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Kategorie: World Wide Web

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SaniFair macht auf Werbung. Fairer werden die Anlagen dadurch auch nicht.

Hallo Mike,

was hält denn der
Fachmann von diesem
Werbespot?

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Gruß Der
Lohndepp

Danke für den Tipp. Aber ich bin nur ein regelmäßiger SaniFair-Nutzer. Wäre ich Fachmann, hätte es diesen Kurzfilm bestimmt nicht gegeben. Denn mal ehrlich. Ein durch Klos fröhlich hüpfendes Kind wirkt selbst in einem Werbespot wunderlich. Dazu eine putzende Toilettenfachkraft, die während ihrer Arbeit lächelt. Das ist ist selbst für mich zu viel. Gut das an der Wand ein Defibrillator hängt. Also für alle Fälle.

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Armin weist mich auf die osteuropäische Lkw-Mafia hin:

Ost-Spediteure unterlaufen Mindestlohn

https://www.fr-online.de/arbeit—soziales/lkw-mafia-aus-osteuropa-ost-spediteure-unterlaufen-mindestlohn,1473632,31097966.html

Hallo Maik, folgender Artikel für Dich bzw. Deine Internetseite. Auch wenn der Inhalt nichts Neues für Dich sein dürfte. Grüße und allzeit gute Fahrt und gute Parkplätze, Armin

Hallo Armin,

ja, dass ist mir bekannt. Zufälligerweise ist diese Problematik auch Thema im neuen Podcast von Simon, Johannes und Sebastian. Ab Minute 41 könnt Ihr Euch dieses Beitrag anhören.

zum TruckerCast

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Moin Maik,

mir ist grade eine Geschichte zugelaufen, zu der mich deine Einschätzung interessiert: Samsung montiert anscheinend große „Fernseher“ 😉 auf die Rückwand von LKWs, die den Nachfolgern besseren Blick auf den Gegenverkehr erlauben sollen:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Safety-Trucks-von-Samsung-Heckdisplay-fuer-sicheres-Ueberholen-2719853.html

Klingt erst mal nett. Mein erster Gedanke war dann aber, dass dadurch genau die, die sowieso schon im einstelligen Sicherheitsabstand hinter einem LKW kleben, dabei auch noch unterstützt werden. Bei sicherem Abstand kann ich (im PKW) üblicherweise auch problemlos an LKWs vorbeigucken. Viel eher wird’s (wie bei Heise schon in den Kommentaren angemerkt) zur Werbefläche…

Soviel dazu. Wo ich grade am Schreiben bin, hab ich da als Mensch ohne C-Führerschein noch eine Frage:
Ich sehe viel häufiger Anhänger mit Schwenkachslenkung (nach Wikipedia) statt einer einfachen Tandemachse. Welchen Vorteil hat die Schwenkachse, dass man dafür die Umstände beim Rangieren auf sich nimmt?
(Neulich mal wieder schwer beeindruckt gewesen, als ein Penny-Lieferant seinen Schwenkachszug rückwärts in die enge Einfahrt gefaltet hat…)

Wie du diese Fragen jetzt aufdröselst, sei dir überlassen. 🙂
Stressfreie Fahrt,

Marcel

Hallo Marcel,

zu deiner ersten Anmerkung mit dem Samsung-Truck gab es schon eine Frage und auch Antworten. Deine Anmerkungen passen da aber gut dazu. Danke dafür.

Nun zu der Schwenkachslenkung. Oh je. Vorteile? Der Auflieger läuft einen größeren Radius und die Reifen halten länger. Nachteil? Muss beim Rückwärtsfahren gesperrt werden, sonst stellt sie sich quer.
Zumindest wurde mir das so geschildert und demjenigen glaube ich. Zumindest manchmal. Danke Sven 🙂

Ich selber habe damit nichts am Hut.

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Frederik hat einen neuen „Safety Truck“ entdeckt:

Was hältst du denn davon?

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YouTube – Direktlink

Beste Grüße!

Was ich davon halte? Hmm, tolle Sache. Natürlich besonders für die, die hinter dem Lkw fahren. Nur glaube ich nicht, dass diese Technik eine Zukunft hat. Viel zu teuer und viel zu aufwendig. Aber immerhin zeigt Samsung, was alles möglich ist.

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Alles ist Politik

Auf der Selbstdarstellungsseite der SPD kann man diese Sätze lesen:

Verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik.

Die schwersten Menschenrechtskrisen seit Jahrzehnten zwingen heute fast 17 Millionen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen.

Sie brauchen dringend Zuflucht – in Deutschland und in anderen sicheren Staaten. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind sozialdemokratische Grundwerte.

Wie diese verantwortungsvollen Grundwerte aussehen, kann man auf diesem Video bestaunen. Und das ist nur eines von zig anderen, die man allein auf Youtube findet.

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England. Das ist die Hoffnung für die Flüchtlinge. Aber Calais ist die Realität. Auch für Lkw-Fahrer. Ich kenne die Strafen nicht, die einem Fahrer drohen, wenn Flüchtlinge in Dover oder Folkestone auf deren Lkw entdeckt werden. Aber die sollen ziemlich hoch sein. Die Anklage in GB lautet wohl auf Menschenhandel. Und darauf steht Gefängnis. Oder zumindest hohe Geldstrafen. Natürlich auch für Chauffeure.
Ob diese wussten, dass sich Menschen auf oder unter deren Auflieger versteckten, spielt dabei sicher kaum eine Rolle.

In der Firma für die ich fahre, lädt ein Ire regelmäßig für England. Der ist eigentlich locker drauf, fröhlich, meist gut gelaunt. Etwas crazy halt. Das ist nicht negativ gemeint, im Gegenteil. Nur gestern, als ich Ihn mal auf die Situation in Calais ansprach, wurde er still und nachdenklich. Das kenne ich sonst nicht von Ihm.

Es ist traurig, was Politik mit Menschen macht. Abends nach getaner Arbeit oder wenn ich zwischendurch mal warten muss, da ich nicht immer sofort be- oder entladen werde, schaue ich auf Facebook durch diverse Fahrergruppen. Diese liefern ja mittlerweile eine Art Feldherrenblick, der früher den Mächtigen vorbehalten war. Da wird online über Weltpolitik schwadroniert, natürlich aus Fahrersicht. Was früher der Stammtisch in Autohöfen war, ist jetzt halt Facebook.
Auch über dieses oder ähnliche Videos wurde diskutiert. Für einige gibt es endlich wieder reale Feinde da draußen. Also abseits von Polizei und Pkw-Fahrern. Nämlich Menschen, die noch weiter unten stehen. Flüchtlinge die nichts mehr haben, ausser Ihren Klamotten am Laib. Und ein wenig Hoffnung.

Meinungen zu Calais

Sind das die Ansichten von Einzelpersonen? Nee, glaub ich nicht. Dieses Denken ist eher weit verbreitet. Wer sich dagegen stellt, wird mittlerweile gern als Gutmensch betitelt. Auch ich durfte mir das schon anhören.
Das ist mir aber egal. Denn wenn ich von irgendwelchen Hohlköpfen als solcher bezeichnet werde, dann bin ich halt einer. Sogar gerne.

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RoadStars – powered by Mercedes-Benz

Ohne viel Text, dafür mit viel Inhalt. Mercedes-Benz hat ein Portal aus der Taufe gehoben, welches wirklich sehenswert ist – und das schreibt einer, der seit über fünfzehn Jahren nur Scania fährt. Also die Marke, die sich seit Jahrzehnten auch als „King of the Road“ bezeichnet.

Aber das ist Legende. Denn auch bei Mercedes-Benz hat sich viel getan. Über den neuen Actros MP4 hört und liest man z.B. viel gutes. Sprüche wie „Der Auspuff raucht, der Fahrer zittert, der Actros hat den Berg gewittert“ oder „Wie bekommt man 20 Fahrer in einen Actros? Man wirft nen Scaniaschlüssel rein. Und wie bekommt man sie wieder raus? Man wirft den Motor an„, gehören längst der Vergangenheit an.
Ich würde auch in einen Actros einsteigen. Dann hätte ich am Morgen wenigstens keine Rückenschmerzen.

Aber gut. Zurück zum bereits erwähnten Portal „RoadStars„. Das ist eine Online Community rund um das Thema Trucks. Nicht einfach nur fix hingezimmert, so nach dem Thema „nimm und sei zufrieden, dass wir Dir überhaupt irgendwelche Themen und Infos zur Verfügung stellen„. Nein, im Gegenteil. Die Auswahl an Daten, Nachrichten und Fakten ist wirklich groß.

So kann man die Print-Magazine „ROUTE“ und „Transport“ multimedial erleben. Die gibt es sonst nicht frei verkäuflich, sondern nur auf Bestellung bei Mercedes-Benz. Interessant finde ich auch den „Secret Place“. Hier verraten zwölf Fahrerinnen und Fahrer jeden Monat Ihre geheimen Plätze abseits von Stress und Hektik.
Ob Norwegen oder Österreich, die Türkei oder England. Die Berichte und Bilder sind wirklich eindrucksvoll.

Jens Stratmann ist ein sogenannter Autoblogger. Er schreibt also Testberichte über Autos und alles was so rund herum dazu gehört. Vor einigen Tagen befuhr er mit einem Skoda die Großglockner Hochalpenstraße. Mit Ihm zusammen strömen rund 900 000 Besucher jedes Jahr zwischen Mai und Oktober über den Alpenpass entlang des mit 3.798 Metern höchsten Bergs Österreichs.
Damit das überhaupt möglich ist, muß bis Anfang Mai die 48 Kilometer lange Passstraße geräumt sein.

Früher, in den ersten Jahren nach dem Bau der Passstraße 1935, waren für die Räumung 350 Männer bis zu 70 Tage lang im Einsatz. Heute benötigen zwölf Mitarbeiter für diese Aufgabe gerade einmal noch zwei Wochen.

Wie das möglich ist? Der Unimog U530 mit angebautem Räumschild wühlt sich selbst durch meterhohe Schneemassen. Damit sorgt das Teil dafür, dass die Straßen und Parkplätze innerhalb kürzester Zeit wieder befahren werden können. Auch das erfährt man auf „RoadStars“.

Oder das eine Hochzeit nicht nur zwei Menschen verbindet, sondern auch das Fahrerhaus mit dem Chassis. Wie das funktioniert sieht man ja bereits in diesem Video.
Im Mercedes-Benz Werk Wörth bei Karlsruhe passiert das aber alle drei Minuten. In jedem Detail verarbeitet nach dem Motto „Trucks you can trust“. Und das seit über 50 Jahren.

Ich will jetzt nicht alles erwähnen. Dieses ganze Online-Projekt der Daimler AG ist wirklich umfangreich. Es gibt noch viel mehr zum Lesen und Schmökern. Klickt einfach mal rein. Und wenn Euch noch irgendein Thema fehlen sollte…

schreibt einfach an die Macher dieses Portals. Die haben sicher immer ein offenes Ohr für Eure Wünsche.

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Fundstücke Teil XCVI

Ein brennender Lkw in einer Tankstelle ist nie gut. Es sei denn, das Ding brennt in Russland. Denn da gibt es noch Hilfe von Außenstehenden. Und natürlich einen, der das Kommando an sich reißt. So wird am Ende, wenn die Feuerlöscher aufgebraucht sind, mit Erde gelöscht. Tolle Sache.

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