Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Schlagwort: Raststätte

Geh dahin, wohin Deine Nase Dich führt

Was bringt einem ein ausgebauter Rasthof mit Stellflächen weit ab der Autobahn, wenn nebenan jemand seit einer halben Stunde seinen Motor laufen lässt?

Aber zum Thema: In Deutschland fehlen noch immer mehr als zehntausend Lkw – Parkplätze. Einige Raststätten wurden bereits umgebaut und die Zahl der Stellflächen erhöht. So auch die Rastanlage Vaterstetten an der Autobahn 99 bei München.

Für wieviel Lkw jetzt mehr Platz ist, weiss ich nicht. Mir ist nur aufgefallen, dass diese Rastanlage nicht schon – wie in der Vergangenheit – um 17.00 Uhr überfüllt ist, sondern erst anderthalb oder zwei Stunden später. Das ist doch ein toller Fortschritt.

Natürlich ist der Weg zum Rasthaus und somit zu den Sanitairanlagen weiter. Wer sich im Hochsommer duscht, ist bei der Ankunft am Lkw wieder durchgeschwitzt. Im Winter dagegen gefrieren einem die Haare.
Nimmt man den regulären Weg, ist man noch länger unterwegs. Da die Bequemligkeit siegt, stiefelt und stolpert man über großangelegte Rasenflächen mit künstlichen Gräben. Was sich so alles auf dem Grün befindet, sieht man eh nicht, denn die Parkplatzbeleuchtung funktioniert nur zur Hälfte. Vielleicht versucht man dadurch Kosten einzusparen. Der Ausbau war sicher nicht billig.

Das Restaurant ist nur spärlich besucht, dazu verwinkelt und es riecht nach Sodbrennen. Die Schnitzel in den silbernen Pfannen wirken müde und erschöpft.
Eine Bockwurst im benachbarten Tankstellenshop ist auch keine wirkliche Alternative. Nicht nur deren blassgelbe Farbe wirkt abstoßend, sondern auch der Preis: 3.85 Euro. Gut, dass ist Ansichtssache. Für Münchner ist das Essen sicher noch beispiellos billig und durchreisende Österreicher erinnert es an die Küche daheim.
Ich jedoch begebe mich mit leeren Magen wieder Richtung Lkw – immer in der Hoffnung, meine Schuhe im dunklen nicht zu versauen.

14 Kommentare

Tja

Deutscher Rasthof, 19.25 Uhr. Jetzt parkt man mich wieder zu, so das ich morgen früh nicht losfahren kann.
Passiert das in Italien, fragt man wenigstens. In Deutschland nicht, da werde ich ignoriert.

Kommentare geschlossen

Hart am Limit

Am Donnerstag in einer Raststätte an der A3 bei Wiesbaden aufgeschnappt…

Eine ältere Frau (ca. 70) sagt zu einer Bekannten:

Ich fahre ja gerne schnell mit meinem Auto. So mit 120 über die linke Spur, dass hat schon was.

2 Kommentare

Was falsches aufgeschnappt

Im Gasthaus der Raststätte „Aachener Land“ wurde ich unfreiwilig Zeuge eines Gespräches zwischen zwei Angestellten: „Dort kann man nur noch mit EC – Karte bezahlen„, sagte der eine und sein Kollege antwortete: „Kein Wunder bei den Preisen„.

Erst dachte ich, die beiden unterhalten sich über die Preise in eben diesen Rasthaus. Aber es ging wohl nur um irgendein Geschäft in Aachen.
So loyal waren Sie dann doch.

Kommentare geschlossen

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß

Den ganzen Tag schon habe ich Kopfschmerzen. Diese wurden noch schlimmer als ich mit ansehen mußte, wie der Klomann in einer Raststätte bei Nürnberg die Dusche reinigte.
Erst ging er mit einem alten abgewetzten Lappen quer durch die Kloschüssel, um anschliesend mit dem gleichen Lumpen das Waschbecken, die dazugehörigen Armaturen, den Spiegel und die Türklinke abzuwischen.

Tja, manchmal steckt in Sprichwörtern doch ein wenig Wahrheit: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß

8 Kommentare

…macht hart fürs Leben

Nachdem ich gefühlte 30 Minuten* auf die Toilettenfrau gewartet hatte, um mir einen Schlüssel für die Dusche geben zu lassen, begann ich an verschiedene Türen zu klopfen.
Dumm nur, wenn nach den Klopfen an der Tür zum Wickelraum in diesem ein Baby zu schreien und die Mutter zu fluchen beginnt 😛 .

*Na ja, es waren vielleicht 2 Minuten 😎

4 Kommentare

Zeitabnahme bei Duschen

Bitte duschen Sie nur max. 20 Minuten

So oder ähnlich steht es auf einem Zettel in der Duschkabine der „Raststätte Inntal“. Abgesehen davon, dass man dort eh kaum länger duschen kann, da einem das Wasser sonst bis zu den Knien steht, lasse ich mir ungern vorschreiben, wie lange ich meinen Körper pflege.
Heute früh habe ich knapp 45 Minuten gebraucht. Ich hätte gerne noch etwas länger rumgemacht, aber nach einer halben Stunde beschlich mich die Vorstellung, dass die Reinemachfrau jeden Moment an die Tür klopfen könnte…

6 Kommentare