bin gerade auf den Weg in ein langes Wochenende nach Kroatien. Wahnsinn was auf den Straßen los ist. Das Du da nicht durchdrehst?
Blogleser Florian
Tja nun. Es ist schon irre, wie der Verkehr zugenommen hat. Aber ist ja alles bekannt, und joa, ich bin ja der letzte, der was dagegen tun kann. Die Straße ist quasi mein Arbeitsplatz. Also entweder ich akzeptiere solche Zustände wie Dauerbaustellen, Staus, Parkplatzmangel oder ich muss Hartzen oder was völlig anderes machen oder auf die Rente warten. In fünfzehn Jahren wäre es soweit.
Aber ernsthaft. Ja, es ist schon ein bissel belastend und nervt auch. Es gibt so Tage, an denen ich kaum vorwärts komme. Aber dafür gibt es auch Tage, wo es besser läuft. Also alles gut.
Diese eMail von James lag vor anderthalb Wochen in meinem Postfach:
Hallo. Wir sind ukrainische Hacker und wir haben Ihre Seite gehackt truckonline.de Was wollen wir? Wir mochten, dass Sie bis zum 25. Marz eine Spende zur Unterstutzung der Ukraine in Hohe von 0,05 BTC an diese Bitcoin (BTC)-Wallet leisten, dies ist ein kleiner Betrag: bc1qtutdrvshe8cvf0kz06r4**********dprtm9z5 Wenn Sie nicht spenden, erscheint auf Ihrer Website ein riesiges Vollbild-Banner, das alle Besucher Ihrer Website auffordert, der Ukraine zu helfen (Ihre Website wird nicht sichtbar sein, nur unser Banner). Wenn Sie es entfernen, werden wir aufgehangt Wenn Sie die Schwachstelle beheben, finden wir eine neue und hangen das Banner erneut auf. Als letzten Ausweg lassen wir den Domainnamen-Registrar Ihre Domain dauerhaft sperren.
Eine obskure Nachricht in meinem Postfach
Oh. Eine gewaltige Drohung. Mein Blog wurde infiltriert, um den Menschen in der Ukraine zu helfen. Als ob der Verzicht auf „Ritter Sport“ nicht reichen würde.
Aber Scherz beiseite. Dieser Blog ist mein Hobby, dazu eines was mir noch immer Spass bereitet. Zudem ist das Bloggen etwas, dass man von überall aus machen kann. Denn man braucht nur ein Handy oder einen Laptop und eine halbwegs vernünftige Internetverbindung. Deshalb finde ich solche Mails eigentlich nicht so richtig lustig, auch wenn es nur Spam ist.
Aber letztlich ist ja nichts passiert. Die Galgenfrist ist seit über eine Woche abgelaufen, es gibt noch immer meine Inhalte zu sehen – und nicht irgendein Banner, welches angeblich zu irgendeiner Ukraine-Hilfe aufrufen soll.
Aber davon abgesehen, mich würde schon interessieren, wie viele Seitenbetreiber solch eine Mail bekommen haben und ob auf diesen offensichtlichen Müll wirklich jemand drauf rein fällt und was „spendet“. Zumal Bitcoins? Ich armer, kleiner Wicht soll mit so etwas handeln? Lustiger wird es heute nicht mehr.
Michael schickte mir ein Video, mehrere Bilder und einen kurzen Bericht aus seinem Thailand-Urlaub. Vielen, vielen Dank dafür:
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Der hat einen platten Reifen gehabt, also wurden Hölzer benutzt, um genügend Bodenfreiheit zu erreichen. Passte aber irgendwie auch nicht, also wurde noch ein Hammer hochkant drunter gelegt und dann die Karre abgelassen. Ich bin gleich abgehauen.
Fundstück von Axel auf dem Gelände einer Spedition in Hamburg. Könnte auch gut in meine Ruprik „Exotische Kennzeichen“ passen. Danke schön.
Hier wie unschwer zu erkennen ist, eines aus dem Iran. Hatte ich vor knapp zwei Jahren schon mal im Blog. Das welches Axel fotografiert hat, ist ein sogenanntes Transit-Nummernschild. Diese werden für Fahrten ins Ausland vergeben, pro Fahrzeug nur einmal ausgegeben und gelten ein Fahrzeugleben lang.
Andere Länder, andere Sitten. Was aber überall gleich zu sein scheint, dass der Spruch „Mehr Glück als Verstand“ in jedem Winkel der Welt gilt. Denn laut dem verlinkten Bericht wurde der Fahrer wirklich nur leicht verletzt.
Ähnliches sehe ich auch noch ab und an in Italien. Zwar nicht mit Stahlplatten, dafür mit Granitblöcken. Auch die liegen mittig auf einem Auflieger und sind, wenn überhaupt, nur mit einer Kette gesichert. Bei einer Vollbremsung will ich nicht in der Nähe stehen.
Wahnsinn, es ist geschafft, ab Dienstag dürfen Brummifahrerinnen und -fahrer wieder in den Restaurants an den Autohöfen einkehren. Das hat heute das Land Niedersachsen auf seiner Internetseite veröffenlicht (Fundstelle unten). Ich danke allen, die gemeinsam dafür gekämpft haben und ich danke auch ausdrücklich der Landesregierung, dass sie sich entschieden hat, etwas für diese Menschen zu tun. Auch dafür, dass bewiesen wurde, dass man mit demokratischen Mitteln viel erreichen kann.
Danke an unsere Landtagsabgeordneten, die sich eingesetzt und mir zugehört haben und ein Riesendank an die Chefin vom Autohof-Restaurant, Sibylle Rademacher, mit ihrem Team. Schön, dass Ihr so tapfer durchgehalten habt.Jetzt bin ich erstmal gerührt und freue mich tierisch.
Blogleser Al hatte letzte Woche ein unerfreuliches Erlebnis:
Hallo Maik,
am Mittwoch Morgen gegen 09:30 habe ich bei einem Motorradunfall unfreiwillig unter einem (fast?) stehenden LKW-Trailer eingeparkt (links hinten unter dem Staukasten). Das ganze passierte auf der A4 in einem sich bildenden Stau.
Der Trucker hatte alles bemerkt, stieg sofort aus, lief nach hinten und fragte mich, ob es mir gut gehe. Er half auch später beim absichern, damit das Motorrad von der Piste kam. Der Mann war einfach wach und hat seinen Job ernst genommen. VIELEN DANK DAFÜR!!! Der arme Kerl war kreidebleich… Mal ehrlich, wenn man 40 Tonnen durch die Gegeng fährt, wie wahrscheinlich ist es, dass man mitbekommt, wenn einem ein Biker untern den Trailer schlittert? Nochmal DANKE für die Hilfe!
Ich weiß leider nur, dass der Trailer ein Meißener Kennzeichen hatte. Der Fahrer war möglicherweise auch aus der Gegend. Vielleicht liest er ja Deinen Blog?
Auch noch DANKE unbekannterweise an einen Autofahrer, der links neben der Unfallstelle anhielt (somit auch absicherte) und mir half, die Maschiene wieder aufzurichten. Ist ja heute leider nicht mehr selbstverständlich…
Mehr Glück geht nicht. Es wurde niemand verletzt!
Viele Grüße, einen schönen Sonntag und gute Fahrt! — „Al“)
Hallo Al, jetzt hast Du mir einen Schrecken eingejagt. Gut, dass Dir und anderen nichts passiert ist. Ich kann mir vorstellen, dass das für alle ein Schock war.
Mir ist vor vielen Jahren mal ein Transporter aufgefahren. Ich hatte etwas mehr als 80 km/h drauf gehabt, der andere über hundert Sachen. Gespürt habe ich es deutlich.Gut, bei einem Motorrad ist es anders, zumal die Geschwindigkeit auch noch wesentlich geringer war. Vielleicht hat er Deinen Sturz auch im Spiegel gesehen. Denn gerade an einem Stauende schaue ich immer in den linken Spiegel.
Apropo Hilfe unterwegs. Im Mai hatte ich mit meinem Pkw einen Wildunfall. Das Reh hat es leider nicht überlebt. Passiert ist das Sonntagabend gegen halb elf auf einer Landstraße. Während ich auf die Polizei wartete, kamen etliche Autofahrer vorbei. Und jeder hielt kurz an, um zu fragen, ob ich Hilfe brauche. Das hat mich positiv überrascht. Ehrlich.
R.I.P Bambi
Was macht Dein Motorrad? Ist es arg hinüber? Ich hoffe doch nicht. Aber wo gefahren wird, passieren Unfälle. Ist halt leider so. Menschen sind keine Roboter.
Ich wünsche Dir alles gute und das Du den Schreck einigermaßen gut verdaut hast.
Michael war im Urlaub. Thailand war sein Ziel. Schön das er dabei auch an mich gedacht hat. Denn sonst hätte er mir nie diese Bilder geschicht. Vielen Dank dafür!
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