Gestern Abend meinte ein Kollege zu mir: „Boah, bis nach Altenkirchen fährst Du von uns aus mindestens zwei Stunden. Das ist alles Landstrasse!“ Dementsprechend früher bin ich losgefahren.
Nun habe ich nicht einmal 45 Minuten gebraucht und stehe vor einem verschlossenen Tor, da die Firma erst um 7.00 Uhr beginnt. Na ja, Zeit für’s Internet.
Kategorie: Unterwegs
Flo schreibt in diesem Kommentar:
Du bist irre
Nun ja, nehmen wir mal den heutigen Morgen: Normal ist doch so – der Radiowecker weckt mich sanft, ich sehe meine Traumfrau neben mir liegen, stehe gutgelaunt auf und gehe in unser großes, sauberes Badezimmer…
Meine Wirklichkeit dagegen sieht so aus: Die Weckfunktion vom Handy rasselt, ich fluche und überlege wo ich eigentlich stehe. Dann krabbel ich aus der Koje, ziehe mich an und nebenbei die Vorhänge auf.
Ich fluche ein zweites mal als ich sehe, dass mich die Angestellten der Firma in der ich entladen soll, zugeparkt haben und frage mich, wie ich am Abend vorher so doof sein konnte, mich auf den Firmenparkplatz zu stellen.
Ich schlürfe ungewaschen zur Warenannahme, erkläre denen mein Missgeschick und gehe in eine mir zugewiesene Firmentoilette, um mich ein wenig frisch zu machen (während keine fünf Meter hinter mir einer „sein Geschäft erledigt“).
Stimmt: Irgendwie irre…
1 KommentarDa macht man nur mal kurz seine Augen zu, wacht zwei Stunden später wieder auf und schon fühlt man sich, wie vom eigenen Lkw überrollt gworden zu sein.
1 KommentarDa finde ich in einem italienischen Chemiewerk in einem Vorort von Venedig mit wahrhaft gigantischen Ausmaßen nicht auf Anhieb die richtige Entladestelle und schon wird man vom Wachschutz aufgegabelt.
Immerhin brachte dieser mich auf den richtigen Weg zurück.

Anruf bei einem meiner Disponenten:
„Ich steh im Stau!“
Disponent: „Konntest Du den nicht umfahren?“
Ich: „Nein!“
Disponent:“Dann sei Dir verziehen!“
Dann legte er auf und ließ mich grübelnd zurück…

Italien: noch nicht 10.00 Uhr, aber schon über 30 Grad warm – nicht so ganz nicht mein Fall…

Seit heute früh stehe ich auf dem Rasthof Irschenberg zwischen München und Salzburg. Der Grund ist ein Feiertag in Italien und das daraus resultierende Fahrverbot, was auch auf Tirol ausgeweitet wurde.
Genau dieses Fahrverbot ist nun mein Problem: Während mir ein bayerischer Autobahnpolizist erklärte, dass eben dieses für sämtliche Lkw (also auch Euro 5) bis morgen früh 5.00 Uhr gilt, lese ich auf der Seite „tirol.orf.at“ folgendes:
…besteht auf der Inntalautobahn und der Brennerautobahn ein Fahrverbot für Lastwagen, die schwerer sind als 7,5 Tonnen. Das Verbot gilt bis 24.00 Uhr für Fahrten, bei denen das Ziel in Italien liegt oder über Italien erreicht werden soll.
Nun rede ich mir ein, dass die vom ORF recht haben und fahre kurz vor 24.00 Uhr weiter. Ich werde ja sehen, wie weit ich komme.
4 KommentareDrei freie Tage sind vorbei und eh man sich umsieht, hat einen der Alltag wieder. Normalerweise kommt die Lust, wenn man losfährt und die leere Autobahn vor einem liegt.
Nur diese Nacht fehlt mir irgendwie der richtige Antrieb…