Heute aus Ungarn. Hä, Ungarn? Was soll daran exotisch sein? Na ja, ab letzten Sommer gehören die Kennzeichen die wir bisher kennen, also drei Buchstaben und drei Zahlen, der Vergangenheit an.
Denn seit dem 1. Juli 2022 werden in Ungarn bei Neuzulassungen Kennzeichen mit vier Buchstaben und drei Zahlen eingeführt. Diese sehen jetzt so aus:
So sehen sie aus, die neuen Kennzeichen in Ungarn
Der Grund ist eher gewöhnlich: Das alte System mit der Kombination aus drei Buchstaben und drei Zahlen ist schlicht erschöpft. Die Neuerung erlaubt halt mehr Variationsmöglichkeiten, besteht das moderne Kennzeichen nun aus vier Buchstaben bei unverändert drei Zahlen.
Die Vergabe der Kennzeichen erfolgt nach dem Datum der Zulassung, beginnend mit AA-AA-001. Damit wird ein gewisser Rückschluss auf das ungefähre Zulassungsdatum möglich.
Taxis werden künftig mit den Buchstaben TX, Fahrzeuge der Ungarischen Armee wie schon zuvor mit HA, der Polizei mit RA, des Rettungsdienstes mit MA, der Steuer- und Finanzbehörde mit NA, der Strafvollzugsorgane mit BA und Oldtimer mit OT gekennzeichnet.
Neu sind hellgrüne Schilder für umweltfreundliche Fahrzeuge. Auch Wunschkennzeichen sind möglich. Diese bestehen wahlweise aus drei bis sechs Buchstaben und eins bis vier Ziffern, jedoch höchstens sieben Stellen. Als Schriftart wird eine Variante der fälschungssicheren FE-Schrift verwendet.
Eine Frau am Steuer ist ein Mensch, der alle Verkehrsvorschriften genau befolgt und dafür beschimpft wird, dass er einen Mann behindert, der sie nicht befolgt.
Bertha Benz (3. Mai 1849 in Pforzheim – 5. Mai 1944 in Ladenburg), deutsche Pionierin des Automobils
Die Versammlung georgischer und usbekischer Lkw-Fahrer in Gräfenhausen ist nach gut sechs Wochen beendet und sie befinden sich auf dem Heimweg. Was ich mich allerdings frage ist, wieso es deutsche Lkw-Fahrer eigentlich als übergriffig empfinden, wenn eben usbekische und georgische Fahrer einen Rastplatz in Südhessen wochenlang blockieren, um auf ihre miserable Situation aufmerksam zu machen?
Kommentar in der Facebookgruppe „Lkw Fahrer und Trucker“
Denn eigentlich haben die uns ja auch gezeigt, was man erreichen könnte, wenn man sich organisiert und ein bissel Zusammenhalt da ist.
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Dabei haben wir es doch eigentlich viel einfacher, Geschlossenheit zu zeigen. Denn für uns gibt es nicht nur gewerkschaftliche Strukturen, sondern auch rechtliche Grundlagen.
Aber wie auch immer. Das was wir Fahrer zumindest tun sollten, ist die Untertanenmentalität ablegen. Wie das funktioniert, haben uns die fünfzig, sechzig Leute in Gräfenhausen gezeigt. Und das trotz ihrer wahrscheinlich eher düsteren Zukunft.
Vorhin gegen halb sechs Uhr am frühen Abend auf dem Rasthof Medenbach an der A 3 bei Wiesbaden. Langsam fahre ich durch die Spur zwischen den Lkw-Parkplätzen. Die regulären Stellplätze links und rechts sind schon belegt, Kollegen parken bereits längs dahinter. Also nichts unbekanntes.
Dann erspähe ich doch noch einen freien Platz, sogar auf einem der regelgemäßen Parkplätze. Und auch noch genau in einer Lücke zwischen zwei dahinter parkenden Lkw. Prima. Bin zwar schon vier, fünf Meter zu weit gefahren, aber macht ja nichts. Halten, Warnblinker an, aussteigen und gucken, ob ein Auto hinter mir steht. Falls ja, Wagen vorbei lassen, wenn nicht, dann die paar Meter zurück fahren, einparken, fertsch. Feierabend.
Manchmal dauert es aber auch eine Minute länger. Nämlich wenn während des zurücksetzen doch ein Pkw angefahren kommt und statt zehn Sekunden zu warten, sich noch durchpressen will. Dann gibt es als Zugabe sogar noch eine kurze Unterhaltung:
„N`abend. Können Sie nicht kurz warten, bis ich eingeparkt habe?„ „Na wo soll ich denn hin? Hier ist ja alles voll mit Lkws.„
„Vielleicht einfach zehn Meter hinter mir stehen bleiben? Ich fahre doch nicht zum Spass rückwärts. Jeder halbwegs normal mitdenkende Mensch erkennt doch, was ich hier mache.„ „Passen Sie mal auf. Sie wissen wohl nicht, mit wem Sie hier reden? Schauen Sie mal auf mein Nummernschild!„
Habe ich dann gemacht. Da stand „HEL 4-30“. Und ehe ich ihn fragen konnte, wer er denn nun ist, fuhr er auch schon weg. Tja nu.
Hier aus Usbekistan. Usbekistan ist ein knapp 500 000 km² großer Binnenstaat. Nachbarländer sind Kasachstan im Norden, Kirgisistan im Nordosten, Tadschikistan im Südosten. Im Süden grenzen Afghanistan und im Südwesten Turkmenistan an das Land.
In Usbekistan leben 36 Millionen Einwohner. Hauptstadt ist Taschkent und mit rund 2,5 Millionen Einwohnern auch größte Stadt des Landes. Kleiner Funfact: Neben Liechtenstein ist Usbekistan der einzige Binnenstaat der Welt, der nur von anderen Binnenstaaten umgeben ist.
Das „Z“ fehlt. Keine Ahnung, wer es abgeknubbert hat
Die Kennzeichen entsprechen dem europäischen Standardmaß und besitzen schwarze Schrift auf weißem Hintergrund. In ihrer heutigen Form wurden die Kennzeichen im Jahr 2008 eingeführt. Seit diesem Datum wird auch die FE-Schrift wie bei deutschen Autokennzeichen verwendet.
Die derzeitigen Nummernschilder zeigen am rechten Rand die usbekische Nationalflagge und das Nationalitätskennzeichen UZ. Hier auf dem Bild fehlt das „Z“, keine Ahnung, wer es abgeknubbert hat. Links ist in einem abgetrennten Feld eine zweistellige Zahl zu sehen, die die entsprechende Provinz angibt. Die „10“ gehört zur Provinz Taschkent.
Gesehen und fotografiert am 13. April auf dem Rasthof Irschenberg
Bei Anhängern besteht die Kombination aus vier Ziffern und zwei Buchstaben, Flagge und Landeskürzel befinden sich in der unteren rechten Ecke.
Seit 2013 erhalten Traktoren und fahrbare Arbeitsmaschinen gesonderte Kennzeichen. Sie haben ein Piktogramm eines Traktors, drei Zahlen und zwei Buchstaben als Kombination. In der rechten unteren Ecke befindet sich die regionale Herkunftscodierung und das Landeskürzel. Außerdem sind die oberen Ecken des Nummernschildes abgeschrägt.
Ausländer bekommen in Usbekistan gelbe Autokennzeichen. Diese tragen auch ein Regionsfeld am Anfang und folgend den Buchstaben „H“ und 6 Zahlen.
Osteuropäische und asiatische Fahrer haben wochenlang keinen Lohn bekommen und hängen jetzt auf Rasthöfen, irgendwo in Europa, fest. Tja, wer sind eigentlich die Auftraggeber für Buden wie Lukmaz oder Agmaz oder wie die alle heißen? Und wo ist eigentlich Adina Vălean? Auch Ihre Landsleute werden gnadenlos ausgebeutet.Interessiert das nicht? ***
Die Bahn macht mehr Umsatz als jemals zuvor und heraus kommt ein operativer Gewinn von 1,3 Milliarden Euro. Dafür lässt sich Bahnchef Lutz feiern. Sehr schön. Den Umsatz aber fahren die Lkw-Sparte (DB Schenker) und die DB Netz AG ein, der Eisenbahnverkehr ist doch bestenfalls bei null.
Güter gehören natürlich auf die Schiene
Die DBCargo bringt weiterhin hohe Verluste. Dort zahlt der Steuerzahler für jeden eingenommenen Euro 12 Cent dazu. Letztes Jahr waren es nur 10 Cent. ***
Ist aber kein Klassiker, sondern eher Suggestion oder Manipulation. Denn in dem linken Bild geht es um die Korridor-Maut auf der Brenner-Route. Und die hat mit der Maut in Deutschland null zu tun. Im übrigen muss über diese Korridor-Maut nur diskutiert werden, weil die Bayern den Nordzulauf zum Brenner-Basis-Tunnel nicht mal annähernd begonnen haben. Also besser mal die Füße still halten. ***
Ach ja. Ich habe gehört, diesen Freitag und den darauffolgenden Montag soll es ein Lkw-Fahrverbot geben. So als Ausgleich wegen letzten Sonntag?
An zwei Wochentagen Fahrverbot. Ist da nicht die Versorgungssicherheit in Deutschland gefährdet? ***
Wisst Ihr, was ich gerade herausgefunden habe? Das wenn zwei Mann in einem Lkw sitzen und einer pupst, der pupsende eine aufs Maul bekommt. ***
Die B247 kenne ich gut, wohne ja an dieser Bundesstraße. Ist vom Eichsfeld über Mühlhausen nach Erfurt die einzige akzeptable Verbindung. Straßenbaumaßnahmen gab es bisher kaum. Eigentlich nur bei Leinefelde – Worbis und eben die Ortsumgehung Bad Langensalza. Also da, wo dieser Unfall passierte.
Ich fahre ja regelmäßig sowohl von Mühlhausen nach Erfurt, als auch ins Eichsfeld. Und andersrum. An vielen Stellen wird gefahren, als gäbe es kein morgen. Fahre ich mit dem Lkw schon 70, bin ich nicht mehr als ein lästiges Hindernis und werde an den unglaublichsten Stellen überholt. Mobile Blitzer sind selten und Verkehrskontrollen habe ich noch nie gesehen.
Aber wie auch immer. Solche Unfälle sind einfach nur schrecklich und traurig. ***
In einer Norddeutschen Spedition haben heute morgen Angestellte den Geschäftsführer verprügelt. Als Grund gaben sie an, er klebe zu sehr an seinem Chefsessel.
Der Betriebsrat teilt mit, dass diese Angestellten ihnen eigentlich als höflich, zurückhaltend und nett bekannt waren.
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