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TruckOnline.de Posts

Willi Betz und der Umsatz

Bei Willi Betz.de gelesen:

Die Willi Betz Unternehmensgruppe hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2007 um 21,3% auf 922 Mio. € erneut stark gesteigert und strebt für das laufende Jahr erstmals einen Umsatz von 1 Mrd. € an.

Diese Zahl wirkt um so beeindruckender, wenn man bedenkt, dass 2005 die übrigen rund 57 000 Betriebe der Transportbranche in Deutschland einen Umsatz von rund 29 Milliarden Euro erzielten.

Das dieser Umsatz durch eine rabiate Ausbeutungspraxis vor allem osteuropäischer Fahrer erzielt wird, dürfte dabei wohl keinen überraschen. Ebenso dürfte das Thema „Preisdumping“ immer noch eine Rolle spielen.
Dadurch werden andere Unternehmen aus dem Markt gedrängt, b.z.w. Kleinunternehmer in den Ruin getrieben.

Ja ja, ich weis: So ist halt das Geschäft…

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Nobbis Blog

Über Geschicke und Missgeschicke die so alles in einem Lager passieren, schreibt Norbert (Nobbi) in seinem Blog.
Besonders gefällt mir logischerweise die Geschichte, in der ein Lkw – Fahrer sprachlos ist, weil sein Lkw innerhalb von 15 Minuten komplett beladen wurde.

Die Wirklichkeit sieht leider des öfteren anders aus.

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Take a look back at Google

Google feierte vor einigen Wochen den zehnten Geburtstag. Anlässlich dieses Ereignisses hat Google eine Minisite ins Netz gestellt, auf der man den ältesten noch vorhandenen Google Index aus dem Jahre 2001 durchsuchen kann.

Die Suche nach „TruckOnline“ brachte damals 175 Ergebnisse, heute sind es rund 132 000 – tja, wie die Zeit vergeht.

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Voll besoffen

Fern der Heimat ist Alkohol der beste Tröster. Das dachte sich wohl auch ein Fernfahrer aus Weißrussland.
Er hatte Holzbauteile für eine Firma in Schnelldorf geladen.

Dumm nur, dass die Firma auf diese Teile sehnlichst wartete und bei der Transportfirma nachfragte, wann denn endlich der Lkw mit der begehrten Ware eintrifft. Diese widerum meldete Ihren Fahrer bei der Polizei im mittelfränkischen Ansbach als vermisst.

Eine Streife der Autobahnpolizei entdeckte das Fahrzeug schlieslich gestern Vormittag auf der Rastanlage Frankenhöhe an der A6. Die Vorhänge waren zugezogen, die Beifahrertür aber unversperrt.

Der 38-jährige Fahrer schlief stark betrunken im Führerhaus. Die Polizeibeamten stellten die Schlüssel des Sattelzuges sicher und prüften anschließend die Fahrtüchtigkeit des Mannes. Aufgrund des Restalkohols konnte er erst am Nachmittag wieder weiterfahren.
Der Spediteur und die Empfängerfirma wurden über die Verzögerung informiert.

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Weitere Pleiten

Nachdem die Spedition + Logistik Leypold GmbH aus Suhl bereits am 1. Oktober Insolvenzantrag stellen mußte, hat es nun auch die Firma Bermes Logistik in Willich erwischt. Inhaber und Geschäftsführer Hans-Josef Bermes hat die Liquidation seines Unternehmens in die Wege geleitet.

Bei der Spedition Leypold ist der Erfurter Anwalt Rolf Rombach zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt worden. Er versucht nun das Unternehmen mit rund 70 Mitarbeitern, das auch Partner der Kooperation 24plus logistics network ist, zu retten.

Viel Hoffnung hat er aber offenbar nicht. Gegenüber der thüringischen Lokalzeitung „Freies Wort“ sagte er, dass „eine dauerhafte Fortführung sehr schwierig“ sein würde.

Bei Bermes Logistik haben 186 Mitarbeiter ihren Job verloren. Das Unternehmen sei nicht mehr zu retten gewesen, nachdem ein Sanierungsplan gescheitert sei, so Hans-Josef Bermes.

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Der Kunde ist König

Folgende eMail bekam mein Disponent von einem Kunden:

Soeben erhalten wir eine Anlieferung durch Ihr Fahrzeug. Es betrifft einen Import aus Italien. Unser Versandleiter informiert mich gerade, daß Ihr Fahrer nur wenig hifsbereit ist. Er will nicht die Ladung mit einem Hubwagen so an den Rand fahren, daß unser Staplerfahrer es beim Abladen einfacher hat. Wir sind es gewöhnt, daß Fahrer beim Ab- oder Beladen in dieser Form behilflich sind. Ihr Fahrer dagegen sitzt im Führerhaus und läßt es alles geschehen. Dies finden wir so nicht in Ordnung. Vielleicht können Sie intern diesbezüglich einmal mit Ihrem Fahrer sprechen. Danke.

Mit freundlichen Grüßen…

5 Minuten später kam dieser Zusatz:

Hallo Herr Disponent*!
Eine ergänzende Information: Ihr Fahrer fuhr auf den Hof und öffnete seinen LKW seitlich. Unser Versandleiter hat ihn daraufhin gebeten rückwärts zur 2. Halle hoch zu fahren, weil dort die Entladung schneller geht. Das hat der Fahrer verweigert. Er blieb dort stehen, wo er sich hingestellt hat seitlich geöffnet und sich anschließend ins Führerhaus gesetzt. Er hat sich demnach auch Anweisungen unseres Personals widersetzt.

Dieser „Import aus Italien“ bestand aus Paletten, wobei jede Palette ungefähr 700 Kilogramm wog. Der Lkw sollte rückwärts auf eine steile Rampe gefahren werden. Das hätte bedeutet, dass ich jede dieser Paletten bergauf hätte schieben müssen.
So habe ich es vorgezogen, die Seite des Aufliegers zu öffnen, damit seitlich abgeladen werden kann.

Komischerweise war der Staplerfahrer (der wohl auch gleichzeitig Versandleiter ist) damit einverstanden.
Das ich im Führerhaus gesessen und alles habe geschehen lassen, entspricht ebenfalls nicht der Wahrheit.

Aber nun ja – der Kunde ist König und belassen wir es dabei…

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Export – Import

Die Seiten aus dem alten Blog habe ich jetzt in dieses übertragen. Nur irgendwie fehlt der komplette Juli sowie die Kommentare zu den Beiträgen.

Hmm. Na ja, kommt Zeit, kommt Rat 🙂

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