Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Schlagwort: Lkw

Sie haben Post

Martin hat einen Videotipp. Danke Dir:

Kennst Du schon diese Möglichkeit?

Unterführung zu niedrig: Dieser Lkw-Fahrer findet eine kreative Lösung

Viele Grüße

Martin

Hallo Martin,

dass Video habe ich letzte Woche schon mal gesehen. Ich dachte erst, es wäre in Polen oder irgendwo in Osteuropa entstanden. Aber nix da, ist hier in Deutschland. Auf jeden Fall ist der Fahrer kreativ. Macht er bestimmt nicht zum ersten mal. Erinnert mich auch ein wenig an Ralpf. Der fuhr oder fährt ja auch solche Container durch die Gegend.

Nur eine kleine Unklarheit wäre da noch: Wo ist eigentlich der Anhänger geblieben?

Abrollkipper ohne Anhänger

2 Kommentare

Der Güterverkehr von morgen – digital und autonom?

Digitalisierung und Automatisierung – die Trends, die die Logistik und somit auch den Straßengüterverkehr prägen und revolutionieren werden. Der Straßengüterverkehr ist in Deutschland ein Muss. Gleichzeitig sieht sich der Sektor mit allerlei Herausforderungen konfrontiert: Ein Viertel der LKW auf deutschen Straßen fährt leer. Dies bedeutet enorme Einnahmeverluste – während die Menge der zu liefernden Waren dank des E-Commerce- Booms zunimmt. Hinzu kommen Umweltverschmutzung und Sicherheitsfragen.

Volvo aus Slowenien

Gleichzeitig boomt die Digitaltechnik weltweit und viele traditionelle Branchen haben sich in diese Richtung entwickelt. Die Logistik hinkt derzeit noch ein deutlich hinterher. Was wäre, wenn Algorithmen und Daten eine Lösung für die oben genannten Herausforderungen bieten könnten?

Digitale Spedition: Erfolg ohne Zwischenhändler

Speditionsfirmen nutzen in der Regel eine Maklerfirma, um den Warentransport mit den Spediteuren zu arrangieren. Digitale Plattformen machen es möglich, auf diese Unternehmen zu verzichten, die eine Provision um die 25% verlangen. Ein Beispiel ist das in Berlin gegründete Start-Up Frachtraum, eine digitale Spedition für die Organisation von Teil- und Komplettladungenn. bedient sowohl den Verlader mit einer zuverlässigen Auftragsabwicklung als auch den Frachtführer als Quelle für Aufträge. Aber auch das als Taxi-App gestartete Start-Up UBER bietet mit UberFreight einen ähnlichen Service an.

Diese Plattformen bieten Transparenz und Flexibilität und bietet mehr Möglichkeiten für den Transport von KMUs. Die neuen Dienste stehen jetzt auf Augenhöhe mit den größeren Unternehmen, da Start Ups wie Frachtraum nicht nur ganze LKWs, sondern auch Kubikmeter Ladefläche zur Verfügung stellen.

Autonome LKW: Geister-Fahrer der Zukunft

Überall wird an der Technik für autonome Fahrzeuge gearbeitet. Ob Tesla im Silicon Valley oder Bosch in Deutschland. Im Jahr 2016 erwarb UBER den unabhängigen LKW-Hersteller Otto. Ist daran zu denken, dass der nächste Schritt darin besteht, die Fahrer loszuwerden?

Autonome Fahrzeuge sparen Kosten (die menschlichen Kosten), sind effizienter, senken Emissionen und sicherer. Allerdings bleibt anzumerken, dass die vollständige Automatisierung des LKW Güterverkehrs noch immer quasi Science Fiction. Ohne Fahrer geht es vorerst nicht – schon allein aus präventiven Gründen!

2012 gab es in Deutschland rund 540.000 Berufskraftfahrer. Kommt der selbstfahrende LKW, stehen also viele Arbeitsplätze auf dem Spiel. Ganz zu schweigen von denen, die indirekt von diesem Sektor profitieren. Jedoch gibt es gerade eher einen Mangel an LKW-Fahrern. Die Branche zieht keine Menschen mehr an. Autonome LKWs könnten diesen Mangel also einerseits mindern, wovon die Branche profitieren würde, andererseits könnten mehr als 2 Millionen Fahrerjobs in den USA und Europa überflüssig werden – wie untersuchte Szenarien ergaben. Der LKW-Fahrer macht mehr als nur den LKW fahren: Handling, Inventar, Chargenprüfung, Bestellungen usw. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass der Mensch in der Wertschöpfungskette bleibt.

Laut Andy Stern, dem ehemaligen Präsidenten der US-amerikanischen Service Employees International Union, ist eine ähnliche Situation wie bei den Taxifahrern zu erwarten, die gegen UBERs Einstieg protestieren. Wir haben noch nie dagewesene Demonstrationen mit der Occupy Wall Street und Anti-Kriegsbewegungen gesehen, aber am Ende des Tages ändert sich die Welt und Taxifahrer arbeiten schließlich für Uber.

Kommentare geschlossen

Werbung: Die Maut wird ausgeweitet

Tja. Im Juli ist es soweit. Dann wird die Lkw-Maut in Deutschland auf alle Bundesstraßen ausgeweitet. Damit umfasst das mautpflichtige Streckennetz dann ungefähr 52 000 Kilometer. Aber nicht nur das. Auch rund 30 000 Unternehmen werden dann erstmals von der Maut betroffen sein. Denn die betrifft nicht nur Firmen aus dem Transport- und Logistikbereich, sondern auch viele andere Branchen, die regional unterwegs sind.

Lkw Maut ab 1. Juli 2016

Bereits seit Anfang des Jahres werden die derzeit rund 1,1 Millionen OBUs auf die zentrale Mauterhebung schrittweise umgestellt. Die Software wird dabei über Mobilfunk aktualisiert. Lkw müssen dafür also nicht in eine Werkstatt. Wurde diese Umstellung durchgeführt, erkennt man das an einer neuen Anzeige auf dem Gerät. Das bisher übliche akustische Signal bei Durchfahrt eines Streckenabschnittes sowie die Anzeige des Mautbetrages entfallen. Also nicht wundern, wenn es nicht mehr piept.
Die Umstellung soll im 2. Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein.

Registrierung bei Toll Collect

Wenn in einem Lkw noch keine OBU eingebaut ist, registriert sich das Unternehmen zunächst bei Toll Collect. Das funktioniert über das Toll Collect Kunden-Portal. Ist das passiert, können u.a. die Fahrzeuge selber an- und abgemeldet werden, Adresse und weitere Daten geändert oder eine neue Zahlungsweise beantragt werden. Die Zugangsdaten für das Kunden-Portal erhalten Neukunden direkt bei der Online-Anmeldung.

Nach der Registrierung können zertifizierte Werkstätten die On-Bord Unit einbauen. Diese Servicepartner findet man auf der Toll Collect-Homepage. Das Gerät selbst ist kostenlos, nur die Kosten für den Einbau muss das Unternehmen selbst tragen.

Mautgeraet Toll Collect

Fotograf Berthold Litjes
Anzeige auf Deutsch nach Umstellung auf zentrale Mauterhebung ab Ende Oktober 2017

Auch bei der manuellen Einbuchung gibt es Änderungen. So soll das System flexibler werden. Im Mittelpunkt steht zukünftig die Online-Einbuchung. Die bisherigen Mautstellen-Terminals sollen lediglich ergänzen, so das deren Anzahl verringert werden kann.
Auch nicht registrierte Kunden können künftig online einbuchen. Dazu kann jedes internetfähige Endgerät verwendet werden. Ausserdem soll ab Frühjahr 2018 eine App die Einbuchung über Smartphone und Tablet erleichtern.

Welche Zahlungsmittel

Laut Toll Collect ist die Einbuchung in Deutsch, Englisch, Polnisch und Französisch möglich. Desweiteren führt der Mautbetreiber zusätzlich zu den anderen Zahlungsmitteln wie Kreditkarte oder Tankkarte, als Zahlungsart die paysafecard ein. Diese ist sowohl online, als auch in Kiosken und Postämtern erhältlich.

Weitere Infos zu diesem Thema sind auf der Website von Toll Collect nachzulesen oder in der hier als Download verfügbaren Broschüre.

Kommentare geschlossen

Drei Geheimnnisse über Trucker – Hätten Sie das gedacht?

Die meisten Trucker feiern gern. Vor allem im Sommer trifft sich die deutsche Trucker- und Countryszene auf zahlreichen Festen und Events. Am Pfingstwochenende waren zahlreiche Besucher im beschaulichen Geiselwind beim Trucker-Festival. Das jährlich auf dem Autohof Geiselwind stattfindende Ereignis zog zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland an.

Kommentare geschlossen

Fraggles in Aktion

Die Mitarbeiter der Scania-Werkstatt meines Vertrauens sind wirklich cool. Bringen die doch den Lkw nach Erledigung der Inspektion in die Firma, für die ich fahre. Gut, dass sind nur drei Kilometer. Aber ich brauchte mich darum nicht zu kümmern. Schön.

Nicht ganz so toll war, dass, als ich einen Tag später kam, die Karre nicht anspringen wollte. Die Batterien waren ratzefutzel leer.
Warum? Ich war erst völlig ratlos. Aber total. Bisher hatte ich damit nie Probleme.

Neuen Strom bekam ich vom Bulli unseres Hofrangierers. Der erzählte mir bei dieser Gelegenheit, dass den gesamten Montag die Zündung angewesen wäre. Und damit auch das Tagfahrlicht und die Rückleuchten. Klar das da jede Batterie irgendwann schlapp macht.
Da auch die Fenster unten waren, dachte er, ich würde irgendwo rum springen und hat später nicht mehr drauf geachtet. Erst abends zum Feierabend fiel es ihm wieder auf und schaltete alles aus.

In der Werkstatt habe ich später auch angerufen. Der Mann, der den Lkw gebracht hat, ist natürlich unschuldig. Er hätte die Zündung ausgeschaltet. Joa.

Ich persönlich denke ja, es waren irgendwelche Fraggles, die an heißen Frühsommertagen ihre Späßchen treiben. Die haben ja auch sonst nichts zu tun.

4 Kommentare

Exoten

Seit längerem mal wieder zwei seltene Exoten auf Deutschlands Straßen gesehen. Heute auf der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg einen Transporter aus Andorra und letzten Freitag einen Lkw aus Marokko. Der war auf der A45 bei Dillenburg unterwegs.

Bei ersteren hat es für ein Foto leider nicht gereicht. Aber bei dem Lkw hat es geklappt:

Lkw aus Marokko

Kommentare geschlossen

BKF – Be- und Entladen, Haftung, Versicherung

Gastbeitrag von Gregor Ter Heide

Theorie und Praxis sind im Güterverkehr, auch bei der Be- und Entladung vom LKW, zwei ganz verschiedene Welten. Wer bringt diese alltäglichen Wirklichkeiten, mit der Theorie für BKF bei
ihrer alltäglichen unfreiwilligen Arbeit, nun endlich in Ordnung?
Das Problem der BKF, kennen eigentlich nur die Praktiker der Be- u. Entladetätigkeiten selbst aus der eignen Erfahrung. Diese widerrechtliche, meistens Versicherungslose und haftungsrechtliche Knechtschaft gehört eigentlich schon immer abgeschafft, damit dieses elendige Rampen-Problem innerhalb der ganzen EU, endgültig in die „Geschichte des gewerblichen Güterkraftverkehrs“ abgelegt werden kann.

2 Kommentare