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Kategorie: Unterwegs

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Andreas macht mich auf folgendes Vorkommnis aufmerksam. Vielen Dank dafür:

Hallo Maik, habe heute einen Artikel und nette Kommentare dazu in der
Nassauischen Neuen Presse gefunden. Er handelt vom Versuch der Gemeinde
Lindenholzhausen bei Limburg, das Parken von LKW vor einem Supermarkt zu
verhindert. Vielleicht interessiert es Dich und Deine Leser.

https://www.fnp.de/nnp/region/lokales/limburg-lahn/

Schöne Grüße
Andreas

Tja. Ich kenne die Situation dort nicht und weder durch das Foto, noch durch den Artikel wird man schlauer.

Unterwegs einkaufen muß ich auch und gerade mit einem Lkw ist das oft nur schwer möglich. So nutze ich Bushaltestellen oder ähnliche Haltebuchten. So wie im oberen Fall. Nach spätestens zehn Minuten fahre ich eh weiter.
Auf wenig befahrenen Strassen halte ich auch mal am Rand. Da fungiert der Lkw quasi als verkehrsberuhigte Zone (-kleiner Scherz). Bisher hatte ich damit noch keine Probleme.
Selbst Anwohner haben i.d.R. dafür Verständnis.

Gerade deshalb ist es unverständlich, warum im geschilderten Fall mit der Brechstange gearbeitet wird. Jetzt stehen dort Leitpfosten, in wenigen Wochen werden es Steine oder Felsbrocken sein. Anstatt nach einer für alle Seiten geeigneten Lösung zu suchen, wird auf stur geschaltet. Das Ergebnis sieht man in den Kommentaren.

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Herdentrieb

Um sechs Uhr öffnete die Warenannahme des Lebensmitteldiscounters, für dem meine Apfelschorle bestimmt war. Eigentlich reicht es, sich eine halbe Stunde vorher vom Wecker aus dem Schlaf klingeln zu lassen. Bleibt also genügend Zeit um sich aus der Koje zu quälen und zum Frischmachen am Kanister. Dachte ich zumindest.

Andere Fahrer sahen das aber anders. Eine dichte Traube von mehr als zehn Männern drängelte sich bereits um den Schalter. Wie mir später einer erzählte, wohl schon seit kurz nach fünf. Einer machte den Anfang und andere trotteten hinterher.

Ich gab meine Papiere als vierzehnter oder fünfzehnter ab und bekam trotzdem gleich eine Rampe zugewiesen. Es geht also auch gemütlicher.

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Ein Sparschwein im Auto

Statt Pkw-Maut gibt es in Holland eine Belohnung, wenn man die Autobahnen nicht benutzt: Wer außerhalb der Hauptverkehrszeit fährt, bekommt jedes Mal Geld geschenkt. So will die Regierung in den Niederlanden die Autobahnen entlasten – und es funktioniert sogar.

Weiter (externer Link) >>>

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Kurzzeitgedächtnis

Ob Kontrollen mitten auf einer Landstrasse erlaubt sind, weiss ich nicht. Spielt bei dieser Begebenheit auch keine Rolle, denn das Foto ist siebzehn oder achtzehn Jahre alt. Ich habe nicht mal den Hauch einer Ahnung, was der Polizeibeamte eigentlich auszusetzen hatte.

Irgendetwas muß aber gewesen sein, denn immerhin war er fleißig am schreiben. Na ja, allzu arg war es wohl nicht. Sonst würde ich mich sicher daran erinnern.

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Teurer Tunnel

Ich bin schon ein paar mal durch den Tunnel des Grossen Sankt Bernhard (laut Wikipedia heißt der so) gefahren – und immer habe ich vergessen, eine Rechnung der Tunnelmaut zu fotografieren.
Denn knapp 150 Euro für 5,8 Kilometer finde ich schon ein wenig heftig.

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Rainer schickte mir folgende Nachricht:

Hallo Maik!

Nur zur Info! Vielleicht interessiert Dich das ja:

Drei Lkws in Wels angezündet

Im Welser Stadtteil Vogelweide haben unbekannte Täter in der Nacht auf Dienstag drei abgestellte Sattelschlepper angezündet. Die Lkws brannten beinahe vollständig aus. Es gab keine Verletzten.

Weiter (externer Link) >>>

Danke für den Link. In Berlin brennen Pkw, in Oberösterreich Lkw. Gut, ganz so schlimm ist es bei Euch nicht. Dafür werden wohl welche verantwortlich sein, die Spass am Feuer haben. Zumal kurz vorher ein Müllcontainer an fast der selben Stelle in Flammen stand.

Andreas hat folgende Meldung gelesen: Lkw-Fahrer mit mehr als 50 Ordnungswidrigkeiten gestoppt

Auch Dir Andreas vielen Dank.

Oha. Da diese Mitteilung von der Polizei direkt veröffentlicht wurde, dürfte man an deren Wahrheitsgehalt eigentlich nicht zweifeln. Mache ich aber. Allein folgenden Satz

Beispielsweise fuhr er an sieben aufeinanderfolgenden Tagen nahezu durchgängig, d. h. er unterbrach seine Fahrt nur für ein bis zwei Stunden

kann man bezweifeln. Wo ist der hingefahren? Nach Nordafrika? Die zwei Stunden Unterbrechung hatte der auf einer Fähre?

Auch die Höhe des Bußgeldes – mehr als 11.000 Euro – ist etwas schwammig ausgedrückt. Der Bußgeldrahmen für Verstöße gegen die Sozialvorschriften liegt laut diesem Kommentar für Fahrer bei 5000,-€ und für den Unternehmer bei 15.000,-€.

Dumm, nein, eher unverantwortlich, ist der Fahrer trotzdem. Zu guter Letzt mißachtet er trotz der Verstöße auch noch ein bestehendes Überholverbot. Solchen Leuten ist eigentlich nicht mehr zu helfen.

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Bürgernähe

Das Wochenende verbringe ich seit dem frühen Nachmittag auf einem Rasthof in Mittelfranken. Mittlerweile sind auch Samstags die Rastanlagen überfüllt. So müssen also Pkw – Stellflächen für meine Pause herhalten. Geht halt nicht anders.

Vor mir steht ein Kleintransporter, bei dem das Fahrerfenster geöffnet ist. Erst dachte ich mir nichts dabei. Der Fahrer wird im Rasthaus sein und sicher bald wieder auftauchen. Genau das tat er aber nicht.
Nach drei Stunden telefonierte ich mit der Polizei. Der Mann an der Hotline hörte sich meine Geschichte an und versprach, einen Wagen vorbei zuschicken.

Dieser kam nach einiger Zeit. Am Steuer saß ein Beamter, daneben seine Kollegin. Ich stieg aus, Sie ebenfalls. Meinem freundlichen „Hallo“ beantwortete Sie mit einem grantigen „Sie stehen auf einem Pkw – Parkplatz“. Sonst nichts.
Als ob ich das nicht selber wüßte.

Später kam Er zum Lkw, um mir das Ergebnis Ihrer Nachforschungen mitzuteilen. Das Auto gehöre einem Busunternehmen und die wüßten bereits bescheid. Na immerhin.

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Missverständnisse

In einem Stahlwerk, irgendwo in Mittelhessen. Ich fahre auf die Waage und melde mich beim Pförtner:

Hallo, ich soll hier laden!“
Bestimmt ungern!

Nee. Nicht für Ungarn. Sondern in die Schweiz!
Ja, schon klar. Ich meinte, Du lädst hier sicherlich ungern!

Ach so. Ungern. Ich habe Ungarn verstanden. Wieso eigentlich ungern?
Weil hier kein Fahrer gerne herkommt. Du wärst der erste!

So schlimm war es im Endeffekt garnicht. Kaum zwei Stunden später hatte ich mein Zeug und durfte wieder fahren.

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