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Kategorie: Radio

Fundstücke Teil CIII

Österreichisch ist kein Deutsch. Also nicht wirklich. Deshalb hier die deutsche Übersetzung >>>

Aber das Lied ist cool:

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Stauzeit ist dumm

Seit mehr als drei Stunden steh ich jetzt auf der A 8 am Irschenberg im Stau und der Radioschwätzer auf Bayern1 erzählt was von fünfzehn Minuten Stauzeit.

In Bayern gehen die Uhren wirklich anders.

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Stauzeit im Radio

Vorhin um kurz nach sieben fahre ich nach elf Stunden Pause auf die Autobahn und stehe im Stau. Der Grund war die Dauerbaustelle bei Erlangen.

Laut „Bayern3-Stauzeitrechner“ wäre ich in fünfzehn Minuten durch gewesen. Das hätte mich gefreut.
Denn ich habe fast eine Stunde gebraucht. Rechnet man die Fahrzeit ab, die ich bei freier Strecke gebraucht hätte, bleibt immer noch ein Zeitverlust von fast einer dreiviertel Stunde übrig. Also dreimal so viel wie angekündigt.

Fazit? Diese Stauzeitrechner im Radio sind Gülle. Das ist zumindest mein Eindruck.

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Ich weiche mal kurz ab. Also vom eigentlichen Thema hier.

Radio hören ist für mich Alltag. Seit ich denken kann, gehört dieses Medium zu meinem Leben. Hatte ich früher, also zu meiner Schulzeit, Hausaufgaben auf, ging das nur mit Musik im Hintergrund.

Gut. Die Auswahl an hörenswerten Sendern war damals noch arg eingeschränkt. Ich erinnere mich an die „Mittags-Discotheke“ auf HR3. Martin Hecht, Thomas Koschwitz, Werner Reinke oder Rainer Maria Ehrhard sind Namen, die mir noch heute im Gedächtnis hängen.
Nach der Schule, kaum richtig zu Hause, war das mein tägliches Ritual. Der Rekorder lief dann durch, bis Abends zum einschlafen.

Klar. Dieser öffentlich – rechtliche Sender hat das Radio nicht erfunden. Aber es war die einzige Station, die in dieser Zeit für mich hörenswert war. Gut, viel mehr Auswahl gab es auch kaum. Private Sender – die ich selbst heute kaum höre – gab es damals noch nicht und andere, wie Bayern3 oder NDR 2, waren in meinem Heimatdorf, sorry „Kleinstadt“, über Antenne kaum erreichbar. Selbst „DT64“ war nur selten eine Alternative.

Und heute? Hmm. Während der Woche läuft das Radiogerät noch immer als Beilage. Diverse Radiostationen gibt es ja mittlerweile zur genüge. Darunter viele Formatsender, mit ihren meist netten und fröhlichen Morgen-, Mittags-, und Abendshows. Aber wie bereits erwähnt. Darauf verzichte ich eigentlich gerne.

Aber selbst auf Infosender, wie den DLF oder diese ganzen Spartennachrichtensender der ARD habe ich immer weniger Bock. Gut, viele Berichte sind hörenswert. Klar. Aber momentan?
Kommen Nachrichten, kommt das Thema Ukraine. Oder Irak und Syrien. Westafrika mit Ebola ist auch noch dabei. Und natürlich die Flüchtlinge, die fast täglich im Mittelmehr ertrinken. Elend und Leid. Überall. Zu jeder halben Stunde. Eigentlich möchte ich es nicht mehr hören.

Ehe ich mich jetzt völlig verzettel. Bin ich schon so abgestumpft, weil ich das einfach nicht mehr hören will? Ich registriere diese Meldungen. Logisch. Aber habe ich mich an diese Nachrichten schon so gewöhnt?
Immer öfter kommt nur der eine Gedanke: Aha. Schon wieder? Das mag makaber oder kaltherzig klingen – es ist aber so.

Soviel mal dazu. Auf dass es besser werde. Wäre wünschenswert, ist aber doch momentan ziemlich utopisch.

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