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Kategorie: Lkw

Fuck Warterei

Ich stehe seit einigen Stunden bei einer Spedition in der Nähe von Vicenza, um Stückgut zu laden. Natürlich tut sich wieder nichts.
Das ist bei Sammelgut so üblich. Erst müssen alle Nahverkehrsautos auf dem Hof sein, dass Zeug muss entladen und anschließend gescannt werden. Dann wird die Ware eingelagert und irgendwann wieder verladen. Und dann bin ich nicht der einzige, der hier warten darf.

Im Prinzip? Nun ja, heute ist erst Mittwoch. Dumm nur das ich morgen noch eine Ladestelle zwischen Kitzbühel und Salzburg habe. Von hier sind das ungefähr 450 Kilometer.
Die verladen aber nur bis zwölf Uhr. Und ja, ich würde das gerne noch schaffen. Denn ich verspüre wenig Lust, dort wieder sinnlos rumzuhängen.

Ich bin schon am rechnen. Zwei Stunden habe ich heute noch. Gut, wenn ich hier weg komme, vielleicht noch eine. Dann neun Stunden Pause. Morgen noch sechs Stunden bis zum Kunden. Passt alles nicht. Scheisse.

Dumme Warterei. Damit versaut man sich alles.

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Planenschnitt

Drei Jahre war Ruhe mit diesen elenden Schnitten in der Plane. Ich dachte eigentlich, diese Art von „in den Auflieger schauen“ hätte sich erledigt. Aber wohl doch nicht.
Den Riss lasse ich bei Gelegenheit flicken. Hoffentlich bleibt es der einzige. Mit einer zig mal geflickten Plane rumfahren, ist ja nicht so toll.

Plane kaputt

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Betriebskosten eines Lkw

Betriebskosten Lkw

Branche setzt auf Lkw mit Köpfchen:

Spediteure und Logistiker rechnen mit dem spitzem Bleistift: Waren und Güter müssen möglichst schnell, spritsparend und unfallfrei ans Ziel kommen. Flottenbetreiber investieren deshalb gerne in Modelle mit modernen Assistenzsystemen.

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Boah…

…wer viel sitzt, dem fällt das Gehen schwer. Das habe ich gestern gemerkt. Mein Tag bestand aus laufen und noch mehr laufen. Und dazwischen ein kurzes Wiedersehen mit Daniela & Familie:


YouTube – Direktlink

Eins, zwei Fotos gibt es auch noch:

Volvo FH

Hightechlaster Future Truck 2025

Mein Eindruck vom IAA – Samstag war, dass es auf dem Messegelände in Hannover ruhiger zuging, als in den vergangenen Jahren. Vielleicht lag es daran, dass kein wirklich neues Modell vorgestellt wurde.

Klar, der Hightechlaster Future Truck 2025 von Daimler zeigt einen Blick in die Zukunft. Auch wenn dessen Design gewöhnungsbedürftig ist. Aber das ist ja erst einmal nebensächlich. Das ist eh eine Vorentwicklung. Technisch ist er übrigens auf dem Actros 1845 aufgebaut.
Achso: Leuchten die LED’s im Testbetrieb blau, ist der „Highway Pilot“ am Steuer, der ab 2025 Laster unfallfrei und sparsamer machen soll. Der Fahrer kann sich dann anderen Aufgaben widmen.

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Blödmänner

Gleich neben der Inntalautobahn an der Abfahrt Kramsach gibt es einen Supermarkt. Der liegt günstig und selbst mit einem Lkw kann man über den Kundenparkplatz fahren und eigentlich auch gut parken. An der Einfahrt steht zwar ein kleines Verbotsschild, aber bisher hat sich keiner beschwert. Immerhin fahre ich den schon einige Jahre an.

Dort mache ich des öfteren meine 45 Minuten Pause. Hinter dem Eingangsbereich gibt es eine Bäckereitheke mit lecker Kuchen, heißem Kaffee und einer gemütlichen Sitzecke. Danach ist noch Zeit, einige Einkäufe zu tätigen. Also alles prima.
Ich finde es toll, dass es noch solche Plätze gibt.

Das scheinen auch andere Kollegen so zu sehn. Nur leider raffen es einige von denen nicht, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Da werden Bordsteine umgepflügt, Löcher in den Rasen gegraben und nach dem Motto „leckt mich doch mal alle am Arsch“ geparkt.

Ganz ehrlich? Da kocht mir die Galle über. Anstatt froh zu sein, dass es noch solche Möglichkeiten gibt, nehmen die in Kauf, dass irgendwann ein Sperrbalken über der Einfahrt hängt. Verstehen würde ich es sogar.

Spar Kramsach

Spar Kramsach

Spar Kramsach

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Beschuldigungen und Schläge

Oho. Was lese ich da über die in Fahrerkreisen weithin bekannte, aber dafür wenig beliebte Schwerlastgruppe Münster?

Franz-Josef und Andre Pruhs beschuldigen die Polizei grundloser Gewalt. Ein Zeuge hat den Vorfall mit der Handykamera festgehalten. Die Ordnungshüter hingegen sagen, die Spediteure seien „cholerisch“ gewesen.

Am Ende liegen zwei Männer am Boden und einer von denen schützt mit beiden Armen seinen Kopf gegen Schläge. Und das alles, weil die beiden „cholerisch“ gewesen sein sollen?

Mehr will ich dazu nicht schreiben. War ja nicht dabei. Nur eines noch: Der Auslöser war eine Schwerlastkontrolle, bei der von Polizisten eine nicht vorschriftsgemäß gesicherte Ladung festgestellt wurde.
Die Weiterfahrt des Lkw wurde daraufhin untersagt und ein zweites Fahrzeug angefordert, um die Ware umzuladen. So weit nichts neues – und das nicht nur in Münster.

Stutzig macht mich aber der letzte Absatz. Da heißt es plötzlich:

Nach dem Zugriff eilt ihr Rechtsanwalt zum Parkplatz. Nach zehn Minuten soll die Sache geklärt gewesen sein: Zwei, drei zusätzliche Gurte sollten ausreichen, um dem Sattelzug die Weiterfahrt zu ermöglichen.

Also erst war die Ladung so schlecht gesichert, dass eine Weiterfahrt des Lkw unmöglich war. Zum Schluss reichten aber drei weitere Gurte, um ihn doch nicht still zu legen. Das ist eine eigenartige Logik.
Verkehrssicherheit ist unverzichtbar. Nur Willkür und Selbstinszenierung sind niemals selbstverständlich und auch vollkommen verzichtbar. Gerade Polizisten haben es eigentlich nicht nötig, sich zu profilieren. Auch wenn ich speziell in Italien diese Art von Beamten schon erlebt habe.

Aber darum geht es jetzt nicht. Ich wurde erst einmal im Raum Münster kontrolliert. Das ist schon mehrere Jahre her. Der Beamte hat mir zwar nicht die größte Freundlichkeit entgegengebracht, aber er war vernünftig. Es war auch keiner, der mir wegen einiger Minuten Überziehung der Lenkzeit gleich eine Anzeige geschrieben hätte.

Für den in den „Westfälischen Nachrichten“ geschilderten Vorfall, gibt es Zeugen. Für beide Seiten. Letztlich wird wohl ein Richter entscheiden. Spätestens dann werden wir erfahren, warum ein Mann auf dem Boden lag und seinen Kopf schützen musste.

Zum Artikel: Polizeibeamte und zwei Spediteure beschuldigen sich gegenseitig körperlicher Gewalt

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Ein guter Anfang

Der erste Satz den ich heute morgen beim ersten Kunden hörte?

„Moin, willste einen Kaffee?“

Wohlgemerkt hierzulande. Ich war richtig geplättet.

Da machte es mir sogar nichts aus, beide Seiten des Aufliegers zu öffnen. Entladen ging auch fix. Hach, da war die (Arbeits-) Welt noch in Ordnung.

Später etwas weniger. In der Firma, in der ich laden sollte, bekam ich zwar auch eine Komplettladung. Nur stand ich erst mal drei Stunden an einer Rampe, bevor überhaupt etwas passierte. Inklusive Laden, sichern und auf die Papiere warten, waren fast fünf Stunden vorüber.

Eigentlich wollte ich bis Nürnberg kommen. Aber nix da. Die Warterei machte mir wieder die ganze Zeit kaputt. Jetzt stehe ich bei Hanau und habe noch fast 900 Kilometer zur Abladestelle.
Achso. Auf dem Frachtbrief steht unter „Instruktionen„: Anlieferung am Folgetag zwischen 17.00 und 22.00 Uhr. Joa joa, schon klar. Wenn es sonst nichts ist.

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