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Kategorie: Technik

Mitwirkungspflichten für Fahrer

Ab 1. Januar 2019 wird die Lkw-Maut auf der Basis der Schadstoffklasse, der Gewichtsklasse und bei Kraftfahrzeugen oder Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 18 Tonnen zusätzlich nach Achsen berechnet. Diese Anhebung hat der Bundestag mit den Stimmen der großen Koalition am 18. Oktober diesen Jahres beschlossen. Zusätzlich werden die Kosten für die Lärmbelastung angerechnet.

Diesen Gesetzentwurf unterstützte die Opposition allerdings nicht. So kritisierte die AfD unter anderen die einseitige Bevorzugung bestimmter Technologien, wie der Elektro-Lkw. Die finanzielle Belastung des mittelständischen Transportgewerbes beklagte die FDP. Die Grünen hatten sich bereits im Vorfeld für Änderungen stark gemacht. Ihr Verkehrspolitiker Stephan Kühn bemängelte, die Lärmkosten würden dem Lkw-Verkehr bei der Maut nur zu 28 Prozent angelastet. Das sei zu wenig: „Der Straßengüterverkehr sorgt für Belastungen durch Lärm und Abgase und muss die Kosten dafür vollständig tragen.“

Aber das nur am Rande. Denn wichtig ist, auch auf uns Fahrer kommen bestimmte Mitwirkungspflichten zu. So sind wir ab dem 1. Januar 2019 verpflichtet, die Gewichtsklasse an der On Board Unit (OBU) aktuell und korrekt vor jedem Fahrtantritt einzustellen. Denn ist die Gewichtsklasse nicht richtig eingestellt und das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) kontrolliert, führt das zur Ahndung und zur Nacherhebung der Mautbeträge.
Mautpflichtig sind alle Kraftfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 7,5 Tonnen. Das zulässige Gesamtgewicht, welches der Halter bei der Registrierung des Fahrzeugs angegeben hat, ist dabei grundsätzlich im Fahrzeuggerät gespeichert.

Mautgerät Anzeige tollcollect

Sollte sich das zulässige Gesamtgewicht ändern, etwa weil ein Anhänger an- oder abgekoppelt wird, ist vor Antritt der Fahrt das zulässige Gesamtgewicht auf der On-Board Unit anzupassen. Dies gilt für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis einschließlich 18 Tonnen. Oberhalb von 18 Tonnen ist zusätzlich die Angabe der Achsen erforderlich (≤3 Achsen bzw. ≥4 Achsen). Bei Fahrzeugen oder Fahrzeugkombinationen von unter 18 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ist die Angabe der Anzahl der Achsen möglich.

Also unbedingt vor Fahrtantritt das richtige zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs oder der Fahrzeugkombination anhand der neuen Gewichtsdeklaration einstellen. Wer das versäumt, riskiert eine empfindliche Strafe.
Ab 7,5 Tonnen wird das Gewicht der Kraftfahrzeuge in Auswahlschritten von 1,5 Tonnen deklariert. Beachtet dabei, dass keine Gewichtsklasse eingestellt werden kann, die kleiner ist, als das auf dem Fahrzeuggerät gespeicherte Gewicht. Zudem wird ab 1. Januar 2019 das zulässige Gesamtgewicht bei Fahrzeugkombinationen abweichend von der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung aus der Summe der zulässigen Gesamtgewichte der Einzelfahrzeuge gebildet. Stütz- und Aufliegelasten sind nicht zu berücksichtigen.

Hier einige Beispiele. Die Betriebsanzeige in Deutschland zeigt nach Fahrtantritt folgenden ausgewählten Gewichtsbereich an:

Fahrzeug 3 Achsen

mautfrei <7,5 Tonnen
Fahrzeug 5 Achsen
Gewicht 9 Tonnen
Fahrzeug 5 Achsen
Gewicht 16,5 Tonnen
Fahrzeug 5 Achsen
Gewicht >18 Tonnen

In Österreich schaut es etwas anders aus. Wer den Dienst Toll2Go aktiviert hat, sieht folgende Displayanzeige:

Aktuell eingestellte Achszahl
Dienstgebiet
deklarierter Bereich: mautfrei
deklarierter Bereich: Gewichtsklasse I
deklarierter Bereich: Gewichtsklasse II
deklarierter Bereich: Gewichtsklasse III

Das ganze nochmal im Kurzüberblick: Sobald Ihr den Motor startet, seht Ihr die Gewichtseinstellung der letzten Fahrt. Also entweder das dauerhaft auf dem Fahrzeuggerät gespeicherte zulässige Gesamtgewicht oder das von Euch oder einem anderen Fahrer vorher ausgewählte zulässige Gesamtgewicht.
Ihr könnt keine Gewichtsklasse einstellen, welche niedriger ist, als das auf dem Fahrzeuggerät dauerhaft gespeicherte zulässige Gesamtgewicht. Und auch wichtig: Beachtet bitte, dass Ihr bei Kraftfahrzeugen oder Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 18 Tonnen, zusätzlich die korrekte Anzahl der Achsen einstellt.

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Und ich nenne das Teil nicht Dafne

Letzte Woche habe ich es ja schon mal leicht umschrieben. Da waren es aber noch Bilder in einer Zeitschrift. Seit heute ist es aber real.

neuer daf

Nach über zwanzig Jahren Scania darf ich ab sofort DAF fahren. Der erste Eindruck? Die Bedienung ist ein wenig umständlicher wie im Scania. Dafür wird mein Rücken geschont. Der Holländer poltert nicht so über Fugen und Querrinnen und die Koje sieht auch wertiger aus. Aber gut, letzteres ist keine Kunst. Denn wer die Liege im Scania kennt, wird wissen was ich meine.

Fahren werde ich ihn erst mal eine Woche. Denn danach geht es für drei Wochen in meinen wohlverdienten Urlaub. Aber für einen ersten Eindruck wird es reichen.

new daf

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Auf der diesjährigen IAA-Nutzfahrzeuge in Hannover gab es mehrere Podiumsdiskussionen. Auf einer, veranstaltet von Traton, war ich als Talk-Gast eingeladen: TRATON-Talk zur Zukunft des Lkw-Fahrers. Eine riesige Herausforderung.

traton talk iaa hannover
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Wenn die Langeweile siegt, wird gesoffen: Trinkgelage unter Lkw-Fahrern eskaliert. Mann (32) wegen versuchten Mordes in U-Haft
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Nach Angaben des DGB-Projektes „Faire Mobilität“ wollen zehn tschechische Fahrer, die hauptsächlich in Deutschland unterwegs sind, nun die gleiche Bezahlung mit ihren deutschen Kollegen einklagen.
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Die Zulassungen von zehntausenden osteuropäischen Lkw-Fahrern werden kaum überprüft und ihre Bezahlung ist schäbig. Wie die EU zehntausenden Lkw-Fahrern aus Osteuropa ihre Rechte verweigert.
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Kontroverse Aussage eines Spediteurs: Kraftfahrer haben neue LKW zur Verfügung und moderne Verkehrswege. Sie verdienen auch sehr gut.
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Auf der Nutzfahrzeugmesse in Hannover stellte Daimler ein digitales Rückspiegelsystem für Actros vor (so nennt Daimler seine schwere LKW-Baureihe): die Mirror Cam.

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Vier Wochen Maut auf Bundesstraßen. Ein erstes Fazit.

Seit vier Wochen ist die Bundesstraßenmaut nun aktiv. Seitdem gilt sie auf rund 52 000 Straßenkilometern in Deutschland. Die Bezahlstrecken haben sich damit verdreifacht.

Die meisten Autofahrer werden es aber kaum mit bekommen haben. Das einzige Indiz dafür sind die blauen Kontrollsäulen, die momentan an über 600 Stellen bundesweit errichtet werden.
Noch immer werden diese Kamerasäulen von vielen für eine neue Art von Geschwindigkeitskontrollen gehalten. Das ist aber nicht so. Diese hohen blauen Kontrollgeräte kontrollieren die Maut auf Bundesstraßen. So wollen die Behörden die sogenannten Mautpreller erwischen, die keine Gebühr für die Straßenbenutzung entrichtet haben. Ihnen droht ein Bußgeld zwischen 120 Euro und 480 Euro.

Funktion und Kontrolle

Was genau deren Aufgabe ist und wie diese funktionieren, wird in einem Beitrag im Blog von Toll Collect wunderbar erklärt. So sind diese Säulen nur ein Bestandteil von mehreren Kontrollarten, auch Kontrollmix genannt. Neben der automatischen Kontrolle über Säulen auf den Bundesstraßen und Kontrollbrücken auf den Autobahnen, besteht dieser auch aus der stationären und mobilen Kontrolle sowie der Betriebskontrolle durch die Mitarbeiter des Bundesamtes für Güterverkehr.

Also keine Angst vor blau. Diese Farbe soll ja entspannend und beruhigend wirken und steht für Frieden, Harmonie, Zufriedenheit – und ist dazu noch Lieblingsfarbe der meisten Menschen.

Es gibt aber auch Kritik. So warnen Spediteure vor einer zusätzlichen Belastung durch die Maut. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband warnt vor einem „erheblichen Kostenschub“ in Milliardenhöhe. Ob und in welchem Umfang die Mehrkosten an Hersteller, Händler und Kunden weitergegeben werden, wird jeder Betrieb selbst durchrechnen müssen. Dagegen geht die Bundesregierung nicht von höheren Preisen für Verbraucher aus.

Was sich für uns Fahrer ändert

Für uns Fahrer änderte sich vor allem die Anzeige in den OBU`s. Das bisher übliche akustische Signal bei Durchfahrt eines Streckenabschnittes und die Anzeige des Mautbetrages entfiel ja bereits bei der Aktuallisierung der Software über Mobilfunk. Der Grund ist, dass sich die Streckenführung auf Bundesstraßen häufiger und öfter ändert, als auf Autobahnen. So z.B. durch neue Durchfahrtsverbote, Straßensperrungen oder Baustellen. Die Daten für die Mauterhebung ändern sich dadurch viel kurzfristiger als bisher.
Heißt also: Die OBU errechnet nicht mehr den Mautbetrag. Die Berechnung findet stattdessen im Rechenzentrum statt. Die anfängliche Skepsis ist bei den meisten mittlerweile verflogen.

Durch die Ausweitung der Lkw-Maut werden nach Schätzungen rund 140 000 Fahrzeuge zusätzlich mautpflichtig. Wie viele sich letztlich eine OBU einbauen lassen, wird sich im Laufe der Zeit zeigen.
Fahrzeuge von Straßenreinigung und Winterdienst bleiben generell mautfrei – nicht aber Müllwagen und Fahrzeuge für die öffentliche Strom-, Gas- und Wasserversorgung. Diese sind vor allem in ländlichen Gebieten oft auf Bundesstraßen angewiesen. Generell haben sich viele vorbereitet, einige werden aber von der Ausweitung der LKW-Maut überrascht werden und empfindlich betroffen sein.

Über die Maut-App werden vor allem Betriebe buchen, die bisher nicht davon betroffen waren. Also Baufirmen, Gärtner oder Handwerksbetriebe, die im ländlichen Raum arbeiten und gelegentlich mit einem 7,5-Tonner unterwegs sind.

Mautflucht. Ja oder Nein?

Eine „Mautflucht“ auf Landes- oder gar Kreisstraßen, befürchte ich nicht. Denn Zeit ist Geld, besonders im Transportsektor. Wer auf solchen Straßen Maut einspart, zahlt dies mit einem Mehrverbrauch an Diesel, einem erhöhten Fahrzeugverschleiß und eben Zeitverlust.

So. Nun bin ich am Ende der fünfteiligen Artikelserie über die Mauteinführung auf deutschen Bundesstraßen angekommen. Bedanken möchte ich mich auch bei den Mitarbeitern von Toll Collect, die sich bei Fragen meinerseits immer Zeit nahmen, mir diese zu beantworten. Mir hat die bisherige Zusammenarbeit gefallen. Also vielleicht auf ein nächstes Mal.

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Ein Sensor. Für viele Euro.

Die erste Werkstatt, mit der ich wegen der Fehlermeldung am Donnerstag telefonierte, wollte mich nicht. Keine Zeit, keine Leute, zu viele Aufträge. Kein Problem, ich kann ja die nächste anrufen. Auch da wurde mir gesagt, es wird relativ eng. Aber ich sollte mal vorbei schauen. Mit einer Wartezeit hätte ich aber zu rechnen. Gut, dass war mir vorher klar.
Letztlich ging es aber. Nach einer halben Stunde kam ein Mechaniker, um den Fehler auszulesen. Das Ergebnis? Ein NOx-Sensor wäre defekt. Was macht der? Eigentlich nicht viel. Ausser den Stickoxidgehalt im Abgas zu messen. Aber das ist ja heutzutage wichtig.

Im Lager der Werkstatt waren sogar welche vorrätig. Nach einer weiteren halben Stunde war der gewechselt. Danach kurze Probefahrt, Fehler war noch immer da. Bei Scania ist natürlich auch noch einer vor dem Katalysator installiert. Der wurde auch noch gewechselt. Fehler war weg. Gut. Also für mich.
Wenn mein Chef die Rechnung bekommt, kriegt der Schnappatmung. Die dürfte sich auf über tausend Euro belaufen. Aber hilft ja nichts. Musste ja gemacht werden.

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AdBlue – Fehler

Gestern vormittag leuchtete die Fehlermeldung auf, nach einer Stunde verschwand sie wieder. Dann am Nachmittag das gleiche Spiel. Heute war den Tag über alles in Ordnung, erst kurz vor Feierabend kam die ABlue Störung wieder. Aber auch nur kurz.

Aber egal. Morgen fahre ich in eine Scania-Werkstatt. Die sollen den Fehler auslesen und auch gleich beheben. Denn ich hab keine Lust darauf, dass der Lkw demnächst nur noch im Notprogramm läuft. Natürlich dann, wenn ich wenig Zeit habe.

Adblue Störung

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Dieselnotstand

So lang die Nadel in der Anzeige rechts unten nicht ganz am Boden liegt, ist alles im grünen Bereich. Auch wenn alles gelb leuchtet. Also kein Grund zur Panik. Habe ich heute wieder gemerkt.

Tank Warnung Scania

Mal ne kurze Erklärung. An der Zugmaschine hängen zwei Tanks. In beide zusammen passen 1 200 Liter. Also siebenhundert im linken und fünfhundert im rechten Behälter.
Diese Warnung „Niedriger Kraftstoffstand“ kam ungefähr sechzig Kilometer vor meiner Stammtankstelle in Österreich. Also verbraucht der Lkw bis dahin noch mal ungefähr drei-, vierundzwanzig Liter. Nicht viel bei der Gesamtmenge. Trotzdem suggeriert einem die Warnung, jetzt aber ganz fix für Nachschub zu sorgen.

Wie viel ich letztlich in welchen Tank gefüllt habe, weiß ich leider nicht mehr. Aber es waren zusammen ungefähr 800 Liter. Und zwar ziemlich voll. Also hätten in den Tanks noch gute fünfhundert Liter sein müssen. Das reicht für eine Strecke von über 1 500 Kilometer.
Die Stellung der Anzeige und auch die Warnung sagen aber was völlig anderes aus. Schon komisch.

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Die Maut buchen? Am besten mit der OBU.

Der Stichtag 1. Juli rückt immer näher. Dann sind nicht nur Autobahnen und mehrspurige Straßen mautpflichtig, sondern alle Bundesstraßen. Die Ausweitung des mautpflichtigen Streckennetzes von derzeit 15 000 Kilometer wird somit auf rund 52 000 Kilometer ausgeweitet.
Besonders betroffen sind vor allen die schätzungsweise 30 000 Unternehmen, die infolge der Maut-Ausweitung das Mautsystem erstmals nutzen müssen. Diese für dieses Thema zu sensiblisieren, ist auch eine Aufgabe von TollCollect. Bis zur Jahresmitte sollen möglichst viele der voraussichtlich zusätzlich 140 000 Fahrzeuge mit Onboard-Units ausgestattet sein, damit diese für die Teilnahme am automatischen Verfahren ausgerüstet sind. Also heißt es, sich möglichst bald um einen Termin bei einem der Servicepartner von TollCollect zu bemühen. Denn diese Werkstätten rechnen mit einem erhöhten Auftragsvolumen, je näher der 1.7. rückt.

Die OBU ist der bequemste Weg, Maut zu zahlen

Sollte in einem Fahrzeug noch keine OBU eingebaut sein, registriert sich das Unternehmen zunächst bei Toll Collect. Das funktioniert über das Toll Collect Kunden- Portal. Ist das passiert, können u.a. die Fahrzeuge selber an- und abgemeldet werden, Adresse und weitere Daten geändert oder eine neue Zahlungsweise beantragt werden.
Die Zugangsdaten für das Kunden-Portal erhalten Neukunden direkt bei der Online-Anmeldung.

Ab Juli Maut auch auf Bundesstrassen

Nach der Registrierung können zertifizierte Werkstätten die On-Bord Unit einbauen. Diese Servicepartner findet man auf der Toll Collect-Homepage. Das Gerät selbst ist kostenlos, nur die Kosten für den Einbau muss das Unternehmen selbst tragen. Mittlerweile abgeschlossen ist die Umstellung der Geräte auf die zentrale Mauterhebung.
Mit dieser Software-Aktualisierung entfällt die Anzeige des Mautbetrages im Display der On Board Unit. Das wird auch nicht mehr rückgängig gemacht. Der Grund ist, dass sich die Streckenführung auf Bundesstraßen häufiger und öfter ändert, als auf Autobahnen. So z.B. durch neue Durchfahrtsverbote, Straßensperrungen oder Baustellen. Die Daten für die Mauterhebung ändern sich dadurch viel kurzfristiger als bisher.
Heißt also: Die OBU errechnet nicht mehr den Mautbetrag. Die Berechnung findet stattdessen im Rechenzentrum statt.

Informationen findet man im Kunden-Portal von TollCollect

Wer trotzdem Informationen über Mautbeträge und die gefahrenen mautpflichtigen Strecken braucht, findet diese im Kunden-Portal von TollCollect. In der Rubrik „Nicht abgerechnete Fahrten“ gibt es eine ausführliche Aufstellung. Benötigt der Kunde den Mautbetrag sozusagen in Echtzeit, besteht außerdem die Möglichkeit, die gefahrene Strecke mit der TollCollect-App nachzustellen, um den Mautbetrag zu erfahren. Hierbei ist aber wichtig, dass die Buchung nicht abgeschlossen wird. Ansonsten kommt wie gewohnt die monatliche Mautaufstellung mit dem Einzelfahrtennachweis und vielen weiteren Detailinformationen.
Apropo Kundenportal. Was kann der Kunde dort noch machen? Zuallererst steht es in den Sprachen Deutsch, Englisch, Polnisch und Französisch zu Verfügung. Neukunden müssen sich logischerweise registrieren, bereits registrierte Kunden können im Customer-Service ihren Aktivierungscode anfordern.

Maut. Am besten mit der OBU

Danach sind die aktuellen Kunden- und Fahrzeugdaten einsehbar und können jederzeit geändert werden. Ebenso auch die Vertragsdaten und die Zahlungsweise. Natürlich kann auch Einsicht in noch nicht abgerechnete Fahrten, offene Abrechnungen und aktuelle Abrechnungsdokumente genommen werden. Bei letztere besteht auch die Möglichkeit, diese herunterzuladen.

Weitere Infos zu diesem Thema sind auf der Website von Toll Collect nachzulesen oder in der hier als Download verfügbaren Broschüre.

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