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Eine Untersuchung der Unfallforschung der Versicherer zeigt, dass das Verhalten von Autofahrerinnen und Autofahrern immer aggressiver wird. So gaben 53 Prozent der Befragten an, dass sie schneller fahren als sonst, wenn sie sich ärgern. Vor vier Jahren waren es noch sechs Prozent weniger.
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Oder ist es der ultimative Beweis, dass unsere hochgelobte „Just-in-Time“-Welt gegen eine ordentliche Ladung Polarluft keine Chance hat? Was sagt das über unsere Wirtschaft aus, wenn ein Tief namens Elli ein ganzes Werk lahmlegt? ***
Apropo Sturm Elli. Die aktuellen Voraussagen diverser Wetterdienste für letzte Woche überschlugen sich in Horrorszenarien. Regionalpostillen durften zwar rechtlich keinen Katastrophenalarm ausrufen, taten es aber trotzdem. Schulen wurden geschlossen, Supermärkte leergekauft und verzweifelte Verkäuferinnen räumten den gesamten Lagerbestand an Wasser, Klopapier und Dosenessen in den Eingangsbereich, um eine Massenpanik im Laden zu verhindern.
Ja, 2.700 Leute verlieren ihren Job. Aber tun wir bitte nicht so, als würde Amazon hier nicht schon die Hände reiben und neue Defibrillatoren für die Mitarbeiter-Toiletten bestellen. ***
Dann plötzlich Totalsperrung 2021, weil nichts mehr ging.
Sprengung erst 2023.
Das ist kein Beweis, dass Deutschland Infrastruktur kann. Nee eher, dass Deutschland schlecht darin ist und das es nur geht, wenn man mit Hochdruck, Bonuszahlungen und politischem Druck (inklusive Kanzler-Selfie-Termin) alles auf den Kopf stellt.
Die echte Nachricht wäre: „Nach vier Jahren des Versagens, der Verzögerungen und der Verharmlosung können die Menschen in Lüdenscheid endlich wieder normal leben. Herzlichen Glückwunsch, dass es überhaupt geklappt hat. Trotz aller Beteiligten.“
Aber so dreist zu behaupten „Wir haben Ressourcen, Know-how und Fachleute, um solche Projekte erfolgreich umzusetzen“ ,nach einem Desaster, bei dem man eigentlich nur froh sein kann, dass es nicht noch länger gedauert hat. Das ist nicht nur unverschämt, das ist zynisch bis ins Mark. ***
Gambia ist das kleinste Land Afrikas, etwa halb so groß wie Hessen und fast komplett vom Senegal umgeben. Dessen Landschaft besteht hauptsächlich aus flachem Gelände und wird durch den Gambia-Fluss und seine Nebenflüsse geprägt.
Die Amtssprache ist Englisch, Hauptstadt Banjul. In dem Land leben etwa 2,7 Millionen Menschen. Genau da war Blogleser Michael für einige Tage im Urlaub und schickte mir ein paar Fotos. Vielen Dank dafür:
Eines der Plugins welches ich auf diesem Blog installiert habe, ist „Independent Analytics„. Ein simples DSGVO-konformes Statistik-Tool, welches zählt, wie viele Aufrufe dieser Weblog und einzelne Beiträge hier erhalten und wie viel Traffic über z.B. Suchmaschinen oder soziale Medien kommen.
Ja, auch soziale Medien. Und da besonders Facebook. Denn gegenüber Twitter oder gar Threads oder LinkedIn sind dort viele Fahrer vernetzt. Und wenn ein Beitrag von hier auf einer reichweitenstarken Seite oder Gruppe mit vielen Mitgliedern geteilt wird, gibt das schon einen Schub nach oben.
Weil eben viele Leute auf den dort geteilten Link klicken.
Die Besucherzahlen von gestern
Anders ist es bei Suchmaschinen und da besonders Google. Ja Google, denn alle anderen Dienste kann ich vernachlässigen, denn die sind eigentlich irrelevant.
Der gestrige „Verkehr“ durch Suchmaschinen
Über achthundert Besucher nur über Google. Ist doch gut. Besonders für meinen kleinen Blog. Ich bin zufrieden. Noch.
Ja noch. Denn jetzt kommt ein aber: Dank Gemini bei der Google Suche geht Website-Traffic auch hier immer mehr den Bach runter.
Heißt, Besucherzahlen, Medieninhalte und Informationsgehalt nicht nur hier, sondern auch von anderen vielen kleinen und großen Weblogs, Webseiten oder anderen Internetplattformen wird einfach parasitär und kostenlos von Artificial Intelligence (AI) verwertet und prominent, also ganz oben auf deren Seite, präsentiert.
Ein Beispiel? Bei der Suche nach „beste Truckerfilme“ sieht das so aus:
Erst KI, dann der Rest
Nutzer erhalten direkt oben in den Suchergebnissen KI-generierte Antworten auf ihre Anfrage. User brauchen also keine Website, kein Forum oder wie hier keinen Blog mehr zu besuchen, um gewünschte Informationen zu erhalten. Das führt, logischerweise, zu einem signifikanten Rückgang von Klicks. Und ja, auch Einnahmen.
Denn dieser Einbruch, irgendwo habe ich mal gelesen, um bis zu 70 Prozent an Klicks, torpediert z.B. Werbefinanzierung fast komplett. Und das ohne Ausgleich.
Jedes Wort, jeder Satz, jeder Beitrag den ich und viele andere ins Netz schreiben, wird von deren KI verwurstet. Echt ein gefährlicher Trend, der Bot-Netzwerken und fragwürdig finanzierten Quellen viele Türen öffnet.
Wieso das von Kartellbehörden oder Regulierungsstellen verpennt wurde? Keine Ahnung. Bis man dort aufwacht, ist der Drops längst gelutscht. Denn bis dahin wird jedes von Menschen geschriebenes Wort von irgendeiner KI gefressen und für lau verbreitet. Keine schönen Aussichten.
Ab und an gucke ich auch auf andere Weblogs. Was mir dabei öfter auffällt, es ist Mode geworden, Leserinnen und Lesern die Möglichkeit zu verwehren, unter einem Beitrag die eigene Sicht zum geschriebenen Thema zu hinterlassen.
Denn immer mehr Blogs bieten keine Kommentarfunktion mehr an. Stattdessen steht da ein schnödes „Kommentare per eMail“ oder ähnliches Gedöns. Oder Kommentare werden in irgendein soziales Netzwerk ausgelagert. Und nee, ich schreibe weder eine Mail, noch antworte ich auf das jeweilige Thema außerhalb des Blogs.
Kommentare sind nur per eMail gewünscht
Liebe Blogger Kolekas. Nun kommt mir bitte nicht mit solch Sprüchen wie „Kommentare machen Arbeit“ oder „Es kommt dann soooooo viel Spam„.
Beides ist Quark. Denn auf 99% aller Weblogs kommen eher wenig Kommentare rein. Von nennenswerter Belastung kann also keine Rede sein.
Und mit einem Antispam-Plugin kommen unerwünschte Kommentare eh kaum noch durch. Auch Datenschutz ist kein Problem. Denn IP-Adressen von Kommentierenden zu löschen ist auch kein Hexenwerk. Mal nebenbei: Hier in diesem Blog werden alle IP-Adressen von Kommentierenden gelöscht. Auch eine eMail-Adresse braucht niemand anzugeben. Irgendein Fantasiename zum kommentieren reicht. Funktioniert.
Für mich gehört zum Standard des Bloggens eigentlich, dass zu jedem Blogbereich auch ein Kommentarbereich gehört. Wer darauf verzichtet, hat nicht nur kein Vertrauen in seine Leserinnen und Leser, mehr noch, er wertschätzt diese null. Ach ja, eines noch. Ein Kommentarbereich ist auch ein bissel ein Qualitätsmerkmal eines Blogs. Denn dieser zeigt, dass man seine Leser und Leserinnen akzeptiert und ernst nimmt.
Noch eine kurze Anmerkung: Dieser Beitrag passt zu einer Blogaktion, die sich „BlogWochen“ nennt. Jede Woche gibt es eine neue Thematik, welche sich im engeren Sinne um Weblogs dreht. Dieser Text hier ist aber sprichwörtlich Zufall. Hab vorher nicht gesehen, dass der Punkt „Kommentare“ gerade diese Woche Thema sein soll. Zumal ich mich an diesen „Blogwochen“ bisher eh nicht beteiligt habe.
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