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Kategorie: World Wide Web

Ein Video zum „toten Winkel“

Vor Wochen habe ich in einer Diskussion auf der Facebookseite eines Journalisten behauptet, der „tote Winkel“ bei einem Lkw wäre bei richtiger Spiegeleinstellung verschwindend klein. Oder zumindest nicht riesig. Die Antworten von anderen Lkw-Fahrern waren nicht wirklich überraschend. Einige Beispiele könnt Ihr hier lesen:

antworten toter winkel

antwort kurz toter winkel lkw

Aber geschenkt. Der obigen Meinung bin ich noch immer. Das sieht man ja eigentlich auch an diesen Bildern:

Spiegeleinstellung lkw

lkw eingelenkt spiegel toter winkel

Hier noch ein – wesentlich besseres – Beispiel. Aus der praktischen Sicht eines Berufskraftfahrers widmet sich folgendes Video dem „toten Winkel“. Übrigens sehr anschaulich erklärt:

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Schön zu sehen sind in diesem Video auch die Probleme beim rechts abbiegen mit einem Lkw. Und zwar ab Minute 2.30.:

…kurz vorm abbiegen schaue ich noch mal nach rechts und dann im Abbiegeprozess kann ich gar nicht mehr nach rechts schauen, weil ich links die Pkw habe, die auf der Linksabbiegespur stehen und die beachten muss.

Genau das ist einer der kritischen Momente beim rechts abbiegen. Und das was Axel Flaake, der Macher des Videos anschließend sagt, ist ganz wichtig. Nämlich das sich Fahrradfahrer oder auch Fußgänger sich genau darauf einstellen müssen. Denn es nützt keinen, wenn auf dem Grabstein steht: „Aber ich hatte doch Vorfahrt„.

5 Kommentare

Links und rechts der (Daten-) autobahn

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Vor mehr als drei Tagen stürzte ein Brückenteil des Viadotto Polcevera in Genua ein. Schlimmes Unglück, ging ja durch viele Medien und ist ja den meisten mittlerweile bekannt. Wie oft ich über diese Brücke gefahren bin? Hmm, etliche Male. Um es mal vorsichtig auszudrücken. Deshalb war ich auch geschockt, als ich davon am Dienstagnachmittag in den Nachrichten hörte. Nicht weil ich dachte „Boah, gut das ich da heute nicht war“ oder so, sondern weil ich diesen Ort, diese Brücke kenne. In gewisser Weise fühlte ich mich auch persönlich betroffen.

Immer wenn ich die A7 von Mailand runter kam, kurz vor deren Ende nach rechts schaute, sah ich sie. War ein imposantes Bauwerk. Aber mir war auch immer etwas mulmig. Ehrlich, keine Übertreibung. Und ich war froh, wenn ich dieses Bauwerk hinter mir hatte.
Aber das geht oder ging mir nicht nur mit dieser Brücke so. Auch der Gotthardtunnel ist z.B. so ein Konstrukt, welches ich gerne umfahren würde.

Die Kritik an den privaten Betreibergesellschaften in Italien, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wer das staatlich betriebene Straßennetz da unten kennt, weiß was ich meine. Strecken abseits der Autobahnen sind so marode, kaputt, Orthopäden dürften in Italien gemachte Leute sein.
Oder der Neubau des Autobahnstücks der A1 zwischen Bologna und Florenz. Da wurde quasi eine komplett neue Autobahnstrecke durchs Gebirge gebaut. So etwas funktioniert in Italien nur unter privater Hand. Zumindest in angemessener Zeit. Ein negatives Beispiel ist die A2 (früher A3) von Salerno nach Reggio Calabria. Der Bau der Autobahn begann 1962. Zwölf Jahre später wurden große Abschnitte der Autobahn für den Verkehr freigegeben. Doch bereits nach einigen Jahren war der Zustand so desolat, dass ständig Modernisierungsarbeiten durchgeführt werden mussten.

Ab 1997 war eine Generalüberholung oder gar ein teilweiser Neubau erforderlich. Neue Tunnels und neue Brücken mussten gebaut werden, enge Kurven wurden durch einen größeren Radius entschärft. Ich erinnere mich an eine Tour nach Sizilien. Das war 2007 oder 2008. Da gab es noch Abschnitte mit Baustellen von dreißig Kilometer Länge. Die Geschwindigkeit wurde teilweise auf 40 km/h begrenzt.
Wie weit diese Autobahn heute fertig ist, weiß ich nicht. Bin schon seit längerer Zeit nicht mehr darunter gefahren. Aber sollte auch nur als Beispiel dienen.
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Überschrift in der „Welt“: So soll das „Appen“ hinter dem Steuer unterbunden werden. Sind aber alles nur Mutmaßungen. Denn laut dem Bundesverkehrsministerium gibt es derzeit nicht die Absicht, an den Strafen oder Regeln für das Handy im Güterverkehr etwas zu ändern. Zumal die Ablenkungsquote durch das Smartphone laut der Fachzeitschrift „Trans Aktuell“ nur sieben Prozent beträgt. Steht zumindest so im Text.
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Mehr als 3 Promille intus und ohne gültigen Führerschein unterwegs. Polnischer Lkw-Fahrer touchiert beim überholen andere Laster.
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Und nochmal Hannover: Tod eines Elfjährigen: Ein Jahr Bewährungsstrafe für Lkw-Fahrer.
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Und nochmal Alkohol: Am Sonntagabend führte die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim wieder eine der regelmäßig stattfindenden Abfahrtskontrollen bei LKW-Fahrern durch.

Von fünfzehn kontrollierten Fahrern standen sechs unter Alkoholeinfluss, einer davon unter 0,5, einer unter 1,1 und vier über 1,1 Promille Atemalkohol. Der „Spitzenreiter“ wurde bei der Tank- und Rastanlage Wonnegau West kontrolliert, er erreichte einen Wert von 3,26 Promille!

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Die Polizei im holländischen Hardenberg sucht Zeugen, die einen Lkw-Fahrer bei einem waghalsigen Überholvorgang beobachtet haben:

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Die Polizei in Nordhessen sucht einen Brandstifter. Er soll auf einem Parkplatz an der A44 zwei Lastwagen angezündet haben, in denen die Fahrer schliefen.
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In der Schweiz sucht man tausende Chauffeure. Diese kommen jetzt aus dem Ausland – viele als unechte Grenzgänger.
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Der Digital-Experte der „SZ“ Simon Hurtz kann sich ein Leben ohne RSS nicht vorstellen. Die Technik ermöglicht es, unzählige Nachrichtenquellen gleichzeitig zu verfolgen.
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Zum Schluß noch einmal Genua: Warum stürzte die Brücke ein? Ein Professor stellt erste Hypothese auf.

Der Einsturz der Autobahnbrücke in Genua mit mindestens 38 Toten wurde möglicherweise durch den Riss eines Tragseils verursacht.

Bei der „BILD“ ist man natürlich noch schlauer:

BILD

Bild Zeitung

Da bin ich mal gespannt.

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Und dann sage noch einer, Lkw-Fahrer wären zu nichts zu gebrauchen: Rasender Laster fährt Blitzer zu Schrott
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Wenn’s s’pressiert wie’d Sau: Autobahnpolizei stoppt rasenden Lkw (FacebookLink)
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Einer der großen europäischen Nutzfahrzeug-Hersteller kommt mit einem „dieselfreien“ Stand zur diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge nach Hannover.
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Der ADAC hat in einer Stichprobe an den Autobahnen A 1 bis A 9 insgesamt 50 unbewirtschaftete Rastplätze untersucht. Diese Anlagen haben Toiletten, aber keine Servicebetriebe wie Restaurants oder Tankstellen. Acht von ihnen waren „mangelhaft“, vier sogar „sehr mangelhaft“: An diesen Rastplätzen lieber weiterfahren.
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Nach tödlichem Unfall: Wer gibt Hinweise auf verlorenen Autositz? Kennzeichenfragment „RE-JK ?“ gesucht.
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Immer häufiger zeigen Überwachungskameras in China, wie Autofahrer mehrfach über Personen fahren, bis diese tot sind. Wieso? Die Antwort erschreckt: Für Tote müssen sie schlicht weniger zahlen als für Verletzte: Wieso in China Unfallopfer nochmal überfahren werden
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Wie lässt sich die Todesgefahr durch abbiegende Lastwagen eindämmen? Elektronische Abbiegeassistenten für Laster könnten Fußgängern und Radfahrern Leben retten. Doch eine politische Entscheidung darüber zieht sich wie Kaugummi.
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Bundesminister Andreas Scheuer hat die „Aktion Abbiegeassistent“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, alle nationalen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Einführung zu beschleunigen.

Und jeder Fahrer, der mit einem Lkw mit Abbiegeassistent unterwegs ist, bekommt das neue Trucker-Abzeichen #IchHabDenAssi. Das können die Frauen und Männer am Steuer mit Stolz auf ihren Lkws anbringen.

Wie be(SCHEUER)t ist diese Aktion mit dem Aufkleber? Kaum ein Fahrer wird sich solch einen Sticker freiwillig an sein Führerhaus kleben. Zumal der ein Freibrief für Radfahrer ist, noch weniger aufzupassen, da der Assistent den Fahrer ja warnen wird.

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Fundstücke Teil CXXXI

Jan Plewka & Marco Schmedtje – Der Traum ist aus (Ton Steine Scherben Cover) (feat. Tex)

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