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Schlagwort: Spedition

Von Ungarn Richtung Westen

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Schönes Video über die Tour eines Fahrers von Hungarocamion. Angenehm auch deshalb, weil es ohne Gequatsche und nervige Hintergrundmusik auskommt.

So die Szene bei Minute 16, wo der Fahrer an der Hinweistafel vor einer Ortschaft steht und die Anlieferadresse sucht. Keine Ahnung, wie oft ich an solchen Tafeln stand. Gibt es die eigentlich noch? Seit dem ich mit Navi fahre, achte ich da nicht mehr drauf.
Oder ab Minute 23 die damals üblichen Grenzstaus und wie gelassen die Fahrer das hinnahmen. Gut, die kannten es nicht anders.

Gegründet 1966 als Hungarocamion Pte. Co., 2002 von Volán Tefu Pte. Co übernommen. Die Gruppe wurde durch den Zusammenschluss der größte Transport- und Logistikdienstleister in Ungarn und ganz Südosteuropa.
Zwei Jahre später, also 2004 wird als Rechtsnachfolger die Waberers Holding Logistics Pte. Co. gegründet. Das sind die mit der grinsenden Sonne auf dem Auflieger.

Aber noch mal zu Hungarocamion. Erinnern kann ich mich noch an die überfüllten Parkplätze mit Lkw von denen, die ich nach Sonntagsausflügen mit meinen Eltern an der Transitstrecke vor Wartha/Herleshausen sah. Denn in der DDR gab anders als im Westen kein Sonntagsfahrverbot.
Da der Weg Richtung Bundesrepublik versperrt war, wurde der Sonntag halt auf einem ostdeutschen Parkplatz verbracht.

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Eins zu wenig

Der Kunde bei Cuneo wollte seine Plastikrohre auch heute früh nicht. War ja klar, ist ja noch nicht Freitag. Also wurde ich zu einer Spedition nach Turin beordert.
Der gute Staplerfahrer hatte seine liebe Not mit den Rohren. Und für mich galt, Abstand rettet Leben.

Entladung eines Lkw

Nach knapp anderthalb Stunden war die Ladung unten. Nur fehlte ein Paket. Sieben sollten es sein, sechs waren es aber nur.
Ich hatte vorher schon zwei Kunden. Jetzt überlege ich seit Stunden, ob irgendwo eines zu viel abgeladen wurde. Aber das kann eigentlich nicht sein. Der erste bekam ein Paket, der zweite drei. Und soweit kann ich noch zählen. Auch wenn es bei einem ziemlich hektisch ablief.

Vielleicht steht es auch noch beim Absender. Denn mitgezählt beim laden habe ich auch nicht so richtig. Da war ich mit gurten beschäftigt.
Na ja, dass Paket wird sich schon auffinden. Trotzdem kacke.

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Den Westen im Blick

György Wáberer im Interview bei eurotransport.de:

Wettbewerb ist Wettbewerb. Schon während der Krise hat Waberer’s immer konsequent auf solche Herausforderungen reagiert. Natürlich gibt es im Wettbewerb Grenzen, aber wer in der Lage ist, bessere Preise zu machen als seine Wettbewerber, der gibt diese auch an seine Kunden weiter

Warum ist Waberer’s in der Lage, bessere Preise als die Konkurrenz anzubieten? Vielleicht weil bei denen Fahrer angestellt sind, die so viel kosten, dass die nicht mal geradeaus fahren können?
Oh halt, ich entschuldige mich. Das ist ja nur ein böses Vorurteil.

Zum gesamten Interview >>>

Website Spedition Waberer’s (engl.)

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Sudbrink Spedition meldet Insolvenz an

Die Sudbrink-Bremen Spedition, Transporte e.Kfr. hat Insolvenz angemeldet. Das bestätigte ein Vertreter der Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff Insolvenz- und Zwangsverwalter gegenüber der VerkehrsRundschau. Zum vorläufigen Sachwalter der Spedition sei Justus von Buchwaldt eingesetzt worden.

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sudbrink

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Nord-Süd meldet Insolvenz an

Die Nord-Süd-Spedition ist wirtschaftlich ins Schleudern geraten.

Die Nord-Süd-Spedition zählt zu den Branchenführern in Deutschland. Mit 563 Mitarbeitern erwirtschaftete die Unternehmensgruppe im Jahr 2011 einen Umsatz von 62,1 Millionen Euro.

Neben dem Hauptsitz in Rheda-Wiedenbrück gibt es sechs weitere Standorte in Deutschland sowie jeweils einen in Tschechien und der Slowakei. Die ausländischen Gesellschaften sollen von der Insolvenz nicht betroffen sein.

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NordSued Spedition

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ÖBB auf Kollisionskurs mit Spedition Gartner

Der Friede zwischen der ÖBB-Gütersparte Rail Cargo Austria (RCA) und der Gartner KG in Lambach in Oberösterreich währte nicht ein Jahr. Vorige Woche zog die Staatsbahn im Streit um Überladungen von ÖBB-Zügen überraschend die Notbremse und stoppte die Zusammenarbeit am Donnerstagabend fristlos…

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Traumgehalt

So sehen sie aus, die Arbeitsverträge im Speditionsgewerbe. Zumindest im Osten unserer schönen Republik:

vertragliches Gehalt

Vielleicht bin ich ein wenig naiv. Aber solche Zahlen und Ansprüche sind traurig. Dafür würde ich nicht einmal im Nahverkehr fahren.

PS. Danke an den Zusender.

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Einfach mal die Klappe halten

Klaus Peter Röskes ist Vizepräsident des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL). In dieser Funktion hat er sich für eine einheitliche europaweit geltende Geschwindigkeitsbeschränkung für Lkw auf 80 km/h ausgesprochen.
Er ist der Meinung, dass damit diese so genannten „Elefantenrennen“ auf der Autobahn wirksam verhindert werden könnten.

Was er dabei jedoch ignoriert: Die geforderten 80 km/h stellen einen Schwellenwert da, der variiert. Denn trotz geeichtem Tacho sind Lkw unterschiedlich schnell. Diese Differenzen werden u.a. durch unterschiedlich abgefahrene Reifen oder Messtoleranzen beim Einstellen des Fahrtenschreibers verursacht.

Für mich ist dieser Vorschlag eine Armutserklärung. Man will Schlagzeilen erzeugen und sich bei anderen Interessenvertretern anbiedern. Das ist ekelhaft.

Röskes ist ja selber Spediteur. Sind seine Lkw eigentlich mit sogenannten Abstandswarnern ausgerüstet? Oder mit Spurassistenten? Wieviel Lohn zahlt der seinen Fahrern? Wie schaut es mit dem Lenk- und Ruhezeiten aus? Das sind Dinge, die mich interessieren. Und wichtig sind. Allein schon deshalb, weil diese aktiv zur Sicherheit beitragen.
Irgendwelche Äusserungen, die die Öffentlichkeit als Schuldeingeständnis auffasst, dagegen nicht. Diese kann der intern mit seinen Verbandskameraden besprechen.

Das einzige was in der Öffentlichkeit erreicht wird, sind unsinnige Diskussionen. Diese gibt es eh schon zuhauf. Wenn der Mann sparen will, dann sollte er nicht in den unteren Strukturen seines Betriebes ansetzen. Einsparpotenzial findet man in fast allen Bereichen – auch in den höheren Ebenen. Klar kostet dort das Ausdünnen wesentlich mehr und das gewünschte Ergenbis wird nicht so schnell erreicht.
Aber dieses Problem findet man in vielen Dienstleistungsbereichen.

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