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Kategorie: Ladung

Die Artenvielfalt von Kontrollen

Es gibt Kontrollen, bei denen reagiert ein Beamter irritiert, es gibt Kontrollen, bei denen reagiert er allergisch und es gibt Kontrollen, da wird der Mann (oder die Frau) gleich hysterisch.

Irritiert dann, wenn eigentlich alles passt. Lenk- und Ruhezeiten stimmen so einigermaßen, der Lastzug ist leer. Ladungssicherung ist also kein Thema.
Viele glauben halt, dass es kaum ein Fahrer schafft, die gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten immer korrekt einzuhalten.

Allergisch wird der Kontrollierende, wenn er Unregelmäßigkeiten feststellt und der Fahrer diese versucht zu erklären. In den Augen von vielen Beamten bewegen sich Lkw – Lenker immer am Rand der Legalität und das lassen das einem auch spüren.
Dabei will jeder Fahrer sein Geld nur auf eine vernünftige und anständige Art verdienen. Viele Kontrollen sorgen aber dafür, dass man immer weiter in die Kriminalität hinein gedrängt wird.

Es gibt immer mehr Verbote, die bei Missachtung mit hohen Geldstrafen und Punkten in Flensburg geahndet werden. Ist irgendwann das Limit erreicht, wird die Fahrerlaubnis entzogen. Die private oder familiäre Situation spielt dabei keine Rolle.
Schnell ist man dann am Rand des persönlichen Ruins angekommen.

Dazu kommt die Osterweiterung der EU und die damit verbundenen sinkenden Frachtpreise. Viele Spediteure verlangen von Ihren Fahrern, noch mehr zu arbeiten. Vielleicht auch irgendwo verständlich. Die Firmen müssen überleben, damit auch der Kutscher am Monatsende seinen Lohn bekommt.

Hysterie tritt dann zum Vorschein, wenn der Brummifahrer es wagt, zu widersprechen. Das passiert häufig bei der Art und Weise von Ladungssicherung. Die Vorstellungen zwischen beiden Parteien liegen oftmals weit auseinander.
Der Fahrer zieht dabei aber immer den kürzeren. Gegen mathematische Formeln und theoretischen Wissen kommt halt keiner an.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich habe nichts gegen Ladungssicherung. Im Gegenteil. Nur wird es oftmals übertrieben. Wenn ich Meldungen lese, dass ein Lkw mit einer Ladung Spanplatten seine Fahrt erst dann fortsetzen darf, wenn fünfzig oder sechzig Gurte angelegt wurden, zweifel ich an der logischen Denkweise dieses Systems.

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Jeder fünfte Lkw – Transport überflüssig

Kleinere und bessere Verpackungen könnten zahlreiche Lkw-Fahrten überflüssig machen. „Jeder fünfte Lkw-Transport ist überflüssig“, sagte der Chef der Spedition Dachser, Bernhard Simon, der „Welt am Sonntag“. Im Transport werde „viel zu viel Luft herumgefahren“. Das liege vor allem daran, dass Güter falsch verpackt seien.

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Raubbau an Ruhezeiten

Gut gemachter Beitrag über die Situation an vielen Be- oder Entladestellen:

Lkw-Fahrer stehen an Laderampen oft vor dem Dilemma, entweder auf das Abladen zu warten oder selbst anzupacken. Die Folgen: Übermüdung und Risiken im Straßenverkehr.

Die Sendung kann hier angeschaut werden >>>

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Missverständnisse

In einem Stahlwerk, irgendwo in Mittelhessen. Ich fahre auf die Waage und melde mich beim Pförtner:

„Hallo, ich soll hier laden!“
„Bestimmt ungern!“

„Nee. Nicht für Ungarn. Sondern in die Schweiz!“
„Ja, schon klar. Ich meinte, Du lädst hier sicherlich ungern!“

„Ach so. Ungern. Ich habe Ungarn verstanden. Wieso eigentlich ungern?“
„Weil hier kein Fahrer gerne herkommt. Du wärst der erste!“

So schlimm war es im Endeffekt garnicht. Kaum zwei Stunden später hatte ich mein Zeug und durfte wieder fahren.

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Ladung

Vielleicht interessiert es den ein oder anderen, was ich eigentlich durch die Gegend kutschiere. Das ist ja nicht das unwichtigste an meinem Job – und was eignet sich da besser, als ein unverfängliches Foto.

Den Anfang machen Stahlbleche: Tolle Ladung, dazu voll ausgeladen. Das ganze zu sichern, ist auch kein Problem. Ob deutsche Polizisten mit meiner Art der Ladungssicherung einverstanden sind, kann ich natürlich nicht sagen. Aber ich habe gute Hoffnung.

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Tüv Tüv

Nach einem Jahr und knapp 140 000 Kilometer war letzten Samstag die erste Hauptuntersuchung für die Zugmaschine und den Auflieger fällig. Probleme gab es keine. Wäre ja auch schlimm.
Allerdings wundert es mich ein wenig, dass die Plane noch nicht geflickt werden mußte. Eigentlich dauert es keine vier Wochen, bis diese durch irgendwelche Deppen auf Parkplätzen aufgeschnitten wird, um einen Blick auf die Ladung erhaschen zu können.

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LKW-Fahrer haftet für Steinschlag

Fliegt ein Stein in die Frontscheibe eines Pkw und stammt dieser von einem vorausfahrenden Lkw, so muss der betroffene Autofahrer keine weiteren Angaben zum Vorfall machen. Der Lkw-Fahrer dagegen muss die für einen Haftungsausschluss seinerseits relevante Frage klären, ob der Stein von einer schuldhaft unzureichend gesicherten Ladefläche herabgefallen ist oder als unabwendbares Ereignis von den Rädern seines Fahrzeugs nur aufgewirbelt wurde. Das hat das Landgericht Heidelberg klargestellt (Az. 5 S 30/11).

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Elende Säcke

Letzten Donnerstag durfte ich in der Nähe von Mailand zehn Paletten mit Bigbags laden. Keine Ahnung, was genau in diesen Säcken war. Problem: Der Inhalt rutschte während der Fahrt immer weiter in sich zusammen. Die darüber geworfenen Gurte waren also nur Makulatur.

Bei der zweiten Ladestelle waren logischerweise alle wieder locker. Das ganze wieder festgezurrt – mit der Hoffnung, dass sich dieses Pulver soweit gesetzt hat, dass die Gurte halten.

Freitagfrüh habe ich nochmal geschaut. Da sah es ganz gut aus. Alle Säcke waren noch stramm angezogen.
Gestern früh beim Entladen der Paletten jedoch das gewohnte Bild: Die Zurrgurte hingen schlapp herunter.

BigBag

Trotzdem haben sich diese Bigbags kaum gewölbt oder in irgendeine Schräglage begeben. Die Ladungssicherung war demnach doch nur für’s Auge. Und damit das Gewissen beruhigt ist.

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