Der erste Tagespunkt am Dienstagvormittag war ein kurzes Gespräch im DLF über Fahrermangel und Zukunftsaussichten meines Jobs. Nebenbei, den Termin hätte ich fast verpennt. Im wahrsten Sinne. So klingt mein Dialog auch. Sorry. Aber ich habe mein bestes gegeben.
Zum zweiten ein längeres Gespräch mit Jochen Diekmann, Moderator beim ET-Radio. Das ist ein Internetradio und Teil von RockFM. In dieser Plauderei ging es um die Touren, die ich so fahre und um meine Beweggründe, bestimmte Dinge zu verbloggen.
Ein Spannungsfeld zwischen Recht, Realität und Menschlichkeit, zwischen Gesetz, Gewissen und Wirklichkeit
2. Weihnachtstag, eine Raststätte an der Autobahn 2
Die Parkplätze sind überfüllt, die Fahrer sind im Lkw. Für viele Außenstehende ein gewohntes Bild. Für uns dagegen ein Anlass hinzuschauen.
Es geht dabei nicht um kulturelle oder religiöse Fragen. Natürlich gibt es Fahrer, die kein Weihnachten feiern. Nein, es geht um etwas anderes: Wir haben ein Mobilitätspaket, wir haben Lenk- und Ruhezeiten, wir haben Gesetze, die genau verhindern sollen, dass Menschen monatelang im Lkw leben. Auf dem Papier ist vieles klar geregelt, nur in der Realität wird es zu oft nicht kontrolliert.
Wer mit den Fahrern spricht, bekommt meist ehrliche Antworten
Ja, es gibt einige, die freiwillig im Lkw leben. Aber die meisten sagen etwas anderes: „Ich würde gerne nach Hause. Aber es geht nicht.“ Teilweise sind sie drei bis sechs Monate unterwegs. Und weil kaum kontrolliert wird, scheint es egal zu sein.
Die kleinen Geschenktüten, die an solchen Tagen verteilt werden, sind ehrlich gemeint. Sie sind ein kurzer Moment des Glücks, ein Zeichen: Du wirst gesehen. Aber sie ändern nichts an den Strukturen. Eine konsequente Kontrolle der bestehenden Regeln wäre für viele Fahrer das wertvollere Geschenk.
Gnade, Verantwortung und Scheinheiligkeit
Gleichzeitig gibt es eine andere, ebenso berechtigte Perspektive. Es ist Weihnachten. Muss an diesen Tagen wirklich das Recht über allem stehen? Gibt es nicht Momente, in denen Menschlichkeit vor Paragrafen stehen darf?
Viele der Menschen, die Geschenke verteilen, fordern keine Strafen. Sie wollen keine Anzeigen, keine Bußgelder. Sie wollen einfach nur eine kleine Freude in einen trostlosen Alltag bringen.
Der Vorwurf der Scheinheiligkeit trifft deshalb nicht die Helfer. Sondern eher die Gesellschaft insgesamt. Auf der einen Seite wird verteilt, getröstet, fotografiert.
Auf der anderen Seite bleibt ein System bestehen, das genau diese Zustände produziert und hinnimmt.
Wir wollen unsere Pakete pünktlich. Wir wollen volle Regale. Wir wollen niedrige Preise. Am besten ohne darüber nachzudenken, wer den Preis dafür zahlt.
Und wenn Fahrer über Weihnachten, Ostern oder an normalen Wochenenden auf Raststätten stehen, heißt es: „So war das doch nicht gemeint.“ Doch: Ein Preis, den man nicht sehen will, ist trotzdem ein Preis.
Mehr als ein Geschenk
Mein Dank gilt allen, die ihre Freizeit geopfert haben, um auf Raststätten ein Zeichen zu setzen. Diese Gesten sind wichtig. Sie zeigen den Fahrern, dass sie nicht völlig unsichtbar sind, auch wenn es oft nur Minuten sind.
Aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir weiterdenken. Über den Tellerrand. Über Weihnachten hinaus. Menschenwürde ist kein saisonales Gefühl. Sie bedeutet, dass niemand zum bloßen Mittel degradiert wird. Auch nicht im Namen von Logistik, Konsum oder Bequemlichkeit.
Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem sich beide Sichtweisen treffen: Ohne Respekt, ohne Kontrolle, ohne Verantwortung bleibt selbst die schönste Geste nur ein Trostpflaster. Und das kann auf Dauer nicht genug sein.
Ich wünsche Euch ruhige erholsame Feiertage, mit Zeit zum Durchatmen, Abschalten und Auftanken. Und viel Gelassenheit. Macht es euch schön.
Ach ja, was mir noch wichtig ist: Vielen Dank für Eure Treue, Euer Vertrauen und Euer Interesse an meinem Blog.
Auch wenn einige mit mir nicht immer auf einen Nenner kommen – aber nicht immer einer Meinung zu sein, gehört einfach dazu. Andere Sichtweisen, kritische Fragen und ehrliche Kommentare bringen mir viel und halten diesen Blog lebendig.
Denn der respektvolle Dialog zählt. Schön, dass ihr eure Gedanken teilt und diesen Blog mitgestaltet.
Es ist schon erstaunlich, wie hartnäckig sich Missverständnisse halten. Besonders dann, wenn es um Arbeitszeit, Lenkzeit und die Bezahlung von Berufskraftfahrern geht. Genau diese Punkte waren 2014 der Kern meiner Petition, und sie sind es heute noch.
Er beschreibt damit eine Wahrheit, die viele von uns schon lange kennen, aber kaum einer laut ausspricht: Wir Fahrer schuften unter Bedingungen, die auf Dauer krank machen. Körperlich, psychisch und menschlich.
Wochenlang unterwegs, schlafen auf überfüllten Rastplätzen, manchmal mit einem Eimer statt einer Toilette. Lärm, Hitze, Kälte, Zeitdruck, dass ist Alltag. Wer von außen denkt, man „sitzt ja nur“, hat keine Ahnung, was dieser Beruf wirklich bedeutet.
Wir tragen Verantwortung für zig Tonnen Ladung, für die Sicherheit anderer und oft auch für unser eigenes Leben und trotzdem fehlt es an Respekt, Wertschätzung und vor allem an Infrastruktur. Fakten sprechen für sich: Mehr als die Hälfte aller Berufskraftfahrer ist übergewichtig, viele leiden unter Bluthochdruck, Diabetes oder Schlafapnoe. Und jeder Dritte hat schon einmal erlebt, am Steuer kurz einzunicken.
Das ist kein Versagen, das ist ein Systemfehler, verursacht durch Übermüdung, Termindruck und mangelnde Pausenmöglichkeiten. Die Branche leidet, weil die Gesellschaft möglichst billig einkaufen will.
Speditionen stehen unter Druck, Auftraggeber drücken die Preise, und am Ende bleibt der Fahrer auf der Strecke. Viele sterben sprichwörtlich am Arbeitsplatz, während sie eigentlich nur ihren Job machen wollten.
Ich weiß, wovon ich schreibe. Nach Jahrzehnten auf der Straße kenne ich beide Seiten. Die Leidenschaft fürs Fahren und die Schattenseiten des Systems. Ich selbst leide an Schlafapnoe und Diabetes.
Das kam nicht von irgendwoher. Es sind Folgen eines Berufs, in dem Schlaf oft Luxus ist und Essen aus der Plastikschale kommt.
Wir brauchen endlich ehrliche Veränderungen: Bessere Rastplätze mit ordentlichen Sanitäreinrichtungen. Faire Bezahlung, die dem Risiko und der Verantwortung gerecht wird. Und eine Gesellschaft, die begreift, dass ihr Wohlstand auf den Rädern dieser Menschen rollt.
Was als sozialer Fortschritt verkauft wurde, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als politische Kulisse, deren Fassade längst bröckelt. Die Verhandlungen um das sogenannte „Mobilitätspaket I“ begannen mit hehren Zielen: Fairness, sozialer Ausgleich, Eindämmung von Lohn- und Sozialdumping.
Es war ein Hoffnungsschimmer für viele, die den ruinösen Wettbewerb im europäischen Straßengüterverkehr nicht mehr ertragen konnten. Allen voran die selbstfahrenden Unternehmer, die KMU, die inländischen Berufskraftfahrer. Doch was folgte, war ein zermürbendes Schauspiel zwischen Lobbyismus, Ignoranz und politischem Kalkül.
Von Beginn an ein ungleiches Spiel
Schon während der Verhandlungen zum Mobilitätspaket wurde deutlich, wer am Tisch sitzt und wer draußen vor der Tür stehen muss. Vertreter großer Konzerne, Verbände mit wirtschaftsnaher Ausrichtung, Regierungen mit eigenen nationalen Interessen. Sie alle bestimmten die Richtung. Die eigentlichen Betroffenen, die zigtausend Fahrer, die mittelständischen Transportunternehmer, wurden allenfalls am Rande gehört, wenn überhaupt.
Die Rückkehrpflicht von Fahrzeugen und Fahrern sollte der Durchbruch gegen Briefkastenfirmen und Ausbeutung sein. Es wurde kaum ein Jahr nach ihrer Einführung durch politische Einflussnahme und neoliberale Interessengruppen systematisch aufgeweicht und abgeschafft.
Die Ausrede: Klimaschutz. Das eigentliche Ziel: weitere Marktöffnung unter dem Deckmantel ökologischer Vernunft. Eine Farce sondergleichen.
Auf Petition und Verfassungsbeschwerde folgt die Sprachlosigkeit der Demokratie
Eine Petition an die Bundesregierung und eine Verfassungsbeschwerde waren ein Akt demokratischen Aufbegehrens. Ein Versuch, Gerechtigkeit auf juristischem Weg einzufordern. Wir haben uns auf geltendes EU-Recht gestützt, insbesondere auf Artikel 5 (3) EUV sowie Artikel 114 (2) AEUV. Wir haben dargelegt, dass der Wettbewerb im europäischen Güterkraftverkehr nicht nur unlauter, sondern regelrecht ruinös ist, für Arbeitnehmer wie für Unternehmer.
Doch die Bundesregierung blieb stumm. Kein Wort zur Begründung, keine inhaltliche Auseinandersetzung. Man verwies auf das Mobilitätspaket als sei damit alles geregelt. Dabei wurden genau jene Missstände, die wir benannt haben, von diesem Paket nur neu verpackt, nicht beseitigt.
Lkw stehen auf einem Rasthof. Deren Fahrer sind teilweise wochenlang unterwegs.
Die Artikel 151 bis 155 AEUV, auf die sich gerne berufen wird, sind in Wirklichkeit bloße Beteiligungsrechte für Tarifpartner ohne jede Entscheidungskompetenz. Die Wahrheit ist: Diese „Sozialpartner“ dürfen informieren, kritisieren, einreichen aber nicht mitentscheiden. Die soziale Säule der EU ist ein Papiertiger.
Und das Bundesverfassungsgericht? Es kann die Beschwerde jahrelang liegen lassen oder sie kommentarlos ablehnen. Eine Instanz, die über so grundlegende Fragen wie die Zerstörung eines ganzen Berufszweigs urteilen soll, aber von der Materie keine praktische Ahnung hat, ist auf die Aussagen einer Bundesregierung angewiesen, die längst zum Mitverwalter eines Systems der Ausbeutung geworden ist.
Wirklichkeit auf den Straßen. Die Realität in den Fahrerkabinen
Während die Politik von Fortschritt redet, schlafen Fahrer auf Parkplätzen ohne sanitäre Einrichtungen. Während Minister vom „starken Mittelstand“ sprechen, brechen deutsche Unternehmen unter dem Druck osteuropäischer Dumpinganbieter zusammen. Während EU-Gesetze Schutz versprechen, finden Kontrollen nur auf dem Papier statt. Während man von „Wettbewerbsgleichheit“ faselt, werden Sozialstandards systematisch unterlaufen.
Was bleibt, ist eine Realität voller Absurditäten: Fahrer, die sechs Wochen und mehr quer durch Europa irren, ohne zu wissen, ob sie nächsten Monat noch Arbeit haben oder wann sie nach Hause kommen.
Unternehmer, die sich an Vorschriften halten und dafür bestraft werden, weil sie nicht billig genug sind. Und eine Politik, die Gesetze schafft, deren Einhaltung sie weder kontrolliert noch einfordert.
Wenn Recht zur Kulisse wird, verliert die Demokratie
Das Mobilitätspaket hätte ein großer Wurf zur Gesundung einer Branche sein können. Stattdessen wurde es zum Vorwand, Reformen zu unterlassen, Proteste zu ignorieren und Kritik abzutun. Die Rückkehrpflicht wird geopfert, die Marktzugangsregeln ausgehöhlt, der soziale Dialog zur Fassade degradiert. Was bleibt?
Ein ruinöser, systemisch geduldeter Wettbewerb, gespeist durch Briefkastenfirmen, unregulierte Subunternehmerketten und fehlende Kontrollen.
Eine Politik, die sich hinter dem Mobilitätspaket I versteckt, obwohl sie weiß, dass dessen Wirkung durch Ausweichstrategien längst unterwandert ist.
Ein Justizapparat, der auf Einschätzungen der Bundesregierung zurückgreift, die wiederum von realitätsfernen oder lobbygetriebenen Einschätzungen geprägt ist.
Wir haben nicht nur die Stimme erhoben, wir haben sauber gearbeitet, fundiert argumentiert und auf geltendes Recht berufen. Das dies bis heute folgenlos bleibt, zeigt die wahre Fratze europäischer Verkehrspolitik: neoliberal, marktkonform, systemblind, und tief undemokratisch.
Doch auch wenn man uns ignoriert, verspottet oder bekämpft, wir haben den Finger in die Wunde gelegt. Und wir haben dokumentiert, was andere verschweigen.
Eines der Plugins welches ich auf diesem Blog installiert habe, ist „Independent Analytics„. Ein simples DSGVO-konformes Statistik-Tool, welches zählt, wie viele Aufrufe dieser Weblog und einzelne Beiträge hier erhalten und wie viel Traffic über z.B. Suchmaschinen oder soziale Medien kommen.
Ja, auch soziale Medien. Und da besonders Facebook. Denn gegenüber Twitter oder gar Threads oder LinkedIn sind dort viele Fahrer vernetzt. Und wenn ein Beitrag von hier auf einer reichweitenstarken Seite oder Gruppe mit vielen Mitgliedern geteilt wird, gibt das schon einen Schub nach oben.
Weil eben viele Leute auf den dort geteilten Link klicken.
Die Besucherzahlen von gestern
Anders ist es bei Suchmaschinen und da besonders Google. Ja Google, denn alle anderen Dienste kann ich vernachlässigen, denn die sind eigentlich irrelevant.
Der gestrige „Verkehr“ durch Suchmaschinen
Über achthundert Besucher nur über Google. Ist doch gut. Besonders für meinen kleinen Blog. Ich bin zufrieden. Noch.
Ja noch. Denn jetzt kommt ein aber: Dank Gemini bei der Google Suche geht Website-Traffic auch hier immer mehr den Bach runter.
Heißt, Besucherzahlen, Medieninhalte und Informationsgehalt nicht nur hier, sondern auch von anderen vielen kleinen und großen Weblogs, Webseiten oder anderen Internetplattformen wird einfach parasitär und kostenlos von Artificial Intelligence (AI) verwertet und prominent, also ganz oben auf deren Seite, präsentiert.
Ein Beispiel? Bei der Suche nach „beste Truckerfilme“ sieht das so aus:
Erst KI, dann der Rest
Nutzer erhalten direkt oben in den Suchergebnissen KI-generierte Antworten auf ihre Anfrage. User brauchen also keine Website, kein Forum oder wie hier keinen Blog mehr zu besuchen, um gewünschte Informationen zu erhalten. Das führt, logischerweise, zu einem signifikanten Rückgang von Klicks. Und ja, auch Einnahmen.
Denn dieser Einbruch, irgendwo habe ich mal gelesen, um bis zu 70 Prozent an Klicks, torpediert z.B. Werbefinanzierung fast komplett. Und das ohne Ausgleich.
Jedes Wort, jeder Satz, jeder Beitrag den ich und viele andere ins Netz schreiben, wird von deren KI verwurstet. Echt ein gefährlicher Trend, der Bot-Netzwerken und fragwürdig finanzierten Quellen viele Türen öffnet.
Wieso das von Kartellbehörden oder Regulierungsstellen verpennt wurde? Keine Ahnung. Bis man dort aufwacht, ist der Drops längst gelutscht. Denn bis dahin wird jedes von Menschen geschriebenes Wort von irgendeiner KI gefressen und für lau verbreitet. Keine schönen Aussichten.
Es ist mal wieder der fünfte eines Monats. Und an diesem fragt „Gut gebrüllt“, wie denn von anderer Leute Blogger der Tag so war. Das nennt sich dann „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag„.? Oder eben in Kurzform „WmDedgT„. Hier ist, zum zwölften Mal – joa mei, wie die Zeit vergeht – meine Ausgabe:
Gegen zwei, ich werde munter. Es regnet, dass Getrommel der Tropfen aufs Blechdach hat meine Blase inspiriert, sich zu melden. Hab eigentlich keine Lust aus der Koje zu krabbeln und wie ein Blindfisch im Regen herum zu staken, nur um zu pieseln. Aber hilft ja nix.
Immerhin kann ich dann noch über drei Stunden pennen.
05.30 Uhr, die WeckerApp vom Handy lärmt. Aber es ist Freitag, der einzige Tag, an dem mir das zeitige Aufstehen leichter fällt. Auch weil es heute nicht spät werden dürfte. Ich hab noch eine Ladestelle, dann ab nach Hause.
05.38 Uhr, es regnet noch immer. Oder schon wieder. Morgenwäsche am Kanister und Zähne putzen. Dabei eine Runde um den Lkw. Plane ganz, kein Reifen platt, Tankdeckel zu und Sattelkupplung ist auch verriegelt. Abfahrtskontrolle im Schnelldurchgang.
05.46 Uhr, wieder im Lkw, ein wenig durchnässt. Ich lass den Motor an. Der Auflieger verliert über Nacht ein bissel Luft, muss also noch ein bissel warten.
05.54 Uhr, los geht’s. Bis zum bereits erwähnten einzigen Kunden für Heute brauche ich ne gute knappe Stunde. Alles über Landstraße und durch ein paar Dörfer. Sehr gemütlich.
06.46 Uhr, angekommen. Etwas abseits der Firma steht schon ein Osteuropäer, der hat die Vorhänge aber noch zu. Hab also keinen anderen vor mir. Die Schranke geht hoch, ich fahre auf den Ladeplatz.
Drei Gestelle mit Kunststoffrohre soll ich hier bekommen. Sind fünf Lademeter, sollte grad so passen.
07.02 Uhr, ich bin am Versandbüro, bekomme die Ladepapiere, soll mich damit beim Staplerfahrer melden. Mach ich. Während der die Rohre zusammen sucht, öffne ich den Auflieger und krame drei Gurte hervor.
Eine halbe Stunde später ist alles erledigt. Geladen, gesichert, Auflieger wieder zu. Jetzt noch Lieferscheine und Frachtbrief unterschreiben, fertsch. es geht nach Hause.
8.40 Uhr, bei Stadtallendorf fahre ich auf die A49. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass der Lückenschluss dieser Autobahn das beste ist, was Hessen in den vergangenen vierzig Jahren zustande gebracht hat?
Für mich ist dieses kleine Stück Autobahn ein Segen.
Gegen elf, Wochenende. Mit einem feuchten Tuch wische ich noch mal über die Armaturen, wühle die Tasche mit den benutzten Klamotten raus und dann sind es noch zweihundert Meter bis in meine Wohnung. Wieder eine Arbeitswoche geschafft.
Der Rest des Tages werden private Unternehmungen sein. Wie einkaufen oder den Abend mit Freunden und Bekannten verbringen. Und diesen Beitrag hier schreiben. Schönes Wochenende zusammen.
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