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Kategorie: Internes

Asphalt – Cowboys

Vor etwa einem Jahr fragte eine Produktionsgesellschaft bei mir nach, ob ich Interesse hätte, bei einer „Dokusoap“ mitzuwirken. Für diese Serie sollten mehrere Lkw-Fahrer einige Wochen lang auf Ihren Touren begleitet werden.
Unter Vorbehalt sagte ich zu. Nach einigen Terminschwierigkeiten klappte es schließlich mit einem Treffen auf dem Rasthof „Irschenberg“, an der A 8 zwischen München und Salzburg.

Dort erfuhr ich, dass der Sender „DMAX“ eine eigene Serie plant. Damals stand weder der Titel, noch das genaue Format fest. Geplant war bis dahin nur, dass der Autohof Berg in Oberfranken Dreh- und Angelpunkt der Serie werden soll.

Damit war das Thema für mich schon erledigt. Die A 9 zwischen Nürnberg und Leipzig ist halt nicht mein Revier. Es wurden noch einige Probeaufnahmen gemacht und anschließend verabschiedeten wir uns freundlich.
Seitdem hörte ich nichts mehr von denen.

Vorhin sah ich ein Werbeplakat, auf dem für eine neue Serie mit dem Titel „Asphalt-Cowboys“ geworben wird. Auf der dazugehörigen Infoseite erfährt man:

DMAX geht mit den Königen der Autobahn auf große Fahrt quer durch Europa, von Rostock bis Mailand. Sprecher der neuen Doku-Serie ist Sänger und Trucker-Idol Gunter Gabriel – der deutsche „Johnny Cash“.

Irgendwo habe ich gelesen, dass es die wohl bisher aufwendigste DMAX-Eigenproduktion ist und für’s erste vier Folgen geplant sind. Ich werde wohl auf die Wiederholung warten müssen – denn Dienstag ist für mich TV-freie Zeit.

Leben auf der Strasse

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Gastbeitrag: Das Reifenalter – wann ist Zeit für einen Reifenwechsel (Werbung)

Die Zeit nagt an allem und jedem – auch das Gummi von Reifen wird davon nicht verschont: Die Witterungsbedingungen, dass befahrene Terrain und UV-Strahlung sind nur einige der Faktoren, die sich auf die Beschaffenheit der Bereifung auswirken. Um Alterserscheinungen rechtzeitig zu erkennen und ein Versagen einer der wichtigsten Teile am Truck zu verhindern, ist eine regelmäßige Überprüfung der Reifen ratsam.

Das Herstellungsdatum – Orientierungspunkt zur Bestimmung des Reifenalters

Eingeführt vom amerikanischen „Department of Transportation“ bildet die DOT-Nummer an der Seitenwand der Pneus das Produktionsdatum der Reifen ab – aufgeschlüsselt in Form von Kalenderwoche und Jahr.
Dabei deutet beispielsweise die Zahlenfolge 1207 an, dass es sich um einen Reifen handelt, der in der 12. Kalenderwoche des Jahres 2007 hergestellt worden ist. Wichtig ist die Angabe zur Beurteilung der Lagerungsdauer und der Dauer der Umwelteinflüsse sowie den eventuell dadurch entstandenen Schäden.

Mit den Umwelteinflüssen in Verbindung stehende Nachteile müssen nicht sofort mit dem bloßen Auge ersichtlich sein – auf mikroskopischer Ebene lassen sich jedoch oftmals Materialschwächen wie Risse oder Sprödigkeit erkennen.
Mit der Zeit vergrößern sich die Schäden und ein Reifenwechsel kommt unaufhörlich näher. Aber Hilfe gibt es auch im Netz. So findet man z.B. auf dieser Website ein großes Angebot an neuen Reifen.

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Streit mit Scania

Saab muss sich von seinem roten Greif trennen. Der Grund: Der Lkw-Bauer Scania, früher Partner von Saab, hat das gleiche Logo. Weil Saab jetzt einer asiatischen Investorengruppe gehört, will Scania sich distanzieren.

Weiter (externer Link) >>>

Scania diese SAABoteure. Aber im ernst: Einen richtigen Saab wird es wohl eh nicht mehr geben. Von daher kann ich Scania schon verstehen.

Ganz ohne Nostalgie geht es aber trotzdem nicht – und sei es auch nur auf einem Kennzeichenhalter:

Kennzeichenhalter

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Ab heute ist Diät angesagt

Vor einigen Wochen begleitete mich ein Team vom ZDF für einen Tag. Die drei – Redakteurin, Kameramann und Tononkel – waren super nett, was meiner anfänglichen leichten Nervosität durchaus entgegen kam. Gut, letzterer war sicher froh, dass der Tag vorüber war. Über Stunden hinter mir herfahren, kann halt schon in Stress ausarten.

Das ganze war übrigens an einem Montag und ganz ohne Stau. Kaum zu glauben.
Bereits am Sonntagabend trafen wir uns kurz und besprachen, was sich wer wie vorgestellt hat. Der (Dreh-) Tag selbst begann auf dem Autohof in Regensburg um kurz nach sechs.

Die erste Abladestelle war bei einem Automobilzulieferer in einem kleinen Ort im Altmühltal. Termin: Sieben Uhr. Das Telefonat der Redakteurin zwecks Drehgenehmigung zog sich etwas in die Länge. Um diese Uhrzeit ist halt niemand zu erreichen, der so etwas entscheiden kann oder darf. Letztlich fand sich doch jemand, der die Erlaubnis gab.
Natürlich mit der Einschränkung, keine Teile zu filmen. Ist ja auch verständlich.

Anschließend ging es über Nürnberg, Würzburg und Kassel weiter nach Paderborn. Eine externe Firma baute für einen dort ansäßigen Konservenhersteller eine neue Förderanlage. Einige Teile dafür durfte ich anliefern. Im Gegensatz zum Vormittag gab es hier keine Drehgenehmigung. Das muß man halt akzeptieren.
Für die Fernsehleute ist das wohl Normalität. Viele Firmen oder auch Privatleute lehnen es ab, gefilmt zu werden. Auch ich habe überlegt, ob ich überhaupt zu sage.

Bereut habe ich es nicht. Der Tag war toll und es hat Spass gemacht.

ZDF Tweet

Vor kurzen wurde der Beitrag gesendet. Zu sehen ist er für einige Tage in der ZDFmediathek >>>

PS. Die Überschrift ergibt einen Sinn, wenn Ihr mich in dem Film erkennt.

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