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TruckOnline.de Posts

Wartetag

Was habe ich gestern Abend geschrieben?

Wenn es einigermassen normal läuft, bin ich noch vor Mittag fertig.

Nur wird das nix. War zwar schon gegen zehn Uhr hier, nur ist das Zeug nicht vor zwei Uhr fertig.
Und dabei wollte ich wirklich gleich laden. Ich schwöre. Aber wenn die mich nicht lassen…

Jetzt stehe ich auf Pole-Position, mit exclusiven Blick auf die Firma. Bringt nur nix, wenn die hinter mir vorgezogen werden.

Blick auf  Firma

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Rückwärts zurück

So, Feierabend. Der Auflieger ist leer, hat also alles wunderbar geklappt.

An der ersten Firma heute früh bei Villach, frage ich den Pförtner nach der Warenannahme. Der sagt „Fahr immer den Schildern nach. Da kommst Du automatisch hin.
Hab ich so gemacht. Kam auch gut dort an. Nur hat man vor einiger Zeit das Werk erweitert und die Warenannahme auch gleich mit in den Neubau verlegt. Drehen konnte ich dort nicht, also musste ich rückwärts durch den halben Betrieb zurück. Na ja, ein Pförtner kann auch nicht alles wissen.

Morgen habe ich zwei Ladestellen. Beide sind oberhalb von Padova. Wenn es einigermassen normal läuft, bin ich noch vor Mittag fertig.
Das Zeug kutschiere ich in den Hunsrück – überhaupt nicht meine Richtung zum Freitag.

Na ja, bis dahin ist noch viel Zeit. Darüber mache ich mir noch keine Gedanken. Geruht Euch gut.

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Kalte Füße

So, Feierabend. Eigentlich wollte ich noch ne Stunde oder so fahren. Ehrlich. Aber hier in Südbayern ist es so schön. Ausserdem liegt hier voll der Schnee.
Also nehme ich die letzten 220 Kilometer bis zum ersten Kunden morgen in Angriff.

Der Rasthof hier heißt „Hochfelln“. So richtige Stellflächen gibts hier gar nicht. Nur ein Streifen entlang der Autobahn.
Natürlich war der Winterdienst so clever, nur den halben Parkstreifen frei zu räumen und ich war so schlau, meine festen Schuhe im Staukasten zu deponieren. Zum Abend bekomme ich auch noch kalte und nasse Füße.

Na ja, egal. Jetzt werde ich die Dusche begutachten und dann wars das für heute. Geruht Euch gut.

Schlappen im Winter

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Gastbeitrag: Florian auf Extratour

Hallo,

mein Name ist Florian. Bereits vor einigen Jahren habe ich hier in diesem Blog über eine Aktion gelesen, bei der man Lkw-Fahrern, die Weihnachten im Lkw verbringen müssen, mit einer kleinen Geste eine Freude bereiten kann.
Also machte ich mich am zweiten Weihnachtsfeiertag mit meiner Freundin auf den Weg, um ihnen ein kleines Präsent zu überreichen. Unser Weg führte als erstes zum Rasthof Eichelborn bei Erfurt, anschließend über Parkplätze und Autohöfe Richtung Gotha und zum Schluss in das GVZ Erfurt und einige andere Gewerbegebiete in der Nähe.

Weihnachtsaktion AidT

Wir haben natürlich nicht alle Fahrer angesprochen. Sondern nur die, die den Motor an hatten oder bei denen die Vorhänge offen waren. Bis auf zwei waren alle allein unterwegs. Einer der beiden war ein rumänischer Fahrer, der seine Frau dabei hatte. Sie hieß Annika.
Ich klopfte vorsichtig, er schaute durch das geschlossene Fenster herunter. Ich hielt sein Präsent nach oben, da öffnete er vorsichtig die Tür. Dann sagte er etwas auf rumänisch und erwähnte dabei den Namen Annika. Schon schaute seine Frau von hinten hervor
Sie lachte und sagte „Merry Christmas„. Natürlich bekam auch Sie eine Tüte.

Die anderen waren ein Vater und sein Sohn. Beide standen einsam in einer Ecke des Internationalen Logistikzentrums Erfurt. Da gibt es keine Toilette, keine Duschen, kein Imbiss. Einfach nichts. So kampierten die drei Tage. Umso mehr freuten sie sich über unsere kleine Geste.
Die meisten anderen Lkw dort waren leer. Auch die von Waberer. Deren Fahrer wurden sicher mit Bussen nach Hause gefahren.

Danach fuhren wir ins GVZ. Ein Italiener machte für sich gerade ein leckeres Essen. Er hatte einen Einweggrill und lies es sich gut gehen. Als wir ihn sein kleines Geschenk überreichten, freute er sich sehr. Was er auf italienisch sagte, verstanden wir natürlich nicht.
Ein anderer Fahrer lachte schon, als ich aus dem Auto stieg. Er wußte wohl bereits, was ich für ihn hatte. Auch war er einer der wenigen der ausstieg, mir die Hand gab und sich in gebrochenen Englisch mit mir unterhielt.

Dann erzählte er mir, dass er seit Anfang Dezember unterwegs ist und erst im Januar wieder heim in die Slowakei fährt. Von Erfurt aus muss er aber erstmal nach Rotterdam. Seine Frau feiert derweil mit seinen Kindern alleine Weihnachten.

Weihnachtsaktion Lkw

Viele Fahrer sahen traurig aus. Trotzdem winkten sie zum Abschluß und lachten sogar. Bis auf einen nahmen alle unser kleines Geschenk an. Er wollte es halt nicht. Einige öffneten die Tür, wenn sie nicht schon draußen standen. Andere öffneten nur einen kleinen Spalt vom Fenster. Ich weis nicht wieso, vielleicht hatten die auch etwas Angst.
Ein Fahrer der gesprächig war, fragte ob ich Santa Claus wäre.

Es war nicht allzu viel in meinen fünfzig Tüten, nur einige Süßigkeiten. Aber jeder hat sich gefreut und merkte, dass auch in der Ferne jemand an sie denkt. Deswegen werde ich das auch nächstes Jahr wiederholen.

Wie gesagt, wir waren zu zweit. Meine Freundin traute sich anfangs nicht so richtig. Dann hat Sie mit verteilt und der Italiener sagte zum Abschluß irgendetwas mit schöne Frau. Tja. Viele Fotos haben wir nicht gemacht. Denn ob die Fahrer das auch möchten, ist auch immer so eine Frage.
Einige fragten auch ungläubig, ob es wirklich für sie sei. Also „For Me?“ Auch das erstaunte mich. So viel Dankbarkeit sind sie wohl gar nicht mehr gewohnt.

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wake me up before you go-go

I still believe that music is one of the greatest gifts that God gave to man

George Michael (25. Juni 1963 – 25. Dezember 2016)

The Final“ von Wham! war die erste LP, die ich mir im November 89 von meinem Begrüßungsgeld gekauft habe. Im Karstadt in Eschwege.

Tja. Die Helden meiner Jugend sterben. Ich will mich nicht daran gewöhnen.

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Ruhe und Besinnlichkeit

So. Sauber und rein geht es ins neue Jahr. Somit wäre meine letzte berufliche Tätigkeit für dieses Jahr auch erledigt. Euch, meinen Lesern, wünsche ich einige ruhige und vor allem friedliche Tage.

Lkw waschen

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