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Schlagwort: Spedition

Ladungssicherung für Dummies

In der Firma für die ich fahre, werden regelmäßig Lehrgänge über Ladungssicherung angekündigt, an denen sowohl Fahrer, als auch Lagerfachkräfte teilnehmen können.
Soweit, so gut…

Heute abend war wieder einmal das Laden von Stückgut angesagt. Das heißt, man lädt Paletten, die der Nahverkehr beim Kunden abholt und dann zur heimischen Spedition fährt.
Diese Paletten gehen widerum zu einer anderen Spedition, die der dortige Nahverkehr dann zum jeweiligen Adressaten fährt.
In meinem Fall ist das eine Spedition in der Nähe von Bologna.

Das blöde dabei ist, dass der Auflieger des öfteren bereits angeladen ist und die angegebenen Lademeter nicht stimmen.
Mein direkter Kunde hatte z.B. 6 Lademeter angegeben, aber gut 10 Meter gebraucht. So fehlten 4 Meter für das Stückgut. In solch einem Fall wird geschaut, welche Sendungen als Termingut deklariert sind und diese werden dann vorrangig geladen.

Das dabei auch Paletten gestapelt werden, ist irgendwo logisch. Nur wenn ich als Fahrer sage, dass dieses und jenes so nicht geht, weil ich es nicht sichern kann und meine Sprüche sowohl vom Staplerfahrer als auch vom Lagermeister mit einem blöden Grinsen und dummen Sprüchen beantwortet werden, dann werde ich nicht einfach nur grantig, sondern sehr grantig.
So erzählte mir z.B. der Lagermeister, dass es völlig ausreichen würde, gestapelte Paletten ohne Formschluß nach vorne, nur mit einem Spannbrett zu sichern. Da würde nichts passieren, dass würde er immer so machen.

Warum nehmen diese Leute an Lehrgängen teil, in denen das Thema Ladungssicherung thematisiert wird? Etwa nur, weil es Kaffee und belegte Brötchen gibt?

Traurig, wenn davon absolut nichts hängenbleibt und ich mir solch eine gequirlte Gülle von denen anhören muß…

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Willi Betz und der Umsatz

Bei Willi Betz.de gelesen:

Die Willi Betz Unternehmensgruppe hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2007 um 21,3% auf 922 Mio. € erneut stark gesteigert und strebt für das laufende Jahr erstmals einen Umsatz von 1 Mrd. € an.

Diese Zahl wirkt um so beeindruckender, wenn man bedenkt, dass 2005 die übrigen rund 57 000 Betriebe der Transportbranche in Deutschland einen Umsatz von rund 29 Milliarden Euro erzielten.

Das dieser Umsatz durch eine rabiate Ausbeutungspraxis vor allem osteuropäischer Fahrer erzielt wird, dürfte dabei wohl keinen überraschen. Ebenso dürfte das Thema „Preisdumping“ immer noch eine Rolle spielen.
Dadurch werden andere Unternehmen aus dem Markt gedrängt, b.z.w. Kleinunternehmer in den Ruin getrieben.

Ja ja, ich weis: So ist halt das Geschäft…

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Spedition Friedrich Schulze meldet Insolvenz an

Der Hauptsitz der Firma wurde mittlerweile ins Brandenburgische verlegt, doch der Stadt Berlin blieb man immer verbunden.

1914 gründete Friedrich Schulze in der Kurfürstenstraße im jetzigen Bezirk Tempelhof-Schöneberg ein Kohlen- und Fuhrgeschäft. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm dessen Sohn Fritz den Betrieb und übernahm zusätzlich Möbeltransporte.

Doch mit all dem könnte es jetzt vorbei sein, denn die Spedition Friedrich Schulze hat Insolvenz angemeldet. Bereits am Montag vergangener Woche wurde das Verfahren beim Amtsgericht Potsdam beantragt.

Betroffen seien bisher die Friedrich Schulze Spedition und Logistik GmbH und sieben weitere Unternehmen der Gruppe mit insgesamt rund 1150 Mitarbeitern, teilte die Insolvenzrechtskanzlei Kübler in Berlin mit. Die Gesellschaften würden vorerst fortgeführt und die Kundenaufträge in vollem Umfang ausgeführt. Löhne und Gehälter der Beschäftigten seien mindestens drei Monate gesichert.

Unser Ziel ist die Sanierung des Unternehmens und der Erhalt der Arbeitsplätze“, betonte Insolvenzverwalter Sebastian Laboga. Die Aussichten dafür seien gut. Es gebe erste Gespräche mit Lieferanten und Kunden, um den Geschäftsbetrieb zu sichern. Die Spedition habe einen attraktiven Kundenstamm.

Homepage der Insolvenzrechtskanzlei Kübler
Pressemitteilung der Insolvenzrechtskanzlei Kübler
Hintergründe (FAZ)

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