Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Kategorie: World Wide Web

Fundstücke Teil CIII

Österreichisch ist kein Deutsch. Also nicht wirklich. Deshalb hier die deutsche Übersetzung >>>

Aber das Lied ist cool:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

YouTube – Originallink

2 Kommentare

Zwangspause

Auf Facebook las ich gestern diese Statusmeldung:

Unfallmeldung

Der letzte Kommentar wundert mich ein wenig. Warum glauben Leute, dass ein Lkw-Fahrer gleich eingeschlafen ist, wenn er seinen Lkw Richtung Graben steuert? Obwohl in der eigentlichen Meldung etwas ganz anderes steht? Nämlich das der Fahrer bei dichten Schneefall die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.

Solche Kommentare sind dumm. Trotzdem liest man die immer wieder. Und dann nochmal. Um sich später die Frage zu stellen: „Warum ist das Facebook-Verhalten mancher Leute so entsetzlich, während andere sich völlig normal benehmen?“

Aber genug von Facebook. Die obige Meldung passte halt gut als Einstieg für mein eigentliches Thema. Bei einem Kunden, den ich letzte Woche anfuhr, lief es nicht so richtig rund. Erst war ich eine Stunde zu früh dran, dann durfte ich zu einem einige Kilometer entfernt liegenden Außenlager fahren und zum Schluss war nach der Hälfte der abzuladenden Paletten die Batterien des Staplers leer.

Während der Gabelstapler am Ladegerät hing, hatte ich Zeit, mich mit dem Lagerarbeiter zu unterhalten. Dabei kamen wir irgendwann zum Thema Fahrzeiten. Mein Gesprächspartner brüstete sich damit, im Sommer mit seiner Familie in den Urlaub nach Spanien zu fahren. Ohne größere Pause versteht sich. Eine Übernachtung in einem Hotel oder so käme nicht in Frage. Er könne sich ja am Urlaubsort erholen.

Schön, sagte ich. Das muß jeder selbst entscheiden. Kontrollen bräuchte er ja nicht zu fürchten. Ein Pkw hat schließlich keine elektronischen Kontrollgeräte, die die Fahrzeit aufzeichnen. Auch wenn das vielleicht mal empfehlenswert wäre.
Da war er natürlich ganz anderer Meinung. So etwas ginge gar nicht. Das würde die Gängelei der Autofahrer auf die Spitze treiben. Irgendwelche Hilfsmittel die erkennen, wann man müde wird, würde er ja vielleicht noch akzeptieren. Aber mehr auch nicht.

Während wir den zweiten Kaffee tranken, zeigte er mir im Internet solch ein Hilfsmittel. Stopsleep warnt bei Müdigkeit, las ich. Meine Bemerkung, dass er sich für den Preis dieses Gerätes auch ein Hotelzimmer nehmen könne, ignorierte er.
Dann endlich war der Stapler so weit geladen, um den Rest der Ware abladen zu können. Anschließend verabschiedete ich mich höflich um kurz darauf festzustellen, dass der Tachograph im Lkw Pause statt Arbeitszeit anzeigte. Diese blöden elektronischen Kontrollgeräte.

7 Kommentare

Sie haben Post

Ein Leser aus Südthüringen (da wo die Menschen schon fränkisch reden) schickt mir folgende Frage:

Hallo Freunde der Straße.
Neulich habe ich ein Gespräch zweier Containerfahrer aus dem Bremer Land über Funk mitgehört in dem es um die Kosten für die Arztuntersuchungen, Fahrerkarte und Führerschein ging. Einer der beiden behauptete, diese Kosten würden bei ihm im Norden von der BG Transport getragen, worauf ich antwortete, das ich das hier in Südthüringen selber zahlen muß und das sind ja mal locker 200 € und bei 8,50 € Mindestlohn ein harter Brocken.

Der Staat schreit , das es nicht genug LKW Fahrer gibt und greift dann den Hungerlohnkutschern frech in die Tasche. Ich fahre keinen Fernverkehr sondern im Straßentiefbau einen Kipper. Gibt es ein Behörde oder eine Stelle, die mir diese Kosten ersetzt oder bezahlt. Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Mir ist nur bekannt, dass die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter unter bestimmten Voraussetzungen diese Kosten übernimmt. Es werden jedoch ausschließlich berufliche Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. Also solche, mit denen man einen neuen Arbeitsplatz bekommt oder die alte Stelle behalten kann.
Eine finanzielle Förderung ist also nur möglich, wenn eine berufliche Notwendigkeit besteht.

Das dürfte bei Dir nicht der Fall sein. Aber das ist meine persönliche Einschätzung. Frage am besten beim Jobcenter Deiner Heimatstadt nach. Nur die können Dir eine genaue Auskunft geben.

Kommentare geschlossen

Aller guten Dinge sind drei? Nicht in diesem Fall! Eine kurze Nachlese.

Jetzt kann ich’s ja sagen: Ein bisschen stolz war ich schon, vor einigen Wochen. Als es mein Blog neben vierzehn anderen in die Endauswahl zum „Auto Blog of the Year„, kurz „Aboty“ geschafft hat. Auch wenn ich von solchen „Schwanzvergleichen“ eigentlich wenig halte. Das liegt vielleicht auch daran, dass die Nische in der ich blogge, überschaubar klein ist. Eine wirkliche Konkurrenz gibt es nicht.

Trotzdem fand ich es spannend, mich mit anderen Bloggern messen zu dürfen. Auch wenn Schrauber-, Tuning- oder Autotestblogs in eine ganz andere Richtung als mein Weblog gehen. Aber der Wettbewerb zählt. Wenn er denn stattfindet.

Und genau das ist das Problem. Einen fairen Wettstreit gab es nicht. In den ersten Tagen war die Abstimmungsseite nur gelegentlich erreichbar. Performance Probleme hieß das Stichwort. Das darf vielleicht bei meinem kleinen Blog, der einen Massenhoster sein zuhause nennt, mal passieren. Aber selbst da ist es ärgerlich. Für mich und für Euch.
Bei der Seite einer Firma, die Versicherungen verkaufen will, ist das peinlich. Erst recht, wenn dieser Wettbewerb eigentlich eine Werbeveranstaltung ist. Denn pünktlich bis zum 30. November ist es möglich, die eigene KFZ-Versicherung zu kündigen. Und sich eine neue zu suchen. Wie etwa die, die diesen Blog Content durch führt.

Natürlich darf man auch die Blogger kritisieren, die da mitmachen. Also sich quasi vor den Karren spannen lassen. Die freiwillig Werbung machen, ohne eine sichere Gegenleistung zu bekommen. Ausser natürlich, auf der Abstimmungsseite genannt zu werden. Neue dauerhafte Leser bekommt man dadurch aber kaum.
Dann gibt es auch noch die Gewinne. Einmal fünfhundert, einmal tausend und einmal zweitausend Euro. Viel Geld, aber für kleine Freizeitblogger wie mich völlig utopisch.

Was bleibt ist das Prestige, in die Endauswahl gekommen zu sein. Nur habe ich mich schon gefragt, ob es das wert ist. Erst recht, als nach den Erreichbarkeitsproblemen ein anderes auftauchte. Nämlich das die Abstimmung angeblich manipuliert wurde.

Ein Witz? Nein! Die ausführende Agentur hätte Manipulationsversuche festgestellt. Von einem BOTnetz wurde ein Blog ständig mit 5-Sternen bedacht, alle anderen wurden mit 1-Stern Bewertungen ab gevotet. Das habe ich zumindest hier >>> gelesen.
Ob das so stimmt? Keine Ahnung.
Welcher Blog das gewesen sein soll, weis ich nicht. Vom Wettbewerb ausgeschlossen wurde keiner. Auch so eine kleine Randnotiz. Es wird – angeblich – beschissen, hat aber kaum Konsequenzen. Ausser die, dass Ergebnis zu bereinigen. Man filterte also die unechten Stimmen aus. Oder versuchte es zumindest. Ansonsten blieb alles so wie gehabt.

Es durfte also weiter abgestimmt werden. Ich animierte Euch, die Leser meines Blogs und die „Fans“ „meiner“ Facebookseite, mir immer wieder fünf Sterne zu geben. Mehrere andere Bekannte, die ich sehr schätze, teilten dieses auf Ihren Facebookseiten. Eine von denen hat über 40 000 Likes, eine zweite mehr als 12 000.
Trotzdem kam mein Weblog nie über zwei Sterne hinaus. Tja.

Das Fazit? Es gibt eine Rangliste der fünf erstplazierten Seiten. Aber keinen Sieger. Das finde ich ein Stück weit gerecht. Die Preisgelder werden gespendet. Eine Mehrzahl der teilnehmenden Blogger hätte sich dafür ausgesprochen. Auch ich.

Mein Fazit? Dieser Wettbewerb ist clever. Für die veranstaltende Versicherung. Auch wenn er total in die Hose ging. Aber auch schlechte Werbung bringt einen ins Gespräch. Der Co-Veranstalter – MotorTalk.de – hat sich wohl zurück gezogen. Die wollen also bei zukünftigen Votings zum „Auto Blog of the Year“ nicht mehr mitmachen. Das widerum finde ich feige. Mitgefangen, mitgehangen. Sprich, die versuchen nicht mal, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Der ebenfalls teilgenommene „mein-auto-blog“ titelte in einer Überschrift: „Wie DirectLine die Autoblogs mißbraucht!“ Das ist totaler Quark. Wir alle haben uns missbrauchen lassen. Nach Bekannt werden der angeblichen Manilulationsvorwürfe hätten wir alle darauf drängen sollen, diesen Wettbewerb zu beenden. Nur hat das keiner gemacht. Auch ich nicht. Leider. Denn alle, die abgestimmt haben, wurden betrogen.

In der Liste der fünf bestplazierten Blogs taucht „TruckOnline“ nicht auf. Wo er letztlich gelandet ist? Keine Ahnung. DirectLine hüllt sich in Schweigen. Ich danke trotzdem allen, die für meinen Blog gestimmt haben. Ihr seid eh die besten…

Andere Stimmen:

Versicherungsbetrug?: Wie DirectLine die Autoblogs mißbraucht!
Das Ergebnis der Wahl zum Auto Blog of the Year – Was ein Kuddelmuddel!
Auto Blog of the Year: Ein Nachtrag
Auto Blog of the Year: Das Endergebnis
Ihr habt gewählt und trotzdem gibt es keinen Sieger

7 Kommentare

Sie haben Post

Mich erreichte seit gestern u.a. diese eMail:

Das was du gestern auf deiner Facebookseite geschrieben hast, war nicht nett. Ich meine das über den Andreas Schubert. Ich habe dich bisher immer für einen korrekten Kollegen gehalten. Aber gestern das war schon arg grenzwertig. Trotzdem nichts für ungut.

Das muß ich kurz erklären: Freitagabend postete ich auf Facebook einen kurzen Beitrag. Dieser bestand aus einem Satz und einem Bild, welches schon mehrere Jahre alt ist. Also eigentlich nix besonderes. Hier ist es:

ich im tunnel

Der bezog sich auf einen Statuseintrag von Deutschlands zweitbekanntesten Trucker. Andreas S. fotografierte letzte Woche seinen Lkw in genau diesen Tunnel aus fast der gleichen Position. Das fand ich so cool, da drauf mußte ich einfach antworten.

Eines habe ich aber nicht bedacht. Das waren die Reaktionen, die da drauf folgten. Manche fanden meinen Spruch gut, andere nicht. Die ihn nicht so toll fanden, bezeichneten mich in persönlichen Nachrichten und auch eMails u.a. als „Lappen“, „Neidhammel“ oder noch ärgeres. Aber das passt schon. Das stört mich nicht.

Nur eines macht mich etwas nachdenklich. Einige Tage vorher teilte ich den Aufruf einer Kollegin. Sie bittet darum, Ihr Überraschungspakete zu schicken, um diese dann auf dem Weihnachtsmarkt in Siegen zu veräußern. Den Erlös daraus übergibt Sie dem „Kinder- und Jugendhospiz Balthasar“ in Olpe.
Dieser Beitrag bekam gerade einmal fünf Likes. Irgendwie traurig.

14 Kommentare