Hi lieber Maik,
ist mir gerade wieder einmal aufgefallen:
klar, dass Du’s kennst, ich find’s aber ober-geil.
ich wünsch‘ Dir einen guten Wochenanfang und allzeit gute Fahrt.
Liebe Grüsse
Hajo
Hallo Hajo,
ja, ich kenne es schon 😉 .
Aber ich muß Dir mal wieder zustimmen: Es ist wirklich ober-geil toll. Trotzdem oder gerade deshalb danke für den Hinweis.
Normalerweise gehen Stöckchen an mir vorrüber. Aber da Jens ein lieber Zeitgenosse ist, beantworte ich mal seine Fragen:
1.) Wie fahren wir im Jahr 2015?
Nicht anders als bisher. Denn in drei Jahren ändert sich nicht so viel. Die Spritpreise werden etwas höher liegen als heute und eine Maut für Pkw wird heftig diskutiert werden.
2.) Auf welche technische Erfindung beim Auto möchtest du nicht mehr verzichten?
Oh, da gibt es zwei. Zum einen den Tempomat. Besonders auf längeren Strecken ist es Erholung für die Füße, nicht immer stump auf dem Gas stehen zu müssen. Als zweites die Sitzheizung. Man wird ja nicht jünger.
3.) Wann hast du das letzte mal getankt und wie teuer war der Spritpreis?
Das war letzten Dienstag in Österreich. Was der Liter genau kostete, weiss ich nicht. Mein Arbeitgeber bekommt Rabatt.
4.) Wann steht der nächste Neuwagenkauf an oder bleibst du lieber beim alten Eisen?
Eher altes Eisen. Ein Auto soll und muß mich von A nach B bringen. Natürlich ist etwas Luxus nicht schlecht. Den bieten mir aber auch ältere Fahrzeuge.
5.) Welches Verkehrszeichen möchtest du am liebsten von der Straße verbannen?
Ganz klar das Zeichen 277 🙂 .
1 KommentarRasen, prügeln und schießen. Die schönsten Szenen aus dem wilden Osten: spon.de
6 KommentareWozu braucht ein Radiosender das Internet? Reicht es nicht, analog zu senden? Schließlich lassen sich die meisten im Auto voll dudeln. Oder während der Arbeit. So wie ich im Lkw. Selbst bei mir daheim im Bad steht ein Apparat, der älter ist, als manch ein Leser dieses Blogs.
Aber ich will mal versuchen, die erste Frage zu beantworten: Vielleicht um einfach in der Gegenwart anzukommen. Oder sich die Zukunft zu sichern. Während einige noch Konzepte erarbeiten oder das Internet am liebsten aufhalten würden, sind andere schon weiter und leben Ihre Visionen. So wie Andre Sahorn.
Bis vor einigen Jahren war er Macher und Moderator der „Fernfahrer-Nightshow“. Diese lief auf einer niedersächsischen Radiostation jeden Montag früh von drei bis fünf. Eigentlich ein undankbarer Sendeplatz. Trotzdem schaffte er es innerhalb weniger Jahre, die Hörerzahlen fast zu verdoppeln. Der Grund war nicht die Musik. Diese setzte sich weiterhin aus den Megahits der 80er, 90er und den ganzen Rest zusammen. Nein, seine Beiträge zwischen den Titeln waren der Grund. Diese waren interessant und wurden locker und Zielgruppen gerecht präsentiert.
Irgendwann war Schluß. Über die Gründe kann man nur spekulieren. Vielleicht passte dieses, sein Konzept, selbst um diese Uhrzeit nicht in das Format des Senders. Neuerungen beeinflussen halt Verhaltensmuster ebenso wie bestimmte Arbeitsweisen. Oder anders ausgedrückt: Format bleibt Format.
Genau das will Andre Sahorn ändern. Seine neue Entwicklung nennt sich Eurotransportradio. Oder kurz ET – Radio: Ein eigener Sender für die gesamte Transportbranche. Die Chance neu zu starten, will er nutzen, um Dinge anders zu machen und bisherige Regeln zu brechen. Sein Radio soll individueller und interaktiver werden. Es werden Meinungen gebildet, Debatten ausgetragen und wichtige Diskussionen geführt.
Dafür sorgt schon die große Bandbreite an Themen, die in der Transportbranche für Gesprächsstoff sorgen.
Das ganze ist noch im Aufbau. Die genauen Sendungen sind aber bereits in Planung. Natürlich muss er aufpassen, dass er sich nicht vergaloppiert. Aber das Internet gibt sowohl Machern, als auch Hörern viel mehr Möglichkeiten, als ein normales Radioprogramm. So ist es leichter, mit den Hörern in Kontakt zu treten und neue Anregungen zu bekommen. Somit entsteht ein Informationsaustausch anstatt ein einseitiger Informationsfluss.
Mehr Infos kann man auf der Website von ET – Radio nachlesen. Dort gibt es auch einen Teststream, auf dem das Sendeformat ausführlich erklärt wird.
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