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TruckOnline.de Posts

Festgefahren im Sauerland

Liegt Halver noch im Sauerland? Ich weiß es nicht, aber ist ja auch egal. Auf jeden Fall hat dort der Fahrer eines Lkw ein Durchfahrtsverbot missachtet und sich festgefahren.
Dummerweise hat der auch noch den Tank des Lkw beschädigt und Diesel lief aus. Dieser wurde aber von aufmerksamen und hilfsbereiten Anwohnern mit einer Schüssel aufgefangen.

Ärgerlich, klar. Nur was soll ich schreiben? Vielleicht das ich solche Verbote immer beachte und nie ignoriere? Nee, da würde ich die Unwahrheit verfassen und Euch Lügen auftischen.
Denn grad in Oberitalien, wo viele Straßen für Lkw gesperrt sind, bleibt mir manchmal gar nix anderes übrig, als auch mal einen für mich eigentlich verbotenen Weg zu befahren.

in einhundert meter ist die strasse für lkw gesperr. passiert auch in italien, nicht nur im sauerland.

Es sei denn, ich suche ewig nach einer anderen Gasse zum Kunden. Nur da fehlt mir manchmal die Lust und vor allem die Zeit.

Tja, und bisher ging es auch immer gut. Sollte es arg eng werden, stelle ich den Lkw auch mal an die Seite und gehe einige Meter zu Fuß, um mir den weiteren Straßenverlauf anzusehen. Einheimische zu fragen, hilft übrigens auch.

Aber nochmal zum Pechvogel in Halver. Wer sich das Bild >>> anschaut, wird erkennen, zu welcher Firma der Auflieger gehört. Da nutzt alles verpixeln nix.
Die Zugmaschinen davor sind meist Unternehmer aus irgendwelchen MOE-Staaten.

Und wo die Fahrer herkommen? Nun ja, ich gehe mal davon aus, dass der Mann hier aus irgendwo von hinter Buktistan stammt. Und das dort, in seiner Heimat, solche Straßen mehr oder weniger zum Alltag gehören.
Wieso also, wird der sich denken, soll das in Deutschland anders sein? 

Und davon abgesehen. Von einem Bobteam aus Jamaika erwartet man auch nicht die gleichen Ergebnisse, wie von einem aus der Schweiz, Deutschland oder, ja, USA. Auch wenn Wille und Einsatz vorhanden sind.

Zum Artikel: Lkw hängt an Böschung fest und verliert Diesel: Feuerwehr sichert Unfallstelle

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Exotische Kennzeichen

Heute mal ein Kennzeichen, welches ich im Juli 2013 fotografiert habe. Wo weiß ich leider nicht mehr. Und auch nicht genau, aus welchem Land das ist.
Ich glaube mich dunkel zu erinnern, dass es ein afghanisches Überführungskennzeichen war. Aber sicher bin ich mir da nicht mehr.

ein lkw scania mit einem überführungskennzeichen, wohl aus einem arabischen land

Selbst ChatGPT kann nicht weiter helfen. Da heißt es:

Das ist kein deutsches oder EU-Kennzeichen.

Nach Form, Farben und Beschriftung handelt es sich sehr wahrscheinlich um ein temporäres / Miet- bzw. Überführungskennzeichen aus dem Nahen Osten.

Was man erkennen kann:

Arabische Schrift oben deutet klar auf ein arabisches Land hin

Lateinische Buchstaben „HRT“ sehr typisch für Hertz Rent a Car

Nummer 8757 + Buchstabe L interne Seriennummer

Oranger Streifen unten in mehreren Ländern Kennzeichnung für temporäre / Mietfahrzeuge

Am wahrscheinlichsten: Ein Hertz-Mietwagen-Kennzeichen aus einem arabischen Land (z. B. Jordanien, Golfstaaten). Solche Kennzeichen sind nicht national standardisiert wie in Europa, sondern oft firmenintern für Miet- oder Überführungsfahrzeuge.

Das mit dem Mietwagen von Hertz ist Quark. Sondern eher ein Überführungskennzeichen, von irgendwo aus dem Nahen Osten. Auf jeden Fall passt es gut in diese Rubrik.

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Lkw-Fahrverbote in Italien 2026: Alle Termine für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen veröffentlicht

Die Lkw-Fahrverbote in Italien für das Jahr 2026 stehen fest. Schon vor den Weihnachtsfeiertagen war der Zeitplan bekannt, vor allem für den Zeitraum zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar. Jetzt hat das Verkehrsministerium im Rom alle Termine offiziell veröffentlicht.

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Aggressive Autofahrer

Eine Untersuchung der Unfallforschung der Versicherer zeigt, dass das Verhalten von Autofahrerinnen und Autofahrern immer aggressiver wird.
So gaben 53 Prozent der Befragten an, dass sie schneller fahren als sonst, wenn sie sich ärgern. Vor vier Jahren waren es noch sechs Prozent weniger.

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Links und rechts der (Daten-)autobahn

Das Volkswagenwerk im niedersächsischen Emden stoppte wegen des Sturms Elli die Produktion. Wenn die Bänder wegen Schnee stillstehen, weiß man: Es ist ernst.

Oder ist es der ultimative Beweis, dass unsere hochgelobte „Just-in-Time“-Welt gegen eine ordentliche Ladung Polarluft keine Chance hat? Was sagt das über unsere Wirtschaft aus, wenn ein Tief namens Elli ein ganzes Werk lahmlegt?
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Apropo Sturm Elli. Die aktuellen Voraussagen diverser Wetterdienste für letzte Woche überschlugen sich in Horrorszenarien.
Regionalpostillen durften zwar rechtlich keinen Katastrophenalarm ausrufen, taten es aber trotzdem. Schulen wurden geschlossen, Supermärkte leergekauft und verzweifelte Verkäuferinnen räumten den gesamten Lagerbestand an Wasser, Klopapier und Dosenessen in den Eingangsbereich, um eine Massenpanik im Laden zu verhindern. 

Seid ihr eigentlich alle bescheuert?
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Ich verstehe die Empörung zur Zalando-Schließung in Erfurt nicht. Ein Lumpen-Unternehmen macht Lumpen-Dinge.

So etwas ist neu?

Ja, 2.700 Leute verlieren ihren Job. Aber tun wir bitte nicht so, als würde Amazon hier nicht schon die Hände reiben und neue Defibrillatoren für die Mitarbeiter-Toiletten bestellen.
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Tesla hat in einem neuen Video erstmals demonstriert, dass der elektrische LKW „Semi“ an den neuen V4-Stationen mit einer Spitzenleistung von 1,2 Megawatt laden kann.
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Kanzler Merz sagte zur Eröffnung der Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid: „Deutschland kann Infrastruktur“.

Ach wirklich?

  • Die Brücke war seit zig Jahren marode. 
  • Der Ersatzneubau war seit 2014 geplant. 
  • Dann plötzlich Totalsperrung 2021, weil nichts mehr ging. 
  • Sprengung erst 2023.

Das ist kein Beweis, dass Deutschland Infrastruktur kann. Nee eher, dass Deutschland schlecht darin ist und das es nur geht, wenn man mit Hochdruck, Bonuszahlungen und politischem Druck (inklusive Kanzler-Selfie-Termin) alles auf den Kopf stellt.

Die echte Nachricht wäre: „Nach vier Jahren des Versagens, der Verzögerungen und der Verharmlosung können die Menschen in Lüdenscheid endlich wieder normal leben. Herzlichen Glückwunsch, dass es überhaupt geklappt hat. Trotz aller Beteiligten.“

Aber so dreist zu behaupten „Wir haben Ressourcen, Know-how und Fachleute, um solche Projekte erfolgreich umzusetzen“ ,nach einem Desaster, bei dem man eigentlich nur froh sein kann, dass es nicht noch länger gedauert hat. Das ist nicht nur unverschämt, das ist zynisch bis ins Mark.
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Wat mutt dat mutt

Das neue Arbeitsjahr beginnt mühsam. Fast eine dreiviertel Stunde musste ich kloppen und schieben, bis das Dach frei von Schnee und Eis war.

Schnee und Eis wird von einem Auflieger entfernt

Der Lkw stand zwei Wochen in der Firma. Die ist knapp 250 Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Sonst hätte ich damit schon Samstag angefangen.
Da hätte ich mir die Quälerei am frühen Montagmorgen erspart.

Aber wie sagt der Norddeutsche? Wat mutt, dat mutt. Hilft ja nix.

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Die Woche der Befragungen

Der erste Tagespunkt am Dienstagvormittag war ein kurzes Gespräch im DLF über Fahrermangel und Zukunftsaussichten meines Jobs.
Nebenbei, den Termin hätte ich fast verpennt. Im wahrsten Sinne. So klingt mein Dialog auch. Sorry. Aber ich habe mein bestes gegeben.

Zum zweiten ein längeres Gespräch mit Jochen Diekmann, Moderator beim ET-Radio. Das ist ein Internetradio und Teil von RockFM.
In dieser Plauderei ging es um die Touren, die ich so fahre und um meine Beweggründe, bestimmte Dinge zu verbloggen.

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