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372 Ergebnisse für "unterwegs"

Nachtarbeit

Jetzt, um kurz vor zehn Uhr abends, hantieren zwei Polen herum und versuchen mit ziemlichen Getöse Paletten zu zerkleinern, damit diese in ihre Transporter passen.
Ich gebe denen noch fünf Minuten, dann ist Ruhe angesagt. Und zwar Nachtruhe.

War natürlich Spass. Hab denen Werkzeug gebracht, damit die es etwas leichter haben.
Während einer kurzen Unterhaltung in brüchigen deutsch erzählte mir einer von beiden, dass er morgen vormittag irgendwo bei Paris abladen soll. Wie lange er schon unterwegs ist, wollte ich nicht fragen. Seine Antwort hätte mich bestimmt nur verunsichert.

Paletten zertrümmern

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Nomaden im Stau

Ein Lkw-Fahrer konnte im Stau vor dem Elbtunnel bei Hamburg nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dadurch auf mehrere andere Laster auf. Zwischen diesen befand sich ein Pkw, dessen Fahrerin den Unfall nicht überlebte. Das Unglück passierte im September 2013.
Jetzt, mehr als drei Jahre später, wurde der Mann wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe in Höhe von 150 Tagessätzen zu 30 Euro, also 4 500 Euro verurteilt. Ob das gerecht ist oder eben nicht, darf und kann ich nicht beurteilen.

Eines aber wundert mich. Warum dauert es mehr als drei Jahre, bis es zu einem Urteil kommt? Denn eine Verurteilung soll ja nicht nur Bestrafung sein, sondern auch einen gewissen Erziehungsfaktor haben. Nur wie soll letzteres funktionieren, mehr als drei Jahre nach dem Unfall?

Udo Schiefner sitzt für die SPD im Bundestag und ist Mitglied im Ausschuss Verkehr und digitale Infrastruktur. In dieser Funktion setzt er sich dafür ein, dass die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit nicht im oder am Lkw verbracht werden darf.
Das heißt, dass in einem Zeitraum von 14 Tagen nur maximal eine der zwei vorgeschriebenen wöchentlichen Ruhezeiten im Fahrzeug verbracht werden darf. Und zwar die verkürzte Ruhezeit von 24 Stunden. Die reguläre wöchentliche Ruhezeit muss außerhalb des Lkw erfolgen. Also in einem Hotel, einer Pension, ähnlichen Unterkünften, die der Arbeitgeber zur Verfügung stellen muss, oder – das ist das eigentliche Ziel – am Heimatort des Fahrers.

Eigentlich ein erster guter Schritt, um das Nomadentum auf deutschen Rasthöfen etwas einzudämmen. Nur ist dieser unter Berufskollegen auch umstritten. Einige sehen sich in ihrer beruflichen Freiheit gestört, die Wochenenden unterwegs frei planen zu dürfen. Obwohl ich bezweifel, dass es noch eine nennenswerte Zahl von deutschen Fahrern gibt, die drei und mehr Wochen unterwegs sein müssen.

Das Zlatko mit einer Pistenraupe im falschen Seefeld gelandet ist, habe ich selbst in Italien mitbekommen. Scheiße gelaufen, aber passiert. Die „BILD“ berichtet darüber, ist klar. Nur das diese Geschichte auch in eigentlich seriösen Zeitungen einen Artikel wert ist, wundert mich jetzt schon ein bisschen.

ABC-News“ zeigt eine Luftaufnahme von unglaublich zähflüssigen Verkehr in Los Angeles, als die Amerikaner zu Thanksgiving unterwegs waren. Unglaublich. Und mir graut es schon, wenn ich früh oder abends an Frankfurt vorbei muss. Oder am Aubinger Tunnel bei München mal wieder Blockabfertigung besteht.

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Coca Cola Weihnachtstruck – Tour 2016

Zum inzwischen 20. Mal reist die Coca-Cola Weihnachtstour durch Deutschland – und zwar vom 26. November bis 23. Dezember 2016. Die Trucks halten dabei in fünf großen Städten: Essen, Mainz/Wiesbaden, Leipzig, München und Berlin.

Alle fünf Trucks zusammen unterwegs

Dazu werden alle fünf Trucks zusammen auf die Straße geschickt. Der Start erfolgt in Essen. Dort wurde vor fast 90 Jahren die erste Coke abgefüllt. In den jeweiligen Tourstädten fahren die Trucks als Kolonne hintereinander her.
Jeder Weihnachtstruck erfüllt dabei eine andere Funktion. So sitzen in einem der Trucks YouTuber, die das ganze Spektakel filmen, fotografieren und anschließend veröffentlichen.

coca cola Weihnachtstruck

Hier die Termine der im Überblick:

Essen, 26.11.2016:

Start: 16:30 Uhr Berthold Beitz-Boulevard/Ecke Altendorfer Straße
Ziel: 18:00 Uhr Berthold-Beitz-Boulevard

Mainz & Wiesbaden, 3.12.2016:

Start: 16:00 Uhr in der Weißliliengasse in Mainz (Parade in Mainz bis ca. 17:00 Uhr/Ludwigsstraße)
Ziel: 18:00 Uhr auf dem Dern’schen Gelände in Wiesbaden

Leipzig, 10.12.2016:

Start: 17:30-18:30 Uhr Prager Straße/Innenstadtring
Ziel: 18:30-19:30 Augustusplatz

München, 17.12.2016:

Start: 16:30 Uhr im Olympiapark
Ziel: 17:00-18:00 Uhr Finaler Stop am Coubertinplatz

Der Abschluss ist am 23.12.2016 in Berlin

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Die Geschichte der Lkw, verschiedene Arten und Einsatzorte

Die Geschichte von Lastkraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor beginnt eigentlich mit den typischen Pferdekutschen der letzten Jahrhunderte. Bereits 1830 zeichnete sich das Ende der Pferdefuhrwerke langsam am Horizont ab, als in England eine Personenkutsche mit Dampfantrieb präsentiert wurde.
Die beiden Automobil-Pioniere Karl Benz und Gottlieb Daimler boten von Anbeginn an motorisierte Lastkraftwagen und Busse an. Das Dieselaggregat galt zwar ab den 1920ern als optimaler Antrieb, weil sparsamer im Kraftstoffverbrauch, doch konnten sich auch noch zahlreiche andere Motorentechnologien über Jahrzehnte behaupten.

Von der Pferdekutsche über den Omnibus zum Lastkraftwagen

Noch während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren es neben Benzinmotoren, Dampfmotoren und Zweittaktaggregaten auch Holzvergaser, die auf den Straßen unterwegs waren. Diesel zeigte als Kraftstoff noch bis in die 1980er und 1990er Schwächen. Zwar hatte sich ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Dieselmotor schon aufgrund des deutlich besseren Drehmoments durchgesetzt.
Doch bei Kälte versulzte der Diesel noch immer, was einen Einsatz von dieselgetriebenen Lastwagen und Kastenwägen noch immer nicht in allen Branchen ermöglichte. Genannt seien hier Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr oder Ambulanzen. Erst mit der Commonrail-Technik und der standardmäßigen Beimischung entsprechender Additive in den Diesel ab Raffinerie (Winterdiesel) geriet dieses Problem in den letzten Jahren immer mehr in Vergessenheit. Auch benötigen die Direkteinspritzer keine „Diesel-Gedenkminute“ zum Vorglühen mehr, können dafür aber wie ein Benzinmotor gestartet werden.

Technischer Aufbau und Variationen

Beim technischen Aufbau der Lastwagen hat sich das Prinzip eines einfachen Chassis, das viel Gewicht tragen kann, bis heute erhalten. Es handelt sich meist um einen Leiterrahmen, der den Antriebsstrang trägt. Der Rahmen selbst wird von den Achsen mit Rädern getragen. Als Aufbau ist nahezu alles möglich, was benötigt wird. Gerade in den Anfangszeiten des Automobils waren Motorenentwicklung und Karosseriebau noch streng getrennt.

Auch das war bis in die 1960er oft noch so – selbst bei Pkw. Als Beispiel sei der Karmann Ghia genannt. Bei Lkw gilt dieses Prinzip in weiten Teilen heute noch. Es gibt Hersteller von Kofferaufbauten, Mulden, Pritschen oder zahlreichen Spezialaufbauten wie für Einsatzfahrzeuge (Feuerwehr). Die Fahrerkabine wird meist vom Lkw-Hersteller bereitgestellt, der Aufbau wird dagegen von spezialisierten Betrieben übernommen. So werden Lkws typisch als Fahrgestell (auch ohne Fahrerhaus) oder mit Fahrerhaus, aber ohne Aufbau bestellt.

Die Verantwortung des Lkw-Fahrers ist und bleibt herausragend

Auch wenn inzwischen sogar moderne LKW Assistenzsysteme wie ABS oder Spurhaltesysteme Einzug in den Lkw-Bau gehalten haben – dem Fahrer wird seit jeher eine besondere Verantwortung zuteil. Neben einer Ausbildung und einem speziellen Führerschein muss der Fahrer viel technisches Wissen mitbringen, denn die technische Kontrolle des Fahrzeugs vor Fahrbeginn ist auch heute noch unersetzlich.

Dazu gehört das Prüfen der Betriebsflüssigkeiten ebenso wie eine Kontrolle der Reifen, der Radmuttern und der Beleuchtung des Zugs. Auch die Gängigkeit des Bremssystems (über die Federspeicher) ist ausgesprochen wichtig, ebenso wie das ganze dazugehörige pneumatische System. Im Winter wird auch hier noch besondere Aufmerksamkeit verlangt, da die gesammelte Luft Wasser (Kondenswasser) enthält, welches mit Frostschutzmittel zu neutralisieren ist.

Hochwertige Autoteile „just in time“ und zu attraktiven Preisen enorm wichtig

Ein schneller Zugriff auf Ersatzteile ist ebenso wichtig wie ein hochwertiges Fahrzeugteil, denn gerade bei Lkw werden die einzelnen Komponenten massiv belastet. Wie für einen Pkw kann dazu heute der Versandhandel auch online genutzt werden. Des weiteren kennen Anbieter wie Ersatzteilekauf24.de/autoteile genau um die besonderen Herausforderungen. Hochwertige Teile zu erschwinglichen Preisen sind ebenso erwünscht, wie ein schneller Versand, damit ein Lkw auf Achse bleiben kann und die Arbeit nicht einfach stehen bleibt. Denn Zeitverzug ist für die meisten Brummifahrer fatal.

Besonders am Lkw birgt ein defektes Ersatzteil schnell tödliche Risiken.

Dennoch ist auffällig, dass beispielsweise wie der ADAC meint, immer weniger Lkw auf den Straßen liegen bleiben. Die Technik wird immer zuverlässiger. Dennoch bringen defekte Lkws immer noch großes Risikopotenzial mit sich. Zum Beispiel, wenn der Fahrer auf ein Stauende auffährt, weil vielleicht die Bremsen versagen. Deshalb ist nicht nur die Kontrolle wichtiger Verschleißteile im Betrieb wichtig. Weil viele Lkw praktisch sechs Tage in der Woche eingesetzt werden, muss eine Reparatur schnell und zuverlässig verlaufen.

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Schöne Aktion verzapft

Auf Facebook findet man nicht nur dummes oder belangloses. Gerade macht da eine schöne Aktion die Runde:

Es sind diese Momente für diese wir diesen Job machen und Woche für Woche aufs daheim sein verzichten.Da unser Ruf nicht der beste ist und viele nicht verstehen, warum wir auf so viel verzichten, hoffe ich die zehn in den kommenden Tagen markierten Personen ebenfalls zu motivieren, um zehn Tage lang zu zeigen, warum wir tun was wir tun und ebenfalls zehn Leute dazu zu motivieren.

Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach. Den Text in die eigene Statusmeldung setzen und darunter ein schönes Bild von unterwegs einfügen. Ich habe keine Ahnung, wer das mal initiiert hat. Aber das ist ja auch egal.
Eigentlich mache ich solche Sachen nicht mit. Und ob ich zehn Tage durchhalte, kann ich auch nicht versprechen. Aber hier passt es schon.

Die Gewerkschaft der Polizei Thüringen veröffentlichte den Brief einer Polizistin. Darin beschreibt sie die Probleme, die es vor allem in den Inspektionen am Rande des Freistaates gibt.

Wir sind froh, wenn wir gesund nach jeder Schicht nach Hause kommen. Ist das die Polizei, die Sie sich für Ihren Freistaat Thüringen vorstellen?

Verzapft hat das sicher noch die Vorgängerregierung. Die war stolz darauf, die niedrigste Kriminalitätsrate in Deutschland zu haben. Aber die Situation hat sich mittlerweile geändert.

An der Grenze zwischen Nord- und Mittelhessen gibt es einen Berg, der Sackpfeife genannt wird. Daran vorbei führt die Bundesstraße 253. Und genau die war in den letzten Jahren wegen Bauarbeiten immer wieder gesperrt. Die Umleitung ging mir sowas von auf den Zeiger.

Ihr merkt sicher schon, dass ich da öfter entlang fahre. Ja, tue ich. In der Gegend lade oder entlade ich regelmäßig. Aber die Bauarbeiten haben jetzt ein Ende. So steht das zumindest in der HNA. Und jetzt kann ich auch wieder über den Namen kichern.

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Sie haben Post

Vor den Tücken des Winters hat André ein wenig Bammel:

Hallo… Es ist ja noch ein zeitchen hin mit dem Winter… Aber ich bin jetzt auch im Fernverkehr und möchte gerne wissen wie ich den Winter heile überstehe.. Gibt es eine oder mehrere Grundregeln die ich beachten muss?? Das ich nicht auf Glatteis wegrutsche oder im gefälle… Gib mir bitte soviel Tipps wie möglich.. Dankeschön

Hallo André,

dass brauchst Du eigentlich nicht. Was Du aber haben solltest, ist Respekt vor der Masse die Du bewegst. Fahre bei Schnee und Eis langsam und lass Dich nicht stressen. Erst recht nicht von anderen Kollegen, die meinen, es ginge auch schneller und Dich überholen wollen. Bewege den Lkw so, wie Du es für vertretbar hälst. Denn wenn das Teil im Graben liegt, hilft Dir keiner von denen.

Wenn Du den Eindruck hast, es geht nichts mehr, fahre auf einen Parkplatz. Der Winterdienst kommt irgendwann. Was Du immer im Kopf haben musst: Benutze bei glatter Fahrbahn nur die Betriebsbremse. Also nie den Retarder oder die Motorbremse. Letztere wirken nur auf die Antriebsachse, dass Gespann kann sich dadurch quer stellen.

Also. Immer ruhig bleiben. Ein guter Fahrer zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er schnell von A nach B kommt, sondern auch sicher. Ach übrigens. Dieser Artikel ist zwar schon einige Jahre alt, beinhaltet aber trotzdem gute Tipps: So meistert man brenzlige Situationen

Stammleser Hajo hat in der Frankfurter Rundschau einen Artikel über den ersten öffentlichen E-Highway der Welt gelesen:

Hallo Maik,

soeben habe ich diesen Artikel glesen, vielleicht etwas für Deinen Blog:

fr-online.de/wirtschaft/schweden-e-highways

Herzliche Grüsse
Hajo

Das System kommt von Siemens und funktioniert ähnlich wie bei der Eisenbahn. Im Dach des Lkw befinden sich Sensoren die erkennen, ob sich über dem Fahrzeug eine Oberleitung befindet. Ist das der Fall, werden die im Dach eingebauten Abnehmer ausgefahren und so der Strom zum Elektromotor und den Batterien des Lkw geleitet.
Ähnlich nur deshalb, weil diese Lastwagen mit einer Hybridtechnik ausgestattet sind. Die können also sowohl elektrisch als auch mit Diesel fahren.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, ob das wirklich die Zukunft ist. So müssten die dafür vorgesehenen Autobahnen mit den Oberleitungen ausgestattet werden. Und das in einer solchen Höhe, dass auch Lkw durch passen. Für Pkw ist dieses System also nicht geeignet.
Dazu kommen Witterungseinflüsse. Im Winter vereisen Leitungen oft. Gerade die Bahn hat ja damit ihre Schwierigkeiten.

Sarina hat eine Petition gestartet:

Ich habe eine Petition gestartet und suche nun Unterstützer, bzw Helfer, die mir bei der Verbreitung und Bekanntmachung helfen.
Daher wende ich mich an Sie. Lesen Sie sich alles in Ruhe durch und schauen Sie sich die Seite in Ruhe an:

Openpetion.de
Auf Suche gehen und Sarina Schulz eingeben.

Vielen Dank

Ihr braucht nicht zu suchen. Hier ist der Link: Rente mit 60 für Lkw-Fahrer ohne Abzüge

Rente mit 60? Mein Traum. Vielleicht gibt es bis dahin auch Treppenlifte für Lkw. Aber Spass beiseite. Ich unterzeichne diese Petition nicht. Die Begründung ist überhaupt nicht durchdacht. Sätze wie

Ebenso wird gar nicht die Fahrt zum Betriebshof oder nach Hause berücksichtigt. Manche Fahrer sind schon eine Stunde und mehr privat unterwegs, bevor sie mit dem Lkw starten.

wirken schon komisch. Einen Anfahrtsweg zum Arbeitsplatz haben viele Arbeitnehmer. Also wenn schon, dann Rente mit 60 für alle. Das das nicht geht, ist klar. Es gibt sinnvollere Forderungen.

10 Kommentare

Links und rechts der (Daten-) autobahn

Das Mindener Tageblatt berichtet über einen Lkw-Fahrer, der eine Autobahn bei Paderborn zur Kegelbahn umfunktioniert hat. Er parkte auf dem rechten Fahrstreifen und baute mit leeren Flaschen und zwei Bierkisten eine Kegelbahn auf. Als Kugel diente ein Schuh.
Mit dieser Aktion kegelte er sich allerdings in die Psychiatrie.

Eigentlich eine traurige Geschichte. Der Leistungsdruck steigt immer mehr an, gerade Osteuropäer sind wochenlang unterwegs. Das da einige quer schießen, wundert da eigentlich nicht.

Was ist eigentlich so schwer daran, eine Rettungsgasse zu bilden? Autos auf dem linken Fahrstreifen fahren an den linken Fahrbahnrand, die auf der rechten Spur an den rechten Fahrbahnrand. Bei dreispurigen Autobahnen befindet sich die Rettungsgasse zwischen der äußersten linken und der direkt rechts danebenliegenden Fahrspur. Also voll einfach.
Bei wochenblatt.de findet man aber noch eine Steigerung zum nicht bilden der Rettungsgasse. Während einer Vollsperrung nach einem Unfall auf der A3 bei Regensburg kletterten Autofahrer auf die Mittelleitplanke, um mehr vom Unfall sehen zu können. Das ist noch gestörter, als auf einer Autobahn zu kegeln.

In Calais versuchen noch immer Flüchtlinge, per Lkw nach England zu kommen. Laut dem britischen Spediteurs-Verband RHA (Road Haulage Association) habe die Polizei die Lage nicht mehr unter Kontrolle. So würden Migranten Bäume an der Straße anzünden und Ziegelsteine oder sogar Brandbomben auf LKW-Fahrer werfen. Die Fahrer würden zunehmend um ihr Leben fürchten.
Deshalb fordert dieser Verband nun den Einsatz von Militär.

Ach übrigens: Vor 120 Jahren, am 17. August 1896, stirbt Mrs. Bridget Driscoll in London beim ersten Verkehrsunfall, an dem ein Automobil beteiligt ist.

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Gastbeitrag: Be- und Entladen, Haftung, Versicherung

Be- und Entladen, Haftung, Versicherung
Von Gregor Ter Heide

Theorie und Praxis sind im Güterverkehr, auch bei der Be- und Entladung vom LKW, zwei ganz
verschiedene Welten. Wer bringt diese alltäglichen Wirklichkeiten, mit der Theorie für BKF bei
ihrer alltäglichen unfreiwilligen Arbeit, nun endlich in Ordnung.
Das Problem der BKF, kennen eigentlich nur die Praktiker der Be- u. Entlade -tätigkeiten selbst aus der eignen Erfahrung. Diese
widerrechtliche, meistens Versicherungslose und haftungsrechtliche Knechtschaft gehört eigentlich
schon immer abgeschafft, damit dieses elendige Rampen-Problem innerhalb der ganzen EU,
endgültig in die „Geschichte des gewerblichen Güterkraftverkehrs“ abgelegt werden kann.

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