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Kategorie: Lkw

Warterampe

So, noch kein Feierabend. Im Gegenteil. Das ist so ein richtiger Kackmontag. Seit fünf Stunden steh ich an einer Rampe in einer Firma irgendwo im Hunsrück und in der Zeit wurde der halbe Auflieger geladen. Wow.

Lkw muss warten

Zwischendurch haben die gemerkt, dass nicht mal alles drauf passt und auch noch in einem anderen Werk geladen werden muss. Das ist zwar nur fünf Kilometer entfernt, trotzdem darf ich mich da nochmal neu anmelden und auf eine freie Rampe warten. Ich bin begeistert.

Na denn, geruht Euch gut. Bei mir dauert es ja noch.

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Gebrauchte LKW kaufen – Worauf ist zu achten?

Nicht immer ist genügend Geld vorhanden, um ein Neufahrzeug erwerben zu können. Genau wie beim Pkw ist es auch beim Lkw möglich, ein gebrauchtes Fahrzeug zu kaufen. Doch worauf sollte dabei geachtet werden? Dies wird im folgenden Ratgeber erläutert.

Große Auswahl an Lkw

Der LKW ist vorwiegend geeignet, um die verschiedensten Güter zu transportieren. Der Lastkraftwagen wird in den Klein-LKW bis 3,5 Tonnen, den Leicht-LKW bis 7,5 Tonnen, den mittelschweren LKW bis 12 Tonnen und den schweren LKW ab 12 Tonnen eingeteilt.

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Schlaue Technik

So, Feierabend. Heute mal wieder mit tollen Ausblick.
Warum bei dem vor mir seit fast zwei Stunden das Licht brennt, weiß ich nicht. Vielleicht hat der Fahrer Angst, seinen Lkw nicht wieder zu finden. Von mir gibt es keinen Strom, ich fahre heute keinen Meter mehr.

Lkw auf Rasthof

War eh ein straffes Programm heute. Dazu noch ein Kunde, den ich über eine Stunde gesucht habe.
Mein Navi wollte mich unbedingt über kleine gesperrte Straßen schicken und das nur, weil es der Meinung war, auf der direkten Strecke wäre eine Brücke mit 3,60 Meter.

Natürlich habe ich dem Gerät geglaubt, wer steht da schon gerne davor. Das die Zufahrt zu diesem Kunden genau vor dieser Kackbrücke nach rechts abgeht, erzählte es mir natürlich nicht.
Erst von einem netten älteren Mann durfte ich das erfahren, den ich auch noch bei seinem Spaziergang störte.

Eigentlich hätte ich morgen nur noch eine Ladestelle gehabt. Dazu noch für Göttingen. Das wäre easy gewesen. Freitagvormittag abladen und dann noch eine Stunde nach Hause.
Den Rest hätte ich Montag gemacht. Aber die wurde storniert. Na ja, will ich mal so glauben.

Stattdessen kommen jetzt noch zwei oder drei andere Stellen dazu, die irgendwo in Mittelhessen und im Siegerland abzuladen sind. Wird es Freitag wieder spät.

Na ja. Jetzt werde ich noch fix was essen und dann gehts in die Koje. Geruht Euch gut.

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Wartetag

Was habe ich gestern Abend geschrieben?

Wenn es einigermassen normal läuft, bin ich noch vor Mittag fertig.

Nur wird das nix. War zwar schon gegen zehn Uhr hier, nur ist das Zeug nicht vor zwei Uhr fertig.
Und dabei wollte ich wirklich gleich laden. Ich schwöre. Aber wenn die mich nicht lassen…

Jetzt stehe ich auf Pole-Position, mit exclusiven Blick auf die Firma. Bringt nur nix, wenn die hinter mir vorgezogen werden.

Blick auf  Firma

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Rückwärts zurück

So, Feierabend. Der Auflieger ist leer, hat also alles wunderbar geklappt.

An der ersten Firma heute früh bei Villach, frage ich den Pförtner nach der Warenannahme. Der sagt „Fahr immer den Schildern nach. Da kommst Du automatisch hin.
Hab ich so gemacht. Kam auch gut dort an. Nur hat man vor einiger Zeit das Werk erweitert und die Warenannahme auch gleich mit in den Neubau verlegt. Drehen konnte ich dort nicht, also musste ich rückwärts durch den halben Betrieb zurück. Na ja, ein Pförtner kann auch nicht alles wissen.

Morgen habe ich zwei Ladestellen. Beide sind oberhalb von Padova. Wenn es einigermassen normal läuft, bin ich noch vor Mittag fertig.
Das Zeug kutschiere ich in den Hunsrück – überhaupt nicht meine Richtung zum Freitag.

Na ja, bis dahin ist noch viel Zeit. Darüber mache ich mir noch keine Gedanken. Geruht Euch gut.

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Die letzte Nacht in 2016

Feierabend. Zwar auf einem Rumpelparkplatz direkt an der A3, aber das stört mich heute nicht weiter. Denn morgen gehts nach hause.

Nachts an der A3

Davor muß ich am Vormittag noch eine Baumarktanlieferung irgendwo im Westerwald hinter mich bringen und die Karre endlich mal waschen. Durch den dauernden Nebel ist vor allem die Plane so schmierig. Ich mag die gar nicht mehr anfassen.
Na ja, dann geruht Euch gut.

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Abgelenkte Sklaven und kaputte Brücken

Zwei durchaus gute Berichte und eine interessante Diskussionsrunde im öffentlich-rechtlichen TV in dieser Woche. Ich hab ja schon am Montag kurz darauf hingewiesen. Der Beitrag von plusminus zeigt die Realität, unter der viele osteuropäische Fahrer leiden.
Viele Wochen unterwegs, getrennt von Familie und Freunden. Soziale Kontakte brechen ein und finden kaum noch statt.

Miese Bezahlung, ein Leben in der Fahrerkabine und verdreckte Raststätten: So sieht der Alltag von Fernfahrern heute oft aus. Immer mehr deutsche Speditionen melden ihre Flotten in Osteuropa an, um Kosten weiter zu senken.

In Frankreich und Belgien wird bereits kontrolliert, ob die Wochenruhezeit wirklich ausserhalb des Fahrerhauses verbracht wird. Dadurch will man versuchen, die im Beitrag gezeigten Auswüchse einigermaßen wirksam einzudämmen. Auch in Deutschland ist solch ein Gesetz in Vorbereitung.
Das der Herr Schmidt vom BGL diese geplante Regelung als „Placebo“ bezeichnet, sollte einem nicht wirklich wundern. Denn die bringt einen Teil seiner Mitglieder in arge Bedrängnis.

Einen Abend zuvor berichtete das NDR Fernsehen über Lkw-Fahrer, die sich durch diverse Dinge ablenken lassen und dabei eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen.
Gleich mal zu Anfang: Kein Fahrer guckt drei, vier Stunden konzentriert nach vorne. Das geht gar nicht. Auch ich esse und trinke zwischendurch, spiele am Radio herum, schaue im Display auf diverse Anzeigen.

Was ich aber noch nie gemacht habe, ist während der Fahrt einen Film zu schauen. Geht bei mir auch nicht, da ich im jetzigen Lkw keine Mittelablage eingebaut habe. Oder ein Buch oder die Zeitung zu lesen. Auf solche Ideen käme ich gar nicht.

Was mich aber an diesen Beitrag stört, ist folgende Aussage:

Dabei hat eine Erhebung des Landes Niedersachsen ergeben: Bei 56 Prozent der tödlichen Unfälle sind LKW die Verursacher, häufig weil sie ein Stauende übersehen und auf andere Fahrzeuge auffahren.

Dabei entsteht der Eindruck, Lkw würden grundsätzlich 56 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle verursachen. Das ist nicht richtig. Diese 56 Prozent beziehen sich auf Unfälle mit Lkw Beteiligung.

Dann gab es noch diese Diskussionsrunde im WDR: Kaputte Brücken, marode Straßen, Dauerstau – Was muss sich ändern?

Dazu eine kleine Berichtigung: In der Ankündigung vom Montag behauptete ich, dass als Gäste der Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck und Thomas Kutschaty, Justizminister NRW, anwesend sind. Das stand so in der eMail, die mir die Redaktion von „Ihre Meinung“ geschickt hat und ich habe es einfach ohne nachzudenken übernommen. Markus war da aufmerksamer. Danke.
Das stimmte so nicht. Als Experten anwesend waren Oliver Wittke, ehemaliger Verkehrsminister von NRW und Jürgen Resch, Chef der dt. Umwelthilfe.

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