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Kategorie: Strassen

Unterschiedliche Beschilderung

Im Mai diesen Jahres fiel mir folgendes auf:

Screenshot

Im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sieht man das so:

Die Hinweisbeschilderung zum o.g. Verbot besteht im Zuge der BAB A5, A45, A480 und A485. Das Fahrverbot wird jedoch nur allgemein unter Angabe der betroffenen Streckenabschnitte vorangekündigt. Eine Angabe der Rahmenbedingungen des Verbots durch entsprechende Zusatzzeichen erfolgt im nachgeordneten Netz vor Beginn des Gültigkeitsbereiches des Verbotes. Die Systematik folgt dem Grundsatz, dass auf BAB nur übergeordnete Hinweise und Ziele anzuzeigen sind, die dann im nachgeordneten Netz detaillierter aufgeschlüsselt sind.

Logische Antwort, verstehe ich sogar. Nur komisch, dass auf dem hessischen Teil der A 4 dieser Grundsatz nicht gilt. Dort wird auf das Fahrverbot auf den Bundesstraßen 7, 27 und 400 bereits mit Zusatzschildern hingewiesen.
Die Systematik, dass auf Bundesautobahnen nur übergeordnete Hinweise und Ziele anzuzeigen sind, gilt dort demnach nicht.

Da bleibt natürlich der Verdacht, dass mit der Beschilderung auf den Autobahnen in Mittelhessen der Schwerverkehr von den Bundesstraßen 3 und 252 bewusst ferngehalten werden soll. Obwohl dort von 6 – 20 Uhr kein Fahrverbot für Lkw gilt.

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Rettungsgasse unbekannt

Stau auf der A3 bei Würzburg. Ich glaube, so etwas wie eine Rettungsgasse wird hierzulande nie funktionieren.

Kleine Anmerkung: Die Lkw auf dem Standstreifen fahren nicht zur nächsten Abfahrt, sondern parken um ihre Lenkzeit nicht zu überschreiten. Die in der mittleren Spur ziehen vor bis zum Hindernis und drängeln dann rechts rüber. Auch so kann man den Stillstand verlängern. Schon deshalb fände ich es gut, wenn es ein Rechtsfahrgebot für Lkw und Busse bei Stau und stockenden Verkehr geben würde.

keine Rettungsgasse

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Fundstücke Teil XCIX

Eine extra Einfädelspur für Linksabbieger ist z.B. in Italien eigentlich normal. Da sieht man diese Verkehrsführung an vielen Einmündungen. Hierzulande ist das dagegen noch Neuland.
Dieses Schild – gesehen bei Koblenz – soll Autofahrer darauf hinweisen.

Nur hatte ich da zwei Pkw-Lenker vor mir und keiner der beiden kapierte diese Regelung. Aber vielleicht ist das Schild auch nur zu kompliziert.

Schild mit Info zum Einfaedeln

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Rettungsgasse und kein Ende

Am Donnerstag prallte auf der A2 in Brandenburg ein polnischer Lkw auf ein Stauende. Der Fahrer kam dabei ums Leben. Was die Gemüter der fahrenden Zunft seitdem erhitzt, ist nicht der Unfall ansich, sondern die wieder einmal fehlende Rettungsgasse.

Auslöser war ein Bericht in der „BZ“:

Als am Donnerstag auf der A 2 zwischen Wollin und Brandenburg an der Havel ein Sattelzug in einen zweiten Lkw donnerte, konnte anschließend die anrückende Feuerwehr nicht rechtzeitig helfen. Grund: Auf der Autobahn wurde keine Rettungsgasse gebildet. Teilweise standen drei Lkw nebeneinander. Fahrzeuge standen Stoßstange an Stoßstange, manchmal waren die Insassen der wartenden Fahrzeuge ausgestiegen.

Zum Artikel >>>

Was ich von im Stau nebeneinander stehenden Lkw halte, habe ich letzten November schon mal beschrieben >>> Bei Staubildung? Rettungsgasse!

Geändert hat sich seitdem nichts. Noch immer ziehen Lkw-Fahrer im Stau auf die mittlere b.z.w. linke Spur. Wohl weil sie denken, einige Meter gut zu machen. Mein Verständnis dafür hält sich noch immer in Grenzen. Nicht nur, weil eben die Rettungsgasse dadurch meist unmöglich wird. Nein, auch der Stau wird unnötig länger. Die müssen sich ja irgendwann wieder rechts einordnen.

Aber nochmal zum Artikel in der „BZ“. Dieser Beitrag wurde in was weis ich wie vielen Profilen und Fahrer-Gruppen auf Facebook geteilt. Und alle schimpfen darüber, dass keine Rettungsgasse gebildet wurde.
Nur, egal in welchem Stau ich hierzulande stehe, es wird so gut wie nie eine Gasse gebildet. Also entweder sehe ich nie einen von diesen vorbildlichen Kollegen oder auf Facebook geben sich wieder mal alle super vorbildlich. Ich glaube eher letzteres.

Nicht nur ein Teil der Brummifahrer möchte es nicht begreifen. Auch Pkw-Lenker und Fernbusfahrer bleiben oft stur auf ihrer Spur. Vielleicht sollten Plakate an Autobahnen auf die Pflicht hinweisen, eine Rettungsgasse zu bilden. In Österreich hat es, glaube ich, auch was genutzt.

Noch eine kleine Begebenheit von gestern früh: Ich fahre bei Lützellinden auf die A 45 und stehe noch auf dem Beschleunigungsstreifen im Stau. Auslöser war ein defektes Fahrzeug in einer Baustelle, zwei Kilometer weiter. Auf die rechte reguläre Fahrspur kam ich nicht, da keine Lücke frei war. Zwei Fernlinienbusse wollten sich partout nicht trennen.
Eine Rettungsgasse gab es auch nicht. Ein Polizeiauto mit Blaulicht nutzte den Standstreifen und stand schließlich hinter mir. Endstation für eine gute Minute.

Vorbildwirkung der Polizei gleich null. Hier hätten die eine Rettungsgasse erzwingen können. Der Stau hinter dem kaputten Auto war eh schon da. Stattdessen fahren die statt mitten durch, rechts vorbei. Also so weit, bis ich im Weg stand. Wie sollen es dann Verkehrsteilnehmer begreifen?

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Ahnungslose Schilder

Seit Jahren schon gibt es kein ganztägiges Fahrverbot mehr auf der B3 und B252 in Hessen. Dieses beschränkt sich nur noch auf die Nachtstunden. Davon wissen aber diese Hinweisschilder nichts:

Ein lügendes Schild

Die Änderung auf Schildern bei der Breite von Überholspuren in Baustellen ging dagegen schnell. Da wurden die Aufschriften ganz fix von 2 Meter auf 2.10 oder 2.20 Meter geändert.

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Sturheit siegt

Es kommt schon vor, dass Pkw – Fahrer an einer Engstelle nur widerwillig Platz machen. Aber er hier ist schon ein besonders sturer Zeitgenosse. Vielleicht hatte der aber auch nur einen schlechten Tag.

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PS. Danke an den Facebookianer Dennis Nothdurft für die Erlaubnis, dass Video hier teilen zu dürfen.

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Routenplanung

Meine erste Abladestelle ist nächste Woche in Osttirol, irgendwo bei Lienz. Ich könnte über die Felbertauern – also über Kufstein und Kitzbühel nach Lienz – fahren. Dieser Meinung war am Freitag auch mein für den Export zuständige Stammdisponent.
Aber ich denke, dass lasse ich besser. Klar. Im Sommer schon. Da wäre ich diese Strecke gern gefahren. Aber jetzt, Anfang Dezember? Nee, besser nicht.

Stattdessen werde ich wohl entweder über den Brenner bis Brixen und dann Richtung Bruneck, Lienz fahren oder ab Salzburg die Tauernautobahn bis Spittal und dann nach Osttirol. Die beiden Ersatzstrecken sind zwar jeweils gut hundert Kilometer länger, aber ich komme wenigstens an meinem ersten Ziel an. Denn ich habe keinen Bock, irgendwo im ersten Schnee hängen zu bleiben.

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