6 KommentareDie Raststätte war, bei Neonlicht beseh’n, so gemütlich wie ’ne Punkdiscothek.
Und ein pappiges Stück Fleisch mit ’ner Olive drauf, hieß in der Karte „Italienisches Steak“.
Speisereste in Mayonaise serviert man als Waldorfsalat – Hamburger gibt’s auch, das sind so ’ne Buletten.
Die der Koch persönlich flachgetreten hat.
Gebrüder Blattschuss im Lied: „Es gibt Gaststätten, die nie ´nen Gast hätten, es sei denn, sie sind Autobahnraststätten“
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Ach ja. Die Auffrischungsschulung für meinen ADR-Schein habe ich auch wieder hinter mir. Ist ja alle fünf Jahre fällig.
Waren am Freitagabend zweieinhalb Stunden und am Samstag noch mal von früh um acht bis Nachmittag kurz vor vier.
Die abschließende Prüfung? Wird von einem staatlich zugelassenen Prüfer der IHK beaufsichtigt und abgenommen. Sind fünfzehn Fragen, für die man dreißig Minuten Zeit hat und vier Fehler einbauen darf.

Ich hatte null Fehler und war nach nicht einmal zehn Minuten fertig.
Ganz ehrlich? Es ist schwieriger, vier Fehler zu machen als null. Eigentlich hätte ich mir die Schulung schenken können und gleich zu Prüfung kommen können 😉 .

Ein holländischer Lkw-Chauffeur kommt an eine Unfallstelle, sichert die ab und stellt den umgestürzten Anhänger eines Pkw mit seinem Mitnehmstapler wieder auf die Reifen. Schon ist ein Problem gelöst.
Kleine Sache, große Wirkung. Denn so verdient man sich Respekt.
Armin schickte mir diesen Link. Vielen Dank:
Quelle: faz.net
Mal salopp ausgedrückt: Ich denke mal, autonom fahrende Lkw werde ich eh kaum noch erleben. Dieses Thema könnte mir also eigentlich völlig wumpe sein. Zumal es jetzt eh schon zu wenige Fahrer gibt und sich dieses Problem des Fahrermangels wohl noch verschärfen wird.
Sollte es aber soweit sein, wird der Übergang vom manuellen zum autonomen Fahren ja nicht abrupt kommen, sondern fließend verlaufen. Es wird also eine nicht gerade kurze Zeit geben, um seine eigene Arbeitswelt darauf vorzubereiten.
Aber Automatisierung ist doch eigentlich auch was schönes. Wir alle hätten endlich wieder mehr Zeit für uns und andere. Zeit, in der wir uns sinnvoll beschäftigen könnten, wie kaputte Dinge zu reparieren, statt die weg zu schmeißen.
Oder eigenes Gemüse anzubauen, denn so würden wir weniger industriell hergestellte Lebensmittel verzehren. Schon wären wir gesünder und hätten auch bessere Beziehungen zuhause, statt viel Zeit in Werkhallen, Büros, in Supermärkten oder Führerhäusern zu verbringen.

Also eher keine Abwehrhaltung meinerseits. Denn ich finde es super, wenn es Lösungen für Tätigkeiten gibt, die im Prinzip nur noch wenige wirklich gerne machen möchten, die aber trotzdem noch lange gebraucht werden.
Und bitte nicht übersehen: Schon heute spielt sich der Verdrängungswettbewerb nicht nur im immer kleiner werdenden Bereich von minderqualifizierten oder gar unqualifizierten Jobangeboten ab. Denn inzwischen werden auch längst andere Jobs „rationalisiert“. So werden in Banken immer mehr personelle Tätigkeiten durch Onlinebanking, optimierten Rechenzentren usw. ersetzt. Da hat auch niemand gefragt.


Und ich sag noch „Junge, mach langsam. Wir haben Zeit.“
Aber so ist das, wenn der Feierabend vom Staplerfahrer naht. Dann kann es nicht schnell genug gehen.
Tja. Wer nicht hören will, darf länger arbeiten 🙂

