Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

Kategorie: Strassen

Schilderfrage

Eine ganz normale Landesstrasse, irgendwo in der Thüringer Provinz. Vor einer Linkskurve weist ein Schild darauf hin, dass ein kennzeichnungspflichtiges Kraftfahrzeug mit gefährlichen Gütern diese nur mit 60 km/h befahren darf. Soweit alles klar.
Trotzdem verstehe ich den Sinn dieses Verkehrszeichens nicht. Wie schnell darf dann ich mit einem Lkw, der kein Gefahrgut geladen hat, diese Kurve befahren? Mit siebzig? Oder sogar achtzig? Vielleicht liegt es auch in meinem Ermessen? Oder habe ich irgendetwas übersehen?

Schild

12 Kommentare

Stautag statt Montag

Montagmorgen, blauer Himmel. Eigentlich ideales Wetter zum Fahren. Wenn, ja wenn es keine Staus gäbe. Nach zwanzig Minuten der erste. Hinter Freudenberg liegt ein Lkw auf der Seite. Auf WDR2 erzählt man was von einer Vollsperrung. Zu dieser Zeit ist das Quatsch, die linke Spur ist noch frei. Trotzdem läuft es auf einigen Kilometern zäh. Teilweise auch überhaupt nicht. Logisch, es gibt ja was zum schauen.
Irgendwann hinter mir wird die Autobahn tatsächlich gesperrt. Erst hieß es bis 11.00 Uhr, dann bis 14.00 Uhr. Schließlich bis 17.00 oder 18.00 Uhr.

Stau

Später auf dem Kölner Ring der übliche Pendlerverkehr. Obwohl es da bereits halb zehn ist. Ich habe keine Ahnung, ob man um diese Zeit noch von Berufsverkehr reden kann. Wie auch immer – zum zweiten mal am heutigen Tag stehe ich mehr, als ich fahre.

stau

Ab Leverkusen habe ich freie Fahrt. Zumindest bis Düsseldorf. Dann der übliche Zustand:

stau

Zwei Stunden später zurück auf dem Kölner Ring – Stau. Vor der Rheinbrücke Leverkusen steht man sich die Beine in den Bauch. Obwohl, in meinem Fall eher die Räder in den Rahmen. Auf ein Foto habe ich diesmal verzichtet. Stehende Autos und Lastwagen sehen eh überall gleich aus.

Am Abend kurz vor Feierabend noch einmal vier Kilometer Stillstand. Den Grund werde ich wohl nie erfahren. Vor Wetzlar steht plötzlich alles. Zumindest auf der rechten Spur.

stau

Nach zehn Minuten rollen alle wieder. Der letzte Stau sollte wohl ein würdiger Abschluß für diesen Montag, äh, Stautag werden.

3 Kommentare

Wenn ein Lkw aus der Spur gerät

Passend zum aktuellen Wetter. Ein Lkw kommt ins Schleudern und der Fahrer gibt alles, um sein Gefährt auf der Strasse zu halten.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

13 Kommentare

Erziehung durch Strafe?

Wer in Österreich bei Stau eine Rettungsgasse blockiert, muß mit einer Geldstrafe in Höhe von mehreren hundert Euro rechnen. Wer in Deutschland bei Stau eine Rettungsgasse blockiert, wird von Polizisten freundlich darauf hingewiesen und anschließend per Handzeichen eingewiesen.
Welches das bessere Modell ist? Also ich glaube, dass unserer südlichen Nachbarn.

Rettungsgasse blockiert

7 Kommentare

Ende am Brenner – Teil II

Eigentlich hatte ich es letzten Dienstag gut abgepasst. Kaum bei München angekommen, wurde das Fahrverbot für Italien aufgehoben. Dumm nur, dass ich hunderte Lkw vor mir hatte. So war vom Inntaldreieck bis kurz vor Innsbruck Dauerstau angesagt.

Umso erstaunlicher war das erwartete Schneechaos im Süden. In der Gegend um Modena lagen nur einige Zentimeter Schnee, weiter östlich – wie auf dem Foto zu sehen – überhaupt nichts.

Zwischen Bologna und Padova
Zwischen Bologna und Padova
4 Kommentare

Ende am Brenner

Italien hat einen langen Arm. Wegen Schneefall gilt dort seit gestern Abend ein Einfahrverbot für Lkw ab 7,5 Tonnen. Deshalb hört man seit Stunden in den bayerischen Verkehrsmeldungen, dass Lkw-Fahrer rechtzeitig geeignete Parkplätze anfahren sollen.
Brav wie ich bin, habe ich das gemacht. Bereits bei Frankfurt bin ich stehen geblieben. Aber morgen in aller Frühe geht es weiter. Mal schaun, wie weit ich komme.

Kleine nachträgliche Anmerkung um kurz nach zehn Uhr Abends: Ich habe mich mal per Webcam kundig gemacht. So arg weiss ist die Brennerautobahn nun nicht. Bei Mailand sind die Autobahnen sogar nur nass.

1 Kommentar

Neues in Kürze

Quer liegende LKW auf den Autobahnen sind bei diesen Witterungsverhältnissen nichts Seltenes. Oft verlieren die Fahrer die Kontrolle, weil die Lastwagen keine Winterreifen haben. Eine tödliche Bedrohung für die anderen Verkehrsteilnehmer.

So beginnt ein Bericht der Regionalnachrichten „Brandenburg Aktuell“ des RBB. Das dazugehörige filmische Dokument ist auch nicht besser. Oder eher totaler Mumpitz. Öffentlich-rechtliches TrashTV halt. Erinnert mich an „Achtung Kontrolle“.
Interessant finde ich, dass es Menschen gibt, die während der Fahrt erkennen, mit was für Reifen ein Lkw unterwegs ist. Die wären ein Fall für „Wetten dass…“. Da bleiben die dem Format wenigstens treu.

Zwei Bundesverbände und ein Wirtschaftverband haben vor mehr als einem Jahr ein Frage- und Antwortspiel zum Thema Lkw und Winterreifen durchgeführt. Ich habe diese Seite schon einmal erwähnt, finde aber auf meinem Blog den Link nicht mehr. Deshalb erwähne ich diese Seite halt noch einmal. Passt ausserdem gut zum Thema: Häufig gestellte Fragen zu Lkw-Winterreifen.

Wie bringt man Güter schnell und sicher ans Ziel?

Der Minister für Verkehr und Infrastruktur in Baden-Württemberg, Winfried Hermann, hat es erkannt:

Sie sind viele und Sie sind fast täglich im Einsatz: Knapp 28.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Fahrerinnen und Fahrer – allein in Baden-Württemberg – transportieren die Waren, die unsere Gesellschaft in kürzester Zeit verfügbar haben möchte. Damit bilden Sie das Rückgrat eines mittelständisch geprägten Wirtschaftszweiges

Und weiter:

Wer sein Berufsleben hauptsächlich auf der Straße verbringt, kennt die Staus, Gefahren und Probleme aus täglicher Erfahrung

Genau diese Erfahrungen möchte er sammeln und darüber diskutieren, um sie in die tägliche Arbeit seines Ministeriums einfließen zu lassen. Deshalb lädt er alle LKW-Fahrer am Freitag, dem 15. Februar 2013 ins Ministerium für Verkehrs- und Infrastruktur Baden-Württemberg, Hauptstätter Straße 67, 70178 Stuttgart, ein. Eine Anmeldung ist natürlich erforderlich.

Vielleicht könnte Ihm bei dieser Gelegenheit einer sagen, dass der sogenannte Ausweichverkehr nur die wenigsten Bundesstraßen betrifft. Aber das weiss er wohl selbst.

Wer sein Auto liebt, konserviert es

Manche scheinen zu glauben, dass das auch mit Urin funktioniert. Dumm ist nur, wenn das in aller Öffentlichkeit passiert und dazu noch vor den Augen der Staatsmacht. Laut dem „Bayerischen Rundfunk“ erwartet den 50-Jährigen nun ein saftiges Bußgeld. Was man auch immer in Bayern unter „saftig“ versteht.

Nochmal zurück zum Winter

An den Autobahnen in Rheinland-Pfalz wird es auch weiterhin keine Schnee- und Eisräumstationen geben. Der Sprecher des rheinland-pfälzischen Verkehrsministeriums Joachim Winkler, erklärt auch warum:

Die Brummifahrer seien verpflichtet, Leitern, Stangen und Schieber dabei zu haben, um vor Fahrantritt das Fahrzeug von Eis und Schnee freizuräumen. Sinn machten solche Anlagen im übrigen nur für jene Lkw-Fahrer, die dort gerade geparkt hätten. Ansonsten würden sie ja mit vorschriftswidrigen Fahrzeugen eine solche Anlage ansteuern.

Neben Rheinland-Pfalz bieten auch Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Berlin keine Möglichkeiten an, die Plane oder den Koffer vom winterlichen Ballast zu befreien.

Harte Burschen

In Linz wurde ein Lkw-Fahrer bei einer Verkehrskontrolle gestoppt. Dabei stellte sich heraus, dass der in Ungarn wohnhafte Mann seit 30 Jahren mit gefälschten Papieren unterwegs war. Tolle Leistung. Vielleicht sollte man Ihm ein gültiges Dokument schenken. Damit fahren viele sicher schlechter.

Ein Pole inspiziert seinen Lkw, rutscht dabei aus und wird von einem anderen Laster angefahren. Dessen Fahrer ergreift daraufhin die Flucht. Laut „TLZ.de“ holt der polnische Fahrer aber keine Hilfe. Erst Stunden später wird eine Polizeistreife auf Ihn aufmerksam, da er sich kaum noch auf den Beinen halten kann.

Ein Mann kauft einen gebrauchten Lkw und macht sich mit diesem Gefährt auf den Weg nach Travemünde. Zwischen Brunsbüttel und Itzehoe fiel Zollbeamten die unsichere Fahrweise des Mannes auf und er wurde daraufhin gestoppt. Neben einer ausgeschlagenen Lenkung, völlig durchgerosteter und sogar gebrochener Rahmen, sowie eine Achse, an der die Querlenkung abgerissen war, stellten die Beamten auch fest, dass der Fahrer auf einem Auge blind war.

Eurotransport.de berichtet über einen Thüringer, der seit einigen Wintern sein Geld auf der „IceRoad“ verdient. Mit jeder Tour bringt er bis zu 50 000 Liter Diesel in die Außenposten der Zivilisation. Zu Beginn der Saison hat er jedoch höchstens 12 000 Liter im Tank. Erst mit zunehmender Eisdicke darf auch die Zuladung schwerer werden.

5 Kommentare

Nein, dass ist kein Feldweg…

…sondern die A7 bei Kassel am gestrigen Mittag:

A7 bei Kassel

Muß ich ich von meinem Wohnort Richtung Frankfurt/M., fahre ich normalerweise ab Eisenach über die A4/A5. Die Landstraße bis zur Autobahn hat zwar ein schwieriges Profil, als Einheimischer kenne ich die aber logischerweise gut. Ist also kein Problem. So weiss ich auch, dass man diese Straße mit einem Lkw bei Schneefall besser nicht befahren sollte.

Als Alternative bieten sich die B7 b.z.w. A38, A7 und/oder A49/B3 über Kassel an. Diese Strecke ist zwar etwas länger, aber einfacher zu fahren. Das klingt vielleicht etwas kompliziert, ist es aber nicht.

So machte ich es auch gestern früh. Bis Kassel lief es gut, trotz Schneefall. Dann aber war Endstation. Für die nächsten 30 Kilometer brauchte ich sechs oder sieben Stunden. So genau weiss ich das nicht mehr, spielt ja eigentlich auch keine Rolle. Bis zum ersten Kunden in Giessen waren es letztlich gut zehn Stunden – für eine Strecke von 200 Kilometer.

Aber egal. Wichtig ist, dass ich mit heiler Karre angekommen bin. Übrigens: Auf der A4 staute sich der Verkehr bis in den späten Abend hinein.

7 Kommentare