Freitag, 13 Uhr, Rhein-Main Gebiet. Man muss es einfach mögen.

Eigentlich lief es gestern echt gut. Fünf Abladestellen von Brescia bis hinter Mailand. Angemeldet, Plane auf, Ware runter, Plane zu, weg. Halb drei war der Auflieger leer.
Dann fix zur ersten Ladestelle. Da war ich gegen vier. Ein Lkw an der Rampe, eigentlich kein Problem.
Für die aber schon. „Morgen früh, acht Uhr“, hieß es. „Blödmänner“, dachte ich mir. Und noch einiges mehr.
Pünktlich kurz vor acht stand ich vorhin wieder vor deren Tor. Zehn Minuten gewartet, angemeldet, um dann zu erfahren, dass deren Zeug erst gegen Mittag fertig ist. Toll.
Hätten die mir das schon gestern Nachmittag erzählt, wäre ich erst zur zweiten Ladestelle gefahren. So bräuchte ich jetzt nicht sinnlos rum stehen.
Ach so. Duschen darf man hier als Fahrer natürlich auch nicht. Schon klar.
Kommentare geschlossenInnsbruck am Abend, vertreibt Kummer und Sorgen. Reimt sich nicht? Muss es auch nicht. Denn der Stau war ärgerlich genug.
Denn eigentlich wollte ich bis zum Irschenberg fahren. Wurde natürlich nichts. Jetzt steh ich noch in Österreich und mache da Pause.
Na ja, mal schauen, wie es morgen läuft und ich meine Abladestelle noch schaffe. Aber das ist Zukunft. Jetzt ist erstmal Feierabend angesagt.

Tja, Urlaub vorbei. Wie immer viel zu schnell. Aber war ja nur eine Woche, der richtige folgt im Oktober.
Zur Eingewöhnung bekam ich einen bei uns am Lager vorgeladenen Auflieger. Sieht man ja auf dem Bild.
Vorne gestapelt, Lücken dazwischen gelassen, hinten noch über zwei Meter Platz. Durften die Männer prompt wieder umladen. Hilft ja nix, aber so fahre ich nicht los.

Die Parkplatzsituation in Deutschland ist noch immer miserabel, der Aus- oder Neubau vorhandener oder gar neuer Stellflächen geht nur schleppend voran.
Grund für Christian Rumpf von Christians Blog und mich, einen offenen Brief an das Bundesverkehrsministerium zu schreiben.
…
Hier am Rasthof Irschenberg steht alle zehn Meter ein Abfalleimer, trotzdem sieht es aus wie auf einer verwehten Müllhalde. Warum nutzt kaum einer diese Behälter? Versteh ich nicht.
2 KommentareDie erste Werkstatt, mit der ich wegen der Fehlermeldung am Donnerstag telefonierte, wollte mich nicht. Keine Zeit, keine Leute, zu viele Aufträge. Kein Problem, ich kann ja die nächste anrufen. Auch da wurde mir gesagt, es wird relativ eng. Aber ich sollte mal vorbei schauen. Mit einer Wartezeit hätte ich aber zu rechnen. Gut, dass war mir vorher klar.
Letztlich ging es aber. Nach einer halben Stunde kam ein Mechaniker, um den Fehler auszulesen. Das Ergebnis? Ein NOx-Sensor wäre defekt. Was macht der? Eigentlich nicht viel. Ausser den Stickoxidgehalt im Abgas zu messen. Aber das ist ja heutzutage wichtig.
Im Lager der Werkstatt waren sogar welche vorrätig. Nach einer weiteren halben Stunde war der gewechselt. Danach kurze Probefahrt, Fehler war noch immer da. Bei Scania ist natürlich auch noch einer vor dem Katalysator installiert. Der wurde auch noch gewechselt. Fehler war weg. Gut. Also für mich.
Wenn mein Chef die Rechnung bekommt, kriegt der Schnappatmung. Die dürfte sich auf über tausend Euro belaufen. Aber hilft ja nichts. Musste ja gemacht werden.
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