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Kategorie: Strassen

Lustige Gespräche

Acht Kilometer Lkw-Stau heute früh kurz nach sechs vor Kiefersfelden. Der Grund war dieses mal keine Blockabfertigung, sondern eine normale Grenzkontrolle. Denn am Freitag treffen sich in Innsbruck die EU-Innen- und Justizminister. Und da muss natürlich aufgepasst werden, wer und was alles nach Österreich fährt.

So richtig interessierte das aber keinen der Beamten. Die standen zusammen und schwatzten miteinander.
Über was, kann ich natürlich nicht berichten. Aber es wurde auch gelacht. Kann also auch ein lustiges Dienstgespräch gewesen sein.

Grenzkontrolle Kufstein Tirol

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Die Lkw-Maut startet auf allen Bundesstraßen

In knapp zwei Wochen ist es soweit. Dann wird die Maut auf das rund 40 000 Kilometer umfassende Bundesstraßennetz in Deutschland ausgeweitet. Das funktioniert natürlich nicht spurlos.
Selbst Autofahrer, die nicht davon betroffen sind, werden die neuen blauen Kontrollsäulen bereits gesichtet haben. Rund 600 Stück werden bis zum 1. Juli deutschlandweit stehen. Diese Säulen gehören zur Kontrolle wie die bisher bekannten Kontrollbrücken auf den Autobahnen und die mobilen Kontrollen des Bundesamt für Güterverkehr (BAG).

Wichtig ist dabei zu wissen, dass diese Säulen nicht für einen Blitzer gehalten werden. Denn egal wie schnell Autofahrer an den „blauen Säulen“ vorbeifahren, ein teures Foto bekommen sie hier nicht. Der Hintergrund der auffälligen Säulen ist wie bereits erwähnt die Lkw-Maut, die von Toll Collect nun auch abseits von Autobahnen permanent kontrolliert werden soll.

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Weitere Informationen

Fahrer von Lkw haben die Weiterentwicklung des Mautsystems bereits sprichwörtlich hautnah kennen gelernt. Seit dem ersten Quartal diesen Jahres gab es eine Software- Aktuallisierung. Mit dieser entfiel die Anzeige des Mautbetrages im Display der On Board Unit (OBU). Der Grund ist, dass sich die Streckenführung auf Bundesstraßen häufiger und öfter ändert, als auf Autobahnen. So z.B. durch neue Durchfahrtsverbote, Straßensperrungen oder Baustellen. Die Daten für die Mauterhebung ändern sich dadurch viel kurzfristiger als bisher.
Heißt also: Die OBU errechnet nicht mehr den Mautbetrag. Die Berechnung findet stattdessen im Rechenzentrum statt.

Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums wurde das Mautsystem erneut weiter entwickelt. Deshalb hat Toll Collect technisch die Möglichkeit geschaffen, die Maut nach zusätzlichen Gewichtsklassen zu differenzieren.
Allerdings wird die falsche Auswahl und Einstellung der Gewichtsklassen zwischen 7,5 Tonnen zGG und 18 Tonnen noch nicht geahndet. Die Mitwirkungspflichten des Fahrers bleiben also momentan gleich. Natürlich wird das Bundesfernstraßenmautgesetz auf der Grundlage des neuen Wegekostengutachtens schnellstmöglich angepasst. Daraus ergeben sich neue Mautsätze und neue Mitwirkungspflichten. Auch die Einführung neuer Gewichtsklassen ist nach dem Wegekostengutachten grundsätzlich möglich und vom Gesetzgeber beabsichtigt.

Die jeweiligen Gewichtsklassen einzustellen, ist nicht schwer. Das zulässige Gesamtgewicht, dass bei der Registrierung angegeben wurde, ist im Fahrzeuggerät dauerhaft gespeichert. Wird ein Anhänger an- oder abgekoppelt, ist das Gewicht vor Antritt einer Fahrt anzupassen.
Dies gilt für Kraftfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis einschließlich 18 Tonnen. Hat das Fahrzeug ein zulässiges Gesamtgewicht von mehr als 18 Tonnen ist keine Anpassung der Gewichtsklasse notwendig.

Ist ein Fahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht unter 7,5 Tonnen unterwegs, muss der Fahrer die Gewichtsklasse „< 7,5 t“ wählen, fährt er mit Hänger und ist mit 7,5 Tonnen zGG oder mehr unterwegs, dann wählt er“≥ 7,5 t“ und ist mautpflichtig. Das Fahrzeuggewicht wird in 1,5 Tonnen-Schritten eingestellt. Dabei ist das auf dem Fahrzeuggerät gespeicherte Gewicht der niedrigste Wert, den der Fahrer auswählen kann.
Bei der Wahl der Gewichtsklasse ist unerheblich, welcher Wert innerhalb der Klasse eingestellt wird. Ändert der Fahrer vor Beginn einer neuen Fahrt die Einstellungen an der OBU nicht, werden die Einstellungen der letzten Fahrt verwendet.

Das klingt in der Theorie vielleicht ein wenig kompliziert, ist es in der Praxis aber nicht. Wichtig ist auch zu wissen, dass mittlerweile die alten Mautstelle-Terminals alle abgeschaltet wurden. Der Aufbau der neuen ist abgeschlossen. Auch hier nochmal der Hinweis, dass die Toll Collect-App eine bequeme Alternative zum Terminal darstellt, da diese überall eingesetzt werden kann. Wie diese genau funktioniert, habe ich bereits in diesem Beitrag erklärt.

TollCollect maut terminal
Maut Terminal TollCollect

Toll Collect hat die bis zum 1. Juli anstehenden Aufgaben gemeistert. Jetzt muss über die Mautausweitung weiter informiert werden. Das passiert u.a. auf Informationsveranstaltungen. Vor allem bei Handwerkskammern und Innungen besteht noch erhöhter Informationsbedarf, da viele Betriebe bisher nicht mautpflichtig waren.
Auch auf Social-Media-Kanälen wie Facebook oder YouTube kann man sich informieren. Rund um die Uhr versteht sich.
Wer Mitarbeitern von Toll Collect gerne persönlich Fragen stellen möchte oder sich einfach nur informieren will, kann dies auf dem Truck Grand Prix vom 29.6. – 1.7.2018 auf dem Nurburgring machen. Die Firma ist dort mit einem großen Stand vertreten. Auch da wird es Infoveranstaltungen geben. Dazu jede Menge Spass wie Gewinnspiele, Autogrammstunden u.s.w. Ein Besuch lohnt also auf jeden Fall.

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Ein flüssiger Tag

So. Schluß für heute. Diesen Dienstag, der ja eigentlich ein gefühlter Montag ist, sollte ich rot im Kalender anstreichen. Kein Stau auf meiner Strecke von gut siebenhundert Kilometern. Ja nicht mal zäher Verkehr. Das lief heute wie flüssige Butter.

Jetzt werde ich mir noch einen kurzen Blick über die Betonplanke Richtung Brenner gönnen und dann ist Nachtruhe angesagt.

Blick zum Brenner

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Über das Meer

Die nächsten 340 Kilometer werden stressig. Und dann noch diese 2.60 m Brücke mitten im Mittelmeer. Oh je.
Mal schauen, ob ich die irgendwie umschiffen kann.

Strecke durch Meer

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Die Maut buchen? Am besten mit der OBU.

Der Stichtag 1. Juli rückt immer näher. Dann sind nicht nur Autobahnen und mehrspurige Straßen mautpflichtig, sondern alle Bundesstraßen. Die Ausweitung des mautpflichtigen Streckennetzes von derzeit 15 000 Kilometer wird somit auf rund 52 000 Kilometer ausgeweitet.
Besonders betroffen sind vor allen die schätzungsweise 30 000 Unternehmen, die infolge der Maut-Ausweitung das Mautsystem erstmals nutzen müssen. Diese für dieses Thema zu sensiblisieren, ist auch eine Aufgabe von TollCollect. Bis zur Jahresmitte sollen möglichst viele der voraussichtlich zusätzlich 140 000 Fahrzeuge mit Onboard-Units ausgestattet sein, damit diese für die Teilnahme am automatischen Verfahren ausgerüstet sind. Also heißt es, sich möglichst bald um einen Termin bei einem der Servicepartner von TollCollect zu bemühen. Denn diese Werkstätten rechnen mit einem erhöhten Auftragsvolumen, je näher der 1.7. rückt.

Die OBU ist der bequemste Weg, Maut zu zahlen

Sollte in einem Fahrzeug noch keine OBU eingebaut sein, registriert sich das Unternehmen zunächst bei Toll Collect. Das funktioniert über das Toll Collect Kunden- Portal. Ist das passiert, können u.a. die Fahrzeuge selber an- und abgemeldet werden, Adresse und weitere Daten geändert oder eine neue Zahlungsweise beantragt werden.
Die Zugangsdaten für das Kunden-Portal erhalten Neukunden direkt bei der Online-Anmeldung.

Ab Juli Maut auch auf Bundesstrassen

Nach der Registrierung können zertifizierte Werkstätten die On-Bord Unit einbauen. Diese Servicepartner findet man auf der Toll Collect-Homepage. Das Gerät selbst ist kostenlos, nur die Kosten für den Einbau muss das Unternehmen selbst tragen. Mittlerweile abgeschlossen ist die Umstellung der Geräte auf die zentrale Mauterhebung.
Mit dieser Software-Aktualisierung entfällt die Anzeige des Mautbetrages im Display der On Board Unit. Das wird auch nicht mehr rückgängig gemacht. Der Grund ist, dass sich die Streckenführung auf Bundesstraßen häufiger und öfter ändert, als auf Autobahnen. So z.B. durch neue Durchfahrtsverbote, Straßensperrungen oder Baustellen. Die Daten für die Mauterhebung ändern sich dadurch viel kurzfristiger als bisher.
Heißt also: Die OBU errechnet nicht mehr den Mautbetrag. Die Berechnung findet stattdessen im Rechenzentrum statt.

Informationen findet man im Kunden-Portal von TollCollect

Wer trotzdem Informationen über Mautbeträge und die gefahrenen mautpflichtigen Strecken braucht, findet diese im Kunden-Portal von TollCollect. In der Rubrik „Nicht abgerechnete Fahrten“ gibt es eine ausführliche Aufstellung. Benötigt der Kunde den Mautbetrag sozusagen in Echtzeit, besteht außerdem die Möglichkeit, die gefahrene Strecke mit der TollCollect-App nachzustellen, um den Mautbetrag zu erfahren. Hierbei ist aber wichtig, dass die Buchung nicht abgeschlossen wird. Ansonsten kommt wie gewohnt die monatliche Mautaufstellung mit dem Einzelfahrtennachweis und vielen weiteren Detailinformationen.
Apropo Kundenportal. Was kann der Kunde dort noch machen? Zuallererst steht es in den Sprachen Deutsch, Englisch, Polnisch und Französisch zu Verfügung. Neukunden müssen sich logischerweise registrieren, bereits registrierte Kunden können im Customer-Service ihren Aktivierungscode anfordern.

Maut. Am besten mit der OBU

Danach sind die aktuellen Kunden- und Fahrzeugdaten einsehbar und können jederzeit geändert werden. Ebenso auch die Vertragsdaten und die Zahlungsweise. Natürlich kann auch Einsicht in noch nicht abgerechnete Fahrten, offene Abrechnungen und aktuelle Abrechnungsdokumente genommen werden. Bei letztere besteht auch die Möglichkeit, diese herunterzuladen.

Weitere Infos zu diesem Thema sind auf der Website von Toll Collect nachzulesen oder in der hier als Download verfügbaren Broschüre.

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