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Kategorie: Lkw

Die neuen Mautsätze

Am 1. Januar 2009 steigt die Maut auf deutschen Autobahnen und bestimmten Bundesstrassen für Lkw ab zwölf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.

Euro 5 – Fahrzeuge mit drei Achsen incl. Anhänger oder Auflieger zahlen dann 14,1 Cent, mit vier und mehr Achsen 15,5 Cent pro Kilometer.
Das sind rund 40% mehr als bisher.

Wer mit einem Dreiachser der Schadstoffnorm Euro 4 unterwegs ist, dem kostet der Kilometer künftig 16,9 Cent pro Kilometer. Mit einem Vierachser sind es schon 18,3 Cent/km.

Bei Euro-3-Lkw erhöht sich die Kilometermaut auf 19 Cent für Fahrzeuge mit drei Achsen und auf 20,4 Cent mit einer vierten Achse.

Die neuen Mautsätze auf einen Bick >>>

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Mustangs auf großer Reise

Marco berichtet in seinem Blog über eine ungewöhnliche Lieferung aus den Staaten – einen 2007er Mustang mit Shelby Paket und einen Mustang Bullitt aus 2008.

Als der Anruf eines Bekannten von Ihm kam: “Hast Du morgen Zeit? Der Container mit den Mustangs kommt zwischen 10.00 und 11.00 Uhr”, sagte er natürlich zu.
Logisch, denn wer lässt sich solch eine Gelegenheit schon entgehen?

Interessant für einige dürfte sicher die Verladung dieser Teile sein: Die Autos werden in den Container geschoben und durch Seile und Holzkeile gesichert. Die Holzkeile werden mit Nägeln im Boden befestigt.
Die Autos stehen so fest und sicher.

Auf den Bildern ist das gut zu erkennen:

PS. Vielen Dank an Marco für die Bilder…

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Prädikat: Ungewöhnlich

Dieses Teil steht im Scania-Museum in Södertälje, Schweden:

Scania - Aquarium

Solange man damit nicht selber baden geht 😉

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ADAC – Pannenstatistik

Der „ADAC-Truckservice“ veröffentlichte seine LKW Pannen-Statistik für das erste Halbjahr 2008. Aus dieser Statistik geht hervor, dass die häufigste Pannenursache noch immer Reifenschäden sind. Deren Anteil liegt bei 26,2%.
Knapp dahinter liegen Elektronikdefekte, deren Anteil 24,7% ausmachen.

Mit 19,9 % rangieren Motor-Defekte auf Platz 3, Bremsen-Defekte sind dagegen nur noch in knapp 5 % der Fälle die Pannenursache.

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Parkplatzinfo per PDF

Ein Handbuch über europaweite Lkw – Parkplätze hat die Europäische Verkehrsministerkonferenz (EVMK) in Kooperation mit der International Road Transport Union (IRU) veröffentlicht.
Dieses beinhaltet etwa 2 000 Parkplätze in ganz Europa.

Es ist mehrsprachig und kann unter diesem Link als PDF – Datei heruntergeladen werden.

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Böse Fummelei

Ich habe mich bisher immer geweigert, dass Verdeck vorne zu öffnen. Den Kunden die das verlangten, erzählte ich immer, dass dies nicht möglich ist und das glaubten die auch.

Das es doch geht, erzählt Uwe in seinem Blog. Es ist aber eine böse Fummelei, so das ich wohl bei meiner Version bleiben werde 🙂 .

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Für das Leben im Laster

Auf der IAA in Hannover hatte ich Gelegenheit, mir das „Modular Truck Interior System„, kurz Mo.T.I.S. genannt, genauer anzuschauen. Erste seriennahe Versionen waren in einem „Mercedes-Benz Actros Megaspace“ und einem „MAN TGX“ eingebaut.
Mo.T.I.S.“ steht für unterschiedliche Wohnmodule, die derzeit nachträglich in Lkw-Fahrerhäuser eingebaut werden können. Mittelfristig ist der Einbau jedoch direkt ab Hersteller geplant.

Das System beinhaltet z.B. ein Bett (200 x 90 cm), welches per Schwenkmechanismus unter das Dach gehoben bzw. abgesenkt werden kann.

Eine Rundum-Verdunkelung von Frontscheibe und Seitenfenster soll für erholsamen Schlaf sorgen, ein Multimedia-System mit DVD-Player und TFT-Bildschirm für Unterhaltung in den Pausenzeiten.

Einbausystem für Lkw

Weiterhin bietet das Modul-System ein Waschbecken mit Spiegel, eine Toilette und einen Warmwasserboiler, sowie integrierte Frisch- und Abwassertanks.
Ein herausnehmbarer Einflammen-Gaskocher ist ebenfalls an Bord, das Küchenmodul verfügt über eine 60 Liter fassende Kühl-/Gefrier-Kombination sowie eine Mikrowelle und eine optionale Kaffeemaschine.

Zwei auch von außen zu beladende Staufächer nehmen Vorräte auf, in Reisetaschen kann man seine persönliche Bekleidung unterbringen.

Soweit die Ausrüstung – nun zum Preis. Der soll, je nach Ausstattung, zwischen 9 500 und 15 000 Euro liegen.
Je nach Ausstattung? Ja, es gibt drei Systemmodule: „Basic“, „Comfort“ und „Premium“.

Einbausystem

Ob es Arbeitgeber gibt, die so etwas bezahlen? Ich weis es nicht. Obwohl, ein Großteil der Lkw wird eh finanziert oder geleast und wenn man das auf die monatliche Rate umrechnet, macht das eine Erhöhung von vielleicht 60 oder 70 Euro pro Monat aus. Also auch für knausrige Spediteure ist das sicher noch überschaubar.

Ein weiterer Nachteil ist das Bett. Dadurch das dieses jetzt unter dem Dach befestigt ist, verliert man etwas an Stehhöhe. Ich bin 1.90 m groß und kann nicht mehr aufrecht stehen.
Desweiteren entfällt das Aussenstaufach an der Fahrerseite, da dort die Tankbehälter der Toilette Ihren Platz gefunden haben.

Einbausystem

Alles in allem ist dieses Modularsystem eine recht gute Sache. Ob es sich durchsetzen wird? Keine Ahnung!
Sicher muß der Arbeitgeber davon überzeugt sein. Aber ich denke schon, dass es einige geben wird, die sich dieses System einbauen lassen werden.

Einbausystem

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