„Mama, ist Papa tot?“ „Nein Spatz, er arbeitet bei einer Spedition ….. “
Gelesen auf einem Aufkleber an einem Lkw
Kommentare geschlossen„Mama, ist Papa tot?“ „Nein Spatz, er arbeitet bei einer Spedition ….. “
Gelesen auf einem Aufkleber an einem Lkw
Kommentare geschlossenMit lauten Hupen kam er angefahren und seine Stimme vernahm ich schon, da war er noch nicht einmal ausgestiegen.
„Du blockierst alle Rampen„, schrie er mich an und das er keine Zeit hätte und überhaupt: Alle würden nur gegen Ihn arbeiten.
Ich beachtete Ihn nicht weiter, öffnete in Ruhe die Türen meines Aufliegers und begann rückwärts an eine der freien Rampen zu fahren.
Kurze Zeit später stand auch er an einer der Rampen und der Lagerist begann seinen Lkw abzuladen.
„Ich habe hier Hausrecht„, erzählte er mir grinsend. „Mir doch egal, ich habe Zeit„, entgegnete ich. „Du standest doch eben da vorn an der Imbisbude, was machst Du jetzt für eine Hektik?“
Er antwortete nicht darauf und ging stattdessen aus der Halle.
Nachdem man mich abgefertigt hatte, ging auch ich hinaus. Er kniete vor seinem Lkw und wechselte irgendwelche Glühbirnen.
So ganz ohne eine Bemerkung konnte ich nun doch nicht fahren: „Ey, was ist? Jetzt hast Du Zeit oder wie?“
Er rief mir noch irgendetwas zu, was ich aber nicht verstand. Interessiert hätte es mich eh nicht…
Kommentare geschlossenJeder hat so seinen Traum, nur die wenigsten erfüllen sich diesen. Einer der sich seinen Traum erfüllte, ist Roland Singer.
Er wollte ein nicht alltägliches Auto in einer nicht alltäglichen Farbe. So brachte er seine Wünsche und Ideen auf ein Blatt Papier:

Jetzt hatte er schon einmal einen Entwurf. Doch dann begannen die Probleme – es gab schon einen goldenen Longliner und er wollte sich ja abheben und etwas einzigartiges schaffen.
Die Entwürfe wurden abgeändert und es man einigte sich auf die Farbe orange. Dann begann der Aufbau:

Wieviel Arbeit und Mühe dahinter steckt, kann man bei den folgenden Bildern nur erahnen: >>>
Aber was zählt, ist die Erfüllung seines Traumes und die kann man hier bestaunen:
Am 1. Januar 2009 steigt die Maut auf deutschen Autobahnen und bestimmten Bundesstrassen für Lkw ab zwölf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.
Euro 5 – Fahrzeuge mit drei Achsen incl. Anhänger oder Auflieger zahlen dann 14,1 Cent, mit vier und mehr Achsen 15,5 Cent pro Kilometer.
Das sind rund 40% mehr als bisher.
Wer mit einem Dreiachser der Schadstoffnorm Euro 4 unterwegs ist, dem kostet der Kilometer künftig 16,9 Cent pro Kilometer. Mit einem Vierachser sind es schon 18,3 Cent/km.
Bei Euro-3-Lkw erhöht sich die Kilometermaut auf 19 Cent für Fahrzeuge mit drei Achsen und auf 20,4 Cent mit einer vierten Achse.
Die neuen Mautsätze auf einen Bick >>>
2 KommentareNachts und an Feiertagen ist die Situation besonders schlimm. Dann platzen die Autobahnparkplätze aus allen Nähten. Bis in die Auffahrten muß man sich mit dem Lkw stellen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten überhaupt einhalten zu können.
Auf „Newsklick.de“ findet man heute einen Artikel, der das nächtliche Parkplatzsystem von Seiten der Polizei darstellt.
In diesem Bericht fordert auch der Chef der Braunschweiger Autobahnpolizei, Hubert Schwaninger, mehr Parkmöglichkeiten für Lkw.
Er hat auch eine Besserung für seinen Bereich parat: Am Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter könnte man sofort eine Fläche für 400 bis 500 LKW bereitstellen. Der Platz dazu wäre da.
Weitere Beiträge zum Thema Parkplatznot >>>
2 KommentareAm Reformationstag besteht auf den Autobahnen in Mittel- und Ostdeutschland für Lkw – Fahrer eine Ausnahmeregelung.
Diese beinhaltet, dass Lkw trotz des Feiertages von 0.00 Uhr bis 22.00 Uhr auf den Autobahnen unterwegs sein dürfen, jedoch nur für Fahrten von und nach Berlin.
Also in etwa wie vor 1989 🙂
Das Verlassen der Autobahn ist nicht zulässig. Im Fall einer unfall- oder baustellenbedingten Vollsperrung der Autobahn müssen die Fahrer der ausgewiesenen Umleitung folgen.
Am Buß- und Bettag, der am 19. November nur in Sachsen Feiertag ist, besteht kein Fahrverbot.
Wo ich schon einmal dabei bin – eine Liste von Fahrverboten von Europa findet Ihr hier >>>
Kommentare geschlossenAuf der IAA in Hannover hatte ich Gelegenheit, mir das „Modular Truck Interior System„, kurz Mo.T.I.S. genannt, genauer anzuschauen. Erste seriennahe Versionen waren in einem „Mercedes-Benz Actros Megaspace“ und einem „MAN TGX“ eingebaut.
„Mo.T.I.S.“ steht für unterschiedliche Wohnmodule, die derzeit nachträglich in Lkw-Fahrerhäuser eingebaut werden können. Mittelfristig ist der Einbau jedoch direkt ab Hersteller geplant.
Das System beinhaltet z.B. ein Bett (200 x 90 cm), welches per Schwenkmechanismus unter das Dach gehoben bzw. abgesenkt werden kann.
Eine Rundum-Verdunkelung von Frontscheibe und Seitenfenster soll für erholsamen Schlaf sorgen, ein Multimedia-System mit DVD-Player und TFT-Bildschirm für Unterhaltung in den Pausenzeiten.
Weiterhin bietet das Modul-System ein Waschbecken mit Spiegel, eine Toilette und einen Warmwasserboiler, sowie integrierte Frisch- und Abwassertanks.
Ein herausnehmbarer Einflammen-Gaskocher ist ebenfalls an Bord, das Küchenmodul verfügt über eine 60 Liter fassende Kühl-/Gefrier-Kombination sowie eine Mikrowelle und eine optionale Kaffeemaschine.
Zwei auch von außen zu beladende Staufächer nehmen Vorräte auf, in Reisetaschen kann man seine persönliche Bekleidung unterbringen.
Soweit die Ausrüstung – nun zum Preis. Der soll, je nach Ausstattung, zwischen 9 500 und 15 000 Euro liegen.
Je nach Ausstattung? Ja, es gibt drei Systemmodule: „Basic“, „Comfort“ und „Premium“.
Ob es Arbeitgeber gibt, die so etwas bezahlen? Ich weis es nicht. Obwohl, ein Großteil der Lkw wird eh finanziert oder geleast und wenn man das auf die monatliche Rate umrechnet, macht das eine Erhöhung von vielleicht 60 oder 70 Euro pro Monat aus. Also auch für knausrige Spediteure ist das sicher noch überschaubar.
Ein weiterer Nachteil ist das Bett. Dadurch das dieses jetzt unter dem Dach befestigt ist, verliert man etwas an Stehhöhe. Ich bin 1.90 m groß und kann nicht mehr aufrecht stehen.
Desweiteren entfällt das Aussenstaufach an der Fahrerseite, da dort die Tankbehälter der Toilette Ihren Platz gefunden haben.
Alles in allem ist dieses Modularsystem eine recht gute Sache. Ob es sich durchsetzen wird? Keine Ahnung!
Sicher muß der Arbeitgeber davon überzeugt sein. Aber ich denke schon, dass es einige geben wird, die sich dieses System einbauen lassen werden.
Zur Website >>>
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